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Hoffmann, T. (Ed.) (2016). Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812. Vermächtnis und Herausforderung des transzendentalen Idealismus. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54833-0
and Hoffmann, Thomas Sören. Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812: Vermächtnis und Herausforderung des transzendentalen Idealismus. Duncker & Humblot, 2016. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54833-0
Hoffmann, T (ed.) (2016): Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812: Vermächtnis und Herausforderung des transzendentalen Idealismus, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-54833-0

Format

Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812

Vermächtnis und Herausforderung des transzendentalen Idealismus

Editors: Hoffmann, Thomas Sören

Begriff und Konkretion, Vol. 3

(2016)

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Abstract

Johann Gottlieb Fichtes $aWissenschaftslehre$z von 1812 stellt die letzte umfassende Ausarbeitung der Grundlegung der Fichteschen Transzendentalphilosophie dar. Historisch handelt es sich um die »Endgestalt« eines Projekts, das in Zürich und Jena knapp zwanzig Jahre zuvor begonnen worden war, systematisch um den wichtigsten Anwärter auf den Titel der »Vollendungsgestalt« einer Philosophie, mit der Fichte eine ebenbürtige Alternative zu den Systemen Schellings und Hegels vorlegt.

Die Autoren des vorliegenden Bandes tragen dem End- und Vollendungscharakter der $aWissenschaftslehre$z in ihrer Version aus dem Jahre 1812 Rechnung. Dafür knüpfen sie etwa bei der neuen Nähe zu Kant an oder buchstabieren den transzendentallogisch so faszinierenden Versuch Fichtes durch, die Erscheinung als absoluten Ort des Wissens zu denken. Auch das Bild als das große Leitthema der Fichteschen Spätphilosophie wird verhandelt, während zugleich ältere Motive wie das »Selbstbewußtsein« oder die »Reflexion« in ein neues Licht gerückt werden.
»The ›Wissenschaftslehre‹ of Johann Gottlieb Fichte«

This volume is dedicated to the latest complete version of the »Wissenschaftslehre« presented by Fichte in Berlin in 1812. The authors focus on the relations to the earlier versions and other philosophers (like Spinoza, Kant and Schelling) as well as on the new and original systematical aspects (e.g. Fichtes concept of absolute appearance) unfolded in a work which can be read as a really strong plea in favor of transcendental philosophy.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Thomas Sören Hoffmann: Warum Fichte? 9
I. Transzendentale Urdisjunktion 11
II. Reflexivwerden der Erscheinung 14
III. Freiheit 19
IV. Holismus 22
Klaus Honrath: Fichtes Lehre des Wissens als Bild und Kants Kritik der Vernunft 27
Christoph Binkelmann: Zurück zu Kant? Fichtes späte transzendentale Phänomenologie 41
I. Vergangene Vorgeschichte: Erscheinung vs. Ding an sich 43
II. Fichtes Wissenschaftslehre als Phänomenologie oder Selbstauslegung der Erscheinung 46
III. Konklusionen einer transzendentalen Phänomenologie 52
Marco Ivaldo: Wesen und Grundstruktur der Erscheinung des Absoluten nach der Wissenschaftslehre von 1812 55
I. Die Bestimmung der Wissenschaftslehre 55
II. Die WL 1812 als höhere Wissenschaftslehre und Erscheinungslehre 57
III. Die Affirmation des Seins 59
IV. Erscheinung als Bezug-Sein 63
V. Die Freiheit als Prinzip der Erscheinung 66
Mário Jorge de Carvalho: Die Sicherscheinung der Erscheinung der Erscheinung 69
I. Einleitung 69
II. Bild, Schema oder Erscheinung 70
III. Die „Bildlichkeit“ als Form des Bildes oder das „schematisierende Leben“ als „Sichbilden des Bildes“ 72
IV. Das „SichErscheinen der Erscheinung“. Bild und „Bild vom Bilde“ 75
V. Die Komplexität des „schematisierenden Lebens“ als „SichErscheinung der Erscheinung“ 78
VI. Die „sich Erscheinung der Erscheinung“ im engeren Sinne: die Erscheinung des Sich und die damit verbundene Spaltung in „eins, dem erscheint“ und „eins, das erscheint“ 82
VII. Die „Erscheinung der Erscheinung“ im engeren Sinne – die zweite Spaltung: das Bild vom Bilde als Anschauung und das Bild vom Bilde als Begriff 87
VIII. „Die Erscheinung erscheint sich, als sich erscheinend“. Die „sich Erscheinung der Erscheinung der Erscheinung“ und die fünffache Synthesis 91
IX. Bilanz und Ausblick 94
Jacinto Rivera de Rosales: Die Welt als Bild 97
I. Sein und Bild 97
II. Das Schema I 103
III. Das Schema II 105
IV. Schema III 108
Hiroshi Kimura: Die Wissenschaftslehre von 1812 und das Sehen 109
I. Das Schema II als das faktische Wissen 111
II. Der Ort der Realisierung des Sehens 113
III. Die Reflexibilität als die Bedingung der Reflexion 114
IV. Das Licht als das Sichtbare 116
V. Das absolute Sehen und das wirkliche Sehen 118
VI. Die Reflexion des sehenden Sehens 119
Urs Richli: „Eine durchaus neue, vorher nie erhörte oder vollzogne Anmuthung“ 121
I. 125
II. 126
III. 129
Theodoros Penolidis: Reflexion und Erscheinung in Fichtes Wissenschaftslehre von 1812 und Hegels Wesenslogik von 1813 145
I. 145
II. 151
Helmut Girndt: Intuition und Reflexion in der Wissenschaftslehrevon 1812 161
I. Das Bewußtwerden des Erscheinungscharakters der Wirklichkeit: das Sehen 166
1. Die Reflexibilität des Sehens 166
2. Der Blick und die Totalität des Erblickten 167
II. Die Freiheit 168
III. Die Sichtbarkeit des Lichts und sein lichtloser Ursprung 169
1. Die Universalität philosophischer Erkenntnis 170
Forschungsliteratur zu Fichtes Wissenschaftslehre von 1812 und ihrem Umfeld 173
Personenregister 175
Sachregister 177