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Mayer, T. (Ed.) (2017). Deutschlandforschung – revisited. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53605-4
and Mayer, Tilman. Deutschlandforschung – revisited. Duncker & Humblot, 2017. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53605-4
Mayer, T (ed.) (2017): Deutschlandforschung – revisited, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-53605-4

Format

Deutschlandforschung – revisited

Editors: Mayer, Tilman

Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung, Vol. 100

(2017)

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About The Author

Tilman Mayer studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Universität Freiburg. Abschluss: Magister Artium; Promotion an der Universität Würzburg; Habilitation an der Universität Würzburg. 1989 bis 1993 Leiter eines zeitgeschichtlichen Forschungsprojekts in der Jakob-Kaiser-Stiftung in Königswinter. 1993 bis 1995 Leiter des Bonner Büros des Instituts für Demoskopie Allensbach. Seit 1997 verschiedene Gastprofessuren. Seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie, Ideen- und Zeitgeschichte am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Seit 2007 Vorsitzender der Gesellschaft für Deutschlandforschung. Seit 2009 stv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft. Von 2010 bis 2016 war Mayer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demografie. Forschungsschwerpunkte: Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts, Politische Kulturforschung und Demoskopie, Politische Demographie, Vergleichende Deutschlandforschung.

Abstract

Die Gesellschaft für Deutschlandforschung begeht im Jahr 2018 ihr 40-jähriges Bestehen. Mit einer Dokumentation, die Etappen der Forschung seit 1978 markiert, soll Bilanz gezogen werden. So kommen Vor- wie Geleitworte zur Geltung, aber vor allem werden zentrale Themen der DDR-Forschung rekapituliert: Militärwesen, Staatssicherheit, deutsche Frage, Wissenschaftsgeschichte, Stellung der DDR im Sowjetblock u.a.m. Nach der Wiedervereinigung werden desgleichen kritische Themen aufgegriffen, etwa Hypotheken des gescheiterten Sozialismus, die Stasi-Aufarbeitung, Vergangenheitsbewältigung, Totalitarismusfragen, Oppositionelle in der DDR.

Eingeleitet wird der Band durch zwei große Aufsätze des Vorsitzenden der GfD, einmal zur Deutschlandpolitik 1949–89, sowie zu den seiner Ansicht nach feststellbaren Teilungsspuren und zur Deutschlandforschung nach 1990 beziehungsweise im 21. Jahrhundert. Das Zusammenwachsen von Ost und West ist auch nach Jahrzehnten ein Aufmerksamkeit und Handlungswille einfordernder Prozess.
Unified Germany is no longer a front state as in the Cold War. Is Germany a backburner? »German Power« or the new German question is not yet subject of the book, whereas the former division of the country is still partly evident, as President Mayer points out. The GfD, the society of German Studies, has existed since 1978 and deals with questions concerning the unification processes in Germany since 1990.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Tilman Mayer, Einführung des Herausgebers 11
1. Deutschlandpolitik 1949–1989 11
1.1 Definitionen, Chronologie und Themen prinzipieller Art eines deutschen Politikfeldes 11
1.1.1 Definitorisches 11
1.1.2 Chronik der Deutschlandpolitik 15
1.1.3 Ausgewählte Themen prinzipieller Art im Politikfeld Deutschlandpolitik 20
Antikommunismus 20
Alleinvertretungsanspruch/Hallstein-Doktrin 21
Zustand der Teilung 22
Magnet-Theorie 24
Selbstbestimmungsrecht 25
Berlin 28
Staatsbürgerschaft 29
Ostgebiete 30
Deutsche Frage 31
Exkurs: Die sowjetische Frage 31
Literaturanhang 33
1.2 Thesen zur Deutschlandpolitik 35
2. Teilungsspuren: 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung – Ein Bericht 37
2.1 Nationale Integration in Deutschland und in anderen Teilen der Welt 38
2.2 Zur außenpolitischen Identität des geeinten Deutschlands 38
2.3 Teilungsspuren, demoskopisch nachweisbar 40
Teilungsspuren im Bereich Wirtschafts-‍, Arbeits- und Sozialentwicklung 44
Teilungsspuren im Bereich Demografie 48
Teilungsspuren im Bereich Infrastruktur 54
Teilungsspuren im Bereich Medien 55
Teilungsspuren im Bereich Werte, Identität, Erinnerungskultur 55
Teilungsspuren im Bereich Wahlen 62
Schlusswort 62
Quellen 63
3. Deutschlandforschung nach 1990 64
3.1 Bilanz: Themen und Institutionen der vergleichenden DDR- und Deutschlandforschung 64
Themen 64
Institutionen 65
3.2 Zur Diskussion: Was heißt Deutschlandforschung im 21. Jahrhundert? ‒ Eine Skizze in Thesen 67
Erstens 67
Zweitens 67
Historische Sicht 67
Kontinuum 68
Theoretische Unterfütterung 68
Dokumentation 71
Siegfried Mampel, Zum Geleit 73
Siegfried Mampel: Zum Geleit 75
Karl C. Thalheim, Einleitung 79
Georg Kotowski, Entstehung und Selbstverständnis der DDR 83
Thesen 96
Diskussionsbeiträge 97
Dr. Hacker, Köln: 97
Prof. Dr. Zieger, Göttingen: 100
Dr. Kopp, Bonn: 102
Prof. Dr. Kotowski, Berlin: 104
Walter Rehm, Militärtraditionen in der DDR 107
Walter Rehm: Militärtraditionen in der DDR 109
Der Gesamtrahmen 109
Zweckbestimmung und Auswahl 111
Zwei Klassenlinien 114
Die fortschrittliche Linie der Militärtraditionen – eine zwiespältige „Einheit“ 118
„Neue“ Traditionen 123
Traditionspflege 126
Zur Wirksamkeit 127
Militärtraditionen in der DDR ‒ Thesen 129
Klaus Motschmann, Karl Marx und die nationale Frage 133
Klaus Motschmann: Karl Marx und die nationale Frage 135
Probleme der Auseinandersetzung 136
Keine zusammenhängende Darstellung zum Thema Nation bei Marx 137
Anknüpfung an Hegel 139
„Fortschrittliche“ und „reaktionäre“ Nationen 140
Marx und Engels zur Reichseinigung durch „Blut und Eisen“ 144
Georg Brunner, Karl Marx und die Grundrechte in der DDR 147
I. Marx und Engels zu den Menschen- und Bürgerrechten 147
II. Die DDR und Marx 150
III. Funktionswandel der Grundrechte in der Geschichte der DDR 152
1. Die kommunistische Machtergreifung bis 1950 153
2. Die Sowjetisierung der Rechtsordnung in den 50er Jahren 155
3. Grundrechtsdiskussion und -propaganda in den 60er Jahren 158
4. Grundrechtspropaganda in der Honecker-Ära der 70er Jahre 162
IV. Schlußbemerkung 169
Karl Wilhelm Fricke, Kaderpolitik und Staatssicherheit in der DDR 171
Karl Wilhelm Fricke: Kaderpolitik und Staatssicherheit in der DDR 173
I. Zur Terminologie 173
II. Das Ministerium für Staatssicherheit 175
III. Kaderpolitik und Kaderarbeit in der Staatssicherheit 176
IV. Zum Verhältnis Staatspartei – Staatssicherheit 182
V. Kaderpolitik unter MfS-Kuratel 183
VI. Schlußfolgerungen 186
Zusammenfassung 187
Literatur 188
Maria Haendcke-Hoppe und Konrad Merkel, Vorwort 191
Maria Haendcke-Hoppe und Konrad Merkel: Vorwort 193
Theodor Arnold, Ängste in Rußland 199
Gerald R. Kleinfeld, Die deutsche Frage aus der heutigen Sicht der USA 209
Gerald R. Kleinfeld: Die deutsche Frage aus der heutigen Sicht der USA 211
Felix Ermacora, Die deutsche Frage aus der heutigen Sicht Österreichs 221
Karl Dietrich Bracher, Die Aktualität des Totalitarismusbegriffes 231
Karl Dietrich Bracher: Die Aktualität des Totalitarismusbegriffes 233
I. 233
II. 235
III. 237
IV. 239
V. 240
Karl Wilhelm Fricke, Der Einfluß der Staatssicherheit auf die politische Strafjustiz der DDR als Beispiel totalitärer Herrschaftspraxis 243
Das MfS als wichtigstes Herrschaftsinstrument der SED 244
Das Informationsnetz des MfS 246
Einfluß und Einwirkung der Staatssicherheit auf die politische Strafjustiz 248
Der Zugriff des MfS auf das Ermittlungsverfahren 248
Die Bedingungen der Untersuchungshaft in MfS-Gefängnissen 251
Das MfS und der politische Strafprozeß 256
Das MfS und der Strafvollzug an politischen Gefangenen 258
Fazit 261
Alexander Fischer und Günther Heydemann, Weg und Wandel der Geschichtswissenschaft und des Geschichtsverständnisses in der SBZ/DDR seit 1945 263
I. 263
II. 267
III. 276
IV. 283
V. 286
Jens Hacker und Siegfried Mampel, Vorwort 291
Jens Hacker und Siegfried Mampel: Vorwort 293
Dieter Mahncke, Ein wiedervereinigtes Deutschland außerhalb der Militärallianzen in Europa? 299
I. Die Teilung Deutschlands als Spannungsursache 300
II. Interessen der anderen Staaten 302
III. Bedingungen einer Wiedervereinigung außerhalb des Bündnisses 304
IV. Eine deutsche Wiedervereinigungspolitik 307
V. Drei Modelle 309
Wolfgang Seiffert, Die Position und Funktion der DDR im Sowjetblock aus Moskauer Sicht 311
I. 312
II. 317
III. 320
Maria Haendcke-Hoppe und Erika Lieser-Triebnigg, Vorwort 321
Maria Haendcke-Hoppe und Erika Lieser-Triebnigg: Vorwort 323
Nachschrift 325
Peter Meyers, Friedrich II. von Preußen – „Militaristischer Despot“ oder „der Große“? 327
I. Die marxistisch-leninistische Interpretation der Geschichte Friedrichs des Großen in den Phasen der „antifaschistisch-demokratischen“ (1945–1949) und „sozialistischen Revolution“ (1949–1963) 328
1. Vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gründung der DDR 329
2. Die 50er Jahre 331
II. Die historiographische Darstellung Friedrichs des Großen in der Phase des „umfassenden Aufbaus des Sozialismus“ (1963–1971) 337
III. Grundzüge des historiographischen Friedrich-Bildes in der Phase der „entwickelten sozialistischen Gesellschaft“ (1971 bis heute) 340
1. Die 70er Jahre 340
2. Die 80er Jahre 345
IV. Zusammenfassung und Wertung des Ergebnisses der Analyse 355
1. Zusammenfassung 355
2. Versuch einer Wertung 357
Peter Alter, Bismarck in der Geschichtsschreibung der DDR 361
Manfred Wilke, Die Bundesdeutschen Parteien und die demokratische Revolution in der DDR – oder: Die Bewährung des demokratischen Kernstaates 375
Manfred Wilke: Die Bundesdeutschen Parteien und die demokratische Revolution in der DDR – oder: Die Bewährung des demokratischen Kernstaates 377
I. Zusammenbruch oder Revolution? 377
II. Die demokratische Revolution in der DDR 380
III. Die Reaktion der bundesdeutschen Parteien 383
IV. Die Bewährung des demokratischen Kernstaats 387
Fritz Schenk, Die Hypotheken des gescheiterten Sozialismus 395
I. Novemberrevolution 1989 395
II. Das schwere ökonomische Erbe des „realen Sozialismus“ 397
III. Wege aus der Misere 401
Alexander Fischer und Manfred Wilke, Vorwort 405
Alexander Fischer und Manfred Wilke: Vorwort 407
Joachim Gauck, Das Stasi-Problem 409
Günter Rexrodt, Die Treuhandanstalt im Jahre 1992 419
I. Auftrag 419
II. Arbeitsweise 420
III. Ausblick 423
Jens Hacker, Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft für Deutschlandforschung 427
Tilman Mayer, Die künftige Rolle des Nationalstaates 431
Schlußfolgerungen 445
Rainer Eckert, Die Humboldt-Universität im Netz des MfS 447
Rainer Eckert: Die Humboldt-Universität im Netz des MfS 449
I. Vorbemerkung 449
II. Ziele des Staatssicherheitsdienstes an Hochschulen und Universitäten 450
III. Inoffizielle Mitarbeiter und Strukturen des MfS an der Humboldt-Universität 452
IV. Die Sektion Kriminalistik der Humboldt-Universität 454
V. Widerstand und Opposition an der Humboldt-Universität 456
VI. Der Streit um die Verwicklung der Humboldt-Universität in die Machenschaften des MfS nach 1989 457
VII. Überprüfungsergebnisse 460
VIII. Vorläufiges Fazit: Humboldt-Universität und MfS 461
Literatur 462
Archivalien 464
Archiv des Verfassers 465
Hans Willgerodt, Der Wirtschaftspolitische Einfluß Deutschlands auf die internationalen Beziehungen seit 1945 467
Hans Willgerodt: Der Wirtschaftspolitische Einfluß Deutschlands auf die internationalen Beziehungen seit 1945 469
I. Ausgangsbedingungen: Deutschland als Objekt der internationalen Politik 469
II. Deutschlands Wandlung zum Subjekt der Politik 471
III. Die deutsche Wirtschaftspolitik zwischen Weltoffenheit und innenpolitischen Ansprüchen 475
IV. Die deutsche Außen- und Europapolitik zwischen Weltoffenheit und Geschlossenheit 477
V. Die deutsche Währungspolitik zwischen Autonomie und Integration 482
VI. Von der DDR über die deutsche Ostpolitik zur deutschen Vereinigung 484
VII. Die deutsche Wirtschaftspolitik zwischen Europäischem Machtstaat und weltoffenem Rechtsstaat 486
Eckhard Jesse, Doppelte Vergangenheitsbewältigung in Deutschland 487
Eckhard Jesse: Doppelte Vergangenheitsbewältigung in Deutschland 489
1. Einführende Bemerkungen 489
2. Definition des Begriffs der Vergangenheitsbewältigung 490
3. Vergangenheitsbewältigung und Wandel der politischen Kultur 491
4. Dimensionen der Aufarbeitung der Vergangenheit 493
5. Doppelte Aufarbeitung deutscher Vergangenheit als Notwendigkeit 499
6. Bilanz und Perspektiven der doppelten Aufarbeitung 501
7. Abschließende Bemerkungen 503
Karl Eckart, Jens Hacker und Siegfried Mampel, Vorwort 505
Karl Eckart, Jens Hacker und Siegfried Mampel: Vorwort 507
Alexander Uschakow, Wetterleuchten und Diplomatie am Rande der deutschen Wiedervereinigung 515
1. Breschnew-Doktrin und „Perestroika“ 517
2. Animositäten zwischen Ost-Berlin und Moskau 521
3. Gorbatschows „nein“, das zu einem „ja“ wurde 523
Eckhard Jesse, 1917–1933–1945–1989 ‒ Das 20. Jahrhundert als Zeitalter des Totalitarismus 529
1. Einführung 529
2. Totalitarismus als Phänomen des 20. Jahrhunderts? 532
3. Zäsuren im 20. Jahrhundert 537
3.1 Schlüsseljahre 537
3.2 1917 538
3.3 1933 539
3.4 1945 540
3.5 1989 541
3.6 Fazit 544
4. Schluß 544
Eckhart Klein, Die Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland – Staats- und völkerrechtliche Elemente 547
Eckhart Klein: Die Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland – Staats- und völkerrechtliche Elemente 549
I. Staatsräson und Recht 549
II. Staatsräson und die Entwicklung der Staatengemeinschaft und ihrer Rechtsordnung 551
III. Staatsräson und Verfassung 554
IV. Schlußbetrachtung 561
Spiridon Paraskewopoulos, Währungsunion als Krönung oder Initialzündung eines Einigungsprozesses? 563
I. Einleitende Bemerkungen 563
II. Die erforderlichen Rahmenbedingungen einer stabilen Währung 565
III. Ist eine Währungsunion zwischen offenen Volkswirtschaften erforderlich? 566
IV. Kann die Währungsunion ein integrationspolitisches Mittel sein? 569
1. Der integrationspolitische Weg Deutschlands 569
2. Der integrationspolitische Weg Europas 570
Literatur 575
Günther Heydemann und Eckhard Jesse, Einführung 577
Günther Heydemann und Eckhard Jesse: Einführung 579
Günther Heydemann, 25 Jahre Gesellschaft für Deutschlandforschung 589
1. Die umstrittene Gründung 589
2. DDR-Forschung im Widerstreit zwischen Totalitarismustheorie und Immanenz-Paradigma 592
3. Der rasche Aufschwung der Gesellschaft 594
4. Der Vereinigungs- und Integrationsprozess von 1989/90 als Forschungsaufgabe 598
5. Zwischen Jubiläen und Problemen 599
6. Die Zukunft der Gesellschaft 601
Heike Schmidt, Negative Bevölkerungsentwicklung 603
Heike Schmidt: Negative Bevölkerungsentwicklung 605
1. Einleitung 605
2. Keine Familienpolitik ‒ die 1940er bis 1960er Jahre 607
3. Bevölkerungspolitik ‒ die 1970er bis 1980er Jahre 615
4. Schlußbetrachtung 622
Ralf Elger, Islamische Identität im aufgeklärten Europa – weg von der Fixierung auf den Koran 625
Ralf Elger: Islamische Identität im aufgeklärten Europa – weg von der Fixierung auf den Koran 627
A. Europäische und islamische Identität 627
B. Muslimische Identität 627
I. Muslimische Vielfalt 627
II. Das Paradigma des Kopftuchs 628
C. Resakralisierung durch religiöse Argumentationsmuster? 629
D. Organisierter Islam und Akzeptanz eines aufgeklärten Europa 630
E. Per Koran-Lektüre zur aufgeklärten islamischen Identität? 632
F. Veränderung des Islam durch außerkoranische Normsetzung 633
G. Fazit 633
Hans-Peter Schwarz, Reichsgründung und Wiedervereinigung 635
Hans-Peter Schwarz: Reichsgründung und Wiedervereinigung 637
Winfried Schmähl, Von der statischen zur „dynamischen“ Rente 655
I. Einleitung 655
II. Wichtige Gründe für eine Rentenreform, die bestehende Rentenformel und ihre Folgen 656
III. Konzeptioneller Wechsel, veränderte Zielvorstellung und die neue Rentenformel 658
IV. Auswirkungen der Rentenreform und insbesondere der neuen Rentenformel auf der Leistungsseite 664
V. Steigender Finanzbedarf durch die Rentenreform und seine Deckung 665
VI. Die Diskussion über das Finanzierungsverfahren: Umlageverfahren statt Kapitalfundierung 667
VII. Diskussionen über Rentenreformen Mitte der 1950er Jahre vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts 669
1. Bundesrepublikanische Diskussion mit Blick auf die DDR und die Wiedervereinigung 669
2. Diskussionen über eine Reform des Rentensystems in der DDR Mitte der 1950er Jahre 670
VIII. Zur Beurteilung der westdeutschen Rentenreform des Jahres 1957 – damals und heute 672
Manfred Riedel, Philosoph des „anderen Deutschland“? 681
I. Deutschland-Utopie? ‒ Vorprägung durch Simmel, Lukács, Bloch 681
II. Doppelfrage: Ob der Zweck die Mittel heilige und philosophische Diskussionen Einverständnis im Politischen voraussetzen 683
III. Eine „Idee von 1914“? 685
IV. George in der Erstfassung des „Geistes der Utopie“ und das Verschwinden des George-Kreises aus Blochs Traditionsbild 687
V. Emigrationsideen? ‒ Zwischen Brecht und Thomas Mann 689
VI. Nationale Perspektive für die geteilte Nation 692
Andreas H. Apelt, Die Opposition in der DDR und die deutsche Frage 1989/90 695
I. Die deutsche Frage in den 1980er Jahren 695
II. Die deutsche Frage am Vorabend der Revolution 699
III. Die deutsche Frage in der demokratischen Phase der Revolution 700
IV. Die deutsche Frage in der nationalen Phase der Revolution 702