Menu Expand

Umweltprüfungen als Vorsorgeinstrument

Deutsch-koreanischer Rechtsvergleich

Kim, Ji Hee

Studien zum vergleichenden Öffentlichen Recht / Studies in Comparative Public Law, Vol. 1

(2017)

Additional Information

Book Details

Pricing

About The Author

Ji Hee Kim studierte Rechtswissenschaft an der Hanyang University in Seoul und arbeitete nebenbei als wissenschaftliche Assistentin. Während ihres Masterstudiengangs nahm sie im Rahmen eiens Studentenaustauschprogramms an der Universität Konstanz teil. Sie absolvierte ein LL.M. Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2011 Promotionsstudium und Promotionsprogramm Umwelt und Gesellschaft im Rachel Carson Center in München. 2016 Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München unter Betreuung von Prof. Dr. Jens Kersten. Seit Januar 2017 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am koreanischen Obersten Gerichtshof tätig.

Abstract

Die Umweltprüfungen haben zum Ziel, eine Berücksichtigung von Umweltanliegen auf projektübergreifender, strategischer Ebene und daraus resultierend ein möglichst hohes Umweltschutzniveau zu erreichen. In der Arbeit werden Umweltprüfungen im deutschen und koreanischen Recht beleuchtet. Der Fokus ist auf die Strategische Umweltprüfung (SUP) gerichtet, die später als die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in das jeweilige nationale Recht integriert wurden und somit auch im Schrifttum weniger verbreitet sind. Umweltprüfungen in beiden Ländern weisen unterschiedliche Stärken und Schwächen auf.

In beiden Ländern bedarf es noch weiterer wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den Umweltprüfungen, um auf Grundlage der Analyse der Unterschiede zwischen den beiden Modellen die rechtspolitischen Potenziale der Rechtsvergleichung zur bestmöglichen Verbesserung der Umweltprüfungen zu nutzen. In der Publikation wurden mit Hilfe der rechtsvergleichenden Analyse rechtspolitische Reformüberlegungen für die Novellierung des deutschen und des koreanischen UVPG formuliert.
»Environmental Assessment as Instruments of Precautionary Environmental Protection«

The precautionary principle is a fundamental principle of environmental law that can be realized by preventive environmental protection. Environment assessments are intended to subject plans to an analysis and evaluation of their effects on the environment, prior to their approval or authorization. This dissertation performs a comparative legal analysis contrasting the environment assessments of the Republic of Germany and the Republic of Korea while discussing the advantages and disadvantages of each.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 19
I. Problemstellung 19
II. Hintergrund der Forschung 20
III. Ziel der Untersuchung 21
IV. Systematik und Methodik der Untersuchung 22
V. Grunddaten und Umweltsituation in Deutschland und Korea 24
1. Grunddaten und Umweltsituation in Deutschland 24
2. Grunddaten und Umweltsituation in Korea 25
VI. Gang der Untersuchung 25
Kapitel 1: Umweltrechtliche Rahmenbedingungen für Umweltprüfungen 27
A. Umweltpolitik und Umweltverfassung 27
I. Politische und verfassungsrechtliche Grundlage des Umweltschutzes in Deutschland 28
1. Entstehung und Entwicklung der Umweltpolitik und Umweltverfassung in Deutschland nach 1945 29
a) Entstehungsphase 29
b) Der Zeitraum der institutionellen Konsolidierung der Umweltpolitik 30
c) Die Phase der sozial-liberalen Koalition unter Bundeskanzler Schmidt 32
d) Die verfassungspolitische Diskussion unter Bundeskanzler Kohl bis zur deutschen Wiedervereinigung 33
e) Deutsche Wiedervereinigung 36
f) Verfassungsrechtliche Verankerung 37
2. Verfassungsrechtliche Einordnung des Art. 20a GG 38
a) Standort im Grundgesetz 38
b) Staatszielbestimmung Umweltschutz 40
aa) Ablehnung eines Grundrechts auf Umwelt 40
bb) Der Begriff „Staatszielbestimmung“ 41
cc) Bedeutung des Art. 20a GG als Staatszielbestimmung 42
3. Inhalt der Umweltschutzklausel 43
a) Adressaten und Funktionen der Staatszielbestimmung Umweltschutz 44
b) Grundrechte auf Umweltschutz 45
II. Politische und verfassungsrechtliche Grundlage des Umweltschutzes in Korea 46
1. Entstehung und Entwicklungen der Umweltpolitik und Umweltverfassung 46
a) Entstehung der Umweltpolitik unter dem Park-Regime 46
b) Die Phase der verfassungsrechtlichen Verankerung des Umweltgrundgesetzes 49
c) Demokratisierung und Verfassungsnovellierungsphase 51
2. Verfassungsrechtliche Einordnung des Art. 35 KV 53
a) Rechtscharakter des Art. 35 KV 53
aa) Umweltgrundrecht als objektive Wertordnung 54
bb) Umweltgrundrechte als subjektives Grundrecht 54
cc) Bewertung 56
3. Funktionen des Umweltgrundrechts 57
a) Umweltgrundrecht als Abwehrrecht von Umweltbeeinträchtigung 58
b) Leistungsgrundrecht 58
c) Pflicht 59
4. Inhalt des Umweltgrundrechts 59
a) Schutzgegenstand 59
b) Rechtssubjekt 60
B. Vergleich 61
I. Umweltpolitik 61
1. Gemeinsamkeiten 61
2. Unterschiede 62
II. Umweltverfassung 63
1. Gemeinsamkeiten 63
2. Unterschiede 64
III. Wesentliche kulturelle Unterschiede 66
Kapitel 2: Grundlagen der Umweltprüfungen 68
A. Vorsorgeprinzip als bindendes Rechtsprinzip 68
I. Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Vorsorgeprinzips 69
1. Entstehungsgeschichte des Vorsorgeprinzips 69
2. Bedeutung des Vorsorgeprinzips 71
II. Notwendigkeit der Vorsorgeinstrumente 74
B. Umweltprüfungen als Vorsorgeinstrument 75
I. Bedeutung der Umweltprüfungen im Sinne des Vorsorgeprinzips 76
II. Die Arten der Umweltprüfungen 77
1. Die Umweltverträglichkeitsprüfung auf Projektebene 77
2. Die Strategische Umweltprüfung auf Plan- bzw. Programmebene 79
3. Unterschiede zwischen der SUP und der UVP 80
III. Die Merkmale der Umweltprüfungen 80
1. Der Grundsatz der Frühzeitigkeit 80
2. Medienübergreifender Ansatz 81
3. Verfahrensinstrument 82
C. Vergleich 83
Kapitel 3: Entwicklung der Umweltprüfungen 85
A. Entwicklungsgeschichte der Umweltverträglichkeitsprüfung 85
I. Entstehungsgeschichte der Umweltverträglichkeitsprüfung in den USA 86
1. Theoretische Grundlagen der Entstehung der UVP 86
2. Gesellschaftlicher Hintergrund für die Entstehung des EIA 87
3. Rechtsgrundlage des EIA: Der National Environmental Policy Act (NEPA) 88
4. Inhalt des EIA 89
II. Entwicklungsgeschichte der Umweltverträglichkeitsprüfung in der Bundesrepublik Deutschland 91
1. Entwicklung der Umweltverträglichkeitsprüfung in der Europäischen Gemeinschaft 91
a) Diskussion um die Einführung der UVP-Richtlinie 92
b) UVP-Richtlinie 85/337/EWG 94
aa) Regelungskompetenz 94
bb) Ziele der UVP-Richtlinie 94
cc) Inhalt der UVP-Richtlinie 96
c) Die UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG 98
aa) Hintergrund 98
bb) Wesentliche Neuerungen der UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG 99
d) UVP-Richtlinie 2011/92/EU 100
e) EU-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU 101
2. Entwicklungsgeschichte der UVP in der Bundesrepublik Deutschland 103
a) Umsetzung der Richtlinie 85/337/EWG 105
aa) Diskussion um die Umsetzung der Richtlinie 106
bb) Tatsächliche Umsetzung der UVP-Richtlinie und ihre Bilanz 107
cc) Das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung 108
dd) Kritik an der Umsetzung 109
b) Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG 111
aa) Diskussion um die Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie 111
bb) Die Novellierung des UVPG 112
cc) Inhaltliche Ausgestaltung des Artikelgesetzes 113
dd) Umsetzungsbewertung 113
c) Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU 114
III. Entwicklungsgeschichte der Umweltverträglichkeitsprüfung in Korea 115
1. Einfluss der amerikanischen EIA 115
2. Umweltschutzgesetz (USG) aus dem Jahr 1977 116
3. Novellierung des USG 119
4. 1990er Jahre 121
a) Das Grundgesetz für die Umweltpolitik aus dem Jahr 1990 122
b) Naturschutzgesetz 124
5. Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) von 1993 125
a) Veranlassung der Verkündung des UVPG 125
b) Inhalt des UVPG 127
c) Bewertung der koreanischen UVP 127
B. Entwicklungsgeschichte der Strategischen Umweltprüfung 128
I. Anlass der Strategischen Umweltprüfung 128
II. NEPA in den USA 129
III. Entwicklungsgeschichte der SUP in Deutschland 130
1. Entwicklungsgeschichte der SUP in der EU 130
a) EU-Umweltaktionsprogramme 130
b) Erläuterung einer Plan- und Programm-UVP 131
c) Weitere Entwicklung der SUP-Richtlinie 133
d) SUP-Richtlinie 2001/42/EG 134
aa) Ziel der SUP-Richtlinie 136
bb) Inhalt der SUP-Richtlinie 137
2. Entstehungsgeschichte der SUP in Deutschland 139
a) Beschluss der Bundesregierung über Grundsätze für die Prüfung öffentlicher Maßnahmen des Bundes 139
b) Diskussion bei der Umsetzung der UVP-Richtlinie 85/337/EWG 139
c) Umsetzung der SUP-Richtlinie in das deutsche Recht 140
aa) Gründe für die verzögerte Umsetzung 141
bb) Umsetzungsdiskussion 143
cc) Das UVPG als Stammgesetz der Strategischen Umweltprüfung 144
d) Das Gesetz zur Einführung einer Strategischen Umweltprüfung 145
e) Umsetzungsbewertung 146
IV. Entwicklung der SUP in Korea 147
1. Entstehung der SUP 147
2. Hintergrund der verzögerten Umsetzung der SUP 148
3. Prior Environmental Review System (PERS) 149
a) PERS im GUP 149
b) Die Verordnung für die Strategische Umweltprüfung vom Ministerium für Bau und Verkehr 152
c) Bewertung des PERS 152
4. Einführung der SUP in Korea 153
a) Diskussion um die Implementierung der SUP im UVPG 153
aa) Eigenständiges SUP-Gesetz 154
bb) Erweiterung des UVPG 154
b) Zweck der SUP 155
c) Inhalt der SUP im UVPG 155
d) Bewertung der Einführung der SUP im UVPG 156
C. Vergleich 157
I. Gemeinsamkeiten 157
1. Einfluss der USA auf die beiden Staaten 157
2. Funktion der Umweltprüfungen 158
3. Rechtsgrundlage der Umweltprüfungen 159
4. Gemeinsamkeiten bei der SUP 159
a) Hintergrund der Einführung der SUP 159
b) Gemeinsamkeit der Rechtsgrundlage 161
c) Gemeinsamkeit der Regelungen 162
II. Unterschiede 162
1. Umsetzung der Umweltprüfungen 163
a) Die Umsetzung der Umweltprüfungen in Deutschland 163
aa) Systemkonflikt im Verwaltungsrecht 163
bb) Europarechtliche Konformität 164
b) Die Umsetzung der Umweltprüfungen in Korea 166
aa) Die Umweltverträglichkeitsprüfung 166
bb) Verspätete Umsetzung der SUP 168
2. Unterschiedliche Rechtsgrundsätze 169
3. Ineffektivität als wesentliche Unterschiede bei der Umsetzung 171
Kapitel 4: Verfahren der Strategischen Umweltprüfung in Deutschland und Korea 175
A. Grundsätze der deutschen Strategischen Umweltprüfung 175
I. Ziel der Strategischen Umweltprüfung 175
1. Ergänzung der Umweltverträglichkeitsprüfung 176
2. Verwirklichung des Vorsorgeprinzips 176
II. Verfahrensbezogene Integration der Umweltprüfungen 177
1. Reines Verfahrensinstrument 177
2. Unselbständige Verwaltungsverfahren 178
III. Zuständigkeit 179
IV. Gegenstand der Strategischen Umweltprüfung 179
1. Pläne und Programme 180
a) Bestimmung des Plan- und Programmbegriffs 180
b) Trennung von Plänen und Programmen 180
2. Voraussichtliche erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt 181
a) Umweltbegriff 182
b) Medienübergreifender Ansatz 182
c) Voraussichtlich erhebliche Auswirkungen 183
3. Ermitteln, Beschreiben und Bewerten 183
B. Grundsätze der koreanischen Strategischen Umweltprüfung 185
I. Ziel des UVPG 185
II. Aufgabe der Strategischen Umweltprüfung 185
1. Förderung einer nachhaltigen Entwicklung 186
a) Entwicklung der nachhaltigen Entwicklung 186
b) Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung im UVPG 187
2. Vereinbarkeit mit Umweltleitplan 188
3. Alternativenprüfung 189
4. Kumulative Prüfungen 190
III. Integration in die bestehenden Verwaltungsverfahren 190
IV. Zuständigkeit 191
1. Planungsbehörde 191
2. Umweltministerium 192
3. Umweltprüfungskommission 192
4. Beteiligung des staatlichen Instituts bei der Überprüfung 193
5. Behörden und Öffentlichkeit 195
V. Anwendungsbereich der Umweltprüfung 195
1. Verwaltungspläne 195
2. Begriff der voraussichtlichen Umweltauswirkungen 197
a) Voraussehbarkeit 197
b) Begriff der Umwelt im UVPG 197
c) Auswirkungen auf die Umwelt 198
d) Positive und negative Umweltauswirkungen 198
3. Ermittlung, Bewertung der Umweltauswirkungen 199
C. Verfahrensschritte der deutschen Strategischen Umweltprüfung 199
I. Feststellung der Pflicht zur SUP 200
1. Obligatorische Strategische Umweltprüfung 200
2. Konditionale Strategische Umweltprüfung 201
II. Scoping-Festlegung des Untersuchungsrahmens 202
1. Zweck des Scoping 202
2. Zuständige Behörde 203
3. Aufgabe des Scopings 204
a) Bestimmung des Untersuchungsrahmens 204
b) Festlegung der Prüfmethoden 205
c) Zumutbarer Aufwand 205
d) Behördenbeteiligung 206
4. Vermeidung der Mehrfachprüfungen 207
a) Bedeutung der Abschichtung 207
b) Durchführung der Abschichtung 207
III. Umweltbericht 208
1. Begriffsdefinition 208
2. Zuständige Behörde 209
3. Funktionen des Umweltberichts 209
4. Alternativenprüfung 210
a) Verpflichtung zur Alternativenprüfung 210
b) Bedeutung und Ziel der Alternativenprüfung 211
c) Dogmatische Grundlagen der Alternativenprüfung im Planungsrecht 213
d) Die dogmatische Ableitung der Alternativenprüfung in der SUP 214
e) Reichweite der vernünftigen Alternativenprüfung 215
aa) Ableitung der Reichweite der Alternativenprüfung aus dem Planungsrecht 215
bb) Reichweite der Alternativenprüfung 217
f) Nullvariante 218
aa) Diskussion über die Nullvariante 219
bb) Nullvariante als Status-quo-Prognose 220
5. Erforderliche Informationen im Umweltbericht 220
IV. Behördenbeteiligung 224
1. Zweck der Behördenbeteiligung 225
2. Bestimmung der zu beteiligenden Behörden 225
3. Verfahrensrechtliche Anforderungen 226
V. Öffentlichkeitsbeteiligung 227
1. Begriffsbestimmung 227
2. Entwicklungsgeschichte der Beteiligung der Öffentlichkeit 228
a) Unionsrechtliche Entwicklung 228
aa) Aarhus-Konvention 228
bb) SUP-Richtlinie 2001/42/EU 229
cc) Öffentlichkeitsbeteiligungs-Richtlinie 229
b) Nationale Entwicklung der Öffentlichkeitsbeteiligung 230
aa) Öffentlichkeitsbeteiligung im Allgemeinen 230
bb) Öffentlichkeitsbeteiligung im UVPG 231
3. Funktionen der Öffentlichkeitsbeteiligung 233
a) Rechtsstaatliche Funktion 233
b) Verbesserung der Informations- und Entscheidungsgrundlage 234
aa) Information für die Öffentlichkeit 234
bb) Information für die Behörde 234
c) Transparenz und Akzeptanz 235
4. Zweistufigkeit der Öffentlichkeitsbeteiligung 236
5. Der Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung 238
a) Bekanntgabe 238
b) Planauslegung 238
c) Einwendung der betroffenen Öffentlichkeit 239
d) Erörterungstermin 239
VI. Grenzüberschreitende Konsultationen 240
VII. Abschließende Bewertung der Umweltauswirkungen 240
VIII. Berücksichtigungspflicht 241
1. Bedeutung der Berücksichtigung 241
2. Kein Vorrang der Umweltbelange 242
3. Bindungswirkung 243
IX. Unterrichtung über die Entscheidung 243
X. Monitoring 244
1. Gesetzesgeschichte 244
2. Ziel der Überwachung 244
3. Inhalt 245
D. Verfahrensschritte der koreanischen Strategischen Umweltprüfung 245
I. Feststellung der SUP-Pflicht 246
1. Inhalt der Regelung 247
2. Typologisierung der Pläne 249
a) Politische Planung 249
b) Entwicklungsplan 250
II. Feststellung des Untersuchungsrahmens 251
1. Ziel des Scopings 252
2. Entwicklungsgeschichte des Scopings 252
3. Zuständige Behörde 253
4. Verfahrensschritte 253
a) Voraussichtliches Untersuchungsgebiet und Bodennutzungsplan 254
b) Planungsalternativen 254
c) Festlegung des Prüfungsgegenstandes, -umfangs und der Prüfmethoden 254
d) Erstellung der Prüfungsvorbereitungsdokumente 255
e) Überprüfung von der Umweltprüfungskommission 256
f) Bürgerbeteiligung 257
5. Zumutbarer Aufwand als Grenze 257
III. Verfassen des Umweltberichts 258
1. Funktionen des Umweltberichts 258
2. Verfahrensschritte 259
a) Erstellung des Umweltberichtsentwurfs 259
b) Konsultationen 259
c) Erstellung des endgültigen Umweltberichts 260
3. Die erforderlichen Informationen 260
a) Zusammenfassung 261
b) Entwurf des Plans 261
c) Der geographische Anwendungsbereich der SUP 262
d) Angemessenheit des Plans 262
aa) Darstellung der Umweltauswirkungen 263
bb) Analyse der ökologischen Ausgangssituation 263
cc) Beschreibung der Landnutzung 264
dd) Veränderung der Umweltsituation 264
ee) Rationalität der Analyse 264
ff) Vereinbarkeit mit Umweltstandards 265
e) Angemessenheit der Standortwahl 265
f) Ergebnisse der Überprüfung der Umweltprüfungskommission 265
g) Ergebnisse der Bürgerbeteiligung im Scoping-Prozess 266
4. Angaben zu Alternativen 266
a) Besonderheit der Begriffsbestimmung 266
b) Alternativenprüfung 266
c) Maßnahmen zur Verhinderung oder Verminderung der nachteiligen Umweltauswirkungen 267
5. Form des Umweltberichts 268
6. Die vorläufige Bewertung 268
IV. Behördenbeteiligung 269
1. Begriffsbestimmungen 269
2. Verfahrensrechtliche Anforderungen 270
V. Bürgerbeteiligung 271
1. Entwicklungsgeschichte der Bürgerbeteiligung in Korea 271
2. Funktionen der Bürgerbeteiligung bei der SUP 273
3. Der Teilnehmerkreis im UVPG 275
a) Begriff der Bürger 275
b) Betroffenheit 276
4. Verfahrensrechtliche Anforderungen 276
a) Bekanntmachung 277
b) Vorstellungstermin 277
c) Erörterungsverfahren 278
VI. Erstellung des Umweltberichts 280
VII. Überprüfungspflicht 281
1. Zuständigkeit 281
2. Bedeutung der Überprüfung als Kontrollinstrument 281
3. Inhalt der Überprüfung 282
4. Auswirkungen der Überprüfung 283
VIII. Einvernehmensverfahren als Kontroll- und Kooperationsinstrument 283
1. Zweck des Einvernehmensverfahrens 284
2. Verfahrensablauf 284
3. Wirkung des Einvernehmensprozesses 285
IX. Durchführung der Einvernehmensergebnisse 287
E. Vergleich 288
I. Gemeinsamkeiten 288
1. Zeitpunkt der Durchführung 289
2. Auswirkung im Sinne des Vorsorgeprinzips 290
3. Plan als Prüfungsgegenstand 290
4. Verhältnismäßigkeitsprinzip 291
5. Alternativenprüfung 292
6. Konsultationen 293
II. Unterschiede 294
1. Umweltprüfung als Verfahrensinstrument 294
a) Gründe für die Unterschiede 294
b) Verfahrensfehlerfolgen 296
c) Bewertung 301
2. Träger des Verfahrens 304
a) Grund für den Unterschied 305
b) Bewertung 306
3. Anwendungsbereich 307
a) Umweltbegriff der Umweltprüfungen 307
aa) Gründe für den Unterschied 308
bb) Bewertung der Bestimmungen 311
b) Plan 312
4. Feststellung der Prüfungspflicht 313
a) Grund für die Unterschiede 314
b) Bewertung 315
5. Scoping 315
a) Geschichte des Scopings 316
b) Inhalt des Scopings 316
c) Zuständigkeit 317
d) Öffentlichkeitsbeteiligung beim Scoping 318
e) Abschichtung 318
6. Umweltbericht 319
a) Angaben im Umweltbericht 319
b) Alternativenprüfung 320
c) Unterschiedliche Reihenfolge 321
aa) Grund für die Unterschiede 321
bb) Bewertung 322
7. Öffentlichkeitsbeteiligung 323
a) Begriffsbestimmung 324
b) Funktionen 324
c) Beteiligungssubjekt 326
aa) Unterschiedlicher Teilnehmerkreis 327
bb) Bewertung der Unterschiede 328
d) Verfahren 329
8. Behördenbeteiligung 330
a) Beteiligungssubjekt 330
b) Zeitpunkt sowie die Art und Weise der Behördenbeteiligung 331
9. Grenzüberschreitende Konsultationen 331
10. Überprüfung und Bewertung 332
a) Grund für die Unterschiede 333
b) Bewertung 333
11. Berücksichtigungspflicht in Deutschland 334
a) Grund für die strikte Trennung von Bewertung und Berücksichtigung 335
b) Bewertung 336
12. Besondere Kontrollmechanismen in Korea 337
a) Scoping 337
b) Einvernehmensprozess in Korea 337
aa) Gründe für die Unterschiede 338
bb) Bewertung 339
c) Durchführungskontrolle in Korea 340
13. Monitoring in Deutschland 341
a) Grund für den Unterschied 341
b) Bewertung 342
Zusammenfassung 343
Anhang 1: Das koreanische Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 353
Anhang 2: Präsidentenverordnung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) 362
Literaturverzeichnis 373
Stichwortverzeichnis 405