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Aus der Werkstatt römischer Juristen

Vorträge der Europäisch-Ostasiatischen Tagung 2013 in Fukuoka. (Abt. A: Abhandlungen zum Römischen Recht und zur Antiken Rechtsgeschichte)

Editors: Manthe, Ulrich | Nishimura, Shigeo | Igimi, Mariko

Freiburger Rechtsgeschichtliche Abhandlungen. N. F., Vol. 75

(2016)

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About The Author

Mariko Igimi wurde nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Kyushu-Universität in Fukuoka mit einer Arbeit über »contrarius consensus« bei Prof. Shigeo Nishimura in Fukuoka promoviert. Von 1996 bis 2002 arbeitete sie an der Ehime-Universität in Matsuyama, Japan, erst als Dozentin, danach als Associate Professor für Zivilrecht. Seit 2002 ist sie an der Kyushu-Universität tätig, seit 2007 als Ordinaria für Römisches Recht. Von 2005 bis 2006 war sie Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität des Saarlandes bei Prof. Dr. Tiziana Chiusi. Ulrich Manthe wurde nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg i. Br. und der chinesischen Sprache in Tübingen und Peking in Freiburg mit einer Arbeit über einen römischen Juristen bei Prof. J. G. Wolf promoviert und mit einer Arbeit über römisches Erbrecht habilitiert. Von 1985 bis 2012 lehrte er Bürgerliches Recht und Römisches Recht als Ordinarius an der Universität Passau; einige Jahre lang war er Vizepräsident sowie Leiter des Sprachenzentrums seiner Universität. Er war Gastprofessor in Nanking und Krasnojarsk sowie Gutachter für die DFG für Rechtsgeschichte und für den DAAD für Projekte im Zusammenhang mit China; seit 2011 ist er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Shigeo Nishimura studierte Rechtswissenschaft an der Kyoto-Universität. Von 1982 bis 2007 lehrte er Römisches Recht als Ordinarius an der Kyushu-Universität in Fukuoka, Japan; er war zwei Jahre lang Prorektor seiner Universität. Sein enger Kontakt mit europäischen Fachkollegen, der während seiner mehrmaligen Forschungsaufenthalte in Deutschland (München und Freiburg) und in den Niederlanden entstand, führte zu internationalen rechtshistorischen Symposien in Fukuoka mit Sammelbänden bei deutschen Verlagen. Von 1978 bis 1979 war er Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität München bei Prof. Dr. Dieter Nörr. 1993 wurde ihm der Philipp Franz von Siebold-Preis für besondere Verdienste um ein besseres Verständnis von Kultur und Gesellschaft in Deutschland und Japan verliehen; 2011 erwarb er die Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen.

Abstract

Im März 2013 fand in Fukuoka, Japan, das internationale Kolloquium »Interpretation und Umfeld historischer Quellen des römischen Rechts« statt, an dem Wissenschaftler aus Ostasien und Mitteleuropa teilnahmen. Die in diesem Buch publizierten Vorträge (in deutscher oder englischer Sprache) beleuchten die Quellen unter rechtshistorischen und rechtsdogmatischen, aber auch unter archäologischen und kulturgeschichtlichen Gesichtspunkten; sie schlagen Brücken zwischen den europäischen und den ostasiatischen Ländern, deren Mutterrecht das römische Recht ist, und zugleich zwischen dem Altertum und den gegenwärtigen Zivilrechtsordnungen. Die Autoren hoffen, mit diesem Band einen Beitrag zur Erkenntnis der Bedeutung der Wissenschaft vom römischen Recht als Grundlage jeder Rechtswissenschaft in Ost und West geleistet zu haben. »From the Workshop of Roman lawyers«

In 2013 an international conference took place in Fukuoka, Japan, which had as its theme the interpretation and context of Roman law sources. The English and German papers delivered there and assembled in this book highlight these sources from various points of view: legal history, legal doctrine, archaeology and cultural history. Also the influence of Roman law on modern civilian systems in Europe and East-Asia is a subject considered.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Frits Brandsma: Gab es eine Form der Ehescheidung bei den Römern seit der lex Iulia de adulteriis? Einige Bemerkungen zu D. 24,2,9 9
Byoung Jo Choe: Zur Debatte um den Rutiliana-Fall (Paul. D. 4,4,38 pr.). Wie soll man einen Text lesen? 23
I. Vorbemerkungen 23
II. Die Digestenstelle 24
III. Die Auslegung der Stelle 26
1. War Rutiliana schön? 26
2. Der Sachverhalt 26
a) Der Inhalt des Kaufvertrags zwischen O – L 29
b) Der Sachverlauf nach dem Vertrag 31
c) Der Verlauf der Prozesse 32
3. Die Debatte beim Kaiser 32
a) Die ursprüngliche Stellungnahme des Paulus 33
b) Die Position des Kaisers 35
c) Die Reaktion von Paulus 37
aa) Die nachträgliche Rechtfertigung der kaiserlichen Entscheidung 37
bb) Wie ist das Verhalten des O, nach der Zahlungsfrist oft zu mahnen, zu verstehen? 40
4. Der Status des Kaisers 43
a) Die Stellungnahme des Paulus 43
b) Das kaiserliche decretum 45
IV. Schlussbemerkungen 47
Bibliographie 51
Thomas Finkenauer: Das entgeltliche Mandat im römischen Recht 55
I. Die Entgeltlichkeit des Mandats in den neueren Rechtsordnungen 55
II. Mandatum nullum nisi gratuitum 58
III. Die Entwicklung von honorarium und salarium 65
IV. Paulus D. 17,1,26,8 68
1. Sachverhalt, Entscheidung und Problem 69
2. Merces als Ersatz des Ausbildungsaufwands? 73
3. Merces als Entlohnung des Sklavenlehrlings? 74
4. Merces als Entgelt aus einer locatio conductio? 78
5. Ein entgeltliches Ausbildungsmandat? 79
a) Entgeltlichkeit aufgrund eines pactum adiectum? 79
b) Der geeignete Vertragstypus 81
aa) Die möglichen Parteiinteressen 81
bb) Systematische Einwände? 84
cc) Mela oder Paulus? 89
V. Schluss 89
Seiji Fukuda: Der Inhalt des Bürgschaftsauftrags: eine Meinungsverschiedenheit über D. 17,1,38 Marcell. 1 resp. im Mittelalter 91
I. Einführung 91
1. Zweck des Bürgschaftsauftrags: Kreditverschaffung 91
2. Bedingung oder Zeitbestimmung als der Beendigungsmoment des Auftrags 92
3. Hauptthema 95
II. Grundlage 95
1. Justinianische Quellen 95
2. Grundsatz 98
3. Ausnahmefälle 100
III. Meinungsverschiedenheit zwischen Baldus und Paulus 103
1. Baldus 103
2. Paulus de Castro 104
3. Bemerkung 105
IV. Schlusswort 107
Jean-François Gerkens: Fernand De Visscher als Archäologe 111
I. Fernand De Visscher 111
1. Einige Worte zur Person 111
2. Die Ausgrabungen von Fernand De Visscher in Alba Fucens 113
II. Alba Fucens 115
1. Die Geschichte Alba Fucens 115
2. Die Elefanten von Alba Fucens 117
Tomoyoshi Hayashi: “I ask and he gave his opinion” (quaero, respondit) – Some Reflections on the Forms of Legal Questions and Responsesin D. 17,1,59 and on their Background 131
I. Who is the “I” who asks? – D. 17,1,59 (Paulus libro quarto responsorum) as the startingpoint of enquiry 131
1. D. 17,1,59 – Text and translation 131
2. The external character of the fragment 133
3. The interested parties and presupposed cases 133
4. The mode of presenting the question and giving the opinion in the fragment – who is ego? 136
II. The original setting of giving responses – jurists, clients and pupils 136
1. Legal consultation and legal education in the republican and principate Rome 136
2. Three possible subjects of “quaero” 137
III. The form and character of asking and giving responses in Paulilibri responsorum – inquirer, tense, responder and addressee 138
IV. The tradition of libri responsorum – the chronology of Pauli libri responsorum and a comparison with the other libri responsorum works 140
V. Conclusion – the jurist as possible inquirer and responder 145
Mariko Igimi: Occupatio im Alltag der Römer 153
I. Einleitung 153
II. Skizze der Digestenstellen zur occupatio 153
III. Das Bedürfnis der Theorie über occupatio aus dem Leben der Römer 158
IV. Bienenzucht und occupatio 163
V. Fischerei und occupatio 165
VI. Zusammenfassung 170
Makoto Ishikawa: Minpo § 719 und das römische Recht. Eine Anwendungsmöglichkeit auf den Nebentäterfall 173
I. Einleitung 173
II. Japanisches Recht 173
III. Deutsches Recht 175
IV. Römisches Recht 176
1. Julians Meinung 176
2. Widersprüche in den Quellen 177
3. Auflösung der Widersprüche 179
4. Sonstige Quellen 182
V. Schluss 183
Sebastian Lohsse: Vertragliche Haftungsverschärfung beim depositum 185
I. Grundlagen und Fragestellung 185
II. Ulpian 30 ad ed. D. 16,3,1,35 und der sich aufdrängende Verwahrer 187
III. Ulpian 4 ad ed. D. 2,14,7,15 und die Vereinbarung der Haftung für omne periculum 190
IV. Haftungsverschärfungen bei der παρα(κατα)ϑήκη 191
V. Schlussfolgerungen 195
Ulrich Manthe: Die Collatio: Inhalt, Textkritik und Verfasserfrage 197
I. Die Collatio 197
1. Die Handschriften der Collatio 197
2. Tōrā und römisches Recht 199
II. Zur Textkritik 201
1. Frühromanische Wortformen: coll. 1,11,2 201
2. Falsche Auflösung von Randglossen: coll. 12,7,7 203
3. Die Bibeltexte 204
III. Wer war der Verfasser der Collatio? 209
1. Christ oder Jude? 209
a) Die bisherigen Ansichten 209
b) Isdem abstipulantibus 211
2. Der Ambrosiaster 213
3. Isaak 215
a) Isaak und Hieronymus 215
b) Der Ambrosiaster und Hieronymus 216
IV. Ambrosiaster = Isaak = Collatio-Verfasser? 217
Carla Masi Doria: Der Redner Albucius Silus und ein „merkwürdiger“ Prozess wegen Mordes 219
I. Einleitung 219
II. De grammaticis et rhetoribus von Sueton als Quelle für eine juristischeAnalyse 220
III. Die Wechselfälle um Gaius Albucius 221
IV. Der Text 222
V. Die Heimat Novaria 223
VI. Das Ende der Jurisdiktion des Albucius 226
VII. In Rom 228
VIII. Ein unglückliches Verfahren vor dem Zentumviralgericht 230
IX. Pudor, metus und ein Hinweis auf die Chronologie der Prozesse des Albucius 233
X. Der Prozess wegen caedes in Mailand 235
XI. Die Frage des materiellen Rechts 236
XII. Erläuterungen des Prozesses. Problem des Ortes und der Bezugzur cognitio 237
XIII. Hypothesen. Die munizipale und militärische Jurisdiktion 239
XIV. Der Prokonsulat des Piso 241
XV. Der status der Gallia Transpadana 243
XVI. Eine Hypothese bezüglich des Ursprungs der außerordentlichencognitiones 244
XVII. Ein Element, das kaum Beachtung findet: die laudationes 247
XVIII. Die Statue des Brutus und die gefährliche Anrufung der Freiheit 248
XIX. Eine in Kauf genommene Strafe und der philosophische Tod eines Redners 250
Wataru Miyasaka: D. 23,3,67 Proculus 7 epistulae: Ein angemessener Lehrstoff in Bezug auf die Übertragung des Eigentums im römischen Recht 253
I. Einleitung 253
II. D. 23,3,67 Proculus 7 epistulae 254
1. Der erste Teil 256
2. Der zweite Teil 257
3. Der dritte Teil 257
4. Der vierte Teil 265
5. Nur ein Lehrstoff, oder? 267
III. Die Bedeutung von possessio pro suo im klassischen Recht 267
1. Die frühklassische Zeit 267
2. Die hochklassische Zeit 268
3. Die spätklassische Zeit 271
IV. Ergebnis 272
Hikaru Mori: D. 30,86,4: Ursprung der superficies als ius in re aliena? 277
I. Einleitung 277
II. Text, Herkunft und Gliederung des Fragments D. 30,86 279
III. Fall 1: D. 30,86 pr. 281
IV. Fall 2: D. 30,86,1–3 282
V. Fall 3: D. 30,86,4 287
VI. Schluss 289
Shigeo Nishimura: Eine raffinierte Falllösung zur condictio indebiti: Scaev. D. 12,6,67,4 291
I. Einleitung 291
II. Der Grundsatz der condictio indebiti 296
III. Der erste Teil des Fragments (principium und § 1) 297
IV. Die Schuldübernahme beim Kauf eines überschuldeten Vermögens (§§ 2–3) 299
V. „Publius Maevius“ bei Scaevola 304
VI. Das Verfahren einer in integrum restitutio nach Forderungsabtretungin § 4 306
VII. Einwände bei Forderungsabtretung und Schuldübernahme 310
VIII. „Nachlässigkeit“ einer Partei oder des Statthalters? 311
IX. Zusammenfassung 312
Martin Pennitz: Die rechtliche Funktion von Asylstätten in Rom zur Zeit der Republik und des frühen Prinzipats 315
I. Einleitung: Ansatzpunkte in der Lehre 315
II. „Fluchtneigung“ aufgrund einer Zuflucht bei Asylstätten? 320
III. Hinweise auf die römische Praxis im „Rudens“ von Plautus? 327
IV. Gesellschaftlich akzeptierte Fälle einer Zuflucht 332
V. Das Asylwesen aus römischer Sicht 335
Pascal Pichonnaz: Die Begrenzung des Schadens: „circa ipsam rem“ und D. 19,1,21,3: Einige diachronische Überlegungen 339
I. Einleitung 339
II. Circa ipsam rem und extra rem im Kaufvertrag 340
III. Eine verwirrende Beschränkung durch Justinian 345
IV. Einige Aspekte aus der mittelalterlichen Lehre 346
V. Schlussfolgerung 352
Daisuke Shinomori: Testamentum porcelli:Ein von Sklaven errichtetes Testament? 353
I. 353
II. 354
III. 356
IV. 358
V. 367
VI. 373
Boudewijn Sirks: Zum Schadensersatzanspruch bei der Lex Aquilia anhand von D. 9,2,54 und 55 und eine Bemerkung zu D. 9,2,56 375
Akira Sugao: Usurae ultra alterum tantum: Welche Zinsen sind zum duplum des Kapitals gerechnet? 385
I. Einleitung 385
II. Fall 386
III. Welche Zinsen sind ins duplum einzurechnen? 393
IV. Zusammenfassung 400
Yoshihiro Tabata: Sachmängelhaftung und Nichterfüllungshaftung 403
I. Einführung 403
II. Deutsches und römisches Recht 403
1. Deutsches Recht 403
2. Römisches Recht 405
III. Die Diskussion über Sachmängelhaftung in Japan 408
1. Die Bestimmungen des japanischen Zivilgesetzbuches 408
2. Die Arbeit an der Kodifikation des geltenden Minpo 410
3. Der Theorienstreit über die Rechtsnatur der Sachmängelhaftung 411
a) Gerichtsentscheidungen zur Sachmängelhaftung 411
b) Zwei traditionelle Theorien 413
c) Jetzige Diskussion 414
4. Schuldrechtsreform und Sachmängelhaftung 417
IV. Überlegungen zur Stellung der Sachmängelhaftungim Minpo 418
Minoru Tanaka: Semel heres semperheres: Kommentare der Humanisten zu D. 4,4,7,10 und D. 28,5,89 423
I. Einleitung 423
II. Zu Ulp. D. 4,4,7,10 425
1. Text und Fragen 425
2. Pothier 429
3. Cujacius 429
4. Duarenus 432
5. Faber 434
6. Vinnius und Chesius 436
a) Vinnius 436
b) Chesius 436
7. De Retes und von Cocceji 438
a) De Retes 438
b) von Cocceji 439
III. D. 28,5,89 440
1. Text und Fragen 440
2. Cujacius 441
3. Faber 442
IV. Schlussbemerkungen 445
Norio Tanaka: Zum Verzicht auf das Widerrufsrecht bei der Schenkung von Todes wegen 447
I. Fragestellung 447
II. Mortis causa donatio und Widerruf 449
1. Verzicht auf das willkürliche Widerrufsrecht 449
2. Verzicht auf alle Rückforderungsrechte 455
III. Bedeutung von mortis causa 457
1. D. 39,6,27 (Marcianus) 457
2. D. 39,6,35,2 (Paulus) 458
3. D. 39,6,13,1 (Iulianus / Marcellus) und eod. 35,4 (Paulus) 458
IV. Notwendigkeit, zwischen donatio mortis causa und donatio inter vivos zu unterscheiden 458
Kazunori Uemura: Zur Normstruktur des Edictum aedilium curulium. Exegese von D. 21,1,14,9 und D. 21,1,28 463
I. Einleitung 463
II. Vertraglicher Ausschluss der Gewährleistung für Mängel: D. 21,1,14,9 464
III. Keine Übernahme einer Mängelgewährleistung durch den Verkäufer: D. 21,1,28 466
1. Problemstellung 466
2. Zum möglichen Verständnis von D. 21,1,28 469
a) Sanktion gegen den ungehorsamen Verkäufer? 469
b) Zwang zum Abschluss einer prozessualen Stipulation? 470
c) Musterregelung für den Markt? 471
d) Eigene Stellungnahme 474
IV. D. 21,1,14,9 und D. 21,1,28 474
V. Schlussbetrachtung 474
Shiro Yanata: The Burden on the Share of Common Propertyafter Dividing Common Property 477
I. Introduction 477
II. D. 33,2,31 Lab. 2 post. a Iav. epit. 478
1. Traditional construction of the text 478
2. “Ego”s opposition to Trebatius 479
3. Who is “ego”? 481
III. Development of legal arguments 483
1. Opinion of Iavolenus as “ego” in D. 33,2,31 Lab. 2 post. a Iav. epit. 483
2. Remedy 484
a) Iulianus 485
b) Papinianus 486
c) Impp. Diocletianus et Maximianus 487
IV. Conclusion 488
Lihong Zhang: Studies on Actio in Factum Civilis 489
I. Introduction 489
II. Analysis on Labeo’s actio in factum civilis in D. 19,5,1,1–2 492
1. Meaning and function of actio in factum civilis in D. 19,5,1,1 492
2. Exegetic analysis on Labeo’s actio in factum civilis in D. 19,5,1,2 493
3. The difference between Labeo’s actio in factum and his actio praescriptisverbis 494
III. Exegetic analysis on Julian’s actio in factum civilis in D. 19,5,5,2 497
IV. Conclusion 502
Autorenverzeichnis 503
Quellenverzeichnis 505