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Ernst Forsthoff

Kolloquium aus Anlaß des 100. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Forsthoff

Editors: Blümel, Willi

Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte, Vol. 30

(2003)

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Abstract

"In den letzten Monaten habe ich mich aus vielerlei Gründen, nicht nur bei der Vorbereitung dieses Kolloquiums, eingehend mit Ernst Forsthoff beschäftigt. Dabei stellte ich mir immer wieder die Frage, was bleibt. So fragten wir schon 1974 nach seinem Tode, und so fragen wir auch heute an seinem 100. Geburtstag. Die Antwort: es bleibt für uns, die wir ihn kannten und erlebt haben, dem viele von uns viel zu verdanken haben, es bleibt für uns die Erinnerung an einen verehrenswürdigen Menschen ebenso wie das Andenken an einen großen deutschen Juristen des 20. Jahrhunderts."

Aus dem Schlusswort des Herausgebers

Der vorliegende Band, mit dem der Verlag Duncker & Humblot zugleich einen seiner Autoren, der z. B. dort seit 1968 bis zu seinem Tod 1974 die Zeitschrift "Die Verwaltung" sowie 1959 und 1968 die Festschriften für Carl Schmitt zum 70. und zum 80. Geburtstag mit herausgegeben hat, enthält die vier Referate des Kolloquiums sowie das Schlusswort des Herausgebers.

Table of Contents

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Inhaltsverzeichnis 7
Karl Doehring: Ernst Forsthoff als Hochschullehrer, Kollege und Freund 9
Ernst Forsthoff als Kollege 13
Ernst Forsthoff als Freund 16
Hans H. Klein: \"Der totale Staat\". Betrachtungen zu Ernst Forsthoffs gleichnamiger Schrift von 1933 21
I. Vorfeld 21
II. Aussagen 27
III. Versuch einer Deutung 32
IV. Ausblick 37
Matthias Herdegen: Ernst Forsthoffs Sicht vom Staat 41
I. Das Staatsdenken Forsthoffs im Widerstreit: Ephemeres und Durables 41
II. Forsthoffs Staatsbegriff 42
III. Staat und Gesellschaft 44
IV. Rechtsstaat und Sozialstaat 46
V. Verfassungsgerichtsbarkeit 49
VI. Die „technische Realisation\" im Staat der Industriegesellschaft 51
VII. Ausblick 52
Michael Ronellenfitsch: Daseinsvorsorge als Rechtsbegriff. Aktuelle Entwicklungen im nationalen und europäischen Recht 53
I. Vorbemerkung 53
II. Forsthoffs Konzeption der Daseinsvorsorge 53
1. Zeitliche Situation bei Entwicklung der Konzeption 53
a) Akademischer Werdegang Forsthoffs 53
b) Wandel der verwaltungsrechtlichen Methode 55
2. Geistesgeschichtlicher Hintergrund 61
3. Dogmatischer Erkenntnisstand in der Nachkriegszeit 63
a) Überblick 63
b) Rechtsstaat 64
c) Sozialstaat 66
d) Daseinsvorsorge 67
III. Rezeption, Kritik, Würdigung 69
1. Rezeption 69
2. Kritik 71
a) Verfassungsrechtliche Grundpositionen 71
b) Zur „Konturlosigkeit der Daseinsvorsorge 72
3. Würdigung 73
a) Rechtliche Relevanz 73
aa) Daseinsvorsorge als Staatsaufgabe 74
bb) Ausreichende Daseinsvorsorge 78
cc) Erfüllung des Daseinsvorsorgeauftrags 79
b) Folgerung 80
IV. Aktuelle Entwicklungen im nationalen Recht 80
1. Überblick 80
2. Akzeptanz der Daseinsvorsorge 81
3. Daseinsvorsorge und Privatrecht 83
a) Privatautonomie 83
b) Wettbewerb 84
V. Aktuelle Entwicklungen im Gemeinschaftsrecht 86
1. Überblick 86
2. Wettbewerb 87
3. Dienste von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse 89
a) Ausgangslage 89
b) „Kampf um die Daseinsvorsorge 90
c) Wettbewerb und Daseinsvorsorge 93
d) Europäische Daseinsvorsorge 96
e) Folgerung 97
VI. Anwendungsfelder 97
1. Versorgungswirtschaft 97
a) Versorgung 97
b) Entsorgung 102
2. Verkehrswesen 103
a) Verkehrsinfrastruktur 103
b) Verkehrswirtschaft 104
3. Rundfunk 105
4. Telekommunikation 107
5. Kreditwesen 110
6. Kommunale Bildungs-, Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen 112
VII. Zusammenfassung und Ausblick 113
1. Zusammenfassung 113
2. Ausblick 114
Willi Blümel: Schlusswort 115