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Von »Sport und Recht« zu »Faszination Sportrecht«

Ausgewählte Schriften. Hrsg. von Udo Steiner / Wolf-Dietrich Walker

Vieweg, Klaus

Editors: Steiner, Udo | Walker, Wolf-Dietrich

Beiträge zum Sportrecht, Vol. 50

(2016)

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Book Details

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Abstract

Der Band enthält eine Auswahl der sportrechtlichen Beiträge von Klaus Vieweg aus den Jahren 1983 bis 2015, die – in chronologischer Reihenfolge – erstmals zusammen veröffentlicht werden. Als Band 50 belegt das Buch auch den Erfolg der »Beiträge zum Sportrecht«: Seit 1998 dokumentiert die Schriftenreihe BSR aktuelle Entwicklungen im Sportrecht. Veröffentlicht wurden Dissertationen, Gutachten und – in mittlerweile sieben Tagungsbänden – Vorträge, die anlässlich der Interuniversitären Tagungen Sportrecht gehalten wurden. Der Titel »Von ›Sport und Recht‹ zu ›Faszination Sportrecht‹« dokumentiert, dass sich das Sportrecht in den letzten drei Jahrzehnten zu einem eigenständigen, faszinierenden Rechtsgebiet entwickelt hat. Querschnittscharakter und Dynamik der Materie spiegeln sich in der Vielfalt der behandelten Themen wider.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Zur Einführung: Sport und Recht 11
I. Einleitung 11
II. Zweispurigkeit des Sportrechts 12
III. Grundprobleme des Sportverbandsrechts 13
1. Strukturmerkmale des Sportverbandswesens 13
2. Verbandsautonomie und Verbandsmacht im Sport 14
3. Anspruch auf Aufnahme in einen Sportverband mit Monopolstellung 15
4. Verbandsstrafen und Verbandsentscheidungen 17
IV. Sportregeln – Funktion und Bedeutung 20
Die gerichtliche Nachprüfung von Vereinsstrafen und -entscheidungen 25
I. Einführung 25
II. Rechtstatsächlicher Befund 26
III. Die neuere höchstrichterliche Rechtsprechung zur gerichtlichen Nachprüfung von Vereinsstrafen 27
IV. Die gerichtliche Nachprüfung von Vereinsstrafen und -entscheidungen als Mittel zur Konfliktlösung 30
1. Zulässigkeit der Vereinsstrafgewalt 31
2. Art und Umfang der gerichtlichen Nachprüfung von Vereinsstrafen 32
3. Art und Umfang der gerichtlichen Nachprüfung sonstiger Vereinsentscheidungen 37
a) Versagung von Vorteilen 37
b) Sonstige individuell belastende Vereinsentscheidungen 39
Gleichschaltung und Führerprinzip 41
I. Einleitung 41
II. Ziele und Inhalte des nationalsozialistischen Sports 44
III. Die vom Staat eingesetzten Mittel 46
1. Einräumung von Privilegien 46
2. Einführung der Sportpflicht 48
3. Die Gleichschaltung der Sportverbände und -vereine 49
a) Sporthistorischer Abriß 49
aa) Die Situation in der Endphase der Weimarer Republik 49
bb) Die Vorgänge in den Jahren nach 1933 51
(1) Das Verbot der Arbeitersportbewegung sowie der konfessionellen Sportvereine und -verbände, die Diskriminierung jüdischer Sportvereine und -verbände 51
(2) Die Gleichschaltung der nicht parteipolitisch oder konfessionell gebundenen Sportverbände und -vereine 54
b) Rechtliche Aspekte der Gleichschaltung 57
aa) Das staatliche Organisations- und Verwaltungsmonopol 57
bb) Die Vereinheitlichung des Satzungs- und Ordnungsrechts 59
cc) Das Führerprinzip 59
IV. Zusammenfassung 66
Sportanlagen und Nachbarrecht 69
I. Die Rechtsprechung 71
1. Die Konfliktsituationen 72
2. Entscheidungsergebnisse 72
3. Entscheidungs- und Begründungsschwierigkeiten 73
a) Fehlende Kompromißbereitschaft der Beteiligten 73
b) Konkretisierungs- und harmonisierungsbedürftige Entscheidungsmaßstäbe 74
c) Messung und objektive Bewertung der Immissionen 74
d) Kein gerichtlicher Gestaltungsfreiraum 78
e) Medienecho und Publikumsinteresse 78
II. Lösungsvorschläge 78
1. Planungsrechtliche Ansätze 78
2. Konkretisierung und Harmonisierung der Entscheidungsmaßstäbe 80
a) Die Entscheidung über die prinzipielle Zulässigkeit der Sportanlage 80
b) Die Entscheidung über das Ausmaß der Nutzung der Sportanlage 83
aa) Mindestabstände und Immissionshöchstwerte 84
bb) Immissionsrichtwerte 85
cc) Immissionsbandbreiten 86
III. Zusammenfassung 88
Zur Inhaltskontrolle von Verbandsnormen 89
I. Legitimationsfragen 90
II. Dogmatische Grundlage und Kontrollmaßstab 92
III. Reichweite und Umfang 96
IV. Verhältnis der Inhaltskontrolle zur Tatsachen- und Subsumtionskontrolle 98
V. Geltungserhaltende Reduktion 101
VI. Ausblick 102
Normsetzung und -anwendung deutscher und internationaler Verbände 103
Einleitung 103
Erster Teil 103
Grundlagen 103
Zweiter Teil 104
Rechtstatsächlicher Befund 104
Dritter Teil 105
Rechtliche Problematik 105
Doping und Verbandsrecht 107
I. Die Unabhängige Doping-Kommission des deutschen Sports 107
II. Rechtstatsächliche Grundlagen der Dopingproblematik 109
1. Definitions- und Nachweisprobleme 109
2. Interessenlage 111
III. Dopingregelungen 112
IV. Gerichtliche Nachprüfung von Verbandsstrafen 115
1. Satzungsmäßige Grundlage der Verbandsstrafen und personelle Reichweite der Verbandsnormen 116
2. Inhalts-‍, Tatsachen- und Subsumtionskontrolle 118
V. Gerichtliche Nachprüfung von Vertragsstrafen und Zulassungsbedingungen 120
VI. Ergebnis und Konsequenzen 121
Doping und Verbandsrecht 123
I. Einleitung 123
II. Der Beschluß des Rechtsausschusses des Deutschen Leichtathletik-Verbands 124
III. Ergebnis und Ausblick 126
Teilnahmerechte und -pflichten der Vereine und Verbände 129
I. Rechtstatsächlicher Befund und Fragestellung 129
II. Das „Ob“ der Teilnahme – die prinzipielle Teilnahmeberechtigung und -pflicht 131
1. Aufnahme und Anerkennung 131
a) Nationale Ebene 132
aa) Rechtsprechung und Literatur 132
bb) Satzungspraxis der Verbände 135
cc) Exkurs: Aufnahmeprobleme im Zusammenhang mit der deutschen Vereinigung 135
b) Internationale Ebene 136
2. Teilnahme ohne Mitgliedschaft? 140
3. Ausschluß und Entziehung der Anerkennung 142
4. Teilnahmepflicht? 144
5. Sperre und Suspendierung 146
6. Boykott 147
III. Das „Wie“ der Teilnahme – Teilnahmemodalitäten 147
1. Inhaltskontrolle der Verbandsnormen 149
2. Normenmangel 151
IV. Schlußbemerkungen 153
Sponsoring und Sportrecht 155
I. Begriff 156
II. Arten und Bedeutung 157
1. Arten 157
2. Wirtschaftliche Bedeutung 157
III. Interessenkonflikte 159
1. Interessenkonflikte aus Sicht des Gesponserten 159
2. Interessenkonflikte aus der Sicht der Sponsors 160
3. Interessenkonflikte aus der Sicht der mit dem Gesponserten in der „Verbandspyramide“ Verbundenen 161
4. Interessenkonflikte aus der Sicht des Veranstalters 161
5. Interessenkonflikte aus der Sicht der Eigentümer der Sportanlagen und -geräte 162
6. Interessenkonflikte aus der Sicht der Medien, insbesondere der Fernsehanstalten und -gesellschaften 162
7. Interessenkonflikte aus der Sicht der Agenturen 162
8. Interessenkonflikte aus der Sicht der Zuschauer 163
IV. Verbandsregelungen und Verträge 163
V. Rechtsfragen 165
1. Ausgangspunkt 165
2. Rechtsschutz und gerichtliche Kontrolle 165
3. Anwendbares Recht 166
4. Zulassungsbedingungen für die Teilnahme an Wettkämpfen 167
5. Auskunfts- und Leistungsansprüche einzelner Sportler aufgrund einer Sponsoringvereinbarung 170
6. Einfluß der Sponsoren auf die Wettkampfgestaltung 170
VI. Zusammenfassung und Ausblick 170
Literatur 171
Zur Bedeutung der Interessenabwägung bei der gerichtlichen Kontrolle von Verbands-Zulassungsentscheidungen 173
I. Potentielle Prozeßkonstellationen 174
II. Bindung der Athleten an Doping- und Zulassungsregelungen 174
III. Anspruch der Athleten auf Zulassung als Teilnehmer – Kontrahierungszwang 176
IV. Inhaltskontrolle 178
1. Grundlage und Umfang 179
2. Gebot der Interessenabwägung und Drittwirkung der Grundrechte 179
3. Güterabwägung und Verhältnismäßigkeitsprinzip 181
4. Konkrete Zweckbindung der Dopinganalytik 182
5. Geltungserhaltende Reduktion 182
V. Interessenabwägung bei Verbands-Zulassungsentscheidungen 183
1. Probenanalyse 183
2. Weitergabe und Bekanntmachung der Analyseergebnisse 185
VI. Tatsachen- und Subsumtionskontrolle 185
VII. Zusammenfassung 187
Blut und/oder Urin zum Nachweis von Dopingsubstanzen 189
I. Zivilrechtliche Beurteilung der Blutentnahme zum Zwecke der Dopingkontrolle (Prof. Dr. Klaus Vieweg) 189
Ergebnisse 190
II. Strafrechtliche Aspekte (Prof. Dr. Dr. Kristian Kühl) 192
Ergebnisse 193
III. Verfassungsrechtliche Aspekte (Prof. Dr. Peter J. Tettinger) 194
Ergebnisse 194
Disziplinargewalt und Inhaltskontrolle 197
I. Sachverhalt 197
II. Disziplinargewalt der Sportverbände 198
III. Inhaltskontrolle sportverbandsrechtlicher Regelwerke nach § 242 BGB 202
IV. Ausblick 204
Rechtsschutz der Athleten gegenüber dem internationalen Sportverband im Hinblick auf Werberechte 205
Athleteninteresse und mögliche Konflikte in Verein und Verband 207
I. Einleitung 207
II. Methode der Qualitätskontrolle und Konfliktfelder in der Praxis 208
1. Methodischer Ansatz: Interessenanalyse als Instrument der Qualitätskontrolle von Athletenverträgen und athletenbezogenen Regelungen 208
2. Beispiele aus der Praxis 209
3. Systematisierung 210
III. Rechtlicher Qualitätsmaßstab: Fairer Interessenausgleich i. S. v. § 242 BGB bzw. § 9 I AGBG 212
IV. Originäre Zuordnung der Sportrechte 214
V. Analyse und Abwägung der Interessen von Athlet und Verein bzw. Verband in Konfliktfällen 216
1. Grundsituation 216
2. Konkrete Konfliktsituationen im Zusammenhang mit der Vermarktung 217
a) Auswahl: Vermarktungsproblematik 217
b) Interessenanalyse 218
c) Interessenabwägung 218
d) Konflikte anläßlich einzelner Veranstaltungen 219
e) Konflikte anläßlich von Auftritten der Nationalmannschaft 220
f) Kriterien eines fairen Interessenausgleichs 221
VI. Monetäre Leistungsbewertungen zur Konfliktsteuerung? 221
VII. Zusammenfassung 223
Innehabung und Durchsetzung sponsoringrelevanter Rechte 225
I. Einleitung 226
II. Rechtsbeziehungen der Sponsoringbeteiligten 227
1. Begriff des Sponsorings 227
2. Beteiligte am Sponsoring 228
3. Interessenkonflikte 228
4. Grundlagen der Rechtsbeziehungen: Verbandsregelungen und Verträge 229
a) Verbandsregelungen 230
b) Verträge 230
c) Kontrahierungszwang 231
5. Bindungswirkung und gerichtliche Kontrolle 232
a) Bindungswirkung 232
b) Gerichtliche Kontrolle, insbesondere Inhaltskontrolle 233
III. Dilemma von Rechteinnehabung und -durchsetzung 234
1. Fall Christoph Langen 235
2. Innehabung der sponsoringrelevanten Rechte und Rechtsgüter 236
a) Originäre Rechteinhaberschaft 237
aa) Eigentum an Sportgeräten und Sportkleidung 237
bb) Persönlichkeitsrecht der Athleten 237
cc) Veranstalterrechte 240
b) Derivative Rechteinhaberschaft aufgrund von Rechteübertragung und Einräumung von Nutzungsbefugnissen 241
c) Rechteanmaßung 244
3. Praktische Möglichkeiten der Durchsetzung im einstweiligen Verfügungsverfahren 246
a) Gerichtliche Entscheidungen im Fall Christoph Langen 246
b) Kritik 248
4. Weitere Lösungsansätze 250
a) Schiedsgerichte 251
b) Athletenvereinbarungen 252
c) Mitbestimmungsmodell: Interessenvertretung der Athleten 253
d) Verwertungsgesellschaft oder Pool für Sportrechte 253
IV. Zusammenfassung 255
Inline-Skating 257
I. Einleitung 257
II. Rechtstatsächliche Situation 259
1. Entwicklung des Inline-Skating 259
2. Bewegungstypizität 261
3. Spezifische Unfallrisiken 264
III. Rechtslage 265
1. Begriffe und Regelungskonzept der StVO 266
2. Grundeinordnung: Inline-Skates als Fahrzeuge i. S. v. § 2ff. StVO 267
3. Modifizierende Einordnung in Fallgruppen 269
IV. Reformbedarf 272
V. Zusammenfassung 274
Grundinformationen zur Dopingproblematik 277
I. Begriff, Definitions- und Abgrenzungsprobleme 277
II. Zwecke des Dopingverbots 282
III. Mittel der Dopingverhinderung 283
IV. Rechtsschutz 286
Dopingvermeidung und Verbandsrecht 289
I. Regelkreismodell 289
II. Fragebogen Dopingvermeidungsmaßnahmen 291
1. Vorbemerkungen 291
2. Ergebnisse 294
III. Zusammenfassung und Ausblick 305
Soziale und wirtschaftliche Machtpositionen im Sport 307
I. Einleitung 308
II. Rechtstatsächliche Situation 309
1. Sportverbandsmacht 309
2. Beispiele für Machtverschiebungen 311
a) Machtverschiebungen vom Fachverband auf die Vereine 311
b) Machtverschiebungen vom Fachverband auf einzelne Athleten 312
c) Machtverschiebungen von den Vereinen auf die Athleten 312
d) Machtverschiebungen auf Externe 313
III. Rechtliche, insbes. kartellrechtliche Grenzen 313
1. Grundlagen 313
a) Sportverbände und staatliches Recht 313
b) Sportverbände und Kartellrecht 315
2. Übersicht über die Typen denkbarer Wettbewerbsbeschränkungen im Sport und die wesentlichen Schwierigkeiten der Kartellrechtsanwendung auf den Sport 316
a) Übersicht über die Typen denkbarer Wettbewerbsbeschränkungen im Sport 316
aa) Kartell (§§ 1, 25 I GWB; Art. 85 I EGV) 316
bb) Konditionen- und Abschlußbindungen (§§ 15, 18 GWB) 317
cc) Mißbrauch von Marktbeherrschung oder Marktmacht (§ 22 GWB; Art. 86 EGV) 317
dd) Unbillige Behinderung und Diskriminierung durch marktmächtige Unternehmen (§ 26 II–IV GWB; Art. 86 EGV) 318
b) Übersicht über die wesentlichen Schwierigkeiten der Kartellrechtsanwendung auf den Sport 319
3. Die Märkte und der Wettbewerb im Sport 320
a) Märkte im Sport 321
aa) Waren, gewerbliche Leistungen und wirtschaftlicher Wettbewerb im Sport 322
bb) Typisierende Annäherung an die relevanten Märkte im Sport 324
cc) Konkrete Märkte im Sport – Beispiele 325
b) Wettbewerbsbeschränkungen und Arbeitsgemeinschaftsgedanke im Sport 327
4. Bestimmung der Marktmacht 330
5. Drittmarktproblematik 331
6. „Rechtfertigung“ der Machtausübung 332
a) Kartelle 332
aa) §§ 2–8 GWB 332
bb) Güterabwägung 333
cc) Immanenztheorie 334
dd) Freistellung (Art. 85 III EGV) 336
ee) Tatbestandsrestriktion des Art. 85 I EGV – „rule of reason“ 337
b) Diskriminierung und unbillige Behinderung 337
IV. Schlußbetrachtung 338
Das Bosman-Urteil und seine Folgewirkungen für den Sport in Europa 339
I. Einleitung 339
II. Das Bosman-Urteil des EuGH vom 15.12.1995 341
1. Sachverhalt 341
2. Entscheidungsgründe 341
III. Grundlagen der Vereins- und Verbandsautonomie im deutschen und europäischen Recht 343
1. Deutsches Recht 343
2. Europäisches Recht 343
IV. Systematisierung aktueller Konflikte zwischen der Vereins- bzw. Verbandsautonomie und dem Europarecht, insbesondere den Grundfreiheiten 345
1. Freizügigkeit (Art. 48 ff. EGV) 345
2. Niederlassungsfreiheit (Art. 52 ff. EGV) 346
3. Dienstleistungsfreiheit (Art. 59 ff. EGV) 347
4. Warenverkehrsfreiheit (Art. 30 ff. EGV) 350
5. Kapitalverkehrsfreiheit (Art. 67 ff. EGV) 352
6. Wettbewerbsrecht (Art. 85 ff. EGV) 353
7. Subventionsverbot (Art. 92 I EGV) 354
8. Zwischenergebnis 355
V. Konfliktlösungen und Ausblick 355
Europaweite Ausschreibung und Vergabe beim Sportstättenbau 357
I. Einleitung 357
II. Anwendungsbereich 359
1. Öffentliche Auftraggeber 359
2. Öffentliche (Bau-)‌Aufträge 360
3. Schwellenwerte 361
III. Das Vergabeverfahren 362
1. Allgemeine Anforderungen 362
2. Verfahrensablauf 362
3. Vergabeentscheidung (Zuschlag) 363
IV. Nachprüfung und Schadensersatz 363
1. Nachprüfung fehlerhafter Vergabeverfahren 363
2. Schadensersatz bei fehlerhafter Vergabe und Mißbrauch der Rechtsschutzmöglichkeiten 365
V. Zusammenfassung und Ausblick 366
Zur Einführung: Aktuelle Rechtsprobleme des Dopings 369
Verbandsautonomie und Grundfreiheiten 373
I. Einleitung 373
II. Rechtstatsächlicher Befund 375
III. Grundlagen, Ausprägungen und Grenzen der Verbandsautonomie im deutschen Recht 378
IV. Gemeinschaftsrechtliche Grundlagen der Verbandsautonomie 380
V. Grenzen der Verbandsautonomie auf gemeinschaftsrechtlicher Ebene 381
VI. Unmittelbare Drittwirkung der Grundfreiheiten auf Verbandsnormsetzung und -anwendung 384
1. Verbandsnormsetzung 384
a) Dogmatische Grundlage der unmittelbaren Drittwirkung und Verhältnis zur mitgliedstaatlichen Garantenpflicht 384
b) Reichweite der unmittelbaren Drittwirkung 387
aa) Umfassende Drittwirkung sämtlicher Grundfreiheiten? 387
bb) Drittwirkung und wirtschaftlich-soziale Macht 388
2. Verbandsnormanwendung 389
VII. Verhältnis von Verbandsautonomie und drittwirkenden Grundfreiheiten 390
1. Gemeinschaftsgrundrechte als immanente Schranken drittwirkender Grundfreiheiten 390
2. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit als Maßstab wechselseitiger Begrenzung von Verbandsautonomie und drittwirkenden Grundfreiheiten 392
3. Schrankensystematik 394
a) Vorbehalt der Verbandsordnung 395
b) Überwiegende Gründe des Verbandsinteresses 396
aa) Zwingende Gründe des Verbandsinteresses 396
bb) Nichtwirtschaftlich begründete Verbandsregelungen 398
VIII. Zusammenfassung und Ausblick 399
Unfallrisiken im Sport und Versicherung 401
I. Einleitung 401
II. Sportunfallrisiken 403
1. Eigenarten 403
2. Statistische Auswertung 404
a) Schulsport einschließlich Hochschulsport 405
b) Vereinssport 405
c) Nicht organisierter Freizeitsport (außerhalb von Vereinen) 406
3. Erhebungsdefizite 406
III. Sportunfälle und Versicherung 408
1. Schul- und Hochschulsport 408
2. Vereinssport 409
a) Abhängig beschäftigte Berufssportler und Trainer 409
b) Sonstige Sportausübung, insbesondere „Breitensport“ 410
3. Nicht organisierter Sport 411
IV. Konsequenzen 412
1. Kosten-Nutzen-Vergleich 412
2. Präventionsmaßnahmen 412
3. Schadensausgleich, insbes. Regress 413
V. Zusammenfassung und Ausblick 413
Staatliches Anti-Doping-Gesetz oder Selbstregulierung des Sports? 415
I. Einleitung 415
II. Fragen 417
III. Einige Empfehlungen der Studie „Legal Comparison and the Harmonisation of Doping Rules“ 420
IV. Zusammenfassung 423
Fairness und Sportregeln 425
I. Einleitung 425
II. Die Entscheidungen des Court of Arbitration for Sport 427
III. Tatsachenentscheidungen im System der Sportregeln 430
1. Begriff und Funktion der Sportregeln 430
2. Tatsachenentscheidung 431
3. Probleme 434
IV. Tatsachenentscheidungen und Fairness-Prinzip 435
1. Inhaltliche Konturierung des Fairness-Prinzips 435
2. Grundlage und Geltung des Fairness-Prinzips 439
3. Konsequenzen im Hinblick auf Tatsachenentscheidungen 441
V. Zusammenfassung und Ausblick 443
Verbandsrechtliche Diskriminierungsverbote und Differenzierungsgebote 445
I. Einleitung 445
II. Fragestellung 447
III. Aufnahme und Ausschluss 448
1. Sporthistorischer Abriss 448
2. Rechtsprechungsfälle 449
a) Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität 449
b) Freizeit-Sport-Club Dynamo Windrad Kassel e. V. 450
c) Bogensportverband Baden-Württemberg 451
d) Würdigung 452
3. Ausschluss 454
IV. Teilnahmemodalitäten – „Wie“ der Teilnahme 455
V. Differenzierungsgebote 457
1. Differenzierungsgebote aus Gründen der Chancengleichheit 458
2. Differenzierungsgebote aus sonstigen Gründen 461
VI. Zusammenfassung 462
Sachverständigenanhörung in der Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages am 27.09.2006 463
I. Allgemeiner Teil 463
II. Dopingkontrollen, Dopinganalytik und Anti-Doping-Forschung 464
III. Rechtspolitisch 466
IV. Schlussbemerkung 477
Zur Einführung: Probleme und Tendenzen des Lizenzierungsverfahrens 479
I. Einleitung 479
II. Das Paradebeispiel: Der Fall Gummersbach 480
III. Ausgewählte Aspekte der Lizenzierung im Überblick 486
1. Zweckwandel 488
2. Organisationsprobleme auf Ligaebene 488
3. Voraussetzungen der Lizenzerteilung 488
4. Rechtsqualität der Lizenz 489
5. Rechtliche und wirtschaftliche Bedeutung der Lizenz 490
6. Ausgewählte Probleme der Wirtschaftlichkeitsprüfung 490
a) Problemfeld „Spielerwerte“ 490
b) Problemfeld „Sonstige immaterielle Vermögenswerte“ 491
c) Abstellen auf die Liquidität: das prognostische Element 491
7. Die Lizenz in der Insolvenz 492
8. Die Haftung für Fehler bei der Lizenzierung 492
9. Rechtsschutz im Lizenzierungs- bzw. Lizenzentziehungsverfahren 493
Legal Comparison and the Harmonisation of Doping Rules and Regulations 495
Part I 495
The Institutional Framework 495
Part II 496
Public Law 496
Part III 499
Sport Rules and Regulations 499
Part IV 506
Analysis of Doping Cases of the Court of Arbitration for Sport 506
Part V 507
General Conclusions and Recommendations 507
Gleichbehandlung im Sport 509
I. Einleitung 509
II. Grundrechte im Sport 510
1. Die Bedeutung der Grundrechte im Verhältnis Sportler – Staat 511
a) Art. 2 Abs. 1 GG 511
b) Art. 12 Abs. 1 GG 512
c) Art. 2 Abs. 2 GG 513
d) Art. 9 Abs. 1 GG 514
e) Art. 3 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 3 GG 515
2. Die Bedeutung der Grundrechte im Innenverhältnis der am Sportgeschehen Beteiligten 518
III. Gleichbehandlung im Sport 521
1. Grundlagen 521
2. Lebensalter 523
3. Geschlecht 525
IV. Zusammenfassung und Ausblick 527
Zur Europäisierung des Vereins- und Verbandsrechts 529
I. Einleitung 529
II. Der Europäische Verein 530
III. Die gerichtliche Kontrolle von Verbandsentscheidungen 532
1. Konfliktträchtige Verbandsentscheidungen 532
2. Verbandsautonomie – Grundlagen und Grenzen im deutschen Recht 533
3. Verbandsautonomie – gemeinschaftsrechtliche Grundlagen 534
4. Verbandsautonomie und Grundfreiheiten 535
a) Kollisionslagen 535
b) Auflösung der Kollisionslagen 536
aa) Gemeinschaftsrechtliche Grenzen der Verbandsautonomie 536
bb) Unmittelbare Drittwirkung der Grundfreiheiten auf Verbandsnormsetzung und -anwendung 537
cc) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 538
5. Verbandsautonomie und Kartellrecht 538
IV. Zusammenfassung und Ausblick 541
Online-Veröffentlichung von Verbandssanktionen aus rechtlicher Sicht* 543
I. Einleitung 543
II. Die Urteile des OLG Karlsruhe und des LG Hamburg 544
III. Verbandssanktionen – Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der Online-Veröffentlichung 544
1. Ausgangspunkt: Herkömmliche Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen 545
a) Bindung an die Regelwerke der Verbände 545
b) Arten und Umfang gerichtlicher Kontrolle 546
2. Spezifika von Online-Publikationen 547
3. Spezifische Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen 548
a) Inhaltskontrolle 548
aa) Grundrechtkollisionen 548
bb) Herstellung praktischer Konkordanz 549
b) Lösungsansatz 551
IV. Zusammenfassung 552
„Neue Medien“ und Sportrecht 553
Zur zivilrechtlichen Haftung der Veranstalter und Ausrichter satzungsgemäßer Sportwettkämpfe 555
I. Einleitung 555
II. Problematik 556
III. Haftungsrechtliche Fragestellungen 557
IV. Lösungsansätze 558
1. Haftungsbegründung 558
2. Haftungsumfang und Verteilung der Verantwortlichkeit 561
3. Beweislast und Beweisführung 563
4. Versicherbarkeit der Risiken 564
V. Zusammenfassung 564
Vormitgliedschaftliche Rechtsverhältnisse eingetragener Vereine 567
I. Einleitung 567
II. Gerichtsentscheidungen 568
1. BGH, Urteil vom 02.12.1974 (Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität) 568
2. OLG Frankfurt, Urteil vom 10.05.1985 (Freizeit-Sport-Club Dynamo Windrad Kassel e. V.) 569
3. AG Nürnberg, Urteil vom 03.09.2009 (Waffensachkundeprüfung eines Sportschützen) 570
III. Fallkonstellationen und Probleme 572
1. Fallkonstellationen 572
2. Probleme 572
IV. Lösungsansätze 574
1. Ausgangspunkt: Vereinsbeitritt durch Abschluss eines Aufnahmevertrags 574
2. Aufnahmefreiheit und Aufnahmezwang 575
3. Erste Konsequenzen 576
4. Vormitgliedschaftliche Förderpflichten, insbesondere Informationspflichten 578
5. Rechtsfolgen der Verletzung vormitgliedschaftlicher Förderpflichten 581
V. Zusammenfassung 582
Sportunfälle und zivilrechtliche Haftung 583
I. Einleitung 583
II. Haftungsszenarien – Versuch einer Systematisierung 585
III. Grundlagen des (Sport-)‌Haftungsrechts – Überblick 585
IV. Typische Fallkonstellationen 587
1. Haftung der Sportler untereinander 587
2. Haftung des Sportstätteneigentümers, des Veranstalters und des Ausrichters 588
V. Zusammenfassung und Fazit 593
Sport und Medien 595
I. Technische Entwicklung 599
II. Ökonomische Aspekte 599
III. Juristische Aspekte 600
1. Rechtliche Grundlagen 600
2. Entscheidungen 602
a) Zentralvermarktung 602
b) Kurzberichterstattung 604
c) „Hartplatzhelden“ 604
d) Veröffentlichung von Dopingfällen 605
e) Verwendung ausländischer Decoder-Karten bei territorialer Exklusivität 608
IV. Zusammenfassung 609
Sports Law Germany 611
General Introduction 611
Chapter 1. General Background: Sport and Sports Law 611
Chapter 2. Development of Sports Law 611
Chapter 3. Sources of Sports Law 611
Part I. Organization of Sport 611
Chapter 1. General Issues 611
Chapter 2. Public Regulation 611
Chapter 3. Private Regulation 612
Part II. Sport and Employment 613
Chapter 1. General Issues 613
Chapter 2. Public Regulation 613
Chapter 3. Private Regulation Through Collective Bargaining 615
Part III. Doping 616
Part IV. Sport and Commerce 616
Chapter 1. General Issues 616
Chapter 2. Public and Private Regulation 616
Lex sportiva und Fairness-Prinzip 619
I. Einleitung 619
II. Definitionen, Quellen, Funktionen und Wirkungen 620
1. Lex sportiva 620
a) Begriff und Quellen 620
b) Funktionen und Wirkungen 621
2. Fairness-Prinzip 625
a) Begriff und Anwendung 625
b) Grundlage und Geltung 627
III. Analyse und Kritik der CAS-Spruchpraxis zum Fairness-Prinzip 629
1. Verfahrensrechtlicher Gehalt 629
2. Materiell-rechtlicher Gehalt 631
a) Auslegung und Anwendung der Sportverbandsregelungen 631
b) Begrenzung der Normsetzungsautonomie der Sportverbände 632
3. Kritik 634
IV. Zusammenfassung und Ergebnis 635
Sportärztliche Entscheidungen aus rechtlicher Sicht 637
I. Einleitung 637
II. Der Sportarzt im Beziehungsgeflecht insbesondere mit Athlet, Verein und Verband 639
III. Zielkonflikte und daraus resultierende Entscheidungsprobleme 640
1. Untersuchung auf Sporttauglichkeit 640
2. Wiederherstellung und Erhalt der Gesundheit als primärer Zweck ärztlichen Handelns 641
3. Leistungsfähigkeit und Leistungssteigerung des Sportlers 642
4. Durchführung medizinisch nicht indizierter Maßnahmen zur Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit 643
IV. Rechtliche Anforderungen an sportärztliche Entscheidungen 643
1. Vertragliche Verpflichtungen des Sportarztes 643
2. Behandlung nach dem medizinischen Standard 644
3. Medizinisch nicht indizierte Maßnahmen 645
V. Rechtliche Konsequenzen für den Sportarzt 646
1. Zivilrechtliche Haftung 646
2. Strafrechtliche Verantwortlichkeit 647
VI. Fazit 647
„Techno-Doping“ 649
I. Einleitung 649
II. Begriffliche Annäherung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes 654
III. Recht und Pflicht der Sportverbände zur Regelung und Entscheidung 656
IV. Regelungs- und Entscheidungsinhalt 658
1. Konstellationen 658
2. Lösungsansätze 660
a) Rechtsschutzmöglichkeiten 660
b) Inhaltskontrolle 660
3. Die Fälle Casey Martin und Oscar Pistorius 664
a) Casey Martin 664
b) Oscar Pistorius 664
V. Zusammenfassung und Ergebnis 666
Medizinische Probleme im Fußball 667
I. Einleitung 667
II. Pflichten der Sportverbände hinsichtlich der Gesundheit ihrer Athleten 668
1. Pflichten im Allgemeinen 668
2. Pflichten hinsichtlich der Gesundheit der Athleten 669
III. Verletzungs- und Gesundheitsrisiken im Fußballsport 670
1. Plötzlicher Herztod 670
2. Gehirnerschütterung 670
IV. Maßnahmen der FIFA 672
1. Plötzlicher Herztod 672
2. Gehirnerschütterung 673
V. Zusammenfassung und Ausblick 676
Das Ehrenamt unter Verantwortungsdruck 677
I. Hinführung: Ein augenscheinlich besonderer Fall – und einige Mutmaßungen zur Richterpsychologie 677
II. Strafrechtliche Einordnung 678
III. Zivilrechtliche Einordnung und strafrechtliche Parallelen 681
1. Verkehrssicherungspflichten 681
2. Verantwortungsverteilung 683
3. Beweis und Beweislast 685
IV. Anwendung auf den konkreten Fall 685
V. Fazit 687
Faszination Sportrecht 689
I. Einleitung 690
II. Kennzeichen des Sportrechts – Überblick 692
III. Selbstregulierung 694
1. Strukturmerkmale des Sportverbandswesens 694
2. Verbandsautonomie und Verbandsmacht 696
a) Rechtliche Grundlagen 696
b) Sportregeln – Funktion und Bedeutung 697
c) Bindung aller Beteiligten an einheitliche Sportregeln 701
d) Vereins- und Verbandsstrafen 702
3. Sportgerichtsbarkeit 704
IV. Zweispurigkeit 706
1. Verbandsrecht versus staatliches Recht 706
2. Überprüfbarkeit von Verbandsentscheidungen durch staatliche Gerichte 706
3. Anspruch auf Aufnahme in einen Sportverband mit Monopolstellung 710
V. Internationalität 712
1. Verhältnis von nationalen zu internationalen Verbänden 712
2. Europarechtliche Vorgaben 713
3. Harmonisierungsbestrebungen 716
4. Praxisfälle 720
5. Internationale Schiedsgerichte – der Court of Arbitration for Sport (CAS) 724
VI. Mehrfachwirkung – Sponsoring als Beispiel 728
VII. Dynamische Querschnittsmaterie 733
VIII. Doping 735
1. Zwecke des Doping-Verbots 737
2. Instrumente der Doping-Bekämpfung 738
3. Sanktionsmöglichkeiten 739
4. Anti-Doping-Gesetz 740
IX. Haftung 743
1. Grundlagen 743
2. Typische Fallkonstellationen 744
a) Haftung von Verein und Vorstand 745
b) Haftung des Veranstalters 747
c) Haftung des Sportverbands 748
d) Haftung der Sportler 748
e) Haftung der Trainer und Übungsleiter 750
f) Haftung der Zuschauer 751
X. Ausblick 752
Schriftenverzeichnis Sportrecht 755
I. Selbstständige Werke (Autor, Co-Autor, Herausgeber, Mitherausgeber) 755
II. Aufsätze, Beiträge, Vorträge, Berichte, Buchbesprechungen 756
III. Schriftenreihen und Zeitschriften 763