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Der ökonomische Blickwinkel

Eine Abhandlung zur Geschichte des ökonomischen Denkens. Hrsg. und übersetzt von Hardy Bouillon

Kirzner, Israel M.

Editors: Bouillon, Hardy

Hayek-Schriftenreihe zum Klassischen Liberalismus, Vol. 1

(2017)

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About The Author

Israel M. Kirzner wurde 1930 als Sohn eines Rabbiners geboren. Die Kinderjahre verbrachte er in London, seine Jugend in Kapstadt. Hier begann er auch das Studium der Ökonomie. Nach einem kurzen Zwischenspiel an der University of London wechselte er schließlich an die New York University (NYU). Dort lernte er Mises kennen, wurde dessen Schüler und später Professor an der NYU. Zu Kirzners wichtigsten Werken zählen »Competition and Entrepreneurship« (1973), »Perception, Opportunity, and Profit (1979), »Discovery, Capitalism, and Distributive Justice« (1989) und »The Meaning of Market Process« (1992). Hardy Bouillon ist Außerplanmäßiger Professor im Fach Philosophie an der Universität Trier. Er lehrte in Duisburg-Essen, Frankfurt, Prag, Salzburg, Wien und Zagreb und ist Autor u.a. von »Ordnung, Evolution und Erkenntnis« (1991), »Freiheit, Liberalismus und Wohlfahrtsstaat« (1997), »Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit« (2010) und »Avenues to Liberty« (2015). Bouillon gab zahlreiche Sammelbände heraus, stellte Breviere zu Popper und Kant zusammen und verfasste mehr als 150 kleinere Schriften. Zudem ist er Mitglied der »Mont Pèlerin Society« und wissenschaftlicher Beirat zahlreicher Institute im In- und Ausland. Bouillon lebt und arbeitet als wissenschaftlicher Autor und Übersetzer in Trier.

Abstract

Der ökonomische Blickwinkel ist die Erstübersetzung von Israel Kirzners Buch The Economic Point of View. Kirzner, ein Schüler Ludwig von Mises', ist hierzulande vor allem als Ökonom bekannt, der bahnbrechende Beiträge zur Rolle des Unternehmers im Markt geleistet hat. In Der ökonomische Blickwinkel geht er einer ganz anderen Frage nach, der nach dem Forschungsgegenstand der Ökonomie. Für Kirzner ist klar, dass eine Antwort auf die Frage nach dem Selbstverständnis der Ökonomie, nach dem ökonomischen Blickwinkel, methodologische und historische Reflektionen voraussetzt. So ist sein Buch sowohl eine methodologische Analyse als auch ein historischer Abriss der zahlreichen Definitionen von Ökonomie und dem, womit diese befasst ist oder befasst zu sein glaubt.

Nach Wettbewerb und Unternehmertum (Competition and Entrepreneurship) und Unternehmer und Marktdynamik (Perception, Opportunity, and Profit) ist Der ökonomische Blickwinkel das dritte Buch Kirzners, das auch in deutscher Sprache vorliegt.
»The Economic Point of View«

»Der ökonomische Blickwinkel« is the first German translation of Israel Kirzner's book The Economic Point of View. An Essay in the History of Economic Thought, in which the author provides a definition of the scope and meaning of economics.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort der Herausgeber 7
Einleitung des Herausgebers und Übersetzers 9
Vorwort von Ludwig von Mises 11
Vorwort des Autors 13
Dank 15
Inhaltsverzeichnis 17
1. Kapitel: Zur Definition des ökonomischen Blickwinkels \r 19
Der ökonomische Blickwinkel und der Geltungsbereich der Ökonomie 21
Die Vielfalt der ökonomischen Blickwinkel 23
Die Kontroverse über die Nützlichkeit der Definition 24
Eine Interpretation der Kontroverse 26
Die Ökonomen und ihre Definitionen: die Ökonomen der Klassik \r 29
Der ökonomische Blickwinkel: der Hintergrund des Methodenstreits \r 31
Ökonomische Blickwinkel des 20. Jahrhunderts 33
2. Kapitel: Die Wissenschaft von Wohlstand und Wohlfahrt \r 36
Das Auftreten der politischen Ökonomie als Wissenschaft vom Wohlstand 37
Die Wissenschaft vom materiellen Wohlstand 43
Die Wissenschaft vom Lebensunterhalt 47
Die Wissenschaft von der Besitzstandswahrung 52
Mensch gegen Natur 56
Vom Wohlstand zum Wohlergehen 58
Die Wissenschaft von den niederen Bedürfnissen der menschlichen Natur 63
3. Kapitel: Die Wissenschaft von der Habgier; wie man aus so wenig wie möglich so viel wie möglich macht \r 66
Die Wissenschaft von der Habgier 66
Das ökonomische Prinzip 71
Der „ökonomische Impuls“ 74
Selbstsucht und „Non-Tuismus“ 78
Ökonomie und Mechanik 80
4. Kapitel: Ökonomie, Markt und Gesellschaft \r 85
Ökonomie und Katallaktik 85
Der Tausch und die Neigung, zu handeln 90
Tausch und Arbeitsteilung 91
Das „rein formale“ Tauschkonzept 92
Tausch und ökonomisches System 94
Ökonomie, Wirtschaft und Volkswirtschaft 97
Wirtschaft und Gesellschaft 99
5. Kapitel: Ökonomische Angelegenheiten, Geld und Messung \r 104
Geld, Wohlstand und Tausch 104
Geld als Maßstab 108
Geld als universaler Maßstab 110
Messen und Ökonomie 111
Geld und Preis-Ökonomie 114
Geld als ökonomische Institution 116
6. Kapitel: Ökonomie und Wirtschaften 119
Die Ökonomie von Professor Robbins 120
Knappheit und Ökonomie 122
Wirtschaften und Maximierung 125
Der Charakter von Robbins’ Definition 127
A. Die „Weite“ von Robbins’ Definition 129
B. Der „Formalismus“ in Robbins’ Definition 130
Die Natur der Ziele und Mittel 132
„Gegebene“ Ziele und Mittel 136
Einzelziel und mannigfache Ziele 140
Ökonomie und Ethik: das Positive und das Normative 143
Die Natur der Wirtschaftswissenschaft und die Bedeutung der Makroökonomie 147
7. Kapitel: Die Ökonomie als eine Handlungswissenschaft \r 151
I. 153
Die Handlungswissenschaften 153
Das Auftauchen der praxeologischen Sichtweise der Ökonomie 155
Max Weber und die menschliche Handlung 160
Handelnder Mensch und wirtschaftender Mensch: Mises und Robbins \r 162
II. 164
Praxeologie und Zweck 164
Praxeologie und Rationalität 168
Die Annahme konstanter Wünsche – der praxeologische Kontext 173
Praxeologie, Apriorismus und Operationalismus 177
Der ökonomische Blickwinkel und die Praxeologie 180
Literaturverzeichnis 185
Personen- und Sachregister 197