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Hannover – Coburg-Gotha – Windsor

Probleme und Perspektiven einer vergleichenden deutsch-britischen Dynastiegeschichte vom 18. bis in das 20. Jahrhundert / Problems and perspectives of a comparative German-British dynastic history from the 18th to the 20th century

Editors: Kroll, Frank-Lothar | Munke, Martin

Prinz-Albert-Studien / Prince Albert Studies, Vol. 32

(2015)

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Frank-Lothar Kroll studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaften in Bonn und Köln. 1987 Promotion; 1992 Präsident der Werner Bergengruen-Gesellschaft e.V.; 1995 Habilitation in Erlangen; 1996 Louis Ferdinand Preis des Preußeninstituts; Professurvertretungen an den Universitäten Erlangen und Dresden; 2000 Professurvertretung und spätere Berufung auf die Professur für Neuere und Neueste Geschichte / Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der TU Chemnitz. Seit 2006 Vorsitzender der Preußischen Historischen Kommission und seit 2011 1. Vorsitzender der Prinz-Albert-Gesellschaft e.V.; u.a. Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Zeitgeschichte München, der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. und der Ranke-Gesellschaft.

Abstract

Für die deutsch-britischen Beziehungen vom 18. bis in das 20. Jahrhundert waren der dynastische Faktor und die Kontakte zwischen Großbritannien und verschiedenen deutschen Herrscherhäusern von bestimmendem Gewicht. 1714 wurden die Regenten des Kurfürstentums Hannover zugleich Könige von Großbritannien und blieben dies bis zur Auflösung der Personalunion 1837. Kurze Zeit später wurden durch die Heirat der englischen Königin Victoria mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha erneut Familienbande mit einem deutschen Herrscherhaus geknüpft. Diese Beziehungen erwiesen sich bis in die Jahre des Ersten Weltkrieges hinein als beständig, erst 1917 sollte das englische Königshaus die neue Bezeichnung »House of Windsor« erhalten. Die sich aus diesen Konstellationen ergebenden vielfältigen deutsch-britischen Wechselbeziehungen auf politischem, wissenschaftlichem und künstlerischem Gebiet werden in den 14 Beiträgen des Bandes analysiert. Sie beruhen auf den Vorträgen der 32. Jahrestagung der Prinz-Albert-Gesellschaft, die im September 2013 in Coburg stattfand.»Hannover – Coburg-Gotha – Windsor. German-British Relations from the Eighteenth to the Twentieth Century«

German-British relations from the eighteenth to the twentieth century were influenced intensively by the existence of dynastic links between Britain and various German courts. Examples of such ties are the Personal Union with the Electorate of Hanover and the marriage of Queen Victoria and Prince Albert of Saxe-Coburg and Gotha. The interdependences and interrelations resulting from these connections are analysed by the 14 papers contained in this volume.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort / Foreword 7
Inhaltsverzeichnis / Table of contents 11
I. Voraussetzungen und Rahmenbedingungen im 18. Jahrhundert / Requirements and Conditions in the 18th Century 13
Sven Externbrink: Herrscher zweier Reiche. Personalunionen in der neueren Geschichte in globaler Perspektive – ein Versuch 15
Hamish Scott: Dynastic Monarchy and International Rivalry during the long Eighteenth Century 33
Christoph Kampmann: Blessing or Burden for the Personal Union? On the Inherent Contradictions of the ‘Act of Settlement’ 57
II. Politische Verflechtungenim 18. und 19. Jahrhundert / Political Interrelationsin the 18th and 19th Century 79
Torsten Riotte: Georg III. im Kontext einer deutsch-britischen Dynastiegeschichte 81
Michael Rowe: The Revival of Dynastic Networks in Napoleon’s Europe 103
III. Kultur, Bildung, Wissenschaften / Culture, Education, Science 125
Clarissa Campbell Orr: Life and Culture at Court in England and Hanover. An Anglo-German Comparison 127
Marc von Knorring: Ungleiche Brüder? Prinz Albert und Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha als Förderer von Kunst, Bildung und Wissenschaft 147
Helmut-Eberhard Paulus: Repräsentation und Politik. Architektur des Historismus in den ernestinisch-wettinischen Ländern als Selbstdarstellung der Fürsten im 19. Jahrhundert 175
IV. Politische Formwandlungen im 19. Jahrhundert / Changes in Political Systems in the 19th Century 199
Frank-Lothar Kroll: Monarchische Modernisierung. Überlegungen zum Verhältnis von Königsherrschaft und Elitenanpassung im Europa des 19. und frühen 20. Jahrhunderts 201
Jane Ridley: “Europe’s Grandmother”. Queen Victoria and her German Relations 243
John R. Davis: Liberalisation, the Parliamentary System, and the Crown. The Role of Coburg Dynasties in Nineteenth-Century Constitutional Debate 259
Benjamin Hasselhorn: Erfindung von Tradition? Viktorianische und wilhelminische Monarchie im Vergleich 277
V. Ausklang und Nachwirkungen / Consequences and Aftermath 295
Stefan Schieren: Aktuelle politische Probleme und rechtliche Perspektiven der „Doppelmonarchie“ Königin Elisabeths II. 297
Wolfgang Klauser: Deutschlands letzte Königin? Die Deutschlandbesuche Elisabeths II. im Spiegel ihres politisch-medialen Umfeldes 317
Verzeichnis der Autoren und Herausgeber/ List of contributors 335