Menu Expand

Mann und Frau

Eine anthropologische Betrachtung zur Differenz der Geschlechter. Mit einem Geleitwort von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Malo, Antonio

Soziale Orientierung, Vol. 26

(2018)

Additional Information

Book Details

Pricing

About The Author

Antonio Malo studierte Philologie und Philosophie in Zaragossa, Pamplona und Rom (dort Promotion zum Dr. phil.). Seit 1991 o. Professor für philosophische Anthropologie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom, gehört er verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten an und hat zahlreiche Beiträge zu philosophischen Fragen publiziert; die wichtigsten davon sind: »Antropologia dell'Affettività« (Rom 1999); »The Limits of Marion's and Derrida's Philosophy of the Gift« (Virginia/USA 2012), »Essere persona. Un'Antropologia dell'identità« (Rom 2013), »Yo y los otros. De la identidad a la relación« (Madrid 2016), and »Social Science, Philosophy and Theology in Dialogue: A Relational Perspective« (Oxford 2018). Antonio Malo, graduated in Philology and PhD in Philosophy from the Pontifical Università della Santa Croce (Rome), is Professor of Philosophical Anthropology at the Pontifical Università della Santa Croce. He belongs to different scientific committees and has published numerous philosophical articles in national and foreign magazines. His most important works are: »Antropologia dell'Affettività« (Rome 1999); »The Limits of Marion's and Derrida's Philosophy of the Gift« (Virginia, USA 2012), »Essere persona. Un'Antropologia dell'identità« (Rome 2013), »Yo y los otros. De la identidad a la relación« (Madrid 2016), and »Social Science, Philosophy and Theology in Dialogue: A Relational Perspective« (Oxford 2018).

Abstract

Die aktuelle Kultur fordert die menschliche Sexualität vielfach heraus, sei es durch die Biotechnologien, gesellschaftliche Moden, die Gesetzgebung, vor allem aber durch eine vorherrschende Mentalität, welche den spezifisch menschlichen Sinn der Sexualität aus dem Blick verloren hat. Stellt man die beiden aktuell vorherrschenden Konzeptionen einander gegenüber, zeigt sich, dass sie sich bei allen Gegensätzen in einem zentralen Punkt berühren: Postmoderner Dualismus wie naturalistischer Monismus meinen, die Sexualität beträfe nur die Dimension des Körpers (weshalb sie jede personale Relevanz ausblenden). Statt die Sexualität als eine Staunen und Bewunderung erweckende Wirklichkeit zu sehen, wird sie von beiden Konzeptionen banalisiert. Nur der kontinuierliche Verweis der Sexualität auf den Ursprung der Personen und ihrer Beziehungen (letztlich auf alles Menschliche; dafür wird der Begriff »sexuelle Verfaßtheit« verwendet) vermag aus der Sackgasse der aktuellen Diskussion herauszuführen. »Man and Woman
To understand the complexity of human sexuality, the author leaves aside prejudices, turning his gaze to the difference between man and woman: their development, their experiences and their maturity as father or mother. He discovers that sexual difference grows through the good quality of human relationships, like care and love. This body-psycho-social structure that allows to differentiate us as men and women is what the author calls »sexed condition«, because it is the way to exist as persons.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Geleitwort. Es lebe doch der Unterschied! 7
Inhaltsverzeichnis 11
Einführung 13
Kapitel 1: Sexualität und menschliche Identität 18
1. Die Wurzel des geschlechtlichen Unterschieds 20
2. Die Sexualität im Verlauf der Herausbildung des Menschen (Hominisation und Humanisierung) 24
Kapitel 2: Sexualität, Kultur und Philosophie 31
1. Sexualität und Kultur 31
2. Sexualität und Philosophie 33
a) Von Platon zu Nietzsche 34
b) Die Wurzeln der Revolution von 1968 37
c) Der radikale Feminismus 43
d) Die „Gender“-Ideologie 46
d) Zwischenfazit 59
3. Zweierlei Sichtweisen von Sexualität in der Geschichte: Naturalistischer Monismus und libertärer Dualismus. Eine Kritik 60
a) Der naturalistische Monismus 61
b) Der libertäre Dualismus 66
c) Der geschlechtliche Unterschied als ursprüngliche Dualität 71
d) Zwischenfazit 74
Kapitel 3: Sexuelle Verfaßtheit versus „Gender“ 76
1. Das Gefüge der sexuellen Verfaßtheit 76
a) Sexuelle Tendenz versus sexuelle Orientierung 77
b) Verlangen nach dem anderen versus fehlgeleitete Polymorphie 85
c) Verliebtheit in den anderen versus „Zwangsheterosexualität“ 95
d) Sich-Verschenken in der Ehe versus „Gender“-Konstrukt 104
e) Weitergabe des Lebens versus „Homophobie“ 111
aa) Die Familie als Raum für die Weitergabe des Lebens 117
bb) Abstammung und Generationen: Die Intergenerationalität 128
2. Die Integration der Sexualität 130
Zusammenfassung 137
Literaturverzeichnis 141
Personenverzeichnis 150
Sachverzeichnis 152