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Theorien zur Entstehung der Institution »Holding« und zur Gestaltung ihrer Ordnungen

Darstellung und Kritik auf der Grundlage der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen nach Dieter Schneider

Ott, Jürgen

Betriebswirtschaftliche Schriften, Vol. 141

(1996)

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Abstract

Das Schlagwort von der Management-Holding macht heutzutage die Runde. Die bisherigen Forschungen offenbaren zwei unterschiedliche Aspekte ökonomischer Institutionen: Einerseits umfaßt der Begriff Markthandlungen auf Finanz- insbesondere Risikokapitalmärkten. Zum anderen finden sich in der Literatur zahlreiche Handlungsempfehlungen, die auf unternehmungsinterne Organisation und Steuerung gerichtet sind, vor allem bezüglich der optimalen Kapitalallokation in einem Konzern.

Die Frage nach der optimalen Kapitallenkung ist die nach dem Grundprinzip einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Erstaunlicherweise spiegelt sich dieser Zusammenhang in den bisherigen Ansätzen methodisch jedoch kaum wider, im Gegenteil. Ihre Prämissenstellung rückt sie entweder in eine Forschungsrichtung, bei der die Ergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen an die geschichtlichen Systeme zentraler Kapitallenkung erinnern. Oder sie bewegen sich irgendwo im Niemandsland interdisziplinärer verhaltenswissenschaftlich-soziologischer Forschung oder gründen gar ihre Empfehlungen von vornherein auf keine Theorie, sondern lediglich auf typologische Deskription. Aufgrund dieser Kritik unternimmt der Autor den Versuch, die Institution Holding und ihre Unternehmungsverfassung anhand der jüngeren Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen nach Dieter Schneider zu erklären. Dieses Forschungsleitbild geht davon aus, daß unternehmerisches Handeln in Märkten und Unternehmungen - faire Wettbewerbsregeln vorausgesetzt - zum Abbau von Unsicherheit und von Informationsdefiziten unter Unternehmern beiträgt. Auf diese Weise wird die moderne Betriebswirtschaftslehre verstärkt wieder mit Überlegungen hinsichtlich einer Wettbewerbsordnung verknüpft. Entstehung und Entwicklung der Holding wird so in erster Linie als Folge bzw. Mittel unternehmerischer Ausweichhandlungen vor marktwirtschaftsordnungswidrigen Regulierungen erklärt. Bei der Bewertung dieser Vorgänge kritisiert der Verfasser die überzogene Regulierungswut der Gesetzgeber, weil sie vielen Marktteilnehmern zusätzliche Risiken auferlegt. Andererseits konstatiert er auch signifikante Regulierungsdefizite, insbesondere was die externe Rechnungslegung, d. h. die Rechenschaft von Managern gegenüber dem breiten Kapitalmarktpublikum anbelangt. Im Hinblick auf interne Organisationsregeln stellt er schließlich zur Diskussion, ob das wiederholt zu beobachtende Scheitern visionärer Konzernführungsstrategien nicht einer Überschätzung (zentral-)planwirtschaftlicher Techniken und Organisationsstrukturen zuzuschreiben ist - möglicherweise leider nicht zuletzt im Vertrauen auf entsprechende Empfehlungen seitens einer methodisch fehlgerichteten Wissenschaft.

Infolge der fundierten Erörterungen der Ergebnisse liefert die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Kapitalmarkttheorie. Der gegenwärtig noch wenig theoriegeleiteten Debatte um »Shareholder-Value-« und ähnliche »Corporate Governance«-Regeln vermag sie entsprechende Impulse zu geben.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort 5
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abkürzungsverzeichnis 18
A. Einleitung: Problemstellung, Grundbegriffe, ein erstes wirtschaftsgeschichtliches Musterbeispiel und Gang der weiteren Untersuchung 23
I. Problemstellung 23
II. Begriffsbestimmung 30
1. Zur Einführung: eine kritische Auseinandersetzung mit einem jüngeren Begriffsbildungsversuch 30
2. Die Holding als Finanzmarkt-Unternehmung im Sinne der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen 36
a) Der „Unternehmungsbegriff“ im Sinne der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen: Grundlagen der Begriffsbildung und deren Einschränkung für die „Holding“ auf „Finanzmarktunternehmung“ 36
b) Unternehmungsprozesse und betriebswirtschaftliche Funktionen einer Institution Holding 45
c) Ordnungen der Institution Holding: Regelsysteme für das Ausüben von Unternehmerfunktionen in Verfügungsrechtsmärkten sowie innerhalb der Organisation 52
d) Kennzeichnung der Unternehmungsstruktur einer Institution Holding und darauf aufbauende Skizzierung des Untersuchungsvorhabens 53
III. Ein erstes Musterbeispiel: die „Holding Company“ als Ausweichversuch gegenüber wettbewerbs- und kapitalmarktrechtlichen Regulierungen mittels der „ultra vires“-Rechtslehre 56
IV. Gang der weiteren Untersuchung 68
B. Methodologische Grundlagen: die Wissenschaftsgeschichte der Einzelwirtschaftslehre der Unternehmung nach Dieter Schneider 71
I. Bisherige Forschungsleitbilder für die Theorienbildung in den einzelwirtschaftlichen Wissenschaften 71
II. Überblick über Entwicklung und Spaltung einzelwirtschaftlicher Forschungsprogramme zur Theorie der Unternehmung in heute konkurrierende Denkstilgemeinschaften 81
1. Forschungsprogramme in den Vorläuferwissenschaften der Betriebswirtschaftslehre 81
a) Anwendungsbezogenes, interdisziplinäres Interesse an der Gestaltung der Innenbeziehungen von Unternehmungen von der Antike bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts: Ökonomik, Kameralwissenschaft und die Lehre von der Unternehmung in der historisch-ethischen Schule der Nationalökonomie 81
aa) Ökonomik: Antike Ökonomik, Handlungswissenschaft und Politische Ökonomie 81
bb) Die Kameralwissenschaft mit ihren Ausläufern, der landwirtschaftlichen Betriebslehre und der Staatsrechnungswissenschaft 82
cc) Die gesellschaftspsychologische Lehre von der Unternehmung in der historisch-ethischen Schule der Nationalökonomie 84
b) Die Theorie der Unternehmung im Konkurrenzpreisdenken der klassischen und deren Abstraktion im Konkurrenzgleichgewichtsdenken der neoklassischen Mikroökonomie: Blickrichtungswechsel auf die Außenbeziehungen 86
c) Dieter Schneiders Fundamentalkritik an der Aussagefähigkeit des Marktgleichgewichtsdenkens als Grundlage einer positiven Institutionentheorie in der Mikroökonomie 89
d) Bausteine für eine Unternehmungstheorie in der spätklassischen Nationalökonomie: die Marginalanalyse, die ältere Lehre von den Verfügungsrechten und die Lehre von den Unternehmerfunktionen 97
2. Entwicklung und Spaltung der Forschungsprogramme innerhalb der akademischen Betriebswirtschaftslehre 101
a) Die Verselbständigung der Betriebswirtschaftslehre 101
b) Die Integration der Mikroökonomie in die akademische Betriebswirtschaftslehre 104
c) Die heutige Spaltung betriebswirtschaftlicher Forschungsprogramme in gegensätzliche Denkstilgemeinschaften 105
III. Zur Kritik an der Aussagefähigkeit einzelner Forschungsprogramme zur Theorie der Unternehmung innerhalb der akademischen Betriebswirtschaftslehre aus Sicht der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen 108
1. Methodische und wissenschaftstheoretische Kritik an Erich Gutenbergs Theorie der Unternehmung 108
2. Betriebswirtschaftliche Organisationslehre als Teilbereich einer rein gestaltungsbezogenen („angewandten“) interdisziplinären Managementlehre 111
a) Kurzer Rückblick auf die Geschichte einzelwirtschaftlicher Organisationslehren, auf methodologische (Fehl-)Entwicklungen und Fehldeutungen 111
b) Einzelwirtschaftstheoretische Kritik am „modernen“ Wissenschaftsverständnis einer Betriebswirtschaftslehre im Sinne einer gestaltungsbezogenen („angewandten“) interdisziplinären Managementwissenschaft 120
3. Zur Kritik an der Aussagefähigkeit der modernen, institutionellen Mikroökonomie 129
a) Abgrenzung der institutionellen von der „neoklassischen“ und der klassischen Mikroökonomie 129
b) Kritik an der Auffassung des jüngeren verfügungsrechtlichen Ansatzes von Unternehmungen als (nutzenmaximierende) Vertragsbündel 130
c) Warum der Weg des „Markt und Hierarchie“-Forschungsprogramms mitsamt dem Transaktionskosten-Ansatz für die Erklärung einzelwirtschaftlicher Institutionen in eine wissenschaftliche Sackgasse geführt hat 135
d) Eine Erklärung von Unternehmungen aus einem behaupteten „Marktversagen“ heraus: der Irrweg der jüngeren institutionellen Mikroökonomie und ein Ausweg hin zu einer Institutionenlehre jenseits von Gleichgewichtsannahmen 146
e) Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der mikroökonomischen Lehre von den Principal-Agent-Beziehungen zur Erklärung und Gestaltung von Unternehmungsordnungen und ihr heutiger Ausbau durch das Forschungsprogramm über anreizverträgliche Dienstvertragsgestaltungen 151
4. Zwischenfazit 158
IV. Betriebswirtschaftslehre als Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen zur Verringerung von Einkommensunsicherheiten 162
1. Aufgaben und Aspektbezogenheit einer Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen 162
a) Aufgaben einer Betriebswirtschaftslehre unter einem Forschungsleitbild „Verringerung von Einkommensunsicherheiten“ 162
b) Vorzüge und Grenzen einer Beschränkung auf den Einkommensaspekt (Aspektbezogenheit) 167
2. Der Institutionen-Begriff innerhalb der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen 171
3. Ansätze zu einer Marktstrukturlehre als Folge der Kritik an der fehlenden bzw. inhaltlich unbestimmbaren Einbindung bisheriger Theorien der Unternehmung in eine Wirtschaftsordnung als das eine Wirtschaftstheorie von Institutionen doch konstituierende Merkmal 178
a) Die ordnungstheoretischen Defizite moderner Forschungsprogramme zur Unternehmungstheorie und deren Überwindung als Forschungsabsicht der Einzelwirtschaftstheorie (Wirtschaftsordnungsbezogenheit) 178
b) Marktstrukturlehre statt „Wettbewerbs-Theorie“: das Verändern von Märkten durch Ausüben von Unternehmerfunktionen als erster Ansatz einer Erklärung von Markthandlungen 182
c) Unternehmer und Unternehmerfunktionen innerhalb der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen 186
d) Folgen der Übertragung von Unternehmerfunktionen auf andere Personen 191
e) Arbeitsmarktrechtliche Anordnungsbefugnisse als zwingende Voraussetzung für das Entstehen von Organisationen: Ergebnisse einer aspektbezogenen Theorie der „Hierarchie“ als ein möglicher Anwendungsfall des Denkens in Unternehmerfunktionen 195
4. Beabsichtigtes und unbeabsichtigtes Entstehen von Institutionen aus Unternehmerfunktionen heraus: weitere Argumente für die Fruchtbarkeit der Problemlösungsidee der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen vor dem Hintergrund der bisherigen Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte 200
a) Das Herausbilden einer „Unsichtbaren-Hand“-Erklärung gegenüber der Vorstellung rationaler Konstruktion sozialer Ordnungen in der Wirtschaftstheorie 200
b) Der wesentliche Vorteil des Denkens in Unternehmerfunktionen als Grundlage einer Theorie der Entwicklung von Institutionen: die mögliche Trennung zwischen unbeabsichtigtem und geplantem Entstehen von Märkten, dem Geldwesen, Unternehmungen und Regelsystemen als Institutionen 202
c) Ein weiterer Vorteil: das Denken in Unternehmerfunktionen als erster Ansatz zur Erklärung von Kooperationsformen (wie Konzerne) und zu deren wettbewerbspolitischer Beurteilung mittels der Marktstrukturlehre 209
aa) Kooperationsformen als Arbitragebemühungen gegen regulierungsbedingte Wettbewerbsverzerrungen: Ausfluß der zweiten und dritten Unternehmerfunktion 209
bb) Einzelne Gründe für die Unzulänglichkeit bisheriger Markt- und Wettbewerbstheorien zur Beurteilung innovativer Kooperationsformen in Märkten 220
d) Überblick über alternative Ansätze einer Marktprozeßorientierung 225
aa) Joseph Schumpeters „dynamischer“ Unternehmer als erster und mißglückter Ausbruchversuch aus dem Marktgleichgewichtsdenken 225
bb) Ernst Heuß’ Marktprozeßtheorie: Beispiel einer ökonomisch exogen entwickelten Marktformenlehre 227
cc) Auktionstheorie und Theorie des Preisbildungsprozesses bei fortlaufender Notierung 228
e) Zur Kritik an dem niedrigen Formalisierungsgrad der Forschungsaussagen innerhalb der Einzelwirtschaftstheorie der Institutionen 228
f) Zusammenfassung: gesellschaftspolitische Vorzüge einer Abgrenzung zwischen beabsichtigtem und unbeabsichtigtem Entstehen von Institutionen aus Unternehmerfunktionen heraus 232
C. Theorien der Institution „Holding“: geschichtlicher Überblick, methodische Kritik und Musterbeispiele für ihre Weiterentwicklung unter einem einzelwirtschaftstheoretischen Forschungsleitbild 236
I. Erste vorakademische Hinweise auf Holdingunternehmungen sowie Untersuchungen im Rahmen früher betriebswirtschaftlicher Erörterungen zur Finanzierung und Besteuerung 236
1. Gründe für das im 19. Jahrhundert erwachende Interesse an (Außen-) Finanzierungs- und Besteuerungsfragen 237
2. Erste Hinweise auf „Holding-Gesellschaften“ in Schriften zur Finanzierung und Banklehre vor Beginn der akademischen Betriebswirtschaftslehre 239
3. „Holding-Gesellschaften“ als Untersuchungsgegenstand der frühen betriebswirtschaftlichen Finanzierungslehre 249
4. Das Denken in Änderungen der Besteuerung: steuerrechtsbezogene Vorteilhaftigkeitsabwägungen zwischen Mehrheitsbeteiligungen mittels Kapitalgesellschaften oder Fusion 254
II. Erste Hinweise auf eine Kontrollfunktion von Holdingunternehmungen in frühen akademischen Untersuchungen und die Schwierigkeiten ihrer theoretischen Erörterung am Beispiel der stillschweigenden Widersprüche im späteren „Märkte zur Unternehmungskontrolle“-Forschungsprogramm 256
III. Oliver E. Williamsons Erklärungsversuch der Institution Holding als Erscheinungsform unvollständiger Verträge auf dem erfahrungswissenschaftlichen Prüfstand: der Zwiespalt zwischen mikroökonomischer Modellwelt und Wirklichkeit 262
1. Klägliche Ansätze zur Verdrängung der Holding als Erfahrungssachverhalt aus dem institutionenarmen Lehrgebäude des Transaktionskostenansatzes 262
2. Das erfahrungswissenschaftliche Dilemma transaktionskostentheoretischer Gestaltungsüberlegungen zur Ordnung von Kapitalmarktinstitutionen 271
IV. Die jüngere Management-Lehre der Holding: Ausfluß planwirtschaftlichen Könnens anwendungsorientierter Unternehmensführungslehre 280
1. Arbeiten mit einem organisationssoziologischen Forschungskonzept zur Holding: die Untersuchungen von Thomas Keller und Silvio Anesini 285
2. Kritik am behaupteten Zusammenhang zwischen der Weltwirtschaftskrise und dem Kapitalstrukturrisiko im Firmenverbund („Konzern“): das Problem der noch immer fehlenden Meßtheorien 295
3. Rolf Bühners marktwirtschaftlicher Wille im Strudel planwirtschaftlicher Gestaltungsvorschläge 299
a) Forschungsrichtung und Kernausagen 299
b) Zur Kritik an den konkurrenzgleichgewichtigen konzerninternen Kapital- und Unternehmungskontroll-„Märkten“ als den eigentlichen Bausteinen der Organisationslehre einer Holding bei Rolf Bühner 302
c) Zu dem Wissenschaftsanspruch des „Management-Holding“-Konzepts, damit eine „Unternehmensstruktur der Zukunft“ zu gestalten, und dessen Prüfung vor dem Hintergrund der bisherigen Wissenschaftsgeschichte von Beobachtungsaussagen und Rechtskommentierungen über das Ausüben von Unternehmerfunktionen in Konzernen 312
4. Fazit: mangelndes Geschichtsbewußtsein auch in der jüngeren Organisations- und Führungslehre zur Holding und „Management“-Fehler als die Folge? 316
V. Wider mangelndes Geschichtsbewußtsein: Albert E.F. Schäffles Glaube an eine Kapitalmarktordnung durch Planung und sein Entwurf einer „Unternehmungsbank“ (Holding) als „Organ der Initiative“ und „Regulativ des Aktienwesens“ – ansatzweise allerdings bereits unter Einschluß von Unternehmerfunktionen 318
VI. Einzelne Musterbeispiele für einen Erklärungsansatz der Holding als Erscheinungsform institutionenbildender Ausweichhandlungen auf Finanzmärkten unter dem Forschungsleitbild „Verringerung von Einkommensunsicherheiten durch Ausüben von Unternehmerfunktionen“ 333
1. Musterbeispiele für institutionenbildende Ausweichhandlungen in Form einer Institution „Holding“ gegenüber wettbewerbs-, wirtschafts- und gesellschaftsrechtlichen Regulierungen von Verfügungsrechtsmärkten 337
a) Arbitragen gegenüber Regulierungen der Bankwirtschaft 337
b) Erste Hypothesen über Arbitragen gegenüber Regulierungen der Versicherungswirtschaft 345
2. Ein Musterbeispiel für Arbitragen gegen Arbeitsmarktregulierungen 350
3. Einzelne Musterbeispiele für Steuerarbitragen 352
a) Steuerarbitragen als Folge der regulierungsbedingten Wettbewerbsverzerrungen zwischen Kapitalmarktteilnehmern 354
b) Finanzmarktabspaltungen als Folge der Begünstigung der Innenfinanzierung von Unternehmungen 356
c) Begünstigung einer internationalen Konzernbildung als Folge standortbezogener Wettbewerbsverzerrungen 359
4. Erfüllen heutige Musterbeispiele der Institution Holding und ihrer Ordnungen bereits das Kriterium, „wettbewerbsfördernd“ zu sein? 360
D. Zusammenfassung und Ausblick 367
I. Weitere Schlußfolgerungen aus der Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse 367
II. Schlußwort und Ausblick 384
Literaturverzeichnis 387
Sachregister 431