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Siebenbürgen

Eine frühneuzeitliche Kulturlandschaft in Mittelosteuropa im Spiegel ihrer Literatur

Editors: Garber, Klaus | Walter, Axel E.

Literarische Landschaften, Vol. 16

(2017)

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Abstract

Eine Geschichte der deutschen Literatur im alten deutschen Sprachraum des Ostens bleibt das große Desiderat einer europäisch votierenden Literaturwissenschaft. Zu ihr leistet der vorliegende Band einen Beitrag, der die Literatur der Frühen Neuzeit in Siebenbürgen und im Karpatenraum in das Zentrum rückt. Er steckt den historisch-kulturellen Rahmen dieser reizvollen Region neu ab, inspiziert und amplifiziert den Forschungsgegenstand und nominiert wichtige Forschungsaufgaben.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhalt 9
Márta Fata: „Feengarten“ an der Peripherie zweier Großmächte. Das Fürstentum Siebenbürgen im 16. und 17. Jahrhundert \n 11
I. 11
II. 14
III. 16
IV. 18
V. 20
VI. 23
Auswahlbibliographie 24
Peter Wörster: Großwardein als humanistisches Zentrumvor der Reformation 27
Einleitung 27
I. Die Geschichte Großwardeins und seines Bistums 29
II. Humanistische Gesichtspunkte 31
1. „Koloman, der Bücherfreund“ 31
2. Die Bedeutung Italiens 32
3. Das 15. Jahrhundert, das Jahrhundert von Johannes Vitéz und Janus Pannonius 32
4. Jan Filipec / Filipecz János 38
5. Die Familie Thurzo 39
6. Weitere Personen 40
Zusammenfassung 40
Klaus Garber: Konfessionelle Räume und literarischer Transfer im alten deutschen Sprachraum. Ein Brückenschlag zwischen Schlesien, der Pfalz und Ungarn anlässlich Martin Opitzens Besuch in Siebenbürgen 43
I. Wiederaufstieg des mitteleuropäischen Kulturraums 43
II. Grenzgänger Martin Opitz 48
III. Unter dem Schirm Gábor Bethlens: Dichterisches Exil 55
IV. Gelegenheitsdichtung und Landeskunde 60
V. Ein Siebenbürger Juwel: Zlatna 65
Appendix: Forschungs-Perspektiven 70
Axel E. Walter: Albert Szenci Molnár (1574–1634) in Heidelberg. Zu den personalen Netzwerken Molnárs in der oberrheinischen Gelehrtenrepublik 73
Einleitung 73
I. Zu den kulturellen Austauschprozessen zwischen der Kurpfalz und Ungarn 74
II. Molnárs Beziehungen zur Familie Georg Michael Lingelsheims 84
Zusammenfassung 101
András Szabó: Der Briefwechsel eines ungarischen Wandergelehrten: Albert Molnár und seine Freunde 105
Die Briefpartner von Albert Molnár 114
Hartmut Laufhütte: Der Teutsche Epaminondas – das Gefecht an der Mur am 29. Mai / 9. Juni 1664 in der Darstellung Sigmund von Birkens und in öffentlichen Medien der Zeit 119
Hartmut Laufhütte: Ein falsch plaziertes Ehrengedicht. Sigmund von Birken und Johann Trösters Siebenbürgen-Buch 133
I. 133
II. 136
III. 142
IV. 147
Boris Dunsch: Ars est incentrix artis et ingenii: Valentin Francks Hecatombe Sententiarum Ovidianarum (1679) 149
I. 149
II. 156
III. 160
IV. 162
V. 163
VI. 170
Axel E. Walter: Reisebeschreibung und Landeskunde aus der Perspektive eines Diplomaten des 16. Jahrhunderts, übersetzt für den Leser des 19. Jahrhunderts. Georg von Reichersdorffs Beschreibung von Siebenbürgen in der Taschen-Bibliothek der wichtigsten und interessantesten Reisen von Heinrich Joachim Jäck 173
I. Kurzbiographie Reichersdorffs und konfessionspolitische Rahmenbedingungen seines Werks 173
II. Reichspolitische Intentionen und machtpolitische Instrumentalisierungen der Chorographia Transylvaniae 177
III. Kurze Vorstellung des Werks 182
IV. Die Edition von Jäck und Fiedler aus dem Jahre 1828 – Kontext, Motivation und Versäumnisse 184
V. Edition 193
Die Autorinnen und Autoren des Bandes 211