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Schriften zu Staat und Kirche

Ausgewählte Aufsätze. Hrsg. von Anna Egler / Wilhelm Rees

May, Georg

Editors: Egler, Anna | Rees, Wilhelm

Kanonistische Studien und Texte, Vol. 66

(2017)

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Abstract

Auf der Grundlage langjähriger Forschung und der Beschäftigung mit dem Thema Staat und Kirche verfasste Georg May zahlreiche Untersuchungen, von denen nun 24, die in einem Zeitraum von 1959 bis 2012 publiziert wurden, zusammengefasst vorliegen. Darunter befinden sich Beiträge aus Zeitschriften, Festschriften und Sammelbänden, die z.T. nur noch schwer zugänglich waren. Es war den Herausgebern ein großes Anliegen, diese in souveräner Handhabung der Interpretation staatlicher wie kirchlicher Gesetze erarbeiteten Beiträge erneut zu veröffentlichen. Die akribisch erforschte Materie wird von Georg May stets unter Beachtung des historischen Kontextes dargestellt und durch abwägende Betrachtung des Gegenstandes einer möglichst objektiven Beurteilung unterzogen. Aus dem weiten Bogen, den dieser Band auch inhaltlich spannt, sei nur auf wenige Themen hingewiesen: die vertragsrechtlichen Regelungen die Schulen und Hochschulen mit ihren Einrichtungen und ihrer personellen Ausstattung betreffend, die Vereinbarungen zur Besetzung von Bischofsstühlen, die Frage der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft – Austritt und Wiedereintritt – und schließlich der umsichtige, aber rechtlich stringente Beitrag »Anzeige und Anzeigepflicht bei Missbrauchsfällen«.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort der Herausgeber 5
Inhaltsverzeichnis 7
Die kirchlichen Belange im geltenden bayerischen Schulrecht der allgemeinbildenden Schulen 9
I. Grundsätzliches 10
II. Religionsunterricht 11
1. Pflichtfach 11
2. Lehrkräfte für den Religionsunterricht 13
3. Prüfung, Anstellung und Sendung der mit der Erteilung von Religionsunterricht befaßten Lehrkräfte 15
4. Aufsicht und Leitung des Religionsunterrichtes 16
III. Ganzheitliche katholische Erziehung 17
IV. Schulaufsicht 27
V. Kirchliche Schulen 29
Würdigung 31
Der Religionsunterricht im Staatskirchenrecht der sowjetischen Besatzungszone 33
Einführung 33
1. Abschnitt 35
Allgemeines 35
2. Abschnitt 37
Die staatskirchenrechtlichen Bestimmungen im einzelnen 37
I. Gewährleistung des Rechts auf Erteilung von Religionsunterricht 37
II. Das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften im Hinblick auf die Erteilung des Religionsunterrichtes 37
III. Ort der Erteilung des Religionsunterrichtes 39
IV. Zeit der Erteilung des Religionsunterrichtes 41
V. Die Lehrkräfte zur Erteilung des Religionsunterrichtes 43
VI. Die Bestimmung der Teilnahme am Religionsunterricht 45
Würdigung 46
Der Kirchenaustritt in der DDR 49
I. Die Kirchenaustrittsbewegung 49
II. Die staatliche Regelung des Kirchenaustritts 51
Zu den staatlichen Erwerbsbeschränkungen für kirchliche juristische Personen, besonders in Preußen und seinen Nachfolgestaaten seit dem Erscheinen des BGB 55
I. Die geschichtlichen Grundlagen 55
II. Die Regelung des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche und die Ausführungsgesetze 58
III. Die neue Lage unter dem Staatskirchenrecht der Weimarer Reichsverfassung 61
1. In der Zeit des Rechtsstaates 1919–1933 61
a) Das neue kirchenpolitische System 61
b) Die Frage der Weitergeltung der Amortisationsgesetze im Lichte der WRV 62
c) Das Verhalten der Staatsorgane zu der Amortisationsgesetzgebung 63
2. Unter dem nationalsozialistischen Regime 1933–1945 69
IV. Die Entwicklung seit 1945 78
1. In der Bundesrepublik 78
2. In der Deutschen Demokratischen Republik 85
Entstehung und Rechtscharakter der Vereinbarung zwischen dem Bischof von Mainz und dem Oberregierungspräsidenten von Hessen-Pfalz vom 15./17. April bzw. 5. Oktober 1946 zur Errichtung der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz 91
I. Entstehung 91
1. Die Vereinbarung vom 15./17. April 1946 91
2. Die Ergänzungsvereinbarung vom 5. Oktober 1946 97
II. Der Abschluß von Vereinbarungen zwischen Bischof und Staat in der Geschichte und nach geltendem kirchlichen Recht 98
1. In der Geschichte 99
a) Bayern 99
b) Österreich 100
c) Schweiz 100
d) Preußen 101
e) Württemberg 102
f) Hessen-Darmstadt 104
g) Nassau 107
2. Nach dem geltenden Recht 108
a) CIC 108
b) IOpers 111
III. Rechtscharakter 111
1. Vertragsnatur 112
2. Der gemeinsame Rechtsboden 113
a) Ausschluß des Völkerrechts 113
b) Ausschluß des Verwaltungsrechts 114
c) Das öffentliche Recht einer Koordinationsrechtsordnung 116
3. Vertragsparteien 118
a) Der Bischof von Mainz 118
(1) Die Diözese Mainz als Körperschaft des öffentlichen Rechts 118
(2) Päpstliche Ermächtigung und Genehmigung 119
(aa) Päpstliche Ermächtigung 119
(bb) Päpstliche Genehmigung 120
b) Der Oberregierungspräsident von Hessen-Pfalz 121
(1) Zuständigkeit 121
(2) Genehmigung der Besatzungsmacht 123
4. Gegenstand 124
5. Form 125
6. Veröffentlichung 126
7. Wirkungen 126
a) Vertragswirkung 126
b) Transformation 127
c) Auslegung 129
d) Lösung von Streitigkeiten 130
8. Rechtsbeständigkeit 130
a) Abänderung 130
b) Kündigung 131
c) Auflösende Bedingung 131
d) Erlöschen 132
9. Verhältnis der Vereinbarung zu der Verfassung von Rheinland-Pfalz 133
a) Weitergeltung 133
(1) Nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen 133
(2) Nach Art. 137 Abs. 1 der Verfassung von Rheinland-Pfalz 134
b) Überleitung 134
(1) Nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen 134
(2) Nach Art. 138 der Verfassung von Rheinland-Pfalz 135
c) Garantie des Bestandes der Katholisch-Theologischen Fakultät 136
d) Verzicht auf die Ausübung des Rechts zur Errichtung einer kirchlichen Hochschule für die Ausbildung der Geistlichen 137
Der Kirchenaustritt in der Bundesrepublik Deutschland 139
I. Die Kirchengliedschaft 140
1. Nach katholischer Lehre 140
a) Merkmale 140
b) Apostasie und Exkommunikation 140
(1) Apostasie 140
(2) Exkommunikation 141
c) Kirchenaustritt 141
(1) Bewertung 142
(2) Bestrafung 142
d) Rekonziliation 143
(1) Ordentlicher Weg 143
(a) Zuständigkeit 143
(b) Vorgehen 144
(2) Außerordentlicher Weg 145
e) Konversion 145
2. Nach protestantischem Verständnis 146
a) Doppelte Mitgliedschaft 146
b) Wirkung des Kirchenaustritts 147
c) Übertritt und Wiederaufnahme 149
II. Überblick über die geschichtliche Entwicklung, vor allem in Preußen 151
1. Der religiöse Einheitsstaat des Altertums und Mittelalters 151
2. Der christliche Staat im Zeichen von Toleranz und Parität 151
3. Der religiös neutrale Staat 154
III. Rechtsgrundsätze der staatlichen Regelung des Kirchenaustritts 158
1. Schutz der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit 158
2. Anerkennung des Selbstverwaltungsrechtes der Kirchen 160
3. Wahrung der Rechtssicherheit 163
IV. Die geltenden Bestimmungen im Bund und in den Ländern 165
1. Im Bund 165
a) Personenstandsgesetz 165
b) Religionsmündigkeitsalter 168
c) Nichtigkeit und Anfechtbarkeit 171
2. In den Ländern 171
a) Bayern 172
b) Baden-Württemberg 174
(1) Württemberg 174
(a) Erklärungsberechtigte 174
(b) Vorverfahren vor der Kirchengemeinde 176
(c) Erklärungsbehörde 178
(d) Erklärung 178
(e) Benachrichtigung der Kirchengemeinde 179
(f) Wirkungen 179
(g) Rücktritt 180
(h) Übertritt 181
(i) Gebührenfreiheit 181
(k) Dienstaufsicht 181
(2) Baden 182
(3) Landkreise Hechingen und Sigmaringen 183
c) Hessen 183
d) Rheinland-Pfalz 185
e) Nordrhein-Westfalen 186
(1) Erklärungsberechtigte 186
(2) Erklärungsbehörde 187
(3) Erklärungsform 187
(4) Reuefrist 187
(5) Benachrichtigung der Kirchenbehörde 187
(6) Wirkungen 188
(7) Gebührenfreiheit 189
(8) Anwendung auf den Austritt aus Synagogengemeinden 189
(9) Übertritt 189
(10) Wiedereintritt 190
f) Saarland 191
g) Schleswig-Holstein 191
h) Niedersachsen 191
i) Hamburg 194
k) Bremen 195
Das Verhältnis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz zu dem Diözesanbischof nach der Vereinbarung zwischen Kirche und Staat vom 15./17. April bzw. 5. Oktober 1946 199
I. Rechtsgrundlage 199
1. Vertrag und Landesverfassung 199
a) Vertrag 199
b) Landesverfassung 200
2. Kirchliches Recht 200
a) „Nach Maßgabe der Vorschriften des Kanonischen Rechts“ (1. Nachtrag der Ergänzung) 200
b) „Im Sinne des Reichskonkordats“ (1. Nachtrag der Ergänzung) 202
c) „Unter besonderer Berücksichtigung der Apostolischen Konstitution Deus scientiarum Dominus und der entsprechenden Ausführungsbestimmungen (Schlußprotokoll zum Reichskonkordat zu Art. 19 Per. II)“ (1. Nachtrag der Ergänzung) 203
3. Bestätigung des Heiligen Stuhles 205
II. Wissenschaftliche Bildungsstätte des Klerus der Diözese Mainz 206
1. Überleitung der Bischöflichen Lehranstalt in die Theologische Fakultät 206
2. Vereinbarung über die Besetzung zweier Lehrstühle in der Philosophischen Fakultät 207
3. Theologiestudierende 209
4. Auflösende Bedingung 209
III. Besetzung der Lehrstühle 210
1. Erstellung der Vorschlagsliste 210
2. Genehmigung der Liste durch den Bischof von Mainz 211
3. Berufung und Anstellung 214
4. Erteilung der Missio canonica 214
5. Kirchliche Mitwirkung bei der Besetzung von zwei Lehrstühlen in der Philosophischen Fakultät 216
IV. Beanstandung von im Lehramt befindlichen Professoren 217
V. Studienplan, Prüfungen, Promotionsrecht und Statuten 219
1. Studienplan 219
2. Prüfungen 220
3. Promotionsrecht 220
4. Statuten 221
VI. Verhältnis zu dem Priesterseminar 221
1. Wortgebrauch 221
2. Gewährleistung des Bestandes 222
3. Aszetische und praktische Ausbildung 222
a) Keine Philosophisch-Theologische Lehranstalt im Sinne des Art. 20 Abs. 1 RK 223
b) Keine Theologische Hochschule 224
aa) Merkmale einer wissenschaftlichen Hochschule 225
bb) Verzicht des Bischofs von Mainz auf eine eigene Hochschule 226
VII. Würdigung 228
Der Vertrag des Landes Rheinland-Pfalz mit den evangelischen Landeskirchen vom 31. März 1962 229
I. Entstehung 229
1. Die kirchenpolitische Lage in der Bundesrepublik Deutschland 229
a) Im allgemeinen 229
(1) Verfassungslage 229
(2) Vertragskirchenrecht 230
b) Die einzelnen evangelischen Kirchenverträge 235
(1) Der niedersächsische Kirchenvertrag ( NKV) 235
(2) Der schleswig-holsteinische Kirchenvertrag ( SHKV) 240
(3) Der Detmolder Vertrag 241
(4) Der hessische Kirchenvertrag ( HKV) 241
(5) Der rheinland-pfälzische Kirchenvertrag ( KV) 242
2. Die Verhältnisse in Rheinland-Pfalz 243
a) Land und Landeskirchen 243
(1) Land 243
(2) Landeskirchen 244
b) Der Abschluß des Vertrages 245
(1) Motive 245
(2) Verhandlungen 247
(3) Unterzeichnung 248
(4) Zustimmung des Parlaments und Transformation 249
(5) Ratifikation und Inkrafttreten des Vertrages 249
II. Verhältnis zu anderen Kirchenverträgen und Gesetzen 250
1. Andere Kirchenverträge 250
2. Gesetze 251
III. Inhalt 251
1. Staatliche Kontrollrechte und kirchliche Leistungsansprüche 253
a) Recht und Organisation 253
(1) Vorlage kirchlicher Vorschriften über vermögensrechtliche Vertretung 253
(2) Bildung von Kirchengemeinden sowie Errichtung von kirchlichen Anstalten und Stiftungen 255
(3) Bedenkenäußerung bei Besetzung kirchlicher Ämter 256
(4) Vorbildung 259
(5) Patronatsrecht 260
b) Finanzen und Vermögen 262
(1) Staatsleistungen 262
(2) Vermögensauseinandersetzung 266
(3) Kirchensteuer 268
(4) Kirchliche Sammlungen 272
(5) Denkmalsschutz 272
(6) Kirchliche Friedhöfe 273
2. Kirchliche Freiheitsrechte 274
a) Im allgemeinen 274
b) Im einzelnen 274
(1) Bekenntnisfreiheit 274
(2) Kirchliche Selbständigkeit 275
(3) Öffentliche Korporationsqualität 276
(4) Kirchliches Vermögen 279
(5) Schulwesen 280
(aa) Christliche Grundlage 280
(bb) Gelegenheit zur Erfüllung der religiösen Pflichten 284
(cc) Privatschulen 285
(6) Religionsunterricht 286
(aa) Ordentliches Lehrfach 286
(bb) Einsichtnahme der Kirchen 286
(cc) Ausbildung der Religionslehrer 287
(dd) Erteilung der Lehrbefähigung und Bevollmächtigung 288
(ee) Studien- und Prüfungsordnungen 290
(7) Evangelisch-Theologische Fakultät 290
(aa) Garantie des Bestandes 290
(bb) Besetzung der Lehrstühle 291
(8) Anstaltsseelsorge 299
3. Anerkennung der Eigenständigkeit und des Öffentlichkeitsauftrages der Kirche 301
a) Abbau bisheriger staatlicher Aufsichts- und Mitwirkungsrechte 302
b) Bestätigung der öffentlichen Stellung der Kirche 304
c) Hervorhebung des freundschaftlichen Verhältnisses von Kirche und Staat und Zusicherung der Zusammenarbeit 305
Koordination von Staat und Kirche in der Demokratie 311
Die Errichtung von zwei mit Katholiken zu besetzenden Professuren in der Philosophischen Fakultät der Universität Straßburg im Jahre 1902/1903 321
I. Gründung der Universität Straßburg 321
1. Elsaß-Lothringen im Deutschen Reich 321
a) Staatsrechtliche Lage 321
b) Politische Verhältnisse 323
2. Vorgeschichte und Gründung der Universität 324
a) Vorgeschichte 324
b) Gründung 326
3. Die konfessionellen Verhältnisse 328
a) Fehlen einer katholisch-theologischen Fakultät 328
b) Protestantische Prägung 329
c) Benachteiligung der Katholiken 331
II. Errichtung der katholisch-theologischen Fakultät 335
1. Motive 335
2. Verhandlungen 336
3. Abschluß der Konvention 338
III. Abkommen über die Errichtung je eines mit einem Katholiken zu besetzenden Lehrstuhls für Geschichte und Philosophie in der philosophischen Fakultät 339
1. Motive 339
a) Auf seiten der Römischen Kurie 339
b) Auf seiten des deutschen Katholizismus 339
c) Auf seiten der staatlichen Behörden 340
2. Verhandlungen 343
a) Vorbereitende Gutachten 344
b) Abschluß 346
3. Rechtlicher Gehalt 347
a) Begründung 347
b) Innere Möglichkeit 348
c) Bekenntnisgebundenheit der Lehrer 349
d) Aufgabe der philosophischen Fakultät 350
4. Abgehen von dem Abkommen 351
IV. Besetzung der Lehrstühle 351
1. Kirchenrecht 351
2. Geschichte 352
3. Philosophie 358
Mit Katholiken zu besetzende Professuren für Philosophie und Geschichte an der Universität Freiburg nach dem Badischen Konkordat vom 12. Oktober 1932 361
I. Die kirchenpolitische Lage in Baden vor Abschluß des Konkordats 361
1. Das Ringen der badischen Katholiken um Gleichberechtigung 361
2. Das Projekt des Konkordats 363
II. Die Fertigstellung des Entwurfs eines Konkordats 365
1. Die Aufnahme des die beiden Professuren betreffenden Passus in den Entwurf 365
2. Die Verhandlungen der Staatsregierung mit dem Apostolischen Stuhl 368
3. Die Beratung der Staatsregierung mit den Parteien 370
III. Die parlamentarische Behandlung 374
1. Die Ausgangslage 374
2. Der Verlauf der Lesungen 377
IV. Die Entwicklung nach der Annahme des Konkordats 383
1. Die Eingabe der philosophischen Fakultät der Universität Freiburg 383
2. Die Ratifikation des Konkordats 384
Zur Frage der staatlichen Anerkennung eines päpstlichen Adelstitels 385
I. Die Ausgangslage 385
II. Die Verleihung des päpstlichen Adels an C. F. G. 386
III. Die Anerkennung des päpstlichen Adels in Baden und im Deutschen Reich 389
IV. Die Lage nach der WRV 390
V. Die heutige Rechtslage 392
Die Errichtung von Stiftungslehrstühlen für katholische Theologie an den Universitäten Frankfurt am Main und Gießen 393
Einführung 393
I. Schenkungsversprechen der Bischöfe von Limburg und Mainz 395
II. Mitwirkungsrechte der zuständigen Diözesanbischöfe 398
Schluß 401
Anlage 1 402
Durchschrift 402
Schenkungsversprechen 402
§1 402
§ 2 403
§ 3 403
§ 4 404
Anlage 2 404
Schenkungsversprechen 404
§ 1 404
§ 2 405
§ 3 405
§ 4 405
§ 5 405
§ 6 406
Die Rechtsstellung der akademischen Lehrer der katholischen Theologie und die Ausbildung der katholischen Theologiestudierenden an den staatlichen Hochschulen in Bayern nach dem Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Bayern vom 4. September 1974 407
Einleitung 407
I. Katholisch-theologische Fachbereiche und Lehrstühle 413
1. Garantie 413
2. Bestellung der akademischen Lehrer 415
a) Kirchliche Mitwirkung 415
b) Verfahren 419
3. Beanstandung 420
a) Nach dem Bayerischen Konkordat von 1924 420
b) Nach dem Vertrag 1974 420
II. Konkordatsprofessuren 424
1. Errichtung 424
a) Nach dem Bayerischen Konkordat von 1924 424
b) Nach den Folgeverträgen 426
2. Fächer 430
a) Nach dem Bayerischen Konkordat von 1924 430
b) Nach dem Vertrag 1970 430
c) Nach dem Vertrag 1974 430
3. Kirchliche Mitwirkung bei der Besetzung 432
a) Vor dem Vertrag 1974 432
b) In dem Vertrag 1974 435
4. Beanstandung 436
a) Nach dem Bayerischen Konkordat von 1924 436
b) Nach dem Vertrag 1974 437
III. Prinzipien der Lehre 438
1. Inhaltliche Zielvorstellungen 438
a) In den katholisch-theologischen Fachbereichen 438
b) Bei den katholisch-theologischen Lehrstühlen 442
2. Übereinstimmung mit den Grundsätzen der katholischen Kirche 442
Schluß 444
Die rechtliche Stellung der Einrichtungen zur Ausbildung katholischer Religionslehrer an den staatlichen Hochschulen in dem Land Hessen 447
Einleitung 447
1. Entstehung des Kirchenvertrags 447
2. Inhalt 448
3. Rechtsquellen 449
I. Gewährleistung der wissenschaftlichen Vorbildung in katholischer Theologie und Religionspädagogik 451
II. Kirchliche Mitwirkung bei der Anstellung theologischer Lehrer 457
1. Mitwirkungsberechtigter 457
2. Erfaßte akademische Lehrer 458
3. Aufrechterhaltung der derzeitigen Rechtslage 460
4. Das Gutachten des Bischofs 460
5. Inhaltliche Reichweite des Gutachtens 461
6. Rechtliche Tragweite des Gutachtens 461
7. Zeitpunkt der Anhörung 462
8. Erhebung von Bedenken 464
a) Beratung der Diözesanbischöfe 464
b) Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fachbereichs 467
III. Beanstandung angestellter theologischer Lehrer 469
IV. Prüfungen und Erteilung der Lehrbefähigung 471
Schluß 473
Verträge deutscher Bischöfe mit der Bundesrepublik Deutschland und den deutschen Bundesländern 477
I. Der Bestand an Verträgen 477
1. Mit der Bundesrepublik 477
2. Mit den Bundesländern 478
a) Statusverträge 478
b) Verträge über Einzelfragen 480
(1) Theologische Lehrstühle und Fakultäten 480
(2) Religionslehrer und Religionsunterricht 482
(3) Seelsorge bei der Polizei und in Vollzugsanstalten 483
(4) Bildung und Veränderung von Kirchengemeinden 483
(5) Kirchensteuer 484
(6) Staatsleistungen 484
II. Rechtscharakter, Vertretung, Zuständigkeit und Dauer 485
1. Rechtscharakter 485
2. Vertretung 488
3. Zuständigkeit 491
4. Dauer 494
III. Verhältnis zum Konkordatsrecht 495
1. Im allgemeinen 495
2. Im einzelnen 496
IV. Mitwirkung des Heiligen Stuhles 501
1. Im allgemeinen 501
2. Im einzelnen 503
a) Autorisation des Heiligen Stuhles 503
(1) Innerhalb des Vertragstextes 503
(2) Außerhalb des Vertragstextes 506
b) Fehlende Autorisation des Heiligen Stuhles 507
(1) Mit Wissen des Heiligen Stuhles 507
(2) Ohne Wissen des Heiligen Stuhles 507
V. Ergebnisse 509
1. Vorbehalt des Heiligen Stuhles 509
2. Zulässigkeit von Bischofsverträgen 510
3. Autorisation und Genehmigung 511
4. Gefahren 512
Die Konkordatspolitik des Heiligen Stuhls von 1918 bis 1974 515
I. Die Ära der Konkordate unter Pius XI. und Pius XII. 515
1. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges 515
a) Ausgangslage, Motive und allgemeine Charakteristik 515
b) Die einzelnen Konkordate 520
(1) Mit den neuen Staaten 520
(2) Mit europäischen Trennungsländern 522
(3) Mit lateinamerikanischen Staaten 526
(4) Deutschland 526
2. Während des Zweiten Weltkrieges 534
3. In der Nachkriegszeit 536
a) Das Schicksal der Konkordate in den sozialistischen Ländern 536
b) Konkordate mit den freien Ländern 539
II. Die Vereinbarungen unter Johannes XXIII. und Paul VI. 544
1. Die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils für das rechtliche Verhältnis von Kirche und Staat 544
2. Die einzelnen Vereinbarungen 549
a) Die „Protokolle“ mit sozialistischen Staaten 549
b) Der Modus vivendi mit Tunesien 550
c) Die Konkordatsänderungen in den Staaten mit Vorzugsstellung der katholischen Kirche 551
d) Jüngste Konkordate und Vereinbarungen mit freien Ländern 552
Quellen 562
Literatur 562
Ludwig Kaas 565
I. 565
II. 566
III. 567
IV. 569
V. 569
VI. 570
VII. 572
VIII. 574
Quellen und Literatur 576
Schriften von Ludwig Kaas in Auswahl 576
Andere Quellen 576
Literatur 577
Errichtung und Erweiterung katholisch-theologischer Studieneinrichtungen an staatlichen Hochschulen 579
I. Katholische Theologie als Lebensfunktion der Kirche 579
1. Der Begriff der Theologie 579
2. Kirchlicher Bezug 580
3. Das Betreiben von Theologie 581
II. Theologie unter dem Grundgesetz für die BundesrepublikDeutschland 582
1. Eigene Angelegenheit der Kirche 582
2. Die Freiheit der Religion und des Bekenntnisses 582
III. Die theologischen Fakultäten bzw. Fachbereiche an staatlichen Hochschulen als gemeinsame Angelegenheit 583
1. Gemeinsame Angelegenheit 583
2. Die Unverfügbarkeit der Theologie 583
3. Das Interesse des Staates an der Theologie 584
4. Die doppelte Aufgabe der Theologie an staatlichen Hochschulen 585
IV. Die Errichtung theologischer Fachbereiche an staatlichen Hochschulen 586
1. Kein Zwang zur Ausübung einer Lebensfunktion der Kirche 586
2. Kein Zwang zur Erteilung der Missio canonica 587
3. Kein staatliches Angehen gegen Erfordernisse des Haushaltsrechtes 588
V. Die Erweiterung theologischer Fachbereiche an staatlichen Hochschulen 590
1. Das Bedürfnis nach Erweiterung der Disziplinen 590
2. Die Initiatoren 591
3. Die Relevanz der Erweiterung 592
4. Die erforderliche Zustimmung des Diözesanbischofs 596
Schluß 598
Die Hochschulen 601
I. Die katholischen Universitäten und Fakultäten 601
1. Begriff und Rechtsquellen 601
2. Errichtung und Struktur 602
3. Entwicklung und Bestand 602
4. Aufgaben 603
5. Die akademischen Lehrer 604
6. Die Vertretung der katholischen Theologie 604
7. Universitätsseelsorge 604
II. Die kirchlichen Universitäten und Fakultäten 605
1. Rechtsquellen 605
2. Begriff und Aufgaben 605
3. Errichtung und Anerkennung 606
4. Bestand 607
a) Theologische Fakultäten und Hochschulen bzw. Lehranstalten 607
b) Pädagogische Hochschulen 609
c) Fachhochschulen 609
5. Rechtlicher Status 610
a) Nach staatlichem Recht 610
b) Nach Vertragskirchenrecht 612
6. Die Unterstellung unter die kirchliche Hierarchie 613
7. Die Leitung durch die akademischen Autoritäten 614
8. Die akademischen Lehrer 614
9. Die Studierenden 615
10. Die akademischen Grade 615
III. Die theologischen Fakultäten (Fachbereiche), Abteilungen und Lehrstühle an staatlichen Hochschulen 619
1. Der Bestand 619
a) Theologische Fakultäten (Fachbereiche) 619
b) Theologische Sektionen und Lehrstühle 620
c) Konkordatsprofessuren 621
2. Rechtlicher Status 622
a) Staatsrechtlich und vertragsrechtlich 622
b) Kirchenrechtlich 624
3. Bestellung und Abberufung der akademischen Lehrer 626
a) Gemeinsame Regelung 627
b) Hessische Sonderregelung 631
c) Konkordatsprofessuren 632
Listen von Bischofskandidaten in den deutschen Konkordaten und Kirchenverträgen 633
Einleitung 633
I. Die Quellen 634
II. Die Arten von Listen 637
III. Gemeinsame Grundsätze 638
IV. Die Aufstellung der Kandidatenlisten in den deutschen Bistümern 641
1. Recht und Pflicht zum Einreichen von Listen 641
a) Säumnis 641
b) Einmaligkeit 642
2. Beteiligte Personen 642
a) Durch die Kapitel 642
aa) Bestand 642
bb) Verfahren 643
b) Durch Bischöfe 644
aa) Im Fall der Erledigung 644
bb) Außerhalb des Erledigungsfalls 644
V. Die Würdigung der von den Kapiteln und Bischöfen eingereichten Listen 645
1. Allgemeine Regelung 645
2. Bayerische Sonderregelung 646
VI. Die Liste des Heiligen Stuhls 646
1. Dreierliste 646
2. Reihung 647
3. Einmaligkeit 648
VII. Wahlrecht und Wahlpflicht 648
1. Verweigerung der Wahl 649
a) Fälle 649
b) Folgen 650
2. Verlangen nach „Nachbesserung“ der Liste 651
Schluß 653
Das „Hausrecht“ des Pfarrers bzw. des Kirchenrektors 655
I. Das Hausrecht im staatlichen Recht 656
1. Begriff 656
2. Hausfrieden 657
3. Burgfrieden 657
4. Störungen 658
II. Kirchliche Amtsträger als Inhaber der Hausgewalt 659
1. Kirchenrektor 659
2. Pfarrer 661
3. Priester-Solidargemeinschaft 661
4. Vertreter des Pfarrers 662
III. Inhalt und Umfang des Hausrechts bzw. der Hausgewalt in räumlicher Hinsicht 664
1. Heilige Orte 664
a) Gotteshaus 664
(1) Öffnung 665
(2) Eintritt 665
b) Kirchenstühle bzw. -bänke 666
c) Glockengeläut und Beflaggung 667
d) Ausstattung 667
e) Film- und Tonaufnahmen 668
2. Außergottesdienstliche Gebäude 668
3. Friedhof 668
4. Prozessionen 669
IV. Abhaltung und Besuch des Gottesdienstes 670
1. Gottesdienstzeiten 670
2. Abhaltung 670
a) Durch den Kirchenrektor bzw. Pfarrer 670
b) Durch andere Personen 670
3. Predigten, Beichthören und Druckerzeugnisse 671
4. Fremder Kult 672
5. Besuch 672
6. Sakramentenspendung 673
7. Außergottesdienstliche Veranstaltungen 673
V. Störungen 674
1. Betreten 674
2. Verhalten 674
3. Hausverbot 675
4. Strafrecht 675
Schluß 676
Der Wiedereintritt in eine Religionsgemeinschaft 679
I. Die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft nach staatlichem Recht 680
II. Der Kirchenaustritt nach staatlichem Recht 681
1. Die Sicht des Staates 681
2. Kirchliche Beurteilung 682
3. Die Terminologie 684
III. Das seelsorgliche Anliegen 685
IV. Die Phasen und der Ritus der Wiederversöhnung 687
1. Das Angehen des Ortsoberhirten 688
2. Die religiöse Unterweisung und die Bewährung 689
3. Die Ablegung des Glaubensbekenntnisses 690
4. Die Behebung der Exkommunikation 691
5. Empfang des Bußsakramentes 692
6. Protokoll und Eintragung 692
V. Das Verfahren in foro interno 693
VI. Die Mitteilung an die staatlichen Behörden 694
VII. Der Wiedereintritt von Kindern 696
VIII. Schluß 696
Anzeige und Anzeigepflicht bei Missbrauchsfällen 697
I. Einleitung 697
II. Die Straftaten 698
1. § 174 StGB 699
2. § 176 StGB 699
3. § 176a StGB 700
III. Die Einleitung der Strafverfolgung 700
1. Das Legalitätsprinzip 700
2. Der Verfolgungszwang 701
IV. Die Anzeige der Straftat 701
1. Begriff und Arten 702
2. Inhalt 702
3. Anzeiger 702
4. Adressat der Anzeige 703
V. Die Anzeige geschehener Straftaten 703
1. Zweck 703
2. Die Pflicht zur Anzeige geschehener Straftaten 704
3. Die Unterlassung der Anzeige 705
a) Bewertung 705
b) Gründe gegen die Anzeige geschehener Straftaten 706
VI. Die Anzeige geplanter Straftaten 709
1. Pflicht zur Anzeige 709
2. Nichtanzeige bevorstehender Straftaten 710
3. Freistellung von der Anzeigepflicht 710
VII. Der Strafantrag 711
1. Inhalt des Strafantrags 712
2. Antragsteller 712
3. Adressat des Strafantrags 712
VIII. Das Opfer im Straf- und Zivilprozess 712
1. Das Opfer als Zeuge 712
2. Der Angeklagte 714
3. Besonderheit 715
IX. Die Folgen des Missbrauchs 716
1. Physische und psychische Folgen 716
2. Entschädigung 717
X. Strafvereitelung 717
XI. Schluss 718
Erstveröffentlichung der Beiträge in chronologischer Reihenfolge 723