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Transitional Justice im Kontext

Zur Genese eines Forschungsgebietes im Spannungsfeld von Wissenschaft, Praxis und Rechtsprechung

Schimmel, Constanze

Tübinger Schriften zum internationalen und europäischen Recht, Vol. 101

(2016)

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About The Author

Constanze Schimmel, LL.M., ist deutsche Volljuristin und Völkerrechtlerin. Sie studierte Rechtswissenschaften in Deutschland (Passau und Tübingen) und Großbritannien (Nottingham), wobei sie sich auf Völkerrecht, humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte spezialisierte sowie Friedens- und Konfliktstudien (Hagen). Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a.: »Private Military Companies«, das Folterverbot, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte und »Transitional Justice«. Sie arbeitete bei einer UN-Sonderorganisation in der Schweiz und in Nordafrika sowie für eine zivile EU-Mission in Mali. Zur Zeit ist sie in Palästina tätig.

Abstract

$aTransitional Justice$z – die Frage nach dem grundlegenden Verständnis und der Funktion von Recht bzw. Gerechtigkeit in Phasen des Systemwechsels – ist mittlerweile zu einem Schlagwort in den internationalen Beziehungen geworden. Trotz der zunehmenden Beliebtheit dieses Forschungs- und Praxisbereichs werden zunehmend dessen Grundannahmen in Frage gestellt. Auch aus (völker-)rechtswissenschaftlicher Sicht fehlen noch notwendige Konkretisierungen, um $aTransitional Justice$z rechtswissenschaftlich einordnen zu können. Die vorliegende Arbeit skizziert die Entwicklung von $aTransitional Justice$z, die Verwendung von wichtigen Begriffen, die wichtigsten Diskursmarker und das Verhalten einiger wichtiger Akteure in diesem Bereich, um Anhaltspunkte für diese Fragestellungen zu geben. Insbesondere werden auch die Wechselwirkungen zwischen Forschung, Praxis und Rechtsprechung untersucht, um nachvollziehen zu können, welche Bedeutung $aTransitional Justice$z völkerrechtlich hat oder haben kann.»Transitional Justice in Context«

The dissertation looks into the development of »transitional justice« as a keyword in today's international practice. By adopting an interdisciplinary approach, the author describes and analyses the discourse on transitional justice in research, practice and jurisprudence. The dissertation seeks to highlight the role and importance of the legal strand within »transitional justice« and also addresses the question of potential impacts on the theory on human rights law.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Danksagung 7
Inhaltsverzeichnis 9
Schaubildverzeichnis 18
Abkürzungsverzeichnis 19
Problemstellung und Aufbau der Arbeit 25
I. Einleitung 25
II. Die Problemstellung 31
1. Forschungsgegenstand und Zielsetzung 31
2. Forschungsfragen und Forschungsbedarf 31
III. Vorgehensweise 32
IV. Methodik, Forschungsperspektive und Methode 33
1. Fragestellung und Methodik 33
2. Forschungsperspektive: Wissens(chafts)soziologie 35
a) Identifizierung der „epistemischen Gemeinschaft“ 36
b) Identifikation der den TJ-Diskurs tragenden Wissenschaftler (quantitative Indikatoren) 37
c) Identifikation des Diskurses der Völkerrechtswissenschaft 38
d) Identifikation der Diskurselemente (qualitative Indikatoren) 39
3. Zusammenfassung 41
V. Abgrenzungen 42
Teil 1: Darstellungen zur Entwicklung von Transitional Justice 43
I. Darstellungen der Entwicklung von Transitional Justice in der Literatur 43
1. Ruti Teitel 43
a) Phase I 44
b) Phase II 45
c) Phase III 47
2. Paige Arthur 49
3. Christine Bell 51
4. Andere Darstellungen 54
5. Zusammenfassung 56
II. Beschreibung der Publikationstätigkeit zum Thema Transitional Justice 58
1. Entwicklung der Publikationstätigkeit „Transitional Justice“ 58
2. Publikationshäufigkeit: TJ und einzelne TJ-Instrumente 59
3. Publikationshäufigkeit: TJ und andere Rechtsgebiete und Praxisbereiche 61
4. Zusammenfassung 64
a) Entwicklungsschritte der Publikationstätigkeit zu TJ 64
b) Publikationstätigkeit zu einzelnen TJ-Instrumenten und TJ 65
c) Verbindung von TJ zu anderen Spezialgebieten 65
III. Zusammenführung 65
1. Allgemeine Thesen 66
2. Thesen in Bezug auf einzelne Phasen 66
Teil 2: Mapping des Transitional Justice-Diskurses 68
I. Der Begriff 68
1. „Transitional“ 68
2. „Justice“ 70
a) Gerechtigkeitstypologie: klassische Typologie und TJ-Verständnis 71
aa) Das formale Gerechtigkeitsverständnis oder die Verfahrensgerechtigkeit 71
bb) Das materielle Gerechtigkeitsverständnis 71
(1) Die ausgleichende Gerechtigkeit: Tauschgerechtigkeit und korrektive Gerechtigkeit (restitutiv und retributiv) 72
(a) Restitutive Gerechtigkeit 73
(b) Strafgerechtigkeit (retributive Gerechtigkeit) 74
(aa) Warum ist zu bestrafen? 75
α) Die absolute bzw. deontologische Straftheorie (Rechtsbruch / Vergeltung) 75
β) Relative bzw. utilitaristische Straftheorien (Gefahr / Prävention) 76
γ) Vergeltende und präventive Vereinigungstheorie 77
δ) Strafzweck nach internationalem Völkerstrafrecht 78
(bb) Wer ist zu bestrafen? 79
(cc) Wie ist zu bestrafen? 81
(2) Distributive Gerechtigkeit 83
(3) Politische Gerechtigkeit 83
(4) Soziale Gerechtigkeit 84
b) Zusammenfassung 85
3. Verschiedene Definitionen 86
a) Allgemeine Betrachtungen 86
aa) Prozessorientierte oder qualitative Definition 86
bb) Enge und weite Begriffe 88
(1) Kriterium: Instrumentarium 88
(2) Kriterium: Zeitliche Orientierung 89
b) Definitionen unterschiedlicher Disziplinen 89
aa) Rechtswissenschaft 90
(1) Völkerrechtliche Ansätze 91
(a) Menschen-und humanitärrechtlicher Ansatz 92
(b) Völkerstrafrechtlicher Ansatz 94
(2) Völkerrechtlicher TJ-Diskurs 95
(a) Menschenrechtlicher bzw. humanitärrechtlicher Ansatz 95
(b) Völkerstrafrechtlicher Ansatz 96
(3) Rechtsphilosophischer Ansatz 97
(4) Kriminologischer Ansatz 99
(5) Rechtssoziologische Ansatz 102
(6) Zusammenfassung 104
bb) Politikwissenschaft 106
cc) Sozialpsychologie 108
dd) Theologischer Ansatz 110
ee) Zusammenfassung 111
II. Das Forschungsgebiet 112
1. Verhältnis von TJ-Wissenschaft und Praxis unter besonderer Berücksichtigung des Völkerrechts 113
a) Forschung und Praxis 113
b) Praxis und Recht 114
c) Recht und Wissenschaft 116
2. Die Interdisziplinarität des Feldes 117
a) Wahrnehmung und Kritik 117
b) Multi-, Inter- und Transdisziplinarität 118
c) Anwendung auf TJ 120
3. Die Unterscheidbarkeit 121
III. Die Akteure 123
1. Akteure, die TJ wissenschaftlich beobachten 124
a) Wissenschaftler 124
b) Wissenschaftliche Institute, Programme und Netzwerke 129
c) Zusammenfassung 131
2. TJ-Akteure, die nicht rechtsgenerierend tätig werden können 132
3. TJ-Akteure, die rechtsgenerierend tätig werden können 134
a) Praxisfelder 134
b) Die Akteure 137
IV. Zusammenfassung und kritischer Ausblick 138
Teil 3: Entwicklung von Transitional Justice 142
A. Entwicklung der wissenschaftlichen Behandlung der Thematik 142
I. Im Vorfeld der Konstituierung: Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1989 / 90 142
1. Völkerstrafrechtlicher Diskurs 145
a) Auseinandersetzungen mit den Menschenrechtsverletzungen des 2. Weltkriegs: Diskussionen in der internationalen völker(straf)rechtlichen Literatur 145
b) Einschub: Vergangenheitsbewältigung im besetzten Deutschland und der BRD sowie Diskursthemen und Deutungsmuster 149
aa) Strafverfolgungen 149
bb) Amnestierungsgesetze und Verjährungsdebatten 151
cc) Entnazifizierung und Reeducation 153
dd) Entschädigungszahlungen 154
ee) Zäsuren, Diskursthemen und Deutungsthemen 155
ff) Rezeption in der internationalen Literatur 157
c) Auseinandersetzungen mit den Menschenrechtsverletzungen während des Vietnamkriegs 158
2. Menschenrechtlicher Diskurs 160
a) Kaum Publikationstätigkeit zu Transitionsmaßnahmen in Griechenland, Portugal und Spanien (1970er Jahre) 160
b) Erstarkender Menschenrechtsdiskurs (1980er Jahre) 162
aa) Strafverfolgungen 162
bb) Amnestiegesetze 164
c) Einschub: Vergangenheitsbewältigung in Argentinien sowie Diskursthemen und Deutungsmuster 164
aa) Süd- und Mittelamerika im Allgemeinen 165
bb) Beispiel Argentinien 167
(1) Militärdiktatur und Menschenrechtsverletzungen 168
(2) Verschiedene Ansätze 168
(3) Getroffene Maßnahmen 171
(a) Amnestiegesetze 171
(b) Wahrheitskommission 172
(c) Strafverfolgungsversuche und weitere Amnestiegesetze 173
cc) Zusammenfassung 176
3. TJ-Diskurs 179
4. Politikwissenschaftlicher Diskurs 180
5. Erste umfassende Konferenz zur Transitional Justice-Problematik 182
6. Zusammenfassung und kritische Bewertung 187
II. Im Vorfeld der Konstituierung: 1990–1994 191
1. Menschen- und humanitärrechtlicher Diskurs 193
a) Verpflichtung zur Strafverfolgung 193
b) Strafzweckdebatten 197
c) Versöhnung 198
2. Völkerstrafrechtlicher Diskurs 199
Exkurs: Konflikte im ehemaligen Jugoslawienund Antwort der internationalen Gemeinschaft 200
3. TJ-Diskurs 205
Exkurs: Auseinandersetzungen mit den Menschenrechtsverletzungen anlässlich der Transitionen der ehemaligen sozialistischen Staaten 207
4. Politikwissenschaftlicher Ansatz 213
5. Sozialpsychologischer Ansatz 216
6. Wissenschaftliche Konferenzen 217
7. Zusammenfassung 224
III. Konstituierung des Feldes (1995–2002) 228
1. Rechtswissenschaftlicher Diskurs 231
a) Erstarkender völkerstrafrechtlicher Diskurs 232
aa) Erste Jahre der Ad-hoc-Strafgerichtshöfe 233
bb) Entwicklung der hybriden Strafgerichtshöfe 235
(1) Einrichtung der Special Panels of the Dili District Court 235
(2) Einrichtung des Spezialgerichtshofes für Sierra Leone 237
(3) Fazit: Hybride Gerichtshöfe und TJ-Diskurs 239
cc) Diskussionen um die Einrichtung eines Ständigen Strafgerichtshofes und Weltrechtsprinzip 240
b) Menschenrechtlicher Diskurs 240
aa) Verfestigung der Lager: „Legalisten“ gegen „Pragmatiker“ 240
bb) Amnestiegesetze 243
(1) Amnestie in Sierra Leone: Die UN bezieht Stellung 243
(2) Amnestie in Südafrika: Rechtliches Vorgehen gegen die Amnestie vor der nationalen Verfassungsgerichtsbarkeit 244
c) Dichotomien „Gerechtigkeit …“ 247
aa) „… und Frieden“ 247
bb) „… vs. Wahrheit“ 248
cc) „… und Versöhnung“ 248
(1) Transition in Südafrika 249
(2) Gerechtigkeit und Versöhnung in Osttimor 255
(3) Gerechtigkeit und Versöhnung in Sierra Leone 258
(4) Wahrheit / Versöhnung und Gerechtigkeit in Peru 259
(5) Fazit 263
d) Andere rechtliche Ansätze 263
2. Diskurse anderer Disziplinen 264
3. TJ-Diskurs 265
a) „Transitional Justice“ (US Institute of Peace) 265
b) „Transitional Jurisprudence“ bzw. „Transitional Justice“ (Teitel) 268
c) Weitere TJ-Abhandlungen 275
4. Wissenschaftliche Institutionalisierung 278
5. Wissenschaftliche Konferenzen 278
6. Wissenschaftliche Forschungsprojekte 279
7. Zusammenfassung 280
IV. Ausdifferentialisierung und kritische Repositionierung (2003–2005) 284
1. Entwicklungen in der wissenschaftlichen Behandlung der Thematik 284
a) TJ-Diskurs 288
aa) Bestätigung der Unterscheidbarkeit der TJ-Forschungsfrage 288
bb) Hinterfragung des Transitionsdiskursmusters 289
cc) Theorien und Konzepte werden komplexer 293
dd) Zunehmende Praxisorientiertheit 294
ee) Disziplinarität 295
b) Rechtlicher Diskurs 296
2. Konferenzen und wissenschaftliche Institutionalisierung 298
3. Zusammenfassung 300
V. Phase der kritischen Infragestellung und Krise (2006–2010) 301
1. Entwicklungen in der wissenschaftlichen Behandlung der Thematik 301
a) Dominanz des völkerstrafrechtlichen Diskurses 304
b) TJ-Diskurs 307
aa) Empirische Analysen 307
bb) Infragestellung des TJ-Deutungsrahmens 308
cc) Vergleichsstudien 311
dd) „Frieden vs. Gerechtigkeit“ oder „Frieden und Gerechtigkeit“ 312
ee) Analyse der Rechtsprechung v. a. der regionalen Menschenrechtsschutzorgane 312
2. Konferenzen und wissenschaftliche Institutionalisierung 313
3. Zusammenfassung 315
VI. Zusammenfassung und kritischer Ausblick 315
1. „Nürnberg“ und südamerikanische Transitionen 315
2. Verbindung der Systemwechselforschung mit dem menschenrechtlichem Diskurs 317
3. Geringe Querverbindungen zur Rechtsprechungspraxis 318
4. Transnationalisierung und Internationalisierung 319
5. Disziplinarität 321
6. Verhältnis Politik und Recht 322
7. Post-Transitional Justice 323
8. Wissenschaftliche Netzwerke 323
B. Entwicklungen auf der Ebene der Transitional Justice-Praxis 324
I. Vereinte Nationen 324
1. Bis zum Ende des Kalten Krieges 324
2. Ende des Kalten Krieges 328
a) UN-Sicherheitsrat 328
b) Peacekeeping-Missionen 330
c) Friedensverhandlungen, Amnestien und Wahrheitskommissionen 333
d) Menschenrechte im Allgemeinen 335
3. Mitte der 1990er Jahre bis 2004 335
a) Peacekeeping / -building 335
b) Friedensverhandlungen 341
c) UN unterstützte Wahrheitskommission in Guatemala 342
d) Völkerstrafrechtliche Kodifizierung 344
4. Ab 2004 345
a) UN-Bericht „The Rule of Law and Transitional Justice in Conflict and Post-Conflict Societies“ 345
b) Debatten im UN-Sicherheitsrat 349
c) Koordinierungs- und Leitfunktion des OHCHR 350
d) UN-Bericht „Uniting our strengths: Enhancing United Nations support for the Rule of Law“ 360
e) Podiumsdiskussion zu „United Nations approach to transitional justice“ 361
f) Richtlinien des UN-Generalsekretärs (UN-Ansatz für Transitional Justice) 364
g) Peacekeeping / -building-Missionen 366
h) Institutionalisierung des TJ-Diskurses in den Vereinten Nationen 369
i) Zusammenfassung 369
II. Andere zwischenstaatliche internationale Organisationen und ähnliche Akteure 370
1. Europarat 370
2. Europäische Union 372
3. OSZE 373
4. Organisation der Amerikanischen Staaten 374
5. Afrikanische Union 375
III. Nichtregierungsorganisationen 375
1. Internationale „traditionelle“ Menschenrechtsorganisationen 375
2. Andere internationale Nichtregierungsorganisationen: ICTJ 381
3. Regionale oder nationale Menschenrechtsorganisationen und -institute 387
IV. Staatenpraxis 390
V. Zusammenfassung und kritischer Ausblick 391
C. Entwicklungen auf normativer Ebene 394
I. Entwicklung auf der Ebene des Völkervertragsrechts 395
1. Internationale Spruchkörper und Menschenrechtsschutzsysteme 395
a) CCPR 395
aa) Vertragsverhandlungen 395
bb) Spruchpraxis vor 1989 / 90 395
cc) Spruchpraxis ab 1989 / 90 398
(1) Pflicht zur strafrechtlichen Untersuchung und Verfolgung 398
(2) Pflicht zur Bestrafung 401
(3) Amnestiegesetzgebung 402
(4) Behandlung von Transitionen 407
(5) Opferrechte 411
(6) Weitere TJ-Maßnahmen 412
dd) Zusammenfassung 415
b) CAT 418
c) CPED 420
2. Regionale Spruchkörper und Menschenrechtsschutzsysteme 422
a) Inter-Amerikanisches System 422
aa) Inter-Amerikanische Menschenrechtskommission 423
(1) Pflicht zur strafrechtlichen Untersuchung und Verfolgung 423
(2) Amnestiegesetzgebung 424
(3) Behandlung von Transitionen 431
(4) Opferrechte 432
(5) Weitere TJ-Maßnahmen 433
bb) Inter-Amerikanischer Menschengerichtshof 434
(1) Pflicht zur strafrechtlichen Untersuchung und Verfolgung 434
(2) Pflicht zur Bestrafung 437
(3) Amnestiegesetzgebung 438
(4) Behandlung von Transitionen 444
(5) Opferrechte 445
(6) Weitere TJ-Maßnahmen 446
cc) Zusammenfassung 447
b) Das Europäische Menschenrechtssystem 448
aa) Pflicht zur strafrechtlichen Untersuchung und Verfolgung 449
bb) Pflicht zur Bestrafung 451
cc) Amnestiegesetzgebung 452
dd) Behandlung von Transitionen 454
ee) Eigentumsstreitigkeiten, v. a. Restitutionsfragen 458
ff) Opferrechte 463
gg) Weitere TJ-Maßnahmen 465
hh) Zusammenfassung 465
c) Afrikanisches System 466
3. Völkerstrafrecht 467
a) TJ-Thematiken und das IStGH-Statut 469
aa) Amnestien 470
bb) Pflicht zur Untersuchung und Strafverfolgung 471
cc) Wahrheitskommissionen 472
dd) Fazit 474
b) Anklagestrategien 474
c) Rechtsprechung der Ad-hoc-Gerichtshöfe 475
4. Humanitäres Völkerrecht 476
II. Entwicklungen auf der Ebene des Völkergewohnheitsrechts 478
1. Verpflichtungen zur Strafverfolgung und -bestrafung 478
2. Opferrechte 481
a) Entwicklung des Diskurses: Vom Bedürfnis zum Recht 481
b) Arbeit an den „Basic Principles Guidelines on the Right to Reparation for Victims of Gross Violations of Human Rights and Humanitarian Law“ 484
c) Arbeit an den Prinzipien zur Straflosigkeit 488
III. Zusammenfassung und kritischer Ausblick 496
Teil 4: Schlussbetrachtung 503
I. Ergebnis der Untersuchung 503
1. Dimension: Forschungsgebiet 504
2. Dimension: Praxisfeld 509
3. Dimension: Ein sich in Entwicklung befindliches Rechtsgebiet? 510
II. Kritische Einordnung und Ausblick auf die Zukunft 513
Annex 521
Literaturverzeichnis 524
Personen- und Sachverzeichnis 577