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Schmidt-Radefeldt, S. (2003). Carl Friedrich von Gerber (1823–1891) und die Wissenschaft des deutschen Privatrechts. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-50422-0
Schmidt-Radefeldt, Susanne. Carl Friedrich von Gerber (1823–1891) und die Wissenschaft des deutschen Privatrechts. Duncker & Humblot, 2003. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-50422-0
Schmidt-Radefeldt, S, (2003): Carl Friedrich von Gerber (1823–1891) und die Wissenschaft des deutschen Privatrechts, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-50422-0

Format

Carl Friedrich von Gerber (1823–1891) und die Wissenschaft des deutschen Privatrechts

Schmidt-Radefeldt, Susanne

Schriften zur Rechtsgeschichte, Vol. 105

(2003)

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Abstract

Carl Friedrich von Gerber wird heute fast ausschließlich im staatsrechtswissenschaftlichen Kontext wahrgenommen, obwohl er sich zu Lebzeiten zunächst als "Wunderkind" und wissenschaftlicher Provokateur auf dem Gebiet des deutschen Privatrechts einen Namen gemacht hat.

Susanne Schmidt-Radefeldt legt mit ihrem Buch erstmals eine umfassende Biographie zu dem Leipziger Professor und späteren Sächsischen Kultusminister vor, der zu den prominentesten Vertretern seines Faches zählte. Die Stationen des bewegten wissenschaftlichen und politischen Lebensweges von Gerber liefern dabei einen lebendigen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von Gerbers Briefwechsel, insbesondere mit seinem langjährigen Freund Rudolf von Ihering, arbeitet die Autorin seinen methodischen Ansatz für die Wissenschaft des deutschen Privatrechts heraus und überprüft dieses anhand von Gerbers privatrechtlichem Schrifttum - vor allem dem "Wissenschaftlichen Prinzip des Deutschen Privatrechts" und dem damals ausgesprochen populären Lehrbuch "System des Deutschen Privatrechts".

Die Autorin zeichnet das ambivalente Bild eines Hochschullehrers und Staatsmannes im Zwiespalt zwischen wissenschaftlichem Anspruch und politischen Ambitionen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abkürzungsverzeichnis 13
Einleitung 15
Erster Teil: Das Leben Carl Friedrich Gerbers 18
I. Familie und Erziehung 18
II. Studienzeit in Leipzig und Heidelberg – berühmte Lehrer 20
III. Promotion, Staatsexamen und praktische juristische Tätigkeit 25
IV. Privatdozent und außerordentlicher Professor in Jena 1844 bis 1847 29
V. Ordentlicher Professor in Erlangen 1847 bis 1851 33
VI. Ordentlicher Professor und Kanzler in Tübingen 1851 bis 1862 37
VII. Mitglied der Kommission zur Ausarbeitung des ADHGB, Nürnberg und Hamburg 1857 bis 1867 48
VIII. Die Freundschaft Gerbers mit Rudolf von Ihering 56
IX. Die letzten Tübinger Jahre 68
X. Ordentlicher Professor und Oberappellationsgerichtsrat in Jena 1862 bis 1863 71
XI. Ordentlicher Professor in Leipzig 1863 bis 1871 77
XII. Teilnahme am konstituierenden Reichstag des Norddeutschen Bundes in Berlin 1867 85
XIII. Kultusminister in Dresden 1871 bis 1892 101
Zweiter Teil: Das Werk C. F. v. Gerbers 107
I. Das wissenschaftliche Princip des gemeinen deutschen Privatrechts 1846 107
1. Entstehung 107
2. Inhalt 108
a) Aufbau und Einleitung 108
b) Erster Abschnitt 110
c) Zweiter Abschnitt 126
d) Dritter Abschnitt 132
3. Resonanz und Ergebnis 145
II. System des deutschen Privatrechts 1848 und 1849 159
1. Entstehungsgeschichte und verschiedene Auflagen 159
2. Vorreden als Methodenlehre 161
3. Einleitung 175
4. Erster Teil: Die Allgemeinen Grundlagen des Privatrechts 177
5. Zweiter Teil: Die einzelnen Privatrechte 181
a) Erstes Buch: Die Rechte an Sachen 181
b) Zweites Buch: Die Rechte an Handlungen 188
c) Drittes Buch: Die Rechte an Personen 195
d) Viertes Buch: Erbrecht 200
6. Resonanz und Ergebnis 203
III. Kleinere Schriften zum Privatrecht 215
1. Die lateinischen Schriften Gerbers 215
a) De unione prolium 1844 215
b) Meditationes ad locum speculi juris saxonici lib. I art. L II 1847 216
c) De pactis hereditariis 1862 217
2. Einzelne Miscellen, Aufsätze und Rezensionen 218
3. Gesammelte Juristische Abhandlungen 223
a) Ueber deutsches Recht und deutsche Rechtswissenschaft überhaupt (1851, 1855 und 1865) 224
b) Über die Gewere in den deutschrechtlichen Quellen des Mittelalters (1854) 233
c) Themenkreis Autonomie: „Ueber den Begriff der Autonomie“ (1854), „Nachträgliche Erörterungen zur Lehre von der Autonomie“ (1859) 235
d) „Bemerkungen zur Beurtheilung genossenschaftlicher Verhältnisse“ (1855) 238
e) Themenkreis Familienfideikommiss „Beiträge zur Lehre vom deutschen Familienfideikommiss“ (1857), „Die Familienstiftung in der Function des Familienfideikommisses“ (1858), „Zur Lehre von den Lehns- und Familienfideikommiss-Schulden“ (1854) 240
f) Themenkreis eheliches Güterrecht „Betrachtungen über das Güterrecht der Ehegatten nach deutschem Rechte“ (1857), „Erörterungen zur Lehre vom deutschen ehelichen Güterrechte“ (1868) 250
g) Themenkreis Reallasten: „Zur Theorie der Reallasten“ (1858), „Reallast oder Realschuld?“ (1863) 258
h) „Ueber die Natur der Rechte des Schriftstellers und Verlegers“ (1859 und 1863) 260
i) „Bemerkungen zum ersten Artikel des deutschen Handelsgesetzbuchs“ (1871) 266
IV. Die Konflikte zwischen Gerber und den Germanisten 268
Dritter Teil: Ergebnisse 283
Quellen- und Literaturverzeichnis 289
1. Schriften Carl Friedrich v. Gerbers 289
a) Bibliographie von Losano (Zusammenfassung) 289
b) Von Losano nicht berücksichtigte kleinere Schriften und Rezensionen Gerbers 291
2. Ungedruckte Quellen 292
a) Unveröffentlichte Briefe Carl Friedrich von Gerbers 292
b) Sonstige ungedruckte Quellen 293
3. Gedruckte Quellen 294
a) Veröffentlichte Briefe Carl Friedrich von Gerbers 294
b) Sonstige gedruckte Quellen 294
4. Rezensionen zu Arbeiten Gerbers 294
5. Schriften über Gerber 295
6. Literatur 295
Personenverzeichnis 306