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Die Fortbildung und Ausbildung der im Gewerbe tätigen weiblichen Personen und deren rechtliche Grundlagen

Ein Beitrag zur Untersuchung der Ausführung des neuen Innungs- und Handwerkskammergesetzes. (Staats- und sozialwissenschaftliche Forschungen 165)

Lüders, Marie Elisabeth

Duncker & Humblot reprints

(1912)

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Abstract

In ihrer 1912 veröffentlichten Dissertation widmet sich Marie Elisabeth Lüders den Berufs- und (Fort-)Bildungschancen von Frauen im wilhelminischen Deutschland, insbesondere Preußen. Vergleichend untersucht sie die gesetzlichen wie gesellschaftlichen Voraussetzungen für männliche und weibliche Erwerbstätige unter Berücksichtigung der Entwicklung des preußischen Fortbildungs- und Fachschulwesens. Dabei arbeitet sie zunächst potenzielle Schwachstellen heraus, die Frauen an einer qualifizierten Weiterbildung hindern könnten, um anschließend die gesetzliche Grundlage für mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.

Table of Contents

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Inhalt VIII
Literaturverzeichnis IX
Einleitung 1
1. Die gesetzlichen Grundlagen der gewerblichen Tätigkeit weiblicher Personen in den §§ 1, 11 R.G.O. 1
2. Die Erschwerung der gewerblichen Tätigkeit weiblicher Personen durch 2
a) Paragraphen des Titel VII R.G.O. 2
b) den Familienberuf vor, während und nach dem Erwerbsberuf 3
I. Die Entwicklung des Fortbildungs- und Fachschulwesens für männliche Personen, speziell in Preußen 9
II. Die Entwicklung des Fortbildungs- und Fachschulwesens für weibliche Personen, speziell in Preußen 29
1. Die Hemmnisse der bisherigen Entwicklung 29
2. Der Stand des Fortbildungs- und Fachschulwesens für weibliche Personen, speziell bei den staatlichen und vom Staate unterstützten Anstalten 34
3. Die künftige Hebung des Fortbildungs- und Fachschulwesens für weibliche Personen 41
a) reichsgesetzlich, durch Abänderung des § 120 R.G.O. 41
b) landesgesetzlich, durch Einführung des obligatorischen Unterrichts für weibliche Personen 45
c) durch Anwendung aller die Fortbildung und Ausbildung fördernder Paragraphen des Titel VII R.G.O. auch auf die gewerbetreibenden weiblichen Personen 56
III. Die Hemmnisse für die fernere Entwicklung der Fort- und Fachbildung weiblicher Personen 57
1. Die Schöffenklausel im Titel VII R.G.O. und die eingeschränkte Teilnahme der gewerbetreibenden weiblichen Personen an den Geschäften und Aufgaben 57
a) der Innungen und Zwangsinnungen 57
b) der Handwerkskammern 73
2. Die geringe Berücksichtigung der gewerbetreibenden weiblichen Personen bei den sozialen und gewerbefördernden Maßnahmen 77
3. Die willkürliche Anwendung der Vorschriften des Titels VII R.G.O. auf weibliche Personen 82
a) im Meisterwesen 82
b) im Gesellenwesen 82
c) im Lehrlingswesen 92
IV. Die Notwendigkeit, die Frauen zur Mitgliedschaft in den Handwerkskammern zuzulassen, und die Stellung der Handwerkskammern im Behördenorganismus 116
Schluß 135
Anhang 136