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Jahrbuch für Recht und Ethik / Annual Review of Law and Ethics

Bd. 23 (2015). Themenschwerpunkt: Recht und Ethik im Internet. Law and Ethics on the Internet

Editors: Hruschka, Joachim | Joerden, Jan C.

Jahrbuch für Recht und Ethik / Annual Review of Law and Ethics, Vol. 23

(2015)

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About The Author

Joachim Hruschka, Rechtswissenschaftler, promovierte und habilitierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1972 erhielt er die Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. Von 1982 bis 2004 war Hruschka Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Mitherausgeber des »Jahrbuchs für Recht und Ethik« (Duncker & Humblot). Hruschka verstarb im Dezember 2017.

Jan C. Joerden, 1978/81 1. und 2. Juristische Staatsprüfung; 1982–1988 Akad. Rat in Erlangen; 1985 Promotion; 1987 Habilitation, Erlangen-Nürnberg. 1988–93 Heisenberg-Stipendiat der DFG und Lehrstuhlvertretungen in Berlin, Erlangen, Jena und Trier. 1993 Lehrstuhl für Strafrecht, insbesondere Internationales Strafrecht und Strafrechtsvergleichung, Rechtsphilosophie an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). 1994–1998 Prorektor. Seit 1995 Geschäftsführender Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Ethik (IZE). 1996 Berufung auf den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozeßrecht und Rechtsphilosophie, Universität Rostock (abgelehnt). 1998–2002 Prorektor/Vizepräsident der Europa-Universität für das Collegium Polonicum in Slubice/Polen. 2001 Berufung auf den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozeßrecht und Wirtschaftsstrafrecht, Universität Augsburg (abgelehnt). Seit 2002 Mitglied im Vorstand der IVR, Deutsche Sektion. 2004 »Medaille für Verdienste um die Adam-Mickiewicz-Universität zu Posen«. 2007/08 Senior Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. 2009/10 Leiter einer Forschungsgruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. 2015 Dr. h.c. der Adam-Mickiewicz-Universität Poznan (Polen). Seit 2016 Mitglied im Vorstand der Akademie für Ethik in der Medizin e.V., Göttingen. 2017 Medaille »Universitatis Lodziensis Amico«, Universität Łódź (Polen).

Abstract

Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion über den zunehmenden Einfluss des Internets auf das gesellschaftliche Leben und die Notwendigkeit einer Sicherung von Daten im Internet widmet sich der vorliegende Band des $aJahrbuchs$z in seinem Themenschwerpunkt der Frage nach der Bedeutung von »Recht und Ethik im Internet«. Dabei geht es insbesondere um die Gestaltungs- und Wirkungsmacht, aber auch die Chancen und Risiken von BIG DATA und die dadurch ausgelösten gesamtgesellschaftlichen Folgen sowie um die immer wieder neu zu stellende Frage nach der Möglichkeit und Notwendigkeit, Daten im Internet zu schützen. Weiterhin ist ein besonderer Abschnitt des vorliegenden Bandes der Beschreibung und Bewertung kriminellen Verhaltens im Internet gewidmet. Zudem greift das »Diskussionsforum« des $aJahrbuchs$z wieder unterschiedliche Themenstellungen aus dem Bereich »Recht und Ethik« auf.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort V
Inhaltsverzeichnis – Table of Contents VII
Big Data und seine Folgen – Big Data and Its Consequences 1
Rafael Capurro: Leben in der message society. Eine medizinethische Perspektive 3
I. Einführung 3
II. Ein Erfahrungsbericht 5
III. Leben in der message society 6
IV. Ausblick 11
Danksagung 12
Summary 12
Literatur 12
Dirk Heckmann: Big Data: Mehr Maschine – weniger Mensch? Gedanken zu Recht und Ethik einer überspannten Datennutzung 17
I. Wachstum ohne Grenzen? 17
II. Big Data: Großer Nutzen? 18
III. Big Data: Weniger Recht? 19
1. Der Appell von Martin Schulz 19
2. Ansätze einer Netzethik 20
3. Technische Innovation zwischen Usability und Compliance 21
4. IT-Sicherheit als zentrale Herausforderung 21
IV. Big Health Data zwischen Ökonomie, Recht und Ethik 22
1. Smarte Technologie zu Lasten Dritter? 22
2. Kommerzialisierung des Gesundheitswesens 23
3. Determinierung des Menschen 24
4. Die Plug and Play Falle 25
5. Grenzen des Datenschutzrechts 26
6. Technologischer Totalitarismus? 29
V. Fazit in 3 Thesen 29
Summary 30
Sandra Husi-Stämpfli: Smarte Dinge als Herausforderung für die informationelle Selbstbestimmung 33
I. Smarte Dinge halten Einzug in unseren Alltag 33
II. Die informationelle Selbstbestimmung im Kontext intelligenter Geräte: Grundsätze und Herausforderungen 35
1. Informationen? Personendaten? Personendaten, die einen besonderen Schutz erfahren sollen? 35
2. Umsetzung der informationellen Selbstbestimmung 37
a) Einwilligung: Transparenz als Voraussetzung für einen informed consent 38
b) Eigene Rechte zur Durchsetzung der informationellen Selbstbestimmung 39
3. Herausforderungen 40
a) Transparenz und Einwilligung – von wegen „informed consent“ 40
b) Wahrnehmung der eigenen Rechte: Gegenüber IT-Giganten am anderen Ende der Welt? 43
III. Lösungsansätze und Perspektiven 44
1. Konsumentinnen und Konsumenten: Selbstbestimmung stärken 45
a) Stärkung der Einwilligung und der Möglichkeiten zur Wahrnehmung der eigenen Rechte 45
b) Verstärkte Wahrnehmung der Eigenverantwortung 47
2. Hersteller: Verantwortungsbewusstsein als gelebtes Geschäftsmodell 47
3. Staatliche Aufsicht: Stärkung der Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten 48
IV. Fazit 50
Summary 51
Silke Jandt: Der Januskopf des Internet. Zur Ambivalenz von Selbst- und Fremdbestimmung im Internet 53
I. Wie das Internet die Wirklichkeit verändert 53
II. Verfassungsrechtliches Schutzziel der Selbstbestimmung 56
1. Informationelle Selbstbestimmung 58
2. Kommunikative Selbstbestimmung 60
3. Freiheit der Wahl 62
III. Risiko der Fremdbestimmung 63
1. Technische Fremdbestimmung 64
2. Inhaltliche Fremdbestimmung 66
3. Datenspezifische Fremdbestimmung 68
4. Kommunikative Fremdbestimmung 69
5. Demokratische Fremdbestimmung 69
IV. Selbstbestimmung im internetgeprägten Alltag 70
Summary 72
Literatur 72
Karsten Weber / Frank Pallas / Max-R. Ulbricht: Quantified Self, Participatory Sensing und die Grenzen der Regulierung 75
I. Einleitung 75
II. Innovationspfade und Innovationstypen 77
1. Top-Down-Innovation 77
2. Bottom-Up-Innovation 79
3. Inkrementelle, radikale und disruptive Innovationen 80
III. Zwei Fallbeispiele: Quantified Self und Participatory Sensing 82
1. Quantified Self 82
2. Participatory Sensing 86
IV. Grenzen der Vorhersehbarkeit von Bottom-Up-Innovationen 88
V. Weitere Herausforderungen und mögliche Antworten 91
VI. Fazit 93
Summary 94
Rolf H. Weber: Ethics as Pillar of Internet Governance 95
I. Ethics as Internet Governance Topic 95
1. Introduction 95
2. Ethics as Key Element in Internet Governance Declarations 96
3. General References to Ethics in Internet Governance Declarations 97
II. Foundations of Ethics’ Principles 100
1. Basic Values 100
2. Globality and Contextuality of Values 102
3. Trust 103
4. Social Justice and Digital Divide 104
III. Specific Ethical Values in the Internet Governance Context 105
1. Knowledge Society 105
2. Transparency 106
3. Access Divide 107
4. Phenomena of Data “Ownership” 107
a) Dignity 107
b) Privacy / Security 108
c) Intellectual Property 109
5. Responsibility Issues 110
a) Corporate Social Responsibility 110
b) Special Role of Intermediaries 110
6. Outlook 111
Zusammenfassung 111
Thilo Weichert: Wenn Grundrechte und Freundschaft in der digitalen Welt unvereinbar werden 113
I. Kleine Freundschaftsgeschichte 113
II. Der digitale Konflikt 114
III. Und dann kam Edward Snowden 117
IV. Digitale Grundrechte 118
V. Der europäische Weg 121
VI. Der juristische Weg 123
VII. Schlussfolgerungen 124
Summary 125
Datensicherheit im Internet – Safety of Data in the Internet 127
Thomas Behrndt / Ben Wagner: Seeing Like a Data Set: Reimagining Security Through Big Data 129
I. A Big Data Revolution 130
II. The Risk-Security Discourse 133
III. The Conceptual Shift From Risk to Big Data 135
IV. Consequences of Conceptual Shift to Big Data for Security 138
V. Conclusion and Ethics 142
Zusammenfassung 144
References 145
Alexander Dix: Das Internet als „schöne neue Welt“? Rechtliche und ethische Bedingungen von Privatheit und Datenschutz online 149
Vorbemerkung 149
I. Rechtliche Bedingungen 150
II. Ethische Bedingungen 154
Fazit 160
Summary 161
Luciano Floridi: “The Right to Be Forgotten”: a Philosophical View 163
I. Introduction 163
II. Privacy vs. Freedom of Speech 165
III. Availability vs. Accessibility of Information 167
IV. Transparency 168
V. Territoriality 171
VI. Power 174
VII. Limits 176
VIII. Processing 177
IX. Conclusion 178
Zusammenfassung 178
References 179
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Recht auf Vergessenwerden im Kontext der Entscheidung des Gerichtshofs der EU 181
I. Achtung und Schutz der Grundrechte in Zeiten digitaler Kommunikation 181
II. Digitalisierungsbedingte Grundrechtsgefährdungen 183
III. Abwehrrechtliche Defizite 183
IV. Schutzrechtliche Defizite 185
V. Der Gerichtshof der EU zur Vorratsdatenspeicherung 190
VI. Der Gerichtshof der EU und das „Recht auf Vergessenwerden“ 192
Summary 195
Thomas Petri: Datenschutzrechtliche Zweckbindung und die Weiterverbreitung bereits veröffentlichter Daten. Betrachtungen anlässlich der Google-Spain-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs 197
I. Internetgestützte Kommunikation 197
II. Das datenschutzrechtliche Prinzip der Zweckbindung 200
III. Zweckoffenheit von im Internet veröffentlichten Daten 202
IV. Freiheitsbeschränkungen bei der Erhebung allgemein zugänglicher Daten 205
V. Interessenabwägungen bei Weiterverbreitung von im Internet veröffentlichten Daten 207
1. Strukturierte oder redaktionell bearbeitete Weiterverbreitung 207
2. Weiterverbreitungen rein technischer, automatischer und passiver Art 209
3. Die Google-Spain-Entscheidung des EuGH: ein bedenkenswertes Konzept für den Datenschutz im Internet 210
VI. Ein europäisches Recht auf Vergessenwerden? 213
Summary 214
Michael Ronellenfitsch: Der Umgang mit fluiden Widerstandsbewegungen unter besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes 215
I. Ausgangslage 215
1. Fluide Widerstandsbewegung 215
a) Widerstand 216
b) Widerstandsbewegung 216
c) Widerstandsformen 217
d) Fluider Widerstand 219
2. Staatliche Reaktionen 220
II. Grundrechteordnung 220
1. Kommunikationsfreiheiten 221
a) Systematik 221
b) Meinungsäußerungsfreiheit 222
c) Informationsfreiheit 224
d) Interaktives Kommunikationsgrundrecht? 226
e) Versammlungsfreiheit 227
f) Kunstfreiheit 231
g) Zwischenergebnis 231
2. Datenschutz 232
a) Bedeutung für die Widerstandsbewegungen 232
b) Verfassungsmäßige Verankerung 233
c) Einfachgesetzliche Ausgestaltung 236
d) Vorratsdatenspeicherung 238
e) Zwischenergebnis 241
III. Abwägung 241
1. Voraussetzungen 241
2. Abwägungsvorgaben 241
a) Cybersicherheit 241
b) Globaler Widerstand 242
3. Abwägung 242
IV. Schlussbemerkung 244
Summary 244
Peter Schaar: Persönlichkeitsrechte im Internetzeitalter: Zwischen Transparenz und Privatsphäre 245
I. Schutz der Privatsphäre 246
II. Transparenz als Schicksal? 247
III. Sunlight is the best desinfectant 249
IV. Recht auf Vergessenwerden? 252
V. Grundwerte gelten – auch in der Informationsgesellschaft 254
Summary 255
Kriminelles Verhalten im Internet – Criminal Behaviour in the Internet 257
Thomas Bode: (K)eine „Moral auf Distanz“? Fehlende Täterskrupel bei Taten aus Distanz, insbesondere bei Internetstraftaten 259
I. Tatziel und Distanz 260
1. Risikominimierungskriminalität 260
2. Erlebniskriminalität 261
II. Soziobiologische und psychologische Grundlagen – Verhalten bei Distanz 262
1. Arten von Distanz und anthropologische Beobachtungen 264
a) Räumlich – Sinnlich 264
b) Zeitlich 267
c) Sozial / kulturell 267
d) Genetisch 268
(1) Altruismusforschung 269
(2) Aggressionsforschung 271
e) Anthropologische Konstanz 271
2. Psychische Effekte von Distanz und Nähe 272
a) Mitleid 272
(1) Distanz und Mitleid bei Aristoteles 273
(2) Das „Mandarin-Experiment“ – Eine Debatte über Distanz, Gefühl und Moral 274
b) Neugier als Moment, Distanz zu überwinden 276
3. Internet und Distanz 276
a) Keine genetische Adaption an Wahrnehmungs- und Wirkdistanz 276
b) Distanz und Distanzempfindung 278
4. Verringerung der Distanz durch kognitive Umdeutung / Überwindung – Möglichkeit, empathisch zu handeln, trotz Distanz 279
a) Vermittlung durch abstrakte Erzählung 279
b) Vermittlung durch Bild und Ton 279
c) Veränderung der Distanz 280
5. Verstärkung der Distanz durch psychologische Manipulationstechniken 281
III. Ethik der Distanz 283
1. Überwindung der Distanz als Tugend 285
a) Feindesliebe – Christliche Theologie 286
b) Utopische Äquidistanz – Kommunismus 287
c) Ferne wird Nähe – (Präferenz-)Utilitarismus 288
d) Fernethik – Jonas u. a. 289
2. Halten der Distanz als ethisches Ziel 290
a) Radikaler Individualismus – Nietzsche 290
b) Bewusstsein der Distanz in neutraler Intersubjektivität – Heidegger 290
c) Distanz zum Ich und Es – Freud 291
d) Nähe als Schamlosigkeit – Hartmann 292
3. Kollektivegoismus und Ordo Liberalismus 293
4. Kompromissformeln 293
a) Antike Philosophie – Aristoteles, Stoiker 293
b) (Christlich und hellenistisch beeinflusste) Naturphilosophie 294
c) Aufgeklärter Individualismus – Kant 295
5. Ausstiegsethik für das Internet? – Wider den Terror der Allgegenwart 296
IV. Rechtlicher status quo 299
1. Tatbestandsebene 299
a) Distanz im Strafrecht 299
(1) Allgemeiner Teil 299
(2) Besonderer Teil 301
b) Die strafrechtliche Berücksichtigung von Distanz 303
2. Strafzumessung 303
a) Unterlassungsdelikt 303
b) Berücksichtigung zu Gunsten des Täters 304
c) Berücksichtigung zu Lasten des Täters 304
(1) Direkter Durchgriff auf ethisch / moralische Traditionen – Schuldvergeltung 304
(2) Präventive Gründe 305
(3) Rechtsprechung und Literatur 306
(4) Reform des § 46 II StGB 306
V. Antworten 308
1. Pönalisierung 308
2. Deanonymisierung 309
3. Internet als rechtsfreier Raum? 310
VI. Fazit 310
Summary 311
Markus Englerth / Dinah Huerkamp: Der Feind im Netz – die Erosion des freiheitlichen Strafrechts im Spiegel der Internetdelikte 313
I. Einleitung 313
II. Problemaufriss: Die schleichende Veränderung des Strafrechts 314
1. Vorbereitung des Hacking: § 202c StGB 317
2. Reform des Sexualstrafrechts: § 176 Abs. 4 Nr. 3 StGB und § 201a Abs. 3, Abs. 2, Abs. 1 Nr. 2 StGB 320
a) Cybergrooming, § 176 Abs. 4 Nr. 3 StGB 320
(1) Einwirken 321
(2) Zur Vorbereitung einer Sexualstraftat 322
b) Nacktaufnahmen Minderjähriger, § 201a Abs. 3 StGB 323
c) Bildaufnahmen mit Eignung zur erheblichen Ansehensschädigung, § 201a Abs. 2 StGB 325
d) Schaustellung Hilfloser durch Bildaufnahmen, § 201a Abs. 1 Nr. 2 StGB 327
III. Fazit: Der Tausch von Sicherheit gegen Freiheit 328
Summary 330
Hannes Federrath: Das Spektrum der Cyberangriffe 333
I. Einführung 333
II. Geheimhaltung und Offenlegung 335
1. Geheimhaltung durch physischen Schutz als Gestaltungsprinzip 336
2. Offenlegung als Gestaltungsprinzip 337
III. Industrialisierung der Angriffe 340
1. Schadsoftware 340
2. Zero-Day Exploits 341
IV. Schlussbemerkungen 342
Summary 343
Michael Heghmanns / Lucas Hinderberger: Reale Straftaten in virtuellen Welten 345
I. „Diebstähle“ in virtuellen Welten 345
II. Die strafrechtliche Erfassung der elektronischen Welt 346
III. Sachbeschädigung und Datenveränderung: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 349
IV. Die Ersetzung der Daten-„Fremdheit“ durch einen Daten-„Gewahrsam“ 351
V. Bestimmtheitsdefizite von § 303a StGB 354
VI. Daten im Herrschaftsbereich mehrerer Personen 355
VII. Fazit 359
Summary 360
Joanna Kulesza: Cyberjurisprudence 361
Introduction 361
I. Jurisprudence as a Discipline 361
II. Current Trends in Jurisprudence 365
III. New Technologies, Globalisation and the Law 366
IV. Environmental Law and the Rule of Non-State Actors 367
V. Internet Governance 368
VI. Cyberjurisprudence and the Outlines of Cyberspace Specific Law 371
VII. The Future of Cyberjurisprudence 374
Zusammenfassung 375
Brian Valerius: Zum strafrechtlichen Schutz des persönlichen Lebensbereichs im Internet 377
Einleitung 377
I. Tatsächliche Vorfragen 377
1. Beispiele für Angriffe auf den persönlichen Lebensbereich im Internet 377
a) Ehrverletzungen: Flaming und Shitstorms 377
b) Verletzung sonstiger Persönlichkeitsrechte: Picture leaks und Revenge Porn 378
c) Belästigungen im Internet: Cyberstalking und Cybermobbing 380
2. Technische Besonderheiten des Internets 382
a) Gesteigerte Intensität des Angriffs 382
b) Anonymität im Internet 383
c) Vielgestaltigkeit der (ggf. nur in ihrer Gesamtheit erheblichen) Angriffe 383
d) Grenzüberschreitender Aspekt 384
II. Rechtliche Betrachtung 384
1. Überblick über die einschlägigen Straftatbestände zum Schutz vor Eingriffen in den persönlichen Lebensbereich 384
2. Berücksichtigung der technischen Besonderheiten des Internets 386
a) Gesteigerte Intensität des Angriffs 386
b) Anonymität im Internet 388
c) Vielgestaltigkeit der (ggf. nur in ihrer Gesamtheit erheblichen) Angriffe 388
d) Grenzüberschreitender Aspekt 390
Fazit 391
Summary 391
Diskussionsforum – Discussion Forum 393
Hans-Ulrich Hoche: Organspende und Universalisierte Goldene Regel 395
I. Zur Einführung 395
II. Das Moralprinzip der Universalisierten Goldenen Regel und das ‚Nathan-David-Verfahren‘ 397
III. Diskussion einer fragwürdigen Transplantationsentscheidung 400
IV. Einige Folgerungen daraus 403
V. Detailprobleme und Lösungswege dafür. Fazit 407
Summary 410
Literatur 410
Michael Mauer: Zur logischen Form rechtlicher Regeln und Prinzipien 413
I. Einleitung 413
II. Logische Form 414
1. Die logischen Symbole 415
a) Aussagenlogische Operatoren, die Junktoren: 415
b) Prädikatenlogische Operatoren, die Quantoren: 415
c) Deontische Operatoren 415
2. Normsätze, deskriptive Komponenten von Normensätzen und deontische Sätze 417
a) Verwendungsweisen von in Gesetzen vorkommenden Sätzen 417
b) Der Ausgangspunkt der folgenden Überlegungen 419
III. Zur Formalisierung elementarer Rechtsnormen 421
1. Allgemeine Struktur elementarer Rechtsnormen 421
a) Der aussagen- und prädikatenlogische Rahmen 421
b) Folgerung, Vereinbarkeit und Unvereinbarkeit 422
c) Notwendigkeit spezifischerer, insbesondere ausdrucksreicherer Logiken 424
2. Zur logischen Form des § 154 Abs. 1 StGB 425
3. Alternativen 426
IV. Zur logischen Struktur ‚nicht-elementarer‘ Rechtsnormen 427
1. Vollständigkeit von Rechtsnormen 427
a) Ein Beispielsfall 428
b) Anmerkung zur Paradoxie von Alf Ross 430
c) Die allgemeinen Merkmale vollständiger Rechtsnormen 432
2. Nicht vollständige oder unselbständige Rechtsnormen 433
a) Ausnahmevorschriften 433
b) Zwischennormen 434
aa) Allgemein 434
bb) Legaldefinitionen 435
cc) Zwischennormen und constitutive norms 436
3. Vorschriften über den Geltungsbereich, derogierende Normen und Änderungsvorschriften 437
a) Geltungsbereich 437
b) Derogierende Normen und Änderungsvorschriften 438
V. Zur logischen Form verfassungsrechtlicher Vorschriften, insbesondere von Prinzipien 438
1. Auf die allgemeine Form rückführbare grundgesetzliche Rechtsnormen 439
2. Die Grundrechte 441
a) Skizze der Sieckmannschen Konzeption 441
aa) Die Termini: „Normsatz“ und „Norm“, „normative Aussage“ und „normatives Argument“ 441
bb) Abwägung und Iteration von Geltungsgeboten 443
b) Diskussion 444
c) Eine Alternative 451
Summary 455
Literatur 455
Rezensionen – Recensions 459
I. 461
II. 461
III. 466
Autoren- und Herausgeberverzeichnis 469
Personenverzeichnis / Index of Names 473
Sachverzeichnis / Index of Subjects 475
Hinweise für Autoren 481
Information for Authors 483