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Meinungsfreiheit gegen Political Correctness

Münch, Ingo von

(2017)

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Abstract

Seit einigen Jahren grassiert die aus den USA kommende Political Correctness, die im Duden definiert ist als »die von einer bestimmten Öffentlichkeit als richtig angesehene Gesinnung«. Selbsternannte Hüter der Political Correctness wachen über eine vorgeblich richtige Gesinnung. Alle relevanten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens geraten so unter die Herrschaft einer Denk- und Sprachpolizei. Der britische Historiker und Träger des Karlspreises Timothy Garton Ash sieht in diesem Zusammenhang »eine Tyrannei des Gruppenveto« und einen »drastischen Verlust an Freiheit«. Der Autor, der renommierte emeritierte Prof. für Staatsrecht und Völkerrecht Ingo von Münch, hat sich seit vielen Jahren mit den Grundrechten der freien Meinungsäußerung, der Informationsfreiheit und der Pressefreiheit in Forschung und Lehre intensiv befasst. In dem vorliegenden Buch erinnert er an diese Freiheiten und weist anhand zahlreicher Beispiele auf deren Gefährdung durch die Auswüchse der Political Correctness hin: Deren problematische Einwirkungen werden einer kritischen Betrachtung unterzogen. Ergebnis: Ein engagiertes Plädoyer gegen die p.c.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungen 11
A. Einführung 13
B. Was bedeutet „Political Correctness“? 17
C. Gibt es eine Leitkultur? 20
D. Political Correctness und Islam 27
E. Informationsfreiheit: Die Silvesternacht in Köln 31
F. Verschweigen der Herkunft der Täter 42
G. Herrschaft über die Sprache 60
H. Ausgrenzung von abweichenden Ansichten 65
I. Die Faschismuskeule 68
J. Die Rassismuskeule 75
K. Die Nazikeule 85
L. Debattenkultur gegen Unkultur 89
M. Hass-Spirale ohne Ende? 94
N. Hetzer am Pranger: „Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!“ 100
O. Populismus – eine Worthülse? 106
P. Die Verantwortung der Medien 118
Q. Zusammenfassung 134
Literatur 138
Personenregister 162
Zum Autor 165