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Vergleichende Verfassungstheorie und Verfassungspraxis

Letzte Schriften und Gespräche

Häberle, Peter

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 1310

(2016)

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About The Author

Peter Häberle, einer der »ersten Verfassungsrechtler der Welt« (EL PAÍS), promovierte 1961 nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen, Bonn, Montpellier und Freiburg über den »Wesensgehalt« der Grundrechte (3. Aufl. 1983). 1969 folgte die Habilitation über das »öffentliche Interesse« bei K. Hesse (2. Aufl. 2006). Beide Schriften zählen heute zu weltweit rezipierten Standardwerken. Peter Häberle wurde als Ordinarius nach Marburg, Augsburg und Bayreuth berufen. Er entfaltet seit 1982 seinen verfassungsvergleichend-kulturwissenschaftlichen Ansatz und lehrte fast 20 Jahre als ständiger Gastprofessor für Rechtsphilosophie in St. Gallen. Sein Werk: 38 Bücher, mehr als 350 Aufsätze, Übersetzungen in 18 Sprachen. Häberle ist Ehrendoktor der Universitäten Tessaloniki, Granada, Lima, Brasilia, Lissabon, Tiflis und Buenos Aires sowie Großoffizier Italiens, Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Akademien (zuletzt Argentinien). 1998 mit dem Max-Planck-Forschungspreis ausgezeichnet, erhielt er später die Ehrenmedaillen der Verfassungsgerichte in Rom und Lima, im Jahre 2004 dann eine spanische und eine deutsche Festschrift. Verleihung der höchsten Klasse des Cruzeiro do Sul Brasiliens (2011) und Internationaler Héctor Fix-Zamudo Preis der Universität Mexico City für herausragende rechtswissenschaftliche Leistungen sowie die Ehrenmedaille der Universität Lissabon (2014).

Abstract

Dieser Sammelband ist eine Fortsetzung der neueren Monographien von Peter Häberle. Sein kulturwissenschaftlicher Ansatz, sein Textstufenparadigma und seine kontextuelle und kulturelle Verfassungsvergleichung prägen den neuen Band. Dieser gliedert sich in fünf Teile: Stichworte zum heutigen Konstitutionalismus – national, regional, universal; Neuere Verfassungen und Verfassungsentwürfe; Wissenschaftliche Interviews; Varia, insbesondere Widmungsblätter; Fest- und Dankesreden. Schwerpunkte sind neue Beiträge zu völkerrechtlichen Teilverfassungen, zur Verfassungsvergleichung im Völkerrecht und den Aufgaben der Judikative – »In wessen Namen?«. Eine Vielzahl neuerer Verfassungen aus Europa, Afrika, Lateinamerika sowie arabischen Ländern wird erstmals behandelt. Überdies sind wissenschaftliche Interviews mit vielen ausländischen Gelehrten abgedruckt, eine glückliche und in Deutschland wenig bekannte Literaturgattung. Eröffnungs- bzw. Abschlussreferate auf internationalen Kolloquien im Ausland runden den Band ab.»Comparative Theory and Practice of Constitutional Law«

Thematic priority of this miscellany are new papers regarding contemporary constitutionalism, partial constitutions of international law, comparative constitutional theory under international law, recent constitutions around the world i.e. Egypt and Tunisia, and the »purpose of the judiciary«. This miscellany is furthermore accentuated by the less-renown literature genre of academic interviews, and new Translations of previous exclusive Publications from abroad.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
I. 5
II. 5
III. 6
IV. 7
V. 8
VI. 8
Inhaltsverzeichnis 11
Erster Teil: Stichworte zum heutigen Konstitutionalismus –national, regional, universal 15
I. Stichworte zum heutigen Konstitutionalismus – eine deutsche Sicht 17
Vorbemerkung 17
I. Gegenstände bzw. Inhalte 18
II. Methoden 23
Ausblick und Schluss 25
II. Verfassung als öffentlicher Prozess und als Kultur. Konstitutionelle Textstufen im kulturellen Verfassungsvergleich 27
Einleitung 27
Erster Teil: Bestandsaufnahme für die Gegenwart des deutschen Grundgesetzes 28
Zweiter Teil: Der eigene Ansatz 29
I. Methoden 29
II. Inhalte von verfassungsstaatlichen Verfassungen 30
1. Verfassung als öffentlicher Prozess 30
2. Verfassung als Kultur 31
Inkurs zum Verfassungsrecht Europas 31
Ausblick und Schluss 32
III. Universaler Konstitutionalismus aus nationalen und völkerrechtlichen Teilverfassungen – sieben Thesen 34
IV. 150 Jahre italienische Einigung – Turin, Staatsrechtslehrertagung Herbst 2011 37
Teilnehmende Bemerkungen eines europäischen Verfassungsjuristen – ein Diskussionsbeitrag 37
I. Stichworte für eine Bestandsaufnahme 37
II. Ermutigungen aus gemeineuropäischer bzw. deutscher Sicht 38
V. Föderalismus-Modelle im kulturellen Verfassungsvergleich 41
Einleitung 41
I. Methodologische Fragen 42
1. Erscheinungsformen, Sinn und Grenzen des Verfassungsvergleichs 42
2. Verfassungsvergleichung als Kulturvergleichung 43
3. Verfassungsvergleichung als Kontextwissenschaft 44
II. „Metamorphosen“ des Föderalismus 44
1. Verfassungsgeschichtlich: von den USA über die Schweiz und Österreich bis Deutschland und Belgien 44
a) Räumlich weltweit 45
b) Bundesstaatstheorien und Modellelemente im kulturellen Vergleich 46
2. Rechtfertigungsgründe des Föderalismus: „vertikale“ Gewaltenteilung und kulturelle Vielfalt (Freiheit) 48
Insbesondere: Die deutsche Föderalismusreform I (2006) 49
1. Allgemeines 49
2. Vorgeschichte der deutschen Föderalismusreform I (2006) 50
3. Allgemeine Reformziele und konkrete Verfassungsänderungen (2005 / 2006) 51
Inkurs: Der Regionalismus als eigenwüchsiges Strukturelement des Verfassungsstaates 52
1. Stichworte zum verfassungsstaatlichen Regionalismus – das Fehlen von „Regionalist Papers“ 53
2. Beispiele aus Italien und Spanien 54
III. Die EU als „Vorform“ des Föderalismus, präföderale Strukturen in der EU/EG 55
1. Die EU als „Verfassungsgemeinschaft“ eigener Art 56
2. Präföderale Elemente in der EU-Verfassung 56
Ausblick und Schluss 57
VI. Rechtsvergleichung im Dienste der Verfassungsentwicklung – an Beispielen des Föderalismus / Regionalismus 58
Einleitung, Problem 58
Erster Teil: Rechtsvergleichung als „Zukunftswissenschaft“ im Verfassungsstaat („Allgemeiner Teil“) 59
I. Methodenfragen 59
II. Beteiligtenkreise: Die „Akteure“ der Verfassungsvergleichung im öffentlichen Prozess 60
III. Ziele (Zwecke) des Verfassungsvergleichs 61
Zweiter Teil: Föderalismus bzw. Regionalismus als Beispielsfeld und Referenzgebiet („Besonderer Teil“) 62
I. Ein Theorierahmen 62
II. Folgerungen für Zweikammersysteme – Sieben Arbeitsthesen 64
Ausblick 67
VII. Thesen zu Gegenwart und Zukunft Europas: Ein Diskussionsbeitrag 68
I. Bestandsaufnahme – Gegenwart 68
II. Zukunftsperspektiven: Europa als Verfassungsgemeinschaft 69
VIII. Beschränkung und Missbrauch der Grundrechte im Kontext des europäischen Verfassungsvergleichs – eine Problemskizze 71
Vorbemerkung 71
Erster Teil: Die Beschränkung der Grundrechte 72
I. Allgemeine Lehren 72
1. Absolute „Schrankenschranken“ der Grundrechte 72
2. Relative „Schrankenschranken“ 74
3. Spezielle Schrankenregelungen 74
II. Folgerungen 75
Zweiter Teil: Missbrauch von Grundrechten 76
I. Vergleichende Typologie der positivrechtlichen Regelungen 76
1. Ein Sondertatbestand – Art. 18 GG (1949) 76
2. Ein allgemeines Missbrauchsverbot – Art. 25 Abs. 3 Verf. Griechenland (1975) 77
3. Art. 17 EMRK (1950) 77
II. Folgerungen für die Europa-Verfassungspolitik der Türkei 77
Ausblick 78
IX. Verfassung – Kultur – Gottesklauseln 79
Erster Teil: „Verfassung“ 79
I. Der Typus Verfassungsstaat 79
II. Verfassungsverständnisse in Deutschland 80
Zweiter Teil: „Kultur“ 82
I. Stichworte zur Sache Kultur 82
II. Erste Annäherung 82
Dritter Teil: Gottesklauseln 85
I. Vergleichende Bestandsaufnahme 85
II. Verfassungstheoretische Überlegungen 86
III. Folgerungen 87
X. Die Aufgaben der Judikative – in wessen Namen? 88
I. Zueignung 88
II. Problemaufriss 88
III. Innovative Verfassungstexte in Deutschland, Europa und in Übersee 89
IV. Insbesondere: Europäische und Internationale Verfassungsgerichte 95
V. Ausblick und Schluss 96
XI. Völkerrechtliche Teilverfassungen im Lichte des Textstufenparadigmas 97
Zueignung 97
Problem 97
Erster Teil: Eine Bestandsaufnahme – konstitutionelle Textbausteine (Auswahl) 99
I. Menschheitsbezogene, weltbezogene bzw. universale Normierungen 99
II. Menschenrechte im Bezugsrahmen der Menschheit 104
III. Menschenwürde 105
IV. Humanitäres Recht als völkerrechtliche Teilverfassung 106
V. Vielfältige Bezugnahmen auf die UN-Charta – ihre dauerhafte Konstituierung 107
VI. Gerechtigkeit und Gemeinwohl als völkerrechtliche Teilverfassungen 108
VII. Herrschaft des Rechts und Rechtsstaat 109
VIII. Generelle Bezugnahmen auf das Völkerrecht als solches, allgemeine Regeln des Völkerrechts, allgemeine Rechtsgrundsätze – materiale Allgemeinheit 109
IX. Pacta sunt servanda – eine „Grundnorm“ 110
X. Das universale Prinzip von „Treu und Glauben“ als völkerrechtliche Teilverfassung 111
XI. Kulturverfassungsrecht im Völkerrecht 111
Zweiter Teil: Elemente eines Theorierahmens 112
I. Das Verfassungsverständnis unter Einbeziehung des Völkerrechts 113
II. Das Vorrücken der Internationalen Gerichte als (Teil-)Verfassungsgerichte 113
III. Akteure 114
Ausblick und Schluss 114
Zweiter Teil: Neuere Verfassungen und Verfassungsentwürfe in Auswahl 115
I. Die Verfassung des unabhängigen Kosovo (2008) 117
Vorbemerkung 117
I. Die an den Prozessen der Verfassunggebung personal Beteiligten 117
II. Die fünf Arbeitsmethoden der Verfassunggebung 119
III. Das Beispiel des Kosovo – prägnante Textstufen 120
Vorbemerkung 120
1. Die geglückte Präambel als Textereignis 121
2. Das Grundlagen-Kapitel 122
3. Der Grundrechtskatalog 123
4. Minderheitenschutz beziehungsweise das Prinzip des Multiethnischen 124
5. Europabezüge 125
6. Sonstige neue Textstufen, insbesondere in Sachen Verfassungsgerichtsbarkeit 126
II. Die Verfassung von Ecuador (2008) 127
Vorbemerkung 127
Erster Teil: Allgemeine Regelungen – Innovationen und Traditionen im Spiegel der Texte von Ecuador (2008) 128
I. Die Präambel – der Theorierahmen 128
II. Die konstitutiven Elemente des Staates – Grundprinzipien und Staatsbürgerschaft 129
III. Grundrechte („Derechos“) 129
1. Anwendungsprinzipien 129
2. Einzelgrundrechte (Auswahl) 130
IV. Partizipation und Organisation der Macht 132
V. Die territoriale Organisation des Staates 133
VI. Das Ordnungssystem der Entwicklung 133
VII. Regeln für das gute Leben 133
VIII. Internationale Beziehungen 134
IX. Vorrang der Verfassung 135
X. Übergangsbestimmungen 136
Zweiter Teil: Allgemeine Bewertung 136
I. Positiva 136
II. Kritische Bemerkungen 136
Persönlicher Ausblick und privater Dank 137
III. Die neue Verfassung von Kenia (2010) 138
Zueignung 138
Ein erster Blick auf wichtige Textensembles (Auswahl) 139
1. Die Präambel 139
2. Grundwerte- und Selbstverständnis-Klauseln 140
3. Die Bill of Rights (Kapitel vier) 142
4. Besondere Innovationen 143
Ausblick 144
IV. Das neue Grundgesetz Ungarns (2012) – Keine „kosmopolitische“ Verfassung 146
Hauptteil: Eine Einzel- und Gesamtwürdigung des ungarischen Grundgesetzes 147
I. Evocatio dei „Nationales Bekenntnis“ – Eine Präambel 147
II. Die grundlegenden Artikel (A bis T) 148
III. Der Abschnitt „Freiheit und Verantwortung“ (Artikel I bis XXXI) 149
IV. Der Abschnitt „Der Staat“ (Art. 1– 54) 151
Ausblick 152
V. Die offene Gesellschaft der Verfassunggeber – Das Beispiel eines Verfassungsentwurfes für Island (2013) 153
I. Zueignung 153
II. Vorgeschichte 153
III. Ein Überblick 154
1. Die Präambel 154
2. Kap. I: „Foundations“ 156
3. Kap. III „The Althing“ 159
4. Weitere staatsorganisatorische Regelungen 159
IV. Ausblick 160
VI. Die neue Verfassung der Republik Tunesien (2014) 161
Zueignung 161
I. Die Präambel 161
II. Die allgemeinen Prinzipien 164
III. Rechte und Freiheiten 169
IV. Organisationsrechtliche Regelungen 173
1. Die Legislative (Kapitel 3) 173
2. Die Exekutive (Kapitel 4) 173
3. Die Justiz (Kapitel 5) 174
4. Unabhängige verfassungsrechtliche Institutionen (Kapitel 6) 175
5. Kommunale Selbstverwaltung (Kapitel 7) 175
6. Die Revision der Verfassung (Kapitel 8) 176
7. Die Schlussbestimmungen (Kapitel 9) 176
Ausblick und Schluss 176
VII. Rechtsgutachten für die Verfassungskommission Georgien in Sachen Grundrechtsreform (2014) 178
Erster Teil: Verfassungstheoretische und verfassungspolitische Vorüberlegungen 178
I. Verfassungstheoretische Vorüberlegungen 178
II. Verfassungspolitische Vorüberlegungen: alternative, variantenreiche Empfehlungen derWissenschaft für den politischen Prozess in Sachen Grundrechtsentwicklung 182
Zweiter Teil: Konkrete Reformvorschläge für den überarbeiteten Grundrechtsteil in Georgien 183
I. Mängel der geltenden Grundrechtstexte (allgemein) 183
II. Die Einzelfragen neuer oder teilrevidierter Grundrechtstexte für Georgien 184
1. Menschenrechte und Freiheiten in der Präambel 184
2. Das Bekenntnis in Art. 7 184
3. Fragen an Art. 9 185
4. Die Staatsangehörigkeit (Art. 12) 186
5. Überlegungen zu Art. 14 186
6. Überlegungen zu Art. 15 187
7. Überlegungen zu Art. 16 187
8. Überlegungen zu Art. 17 187
9. Überlegungen zu Art. 18 188
10. Überlegungen zu Art. 19 188
11. Überlegungen zum Schutz der Privatsphäre (Art. 20) 189
12. Der Schutz von Eigentum und Erbrecht (Art. 21) 189
13. Überlegungen zu Art. 22 (Freizügigkeit) 189
14. Überlegungen zu Art. 23 (geistiges Schaffen) 190
15. Überlegungen zum Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit (Art. 24) 190
16. Überlegungen zu Art. 25 (Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit) 191
17. Überlegungen zu Art. 26 (Vereinigungsfreiheit, Parteigründungsfreiheit) 191
18. Überlegungen zu Art. 27 (politische Tätigkeit ausländischer und staatenloser Bürger) 191
19. Überlegungen zu Art. 28 und 29 (das politische Recht auf Teilnahme georgischer Staatsbürger an der Demokratie) 192
20. Überlegungen zu Art. 30 (Arbeit und Arbeitsrechte) 192
21. Überlegungen zu Art. 32 (Arbeitslosigkeit) 192
22. Überlegungen zu Art. 34 (Kultur) 193
23. Überlegungen zu Art. 34 (Bildungsstätten, Erziehung der Jugend, etc.) 193
24. Überlegungen zu Art. 35 (Bildungsverfassungsrecht) 194
25. Überlegungen zu Art. 36 (Ehe und Familie) 194
26. Überlegungen zu Art. 37 (Krankenversicherung und Gesundheit) 194
27. Überlegungen zu Art. 38 (Minderheitenschutz) 195
28. Überlegungen zu Art. 39 (Grundrechtsentwicklungs-Artikel und Erwägungen zu einer allgemeinen Regelung der Grundrechtsschranken) 195
29. Überlegungen zu den Grundrechten in Art. 40, 41 und 42 197
30. Überlegungen zu Art. 44 (Grundpflichten) 197
31. Art. 46 (Kriegs- oder Ausnahmezustand) 198
32. Art. 47 (ausländische und staatenlose Bürger) 198
Ausblick und Schluss 199
VIII. Ein privater Verfassungsentwurf für Luxemburg (2013) 200
Vorbemerkung 200
I. Allgemeine Bestimmungen (Kap. 1) 202
II. Rechte und Freiheiten (Kap. 2) 204
III. Staatsorganisatorische Bestimmungen 207
IX. Die zwei neuen Verfassungen von Ägypten (2012 bzw. 2014) 209
Vorbemerkung 209
I. Die ägyptische Verfassung von 2012 211
1. Die Präambel 211
2. Staat und Gesellschaft 213
3. Rechte und Freiheiten 216
4. Der Schura-Rat (Teil III, Kap. 1) 218
5. Der Präsident der Republik Ägypten und das Kabinett (Teil III Kap. 2) 219
6. Das Verfassungsgericht (Teil III Abschnitt 4) 219
7. Unabhängige Gremien bzw. Behörden (Teil IV) 220
8. Die Schluss- und Übergangsbestimmungen (Teil V) 220
II. Die ägyptische Verfassung von 2014 222
Vorbemerkung 222
1. Die Präambel 222
2. Aussagen zum Staat (Teil I) 225
3. „Grundkomponenten der Gesellschaft“ (Teil II) 226
4. Öffentliche Rechte, Freiheiten und Pflichten (Teil III) 230
5. Die Rule of Law (Teil IV) 232
6. Der staatsorganisatorische Teil (Teil V) 232
X. Vorwort zu Entstehungsgeschichte der Artikel des Grundgesetzes – JöR Band 1 1951 (2010) 235
Einleitung 235
Erster Teil: Würdigung von Arbeitsweise und Ergebnissen des Parlamentarischen Rates und sonstiger Beteiligter in verfassungstheoretischer und praktischer Sicht (allgemein) 236
I. Verfassungsvergleichung seitens der Mütter und Väter des Grundgesetzes in „Zeit und Raum“ 236
1. Bezugnahme auf deutsche Verfassungen in Geschichte und Gegenwart 236
2. Bezugnahme auf ausländische Verfassungen in Geschichte und Gegenwart 238
II. Einarbeitung von Klassikertexten und wissenschaftlicher Dogmatik sowie von Judikatur – „Rezeptionsgegenstände“ 238
1. Klassikertexte (ältere und neuere) 238
2. Wissenschaftliche Dogmatik 240
3. Judikatur 244
III. Die Öffnung des personalen Beteiligtenkreises über die Mitglieder des Parlamentarischen Rates hinaus – die verschiedenen Instrumente 244
1. Unterschiedlich intensive Aktivitäten der Mitglieder des Parlamentarischen Rates 244
2. Freiwillige Öffnungen des personalen Beteiligtenkreises über die Mitglieder des Parlamentarischen Rates hinaus – prozessuale, mehr oder weniger formalisierte Instrumente der Beiträge zu den konstitutionellen Texten 245
3. Interventionen der Militärgouverneure (1948 / 49) 246
Zweiter Teil: Entstehungsgeschichtliche Textstufen (im Einzelnen), insbesondere die Methodenfrage 246
I. Die sprachliche Arbeit an den Texten und Begriffen 246
II. Vier bzw. fünf (Arbeits-)Methoden der Verfassunggebung – analog den Auslegungsmethoden der Verfassungsinterpretation – ein gemeinsamer Topoi-Katalog 247
Inkurs: Prägnante Beispiele für gelungene Textstufenarbeit 249
1. Überschrift bzw. Präambel (vgl. S. 20 bis 41) 249
2. Art. 1, Art. 19 Abs. 2 (vgl. S. 176 bis 180) und 3 GG (vgl. S. 180 bis 183), Art. 20 (vgl. S. 194 bis 202) 250
a) Zu Art. 1 GG 250
b) Zu Art. 19 Abs. 2 und 3 GG 251
c) Zu Art. 20 GG 251
3. Insbesondere: bewusste Neuerungen 252
Dritter Teil: Wirkungen des in JöR Band 1 dokumentierten Gesamtwerks (Auswahl) – Die Entstehungsgeschichte im PR als Vorbild für gute Verfassungspolitik 253
I. Wirkungen auf das BVerfG (von Anfang an bis heute) 253
II. Ausstrahlungen der Vorarbeiten des PR auf deutsche wissenschaftliche Literatur zum GG bis heute (Auswahl) 256
III. Ausstrahlungen im Ausland 256
Versuch einer Gesamtwürdigung: Die mustergültige Verfassungspolitik der Verfassunggebung im Parlamentarischen Rat 256
Dritter Teil: Wissenschaftliche Interviews 261
I. Dichtung und Verfassungsrecht: ein Gespräch zwischen Peter Häberle und Héctor López Bofill (2003) 263
II. Kultur und Verfassungsrecht: Interview von Prof. Ferreyra mit Prof. Häberle (2009) 273
III. Interview von Prof. Sarlet mit Prof. Häberle (2010) 289
IV. Interview mit Herrn Prof. Häberle durch Assistenzprofessor Yildiz (Türkei) (2010) 294
V. Interview von Prof. Balaguer mit Prof. Häberle (2010) 303
I. Persönliche Fragen 303
13 Jahre seit der ersten Begegnung 303
Die weltweite „comunidad häberliana 304
Die offene Gesellschaft der Verfassungsinterpreten 304
Meister und Schüler 306
Das Verfassungsrecht der damaligen Zeit 307
II. Globalisierung 308
Die Auswirkungen der Globalisierung 308
Eine neue Weltordnung 309
Lateinamerika als Versuchslabor des Konstitutionalismus 310
Das Verfassungsrecht im Gegensatz zur neuen Weltordnung 312
Gibt es einen weltweiten Konstitutionalismus? 312
III. Supranationale Integration 313
Die supranationale Integration als Antwort auf die Globalisierung 313
Supranationale Integration und Demokratie 315
Garantie der Rechte auf supranationalem Niveau 316
Neue Problemfelder des Konstitutionalismus 317
Ein postnationales Verfassungsrecht 318
IV. Europäische Union 319
Einschätzung des Vertrags von Lissabon 319
Das Lissabonurteil des BVerfG 319
Die Unfähigkeit Europas im Umgang mit der Wirtschaftskrise 320
Der Integrationsprozess und der Prozess der Globalisierung 321
Ist ein föderales Europa möglich? 322
V. Die Zukunft des Verfassungsrechts 323
Die Funktion des Verfassungsrechts im supranationalen Integrationsprozess und der Globalisierung 323
Die Kontrolle der privaten ökonomischen Mächte 324
Die Methodik des Verfassungsrechts unserer Epoche 325
Das Verfassungsrecht vor der globalisierten Welt 326
Die letzte Antwort ohne Frage 327
VI. Interview von Jorge León mit Prof. Häberle (2014) 329
I. Recht und Politik 329
II. Verfassungsgerichtsbarkeit und Verfassungsprozessrecht 333
III. Verfassungslehre 338
IV. Mentoren 343
V. Die Häberle’sche Schule in Deutschland und in der Welt 347
Vierter Teil: Varia (Widmungsblätter, Gedächtnisblätter, Vorworte) 351
I. Widmungsblatt für Diego Valadés (2011) 353
I. D. Valadés als Gelehrter 353
II. D. Valadés als „Organisationsgenie“ 354
III. D. Valadés als „homme de lettres“ 355
II. Italienisch-deutsche Begegnungen – aus der Sicht eines deutschen Staatsrechtslehrers – ein Geburtstagsblatt für A. A. Cervati (2010) 357
Vorbemerkung 357
I. Deutsch-italienische Begegnungen von Staatsrechtslehrern (Inhalte) 358
II. Foren der Begegnung 359
Ausblick 361
III. Staatsrechtslehre im gemeineuropäischen / atlantischen Verfassungsgespräch 363
1. Staatsrechtslehre im gemeineuropäischen Verfassungsgespräch (2011) 363
Fünfter Teil: Fest- und Dankesreden 391
I. Dankesrede Ehrenpromotion in Lissabon (2007) 393
II. Eine Festschrift als Spiegel der Rechtswissenschaften (2009 / 10) 396
I. Bemerkungen zum kulturellen Leben Leipzigs in Geschichte und Gegenwart 396
II. Fakultäten 399
III. Festschriften im „Kraftfeld ihrer Adressaten“, insbesondere die heute zu überreichende Festschrift 400
Ausblick 402
III. Dankesrede in Rom Mai 2010 403
I. 403
II. 404
III. 406
IV. 406
IV. Dankesrede am 13. Mai 2013 in Rom 409
V. Abschlussreferat in Montpellier (2013) 413
Vorbemerkung 413
I. Eine Hommage an Frankreich 414
II. Stichworte zur eigenen Gedankenwelt 415
III. Das Gespräch mit den Referenten und Diskutanten unseres Kongresses 417
Schluss und Ausblick 420
VI. Dankesrede in Lissabon (2014) 422
Einleitung 422
Erster Teil: Verfassung als Kultur – das Vorbild Italien 422
I. Das Vorbild Italien (Dokumentation eines römischen Verfassungstages) 422
Zweiter Teil: Das Beispiel Portugal 424
I. Verfassungswirklichkeit in Lissabon (2006) 424
II. Die Kulturgeschichte Portugals im Kontext von Normen der Verfassung von 1976 425
Dritter Teil: Stichworte zur Lage Europas heute: zum Europa der Bürger, Kommunen, Regionen und Nationen 427
I. Der notwendige Idealismus in Sachen Europa 427
II. Der kulturelle, insbesondere auch wissenschaftliche Generationenvertrag 428
III. Der europäische Jurist und das Gemeineuropäische Verfassungsrecht 428
IV. Umrisse einer universalen Verfassungslehre 429
V. Die Bereicherung Europas durch die Verbindung Portugals mit seinen ehemaligen Kolonien in Afrika und mit Brasilien 429
VI. Danksagung 429
VII. Internationales Kolloquium in Rom (2015) 430
1. Deutsche Version 430
2. Italienische Version 433
Bibliographie (dritte Folge) 439
I. Selbstständige Arbeiten 439
II. Aufsätze 439
III. Buchbesprechungen und Buchanzeigen 443
IV. Sonstiges 444
V. Herausgebertätigkeiten 445
VI. Mitherausgebertätigkeiten 445
VII. Bibliographien u. a. über Professor Häberle 445
Nachtrag 447
Personen- und Sachregister 449