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Videoüberwachung zur Risikovorsorge

Body-Cam zur Eigensicherung und Dashcam zur Beweissicherung – Eine verfassungs- und datenschutzrechtliche Analyse

Starnecker, Tobias

Internetrecht und Digitale Gesellschaft, Vol. 6

(2017)

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About The Author

Tobias Starnecker studierte von 2009 bis 2014 an der Universität Passau Rechtswissenschaften. Nach Erwerb des Ersten Staatsexamens war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht von Herrn Professor Heckmann an der Universität Passau tätig. Seinen juristischen Vorbereitungsdienst leistet Tobias Starnecker derzeit beim OLG München.

Abstract

Die veränderte Sicherheitslage und das Bedürfnis nach umfassender Risikovorsorge haben in den letzten Jahren zu einer steten Zunahme von Überwachungsszenarien im öffentlichen Raum geführt. Die Arbeit beschäftigt sich mit zwei Instrumenten der mobilen Videoüberwachung zur Risikovorsorge: Body-Cam und Dashcam. Diese beiden Mittel der mobilen Videoüberwachung werden in verfassungs- und datenschutzrechtlicher Hinsicht bewertet. Das stete Spannungsfeld zwischen berechtigter Risikovorsorge und grundrechtlichen Freiheiten der Betroffenen kann zu einem adäquaten Ausgleich gebracht werden, indem strenge rechtliche wie technische Vorgaben eingehalten werden. Die Lösung des Dilemmas ist damit in der Schnittstelle von Recht und Technik zu suchen. Die Ergebnisse der Grundlagenuntersuchung werden hierbei in Form von Regelungskonzepten und Handlungsempfehlungen konkretisiert. Letztendlich stellt sich die Arbeit auch der grundlegenden Frage wie viel Überwachung eine Gesellschaft verträgt. Im Zuge dessen werden Body-Cam und Dashcam in einen übergeordneten Kontext gestellt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 11
1. Kapitel: Videoüberwachung überall(?) 21
2. Kapitel: Allgemeine Grundlagen der Videoüberwachung 25
I. Begriffserläuterungen 25
II. Videoüberwachung und Gesellschaft 25
1. Wirkungen der Videoüberwachung 26
2. Akzeptanz der Videoüberwachung 28
3. Fazit – Videoüberwachung und Gesellschaft 29
III. Videoüberwachung und Technik 30
IV. Normative Grundlagen der Videoüberwachung 31
1. Bundesrechtliche Ermächtigungsgrundlagen 31
2. Landesrechtliche Ermächtigungsgrundlagen 33
a) Polizeirechtliche Ermächtigungsgrundlagen 34
b) Sicherheitsrechtliche Ermächtigungsgrundlagen 37
c) Strafverfolgungsrechtliche Ermächtigungsgrundlagen 38
d) Datenschutzrechtliche Ermächtigungsgrundlagen 39
e) Fazit – Landesrechtliche Ermächtigungsgrundlagen 40
3. Fazit – Normative Grundlagen der Videoüberwachung 40
3. Kapitel 41
3. Kapitel: Body-Cam zur polizeilichen Eigensicherung in Bayern 41
I. Einführung 41
II. Begriffserläuterungen 42
III. Body-Cam-Projekte in Deutschland und im Ausland 43
1. Body-Cam in Hessen 43
2. Body-Cam in Hamburg 47
3. Body-Cam in Rheinland-Pfalz 50
4. Body-Cam in Bayern 51
5. Body-Cam in anderen Bundesländern und im Bund 53
6. Blick in andere Länder: USA, Großbritannien und Europa 55
a) USA: Rialto/Kalifornien und Mesa/Arizona 55
b) Großbritannien: Devon, Cornwall und London 58
c) Pilotversuche in Europa 59
IV. Body-Cam und Technik 59
1. Technische Ausgestaltungsmöglichkeiten der Body-Cam 59
2. Konkreter Untersuchungsgegenstand: Body-Cam in Bayern 62
V. Gewalt gegen Polizeibeamte 63
1. Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 und BKA Bundeslagebild Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen/-beamte 2014 64
a) PKS 2014 64
b) BKA Bundeslagebild Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen/-beamte 2014 66
c) Kritik an der PKS und dem BKA Bundeslagebild Gewalt gegen Polizeibeamtinnen/-beamte 69
d) Fazit – PKS und BKA Bundeslagebild Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen/-beamte 69
2. Kriminologische Studien zur Gewalt gegen Polizeibeamte 70
a) Täterbezogene Merkmale 71
b) Opferbezogene Merkmale 72
c) Situationsbezogene Merkmale 73
d) Vergleich zu den Ergebnissen der PKS und des Bundeslagebilds Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen/-beamte 74
e) Zusammenfassung der Ergebnisse der kriminologischen Studien 74
3. Studie zur Gewalt gegen Polizeibeamte in Bayern, 2015 75
4. Folgen und Schwere der Taten 77
5. Zusammenfassung – Gewalt gegen Polizeibeamte 77
6. Ausblick – Gewalt gegen Polizeibeamte 78
VI. Eigensicherungsmaßnahmen der Polizei und deren Akzeptanz 79
1. Eigensicherungsmaßnahmen der Polizei 79
2. Akzeptanz der Eigensicherungsmaßnahmen 80
a) Allgemeine Akzeptanz und Reaktanz 80
b) Akzeptanz und Reaktanz konkreter Eigensicherungsmaßnahmen 81
3. Fazit – Eigensicherungsmaßnahmen der Polizei und deren Akzeptanz 82
VII. Kompetenz zum Erlass der Body-Cam 82
1. Grundsatz nach Art. 30, 70 Abs. 1 GG 82
2. Ausschließliche Gesetzgebungszuständigkeit nach Art. 71, 73 GG 83
3. Konkurrierende Gesetzgebungszuständigkeit nach Art. 72, 74 GG 83
a) Präventiver Ansatz 87
b) Repressiver Ansatz 88
c) „Königsweg“ – Offenlassen einer Einordnung 90
d) Exkurs – Videoüberwachung zur Eigensicherung bei Anhalte- und Kontrollvorgängen 91
e) Stellungnahme zu den einzelnen Ansätzen 93
aa) Stellungnahme zum repressiven Schwerpunkt 93
bb) Stellungnahme zum präventiven Schwerpunkt 96
cc) Stellungnahme zum „Königsweg“ 97
dd) Stellungnahme zur Einordnung der Videoüberwachung zur Eigensicherung bei Anhalte- und Kontrollvorgängen 98
f) Übertragbarkeit der Ansätze auf die kompetenzrechtliche Einordnung der Body-Cam 100
aa) Übertragbarkeit des präventiven Ansatzes 100
bb) Übertragbarkeit des repressiven Ansatzes 103
cc) Übertragbarkeit des „Königswegs“ 105
dd) Stellungnahme zur Übertragbarkeit der Ansätze 106
g) Fazit – Body-Cam-Einordnung 106
4. Ungeschriebene Kompetenz des Bundes 107
5. Fazit – Kompetenz zum Erlass eines Body-Cam-Gesetzes 107
VIII. Ermächtigungsgrundlagen für den Einsatz der Body-Cam in Bayern 108
1. Spezifische Ermächtigungsgrundlage für den Body-Cam-Einsatz im Polizeirecht 108
2. Videoüberwachungsbefugnisse der Polizei 108
a) Videoüberwachung von Veranstaltungen und Ansammlungen 109
b) Videoüberwachung an gefährlichen und gefährdeten Orten 111
c) Videoüberwachung von gefährdeten oder gefährlichen Objekten 112
d) Videoüberwachung bei konkreter Gefahr 112
e) Fazit – Videoüberwachungsbefugnisse der Polizei 115
3. Polizeiliche Datenerhebungsgeneralklausel 115
4. Polizeiliche Generalklausel 117
5. Datenschutzrechtliche Befugnisnormen 119
6. Bundesrechtliche Videoüberwachungsbefugnisse 120
a) Bundesdatenschutzrechtliche Videoüberwachungsgrundlage, § 6b BDSG 120
b) Strafprozessuale Videoüberwachungsgrundlage, § 100h StPO 121
c) Fazit – Bundesrechtliche Videoüberwachungsbefugnisse 121
7. Fazit – Ermächtigungsgrundlagen für den Einsatz der Body-Cam in Bayern 122
IX. Zentraler Maßstab: Recht auf informationelle Selbstbestimmung 122
1. Schutzbereich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung 122
2. Eingriff 127
a) Ausschluss des Eingriffs durch Pre-Recording-Modus 129
b) Grundrechtsverzicht 132
3. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung 136
a) Schranken des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung 136
b) Schranken-Schranken 138
aa) Zitiergebot, Art. 19 Abs. 1 S. 2 GG 138
bb) Verbot des Einzelfallgesetzes, Art. 19 Abs. 1 S. 1 GG 142
cc) Wesensgehalt, Art. 19 Abs. 2 GG 142
dd) Normenklarheit und Bestimmtheit, Art. 20 Abs. 3 GG 144
(1) Allgemeine Anforderungen an das Bestimmtheitsgebot für das Recht auf informationelle Selbstbestimmung 145
(2) Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts zum Bestimmtheitsgebot bei Videoüberwachungen 146
(3) Bestimmtheitsgebot und Body-Cam-Regelung 147
(a) Klare Zweckbestimmung und Zweckbindung – „zur Eigensicherung“ 147
(b) „Technische (optische) Mittel“ – Dynamische Öffnung für neue technische Entwicklungen? 148
(c) Einsatzorte der Body-Cam -„öffentlicher Raum“ 149
(d) Weitere relevante Aspekte 150
(4) Fazit – Normenklarheit und Bestimmtheitsgebot 151
ee) Verhältnismäßigkeitsprinzip, Art. 20 Abs. 3 GG 151
(1) Legitimer Zweck 151
(2) Geeignetheit 154
(a) (Un-)Wirksamkeit der Videoüberwachung zur Prävention 155
(b) Verdrängungseffekte 160
(c) Weitere Hindernisse 161
(d) Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers 163
(e) Fazit – Geeignetheit 163
(3) Erforderlichkeit 163
(a) Verstärkte Polizeipräsenz als Alternative 164
(b) Ausbildung, Schutzausrüstung und Präventionsprogramme 167
(c) Verdeckte Videoüberwachung 168
(d) Stärkere Sozialkontrolle 169
(e) Ausgestaltungsmöglichkeiten der Body-Cam 169
(f) Maßnahmenmix 171
(g) Fazit – Erforderlichkeit 171
(4) Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne 172
(a) Entgegenstehende Rechtsgüter, Rang der Rechtsgüter und Persönlichkeitsrelevanz der Daten 177
(b) Allgemeine Zulässigkeit von Vorfeldmaßnahmen 180
(c) Anlasslose Aufzeichnung contra anlassbezogene Aufzeichnung – Gefahrerfordernisse? 182
(d) Gefahr für öffentliche Sicherheit und Ordnung oder Gefahr für qualifizierte Rechtsgüter 188
(e) Jedes polizeiliche Tätigwerden oder Beschränkung auf bestimmte Standardmaßnahmen 189
(f) Geographische und temporäre Beschränkungen 190
(g) Verdeckt oder offen – Erkennbarkeit und Hinweispflichten 192
(h) Body-Cam mit oder ohne Ton 195
(i) Unvermeidbar betroffene Dritte 196
(j) Strenge Zweckbestimmung „zur Eigensicherung“ 196
(k) Pre-Recording-Modus mit/ohne dauerhafter Aufzeichnung 197
(l) Speicherzeiten – Maximalspeicherzeiten und Mindestspeicherzeiten 201
(m) Organisatorische Schutzvorkehrungen: IT-Sicherheit, Zugriffsmanagement, Treuhandstelle 208
(n) Verfahrensrechtliche Schutzvorkehrungen: Betroffenenrechte 216
(o) Weitere Schutzvorkehrungen 220
(p) Kernbereichsschutz bei der Body-Cam? 223
(5) Fazit – Verhältnismäßigkeitsprüfung 223
ff) Fazit – Schranken-Schranken 224
4. Fazit – Recht auf informationelle Selbstbestimmung 224
X. Weitere Grundrechte der Betroffenen und der Polizeibeamten 225
1. Recht am eigenen Bild 225
2. Recht am eigenen Wort 226
3. Meinungsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 1 Hs. 1 GG 227
4. Unverletzlichkeit der Wohnung, Art. 13 Abs. 1 GG 228
5. Versammlungsfreiheit, Art. 8 Abs. 1 GG 229
6. Weitere Grundrechte 232
7. Grundrechtskonkurrenzen 233
8. Grundrechte der Polizeibeamten 236
a) Grundrechte für Beamte – Sonderstatusverhältnis 236
b) Recht auf informationelle Selbstbestimmung 238
c) Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG 241
aa) Berufsfreiheit für Beamte? 242
bb) Eingriff mit berufsregelnder Tendenz(?) 243
cc) Verfassungsrechtliche Rechtfertigung 246
dd) Fazit – Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG 246
d) Weitere Grundrechte der Polizeibeamten 246
e) Grundrechtskonkurrenzen 247
9. Grundrechte aus der Landesverfassung 247
XI. Exkurs: Body-Cam-Livestream in die Einsatzzentrale 248
XII. Zusammenfassung: Formulierungsvorschlag und laufende Projekte 252
1. Formulierungsvorschlag einer Body-Cam-Regelung 252
2. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Body-Cam-Projekte in Hessen, Hamburg und Rheinland-Pfalz 253
4. Kapitel 257
4. Kapitel: Dashcam zur privaten Beweissicherung 257
I. Einführung 257
1. Begriffsbestimmung 257
2. Verbreitung in Deutschland und weltweit 258
3. Sinn und Zweck der Dashcam 259
4. Dashcam und Technik 260
5. Dashcam und Rechtsprechung 261
a) AG München, Urt. v. 06.06.2013 – C 4445/13 261
b) VG Ansbach, Urt. v. 12.08.2014 – 4 K 13.01634 261
c) AG München, Beschl. v. 13.08.2014 – 345 C 5551/14 262
d) LG Heilbronn, Urt. v. 03.02.2015 – I 3 S 19/14 263
e) AG Nienburg, Urt. v. 20.01.2015 – 4 Ds 155/14, 4 Ds 520 Js 39473/14 (155/14) 264
f) AG Nürnberg, Urt. v. 08.05.2015 – 18 C 8938/14 266
g) Weitere Gerichtsentscheidungen 266
h) Fazit – Dashcam und Rechtsprechung 267
6. Konkreter Untersuchungsauftrag: Dashcam für Private 268
II. Dashcam und Grundrechte 269
1. Drittwirkung von Grundrechten 269
2. Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen 270
3. Weitere Grundrechte der Betroffenen 272
a) Ausprägungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts, Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG 273
b) Weitere Freiheitsrechte in speziellen Konstellationen 277
c) Fazit – Grundrechte der von der Dashcam Betroffenen 278
4. Grundrechte der Verwender der Dashcam 278
a) Eigentumsfreiheit, Art. 14 Abs. 1 GG 278
b) Informationsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 1 Hs. 2 GG 279
c) Verfahrensgrundrechte 279
d) Weitere Grundrechte 281
e) Fazit – Grundrechte der Verwender der Dashcam 282
III. Dashcam und Datenschutzrecht 283
1. Anwendungsbereich des BDSG 283
a) Erhebung personenbezogener Daten, § 1 Abs. 2 BDSG 283
aa) Klar erkennbare Personen 286
bb) Nicht klar erkennbare Personen 287
cc) Gar nicht erkennbare Personen 288
dd) Kfz-Kennzeichen 289
ee) „Bloße“ Geodaten 289
ff) Differenzierung nach nur technisch bedingt miterfassten personenbezogenen Daten 292
gg) Kein Erfordernis personenbezogener Daten 292
hh) Fazit – Erhebung personenbezogener Daten, § 1 Abs. 2 BDSG 293
b) Kein Ausschluss nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 Hs. 2 BDSG 293
c) Automatisierte Datenverarbeitung oder nicht automatisierte Datei, § 1 Abs. 2 Nr. 3, § 3 Abs. 2 S. 1 BDSG 299
d) Vorrang spezialgesetzlicher Regelungen, § 1 Abs. 3 S. 1 BDSG 302
e) Fazit – Anwendbarkeit des BDSG 302
2. Anwendbarkeit von § 6b BDSG oder § 28 BDSG (analog)? 302
3. Zulässigkeit nach § 6b BDSG 305
a) Systematischer Aufbau von § 6b BDSG 306
b) Anwendungsbereich des § 6b BDSG 307
c) Öffentlich zugänglicher Raum, § 6b Abs. 1 BDSG 307
d) Beobachtung – Erhebung personenbezogener Daten, § 6b Abs. 1 BDSG 308
e) Optisch-elektronische Einrichtungen, § 6b Abs. 1 BDSG 308
f) Zwecke nach § 6b Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BDG 308
g) Erforderlichkeit, § 6b Abs. 1 BDSG 312
aa) Verwendung konventioneller Methoden 313
bb) Black-Box/Unfalldatenspeicher 314
cc) Dashcam ohne oder mit modifizierten Einstellungen 315
h) Interessenabwägung, § 6b Abs. 1 BDSG 317
aa) Entgegenstehende Interessen, Rang der Rechtsgüter, Persönlichkeitsrelevanz der Daten und Streubreite 319
bb) Ausgestaltungsmöglichkeiten 320
(1) Übertragung der Anforderungen an eine feste Videoüberwachung des öffentlichen Verkehrsraums? 321
(2) Rein anlassbezogene Aufnahmen contra permanente Aufnahmen mit Modifikation 323
(3) Schleifenmodus 326
(4) Auslösung der nachhaltigen Speicherung 327
(5) Missbrauchsrisiken und Vorbeugung durch verfahrensrechtliche sowie organisationsrechtliche Schutzvorkehrungen 329
(a) Verfahrensrechtliche Schutzvorkehrungen: Speicherfristen, Betroffenenrechte 330
(b) Organisationsrechtliche Schutzvorkehrungen: IT-Sicherheit 332
(6) Offene oder verdeckte Videoüberwachung mittels Dashcam 336
(7) Bildqualität, Zoomfunktion und Einsatz smarter Technologien 341
(8) Speichermedien 344
(9) Crashcam als Lösung? 346
(10) Umsetzung durch privacy by design oder privacy by default? 348
cc) Fazit – Interessenabwägung nach § 6b Abs. 1 BDSG 350
i) Hinweispflicht nach § 6b Abs. 2 BDSG 350
j) Speicherung der Videosequenzen, § 6b Abs. 3 BDSG 352
k) Verwendung zur Beweisführung, § 6b Abs. 3 BDSG 352
aa) Anwendbarkeit von § 6b Abs. 3 BDSG 353
bb) Vorliegen der Voraussetzungen von § 6b Abs. 3 S. 1 BDSG 354
4. Weitere datenschutzrechtliche Anforderungen, Sanktionen bei Verstößen und Vorgehen nach § 38 Abs. 5 BDSG 357
a) Weitere datenschutzrechtliche Anforderungen 357
b) Sanktionen und Vorgehen nach § 38 Abs. 5 BDSG 359
IV. EU-Datenschutzgrundverordnung 360
V. Zusammenfassung: 10-Punkte-Katalog zur Dashcam 361
5. Kapitel 364
5. Kapitel: „Wie viel Überwachung verträgt eine Gesellschaft?“ 364
I. Additiver Grundrechtseingriff und Überwachungsgesamtrechnung 365
II. Modifizierte und konkretisierte Überwachungsgesamtrechnung 371
1. Modifizierte Bestimmung des Grads der Überwachung 373
2. Folgen der Überwachungsgesamtrechnung für den Gesetzgeber 377
III. Staatliche Videoüberwachung: Body-Cam 379
1. Body-Cam und modifizierte Überwachungsgesamtrechnung 379
2. Gesetzgeberische Verpflichtung zum Erlass einer Body-Cam-Regelung? 383
3. Konventionelle Eigensicherung und/oder Body-Cam? 385
IV. Private Videoüberwachung: Dashcam 388
1. Dashcam und modifizierte Überwachungsgesamtrechnung 389
2. Gesetzgeberische Verpflichtung zur Regulierung bzw. zum Verbot der Dashcam? 392
3. Konventionelle Beweissicherung im Straßenverkehr und/oder Dashcam? 393
6. Kapitel 396
6. Kapitel: Zusammenfassung 396
I. Allgemeine Grundlagen der Videoüberwachung 396
II. Body-Cam zur polizeilichen Eigensicherung in Bayern 397
III. Dashcam zur privaten Beweissicherung 401
IV. „Wie viel Überwachung verträgt eine Gesellschaft?“ 403
V. Schlussbemerkung 405
Literaturverzeichnis 407
Sachverzeichnis 432