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Die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht im Insolvenzplanverfahren

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Kern, J. (2017). Die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht im Insolvenzplanverfahren. Retrospektive auf die Suhrkamp-Insolvenz. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-55070-8
Kern, Jens-Hendrik. Die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht im Insolvenzplanverfahren: Retrospektive auf die Suhrkamp-Insolvenz. Duncker & Humblot, 2017. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-55070-8
Kern, J (2017): Die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht im Insolvenzplanverfahren: Retrospektive auf die Suhrkamp-Insolvenz, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-55070-8

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Die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht im Insolvenzplanverfahren

Retrospektive auf die Suhrkamp-Insolvenz

Kern, Jens-Hendrik

Schriften zum Bürgerlichen Recht, Vol. 469

(2017)

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About The Author

Jens-Hendrik Kern nahm zum Wintersemester 2005 das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Passau auf. Zum Schwerpunktstudium im Bereich Gesellschafts- und Insolvenzrecht wechselte er an die Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach der Ersten Juristischen Prüfung folgte 2010 ein Postgraduiertenstudium (LL.M.) am Trinity College Dublin. Hieran schloss sich das Referendariat im OLG Bezirk München an. Nach Abschluss der Zweiten Juristischen Staatsprüfung im Jahr 2013 und Zulassung zur Anwaltschaft fertigte er die Dissertationsschrift »Die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht im Insolvenzplanverfahren« an, aufgrund welcher er durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Juni 2016 promoviert wurde. Jens-Hendrik Kern arbeitet als Rechtsanwalt in München.

Abstract

In order to relieve the reorganisation of companies' corporate law has been linked with insolvency law in the year 2012 (ESUG). Since then every lawful provision under corporate law can also be made in an insolvency plan, § 225a (3) InsO. However, the shareholder dispute, which accompanied the insolvency proceedings concerning the Suhrkamp publishing house, illustrated promptly, that this link may also be used to pursue own interests of the shareholders, which are not in line with the purpose of the proceedings. If this can be avoided by the obligation of loyalty of the shareholders, is subject to this research.Der Streit der Gesellschafter der Suhrkamp Verlag GmbH & Co. KG, der durch seine zielgerichtete Fortsetzung im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Verlags völlig eskalierte, avancierte im Herbst 2013 zum beherrschenden Thema der Insolvenzszene. Das Stichwort $aSuhrkamp$z war nicht nur Ausdruck eines existenzbedrohlichen Kampfes um den Machterhalt in einer Gesellschaft, der mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln ausgefochten wird, sondern zugleich auch der spektakulärste Probelauf für das zum damaligen Zeitpunkt gerade erst reformierte Insolvenzplanverfahren.

Aufmerksamkeit erregte das Urteil des LG Frankfurt/M. (Urt. v. 10.9.2013, Az. 3-09 O 96/13), welches der Ansicht war, dass der Mehrheitsgesellschafterin des Suhrkamp Verlags aufgrund der fortgeltenden gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht die Stimmabgabe für den von ihr initiierten Insolvenzplan untersagt ist. Dieser neue Ansatz ist Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Dabei wird nicht nur die grundsätzliche Fortgeltung der Treuepflicht im Insolvenzverfahren beleuchtet, sondern auch die konkrete Treuepflichtbindung der Gesellschafter aufgedeckt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abbildungsverzeichnis 17
Abbildung 1: Organigramm der Suhrkamp Verlag GmbH & Co. KG 57
Abbildung 2: Dogmatik der Treuepflicht 124
Abbildung 3: Anwendungsbeschränkung in den verschiedenen Teilen der InsO 195
Abbildung 4: Modell der ersten Gruppe – Suspendierung mit Treuepflichtderogatio 235
Abbildung 5: Modell der zweiten Gruppe – Suspendierung ohne Treuepflichtbezug 253
Abbildung 6: Modell der dritten Gruppe – Keine Suspendierung, Treuepflichtfortbestand 257
Abbildung 7: Modell der vierten Gruppe – Anwendung der Treuepflicht im Verfahrensrecht 266
Abbildung 8: Inhaltliche Ausprägung der Treuepflicht – Eröffnung des Verfahrens 285
Abbildung 9: Inhaltliche Ausprägung der Treuepflicht – Vorlage eines Fortführungsplans 297
Abbildung 10: Die inhaltliche Ausprägung der Treuepflicht im Verfahrenslauf 301
Abkürzungsverzeichnis 18
Einleitung 25
A. Reformiertes Insolvenzplanverfahre 29
I. Die Entstehung des Insolvenzplanverfahrens 29
1. Die Vorläufer des Insolvenzplans in der deutschen Rechtsordnung 30
2. Die Reformbedürftigkeit von Vergleichs- und Konkursordnung 31
3. Der Reformprozess bis zur Kodifizierung der Insolvenzordnung 33
4. Der Einfluss des US-amerikanischen Chapter 11-Verfahrens 36
II. Die Grundzüge des Insolvenzplanverfahrens 38
III. Die Verzahnung von Gesellschafts- und Insolvenzrecht durch das ESUG 41
IV. Die Schwächung der Rechtsposition der Anteilsinhabe 44
1. Die leerlaufenden Schutzinstrumente der InsO 44
2. Das Missbrauchspotenzial gegenüber Minderheitsgesellschaftern 46
3. Der residuale Vermögensschutz des Minderheitsgesellschafters, § 226 InsO 49
4. Ergebnis 54
V. Die Insolvenz der Suhrkamp Verlag GmbH & CO. KG 55
1. Die Herbeiführung der Insolvenz 56
2. Der Plan zur Umgehung gesellschaftsrechtlicher Zustimmungsrechte 58
3. Die Entscheidungen des Landgericht Frankfurt/M. v. 10.09.2013 und des Oberlandesgerichts Frankfurt/M. v. 1.10.2013 60
VI. Die Treuepflicht als Rechtsschutz der Minderheitsgesellschafter 63
1. Die Rezeption in der Rechtswissenschaft 63
2. Die Untersuchungsbedürftigkeit der aufgeworfenen Frage 65
B. Gesellschaftsrechtliche Treuepflicht 68
I. Abstrakte Funktionsbegründung der Treuepflicht 69
II. Entwicklung und Dogmatik der Treuepflicht in der Rechtsprechung 70
1. Die Treuepflicht als Ausprägung des Sittengebots nach §§ 138, 826 BGB 71
a) Zurückhaltung im Hibernia-Urteil (1908) 71
b) Rechtsprechungsänderung im Deutsche Bergbaugewerkschaft-Urteil (1923) 73
2. Die Fundierung in § 242 BGB und die Prägung des Terminus’ „Treuepflicht“ 75
a) Das Victoria-Urteil (1931) und die Rechtsentwicklung der 1930er Jahre 76
b) Fortsetzung und weitere Entwicklung in der Rechtsprechung des BGH 77
aa) Das ITT-Urteil (1975) 78
bb) Das Audi/NSU-Urteil (1976) 79
cc) Das LINOTYPE-Urteil (1988) 80
dd) Das GIRMES-Urteil (1995) 81
ee) Zusammenfassung 82
c) Rezeption in der Literatu 83
aa) Sonderverbindung der Gesellschafte 85
bb) Materielle Beschränktheit des § 242 BGB 86
III. Ergänzende Erklärungsmodelle zur Dogmatik der Treuepflicht 87
1. Die Förderungspflicht gem. § 705 88
2. Vermittelnder und differenzierender Ansatz 91
3. Schutz über das Deliktsrecht 92
4. Heranziehung der Lehre vom gesetzlichen Schutzpflichtverhältnis 96
5. Anwendung der Grundsätze des Vertrags mit Schutzwirkung zugunsten Dritte 97
6. Vertragliche Pflicht – Inhalt eines selbstständigen Schuldverhältnisses 99
a) Ergänzende Personengesellschaft 100
b) Unmittelbare vertragliche Bindung der Gesellschafte 101
7. Die Treuepflicht als Gegenstand der Satzung 103
IV. Gesamtanalogie zur Begründung einer Generalklausel des Gesellschaftsrechts 105
1. Bedürfnis eines ganzheitlichen Ansatzes 107
2. Voraussetzungen richterlicher Rechtsfortbildung 108
V. Der Treuepflicht zugrunde liegende Wertunge 112
1. Vertrauensschutz 112
2. Korrelat aus Rechtsmacht und Verantwortung 115
a) Die Einbeziehung von Gesellschafter-Gläubiger 118
b) Materiell-rechtliche Grundlegung des Wertekonzepts der Treuepflicht 122
C. Fortgeltung der Treuepflicht in der Insolvenz 125
I. Gesellschaftsrechtliche Fortsetzungsfähigkeit 126
1. Allgemeine Fortgeltung des Gesellschaftsrechts 127
2. Anerkannte Geltungsräume der Treuepflicht 129
a) Vormitgliedschaftliche Treuepflicht, Treuepflicht in der Gründung 129
b) Nachmitgliedschaftliche Treuepflicht 131
c) Besondere Treuepflichtbindung bei existenzbedrohlicher Krise 134
d) Fortgeltung der Treuepflicht in der Liquidationsgesellschaft 137
aa) Gesellschaftsrechtlich begründete Liquidatio 137
bb) Insolvenzrechtlich begründete Liquidatio 139
(1) Historische gesellschaftsrechtliche Neutralität der InsO (a. F.) 141
(2) Das Konzept zur Einbindung von Gesellschaftern (nach InsO a. F.) 143
(3) Sanierung des Rechtsträgers mittels Treuepflicht (nach InsO a. F.) 145
(4) Zusammenfassung 151
e) Ergebnis 152
3. Fortgeltung der Treuepflicht nach ihrer dogmatischen Konzeptio 154
a) Regelungslücke nach neuer Rechtslage 155
b) Fortgeltung der herangezogenen gesetzgeberischen Wertunge 158
c) Zwischenergebnis 160
4. Verlust des originären Gesellschaftszwecks 160
a) Kein Liquidationsautomatismus: Auflösung als Schwebezustand 162
b) Keine ausschließliche Anknüpfung an den Gesellschaftszweck 167
c) Fortbestehende Notwendigkeit eines Korrelats 168
d) Kompetenz der richterlichen Rechtsfortbildung 170
5. Ergebnis 171
II. (Keine) Verfassungsrechtliche Fortsetzungsnotwendigkeit 173
1. Schutz des Anteilseigentums, Art. 14 GG 173
a) Treuepflicht als Schutzinstrument der Eigentumsgarantie 173
b) Verfassungsrechtlicher Schutz des Anteilseigentums 175
c) Eingriff mittels Insolvenzpla 177
d) Verfassungsrechtliche Rechtfertigung – Schranken des Anteilseigentums 178
aa) Voraussetzungen nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 180
(1) Gewichtige Gründe des Gemeinwohls 181
(2) Wirksame Rechtsbehelfe gegen Missbrauch wirtschaftlicher Macht 182
(3) Volle wirtschaftliche Kompensatio 184
bb) Übertragbarkeit auf andere Gesellschaftsforme 184
cc) Übersteigendes Schutzbedürfnis bei höherer Beteiligung 185
(1) Geringe Eingriffsintensität 186
(2) Wahrung der Verhältnismäßigkeit 188
e) Ergebnis 190
2. Schutz der Vereinigungsfreiheit, Art. 9 GG 190
III. Reichweite der insolvenzrechtlichen Derogation der Treuepflicht 192
1. Derogation außerhalb des Insolvenzplanverfahrens 194
a) Keine Inklusion gesellschaftsrechtlicher Materie 194
b) Keine Anwendungsbeschränkung der auflösungsorientierten Treuepflicht 195
2. Derogation innerhalb des Insolvenzplanverfahrens (ESUG) 196
a) Erkenntnisse aus dem Gesetzgebungsverfahren des ESUG 196
aa) Legislatorische Position in den Beratungsvorgängen 196
bb) Legislatorische Position in der weiteren Gesetzesdokumentatio 199
cc) Zwischenergebnis 201
b) Historisch-teleologische Leitvorgabe 202
aa) Sicherung der Planfestigkeit 203
bb) Kürzung und Beschleunigung des Planverfahrens 205
cc) Vereinfachte Durchsetzung der Sanierung 208
dd) Zwischenergebnis 210
c) Behandlung in der Rechtsprechung und Literatu 210
aa) Argumentation zugunsten der Treuepflicht 211
(1) Keine negativen Auswirkungen auf den Verfahrensablauf 211
(2) Notwendige Erweiterung des Rechtsschutzes der Gesellschafter 212
(3) Orientierung am Gläubigerinteresse 216
(4) Untergrabung der vom Gesetzgeber gesetzten Sanierungsanreize 219
bb) Argumentation zulasten der Treuepflicht 223
(1) Keine Wiederherstellung der überwundenen Obstruktion 223
(2) Einstufung der Anteilsinhaber als Quasi-Gläubige 225
(3) Ausschluss der Treuepflichtverletzung durch Obstruktionsverbot 229
cc) Zusammenfassung 231
d) Gesellschaftsrechtlich orientierte Auslegung der Planvorschrifte 233
aa) Derogation der Treuepflicht infolge Suspendierung originären Gesellschaftsrechts 235
(1) §§ 238a, 244 Abs. 3 InsO – Stimmrecht, Stimmkraft der Gesellschafter und erforderliche Zustimmungsmehrheit 236
(2) § 225a Abs. 5 InsO – Rechtsfolgen eines Gesellschafteraustritts 240
(3) § 226 InsO – Gleichbehandlungsgebot ggü. den Gesellschafter 242
(4) § 235 Abs. 1, 3 InsO – Einberufungs- und Informationsrechte der Gesellschafter 243
(5) § 245 Abs. 1, 3 InsO – Gerichtliche Stimmersetzung bei treuwidrigem Stimmverhalten 245
(6) § 246a InsO – Treuwidrige Stimmrechtsenthaltunge 247
(7) § 251 InsO – Schutz der Minderheitsgesellschafte 248
(8) Zwischenergebnis 250
bb) Suspendierung originären Gesellschaftsrechts ohne Treuepflichtbezug 252
(1) § 253 InsO – Suspendierung der Beschlussmängelklage 253
(2) § 254 Abs. 4 InsO – Ausschluss der Differenzhaftung 254
(3) §§ 254 Abs. 1, 254a Abs. 1, 2 InsO – Suspendierung von Wirksamkeits- und Formvorschrifte 254
(4) §§ 231 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 250 InsO – Suspendierung registerrechtlicher Prüfung gesellschaftsrechtlicher Anmeldunge 255
cc) Keine Derogation der Treuepflicht wegen nÜbernahme originären Gesellschaftsrechts 256
(1) § 218 Abs. 1 S. 1 InsO – Einberufung der Gesellschafterversammlung und Festlegung des Beschlussinhalts 257
(2) § 225a Abs. 3 InsO – Zulässige gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmaßnahme 260
(3) § 225a Abs. 2 InsO – Besondere gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmaßnahme 263
dd) Sonderfall: Verfahrensrechtliche Vorschriften mit Ausstrahlungswirkung auf das Binnenverhältnis der Gesellschaft 265
(1) § 232 Abs. 1 InsO – Stellungnahme des Schuldners zum Pla 266
(2) § 233 S. 1 InsO – Schuldnerantrag auf Aussetzung von Verwertung und Verteilung 268
(3) § 240 S. 1 InsO – Änderungsrecht des planvorlegenden Schuldners 268
(4) § 248a Abs. 2, Abs. 4 InsO – Gehörsrecht und sofortige Beschwerde der Anteilsinhaber bei Planberichtigung 269
e) Ergebnis 271
IV. Inhaltliche Ausgestaltung der Treuepflicht im Insolvenz(plan)verfahre 273
1. Auflösungsanordnung ./. Sanierungspriorisierung 274
2. Fortführungswahrscheinlichkeit als maßgebliches Kriterium 277
3. Definition der unterschiedlichen Ausbildungsgrade der Treuepflicht 279
4. Schlüsselereignisse der Treuepflichtmodifikatio 281
a) Vor Antragstellung 281
b) Eröffnungsverfahre 281
c) Eröffnung des Verfahrens 283
d) Fortführungsbeschluss im Berichtstermin, § 157 InsO 284
e) Vorlage eines Insolvenzplans 287
aa) Fortführungsplan des Schuldners 288
(1) Fortführungswille der Gesellschafte 288
(2) Überwiegende Wahrscheinlichkeit der Planannahme 289
(3) Einheitstheorie und Vorwirkungsgedanke 294
bb) Fortführungsplan des Insolvenzverwalters 296
cc) Konkurrierende Pläne 298
f) Annahme und Rechtskraft eines Fortführungsplans 299
g) Aufhebung des Insolvenzverfahrens 300
5. Ergebnis 300
D. Treuepflichtbindungen im Planverfahre 303
I. Vorlage eines Insolvenzplans, § 218 Abs. 1 S. 1 InsO 303
II. Planinhalt – gesellschaftsrechtliche Maßnahmen, § 225a Abs. 3 InsO 308
III. Stellungnahme zum Plan, § 232 Abs. 1 Nr. 2 InsO 311
IV. Antrag auf Aussetzung von Verwertung und Verteilung, § 233 S. 1 InsO 312
V. Recht der Planänderung, § 240 S. 1 InsO 313
VI. Gehörsrecht, § 248a Abs. 2 InsO 315
VII. Sofortige Beschwerde, § 248a Abs. 4 S. 1 InsO 316
E. Rechtsfolgen und prozessuale Durchsetzung 319
I. Insolvenzgerichtliche Durchsetzung 319
1. Keine vis attractiva concursus der Insolvenzgerichte 319
2. Minderheitenschutzantrag und sofortige Beschwerde, §§ 251, 253 InsO 320
3. Berücksichtigung von Amts wegen, §§ 231, 250 InsO 321
4. Ergebnis 323
II. Zivilgerichtliche Durchsetzung 324
1. Rechtsschutzbedürfnis der zivilgerichtlichen Geltendmachung (OLG Frankfurt/M. v. 1.10.2013) 324
2. Primäransprüche 328
a) Leistungsklage 328
b) Einstweiliger Rechtsschutz 328
3. Sekundäransprüche 331
a) Treuwidrige Verhinderung/Modifikation eines rechtsträgererhaltenden Plans 331
b) Durchsetzung eines rechtsträgererhaltenden, aber treuwidrigen Plans 332
c) Art und Umfang des Schadensersatzes 335
4. Ergebnis 339
F. Schlussbetrachtung 342
I. Bedeutung der Treuepflicht: Retrospektive auf die Suhrkamp-Insolvenz 342
II. Zusammenfassung: Begründung und eigene These 345
Entscheidungsverzeichnis 361
Gesetzgebungsdokumentation InsO/ESUG 365
Literaturverzeichnis 367
Sachwortregiste 383