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Parlamentsarchitektur

Zur Selbstdarstellung der Demokratie in ihren Bauwerken. Eine Untersuchung am Beispiel des Bonner Bundeshauses

Wefing, Heinrich

Beiträge zum Parlamentsrecht, Vol. 31

(1995)

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Table of Contents

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Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abbildungsverzeichnis 14
Einleitung 17
Erster Teil: Selbstdarstellung des Staates 20
A. Begriff Selbstdarstellung 20
I. Wortsinn 21
II. Selbstdarstellung des Staates – Begriffsbestimmungen in der staatstheoretischen Literatur 22
1. Begriffsbestimmung bei Herbert Krüger 22
2. Begriffsbestimmung bei Helmut Quaritsch 24
III. Der Begriff der Selbstdarstellung in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 25
1. BVerfGE 12, 205 – “Deutschland-Fernsehen-GmbH” 26
2. BVerfGE 81, 278; 81, 298 – Verunglimpfung von Staatssymbolen 29
3. BVerfGE 44, 125 – Unzulässige Wahlwerbung 32
IV. Exkurs: Der Begriff der “Staatspflege” bei Herbert Krüger 33
1. Wesen des Staates bei Krüger 33
2. “Staatspflege” 34
3. Kritik und Abgrenzung 37
V. Exkurs: Selbstdarstellungstheorien in Sozialpsychologie und Soziologie 39
1. Selbstdarstellung als Analogie zum Bühnenschauspiel: Erving Goffman 40
2. Selbstdarstellung von Gruppen 42
3. Selbstdarstellung als “Impression-Management” 43
VI. Zwischenergebnis 44
B. Beispiele staatlicher Selbstdarstellung 45
I. Assoziative Formen staatlicher Selbstdarstellung: Das Beispiel der Staatssymbole 46
II. Informative Formen staatlicher Selbstdarstellung: Das Beispiel amtlicher Öffentlichkeitsarbeit 52
C. Selbstdarstellung des Staates – “Beteiligte” 56
I. Gleichzeitigkeit von Subjekt- und Objektqualität? Der Staat als Darsteller und Gegenstand der Darstellung 56
1. Der Staat als “Darsteller” 56
2. Staat als Gegenstand der Selbstdarstellung 59
II. Adressaten staatlicher Selbstdarstellung 61
D. Staatliche Selbstdarstellung und Integration 64
E. Zusammenfassung: Selbstdarstellung des Staates 68
Zweiter Teil: Architektur als Mittel der Selbstdarstellung des Staates 70
A. Zum Verhältnis von Politik und Architektur 70
B. Architektur als Integrationsfaktor 73
Dritter Teil: Das Beispiel Bundeshaus Bonn Elemente einer architektonischen Selbstdarstellung der Demokratie in der Bundesrepublik 76
A. Voraussetzungen 76
I. Parlamentsbauten in Deutschland 77
II. Zur Bedeutung der Architektur im Nationalsozialismus für die architektonische Selbstdarstellung der Bundesrepublik 82
III. Ausgewählte Bauwerke für Verfassungsorgane und andere der Selbstdarstellung der Bundesrepublik dienende Gebäude 89
1. Weltausstellungspavillons Brüssel 91
2. Kanzlerbungalow Bonn 94
3. Bundesverfassungsgerichtsgebäude Karlsruhe 97
4. Olympiagelände München 99
5. Die Zeit von 1972 bis 1992 101
B. Das Bonner Bundeshaus 103
I. Baugeschichte 1930–1992 105
II. Baubeschreibung 110
C. Versuche einer Übersetzung von Strukturmerkmalen der Demokratie in Architektur – Das Parlament im Glashaus: Transparenz und Öffentlichkeit 114
I. Das Öffentlichkeitsprinzip des Art. 42 I 1 GG 117
II. Wörtliches Verständnis der Glasarchitektur 118
III. Transparenz als Metapher 120
1. Arkanum versus Transparenz: Der Öffentlichkeitsmythos 121
2. Der gläserne Traum – Glas als Architektur-Metapher 123
IV. Kritik an der architektonischen Selbstdarstellung als Variante der Parlamentarismuskritik 125
V. Konzepte einer Theorie der Parlamentsdebatte 126
1. Kreationstheorie 127
2. Legitimationstheorie 128
VI. Auswirkungen auf die Interpretation der architektonischen Selbstdarstellung des Parlamentes – Reden zum Fenster hinaus 128
VII. Exkurs: Probleme einer Fortführung der Transparenz-Metaphorik beim geplanten Umbau des Berliner Reichstages 131
D. Versuche einer Übersetzung von Strukturmerkmalen der Demokratie in Architektur – Die Sitzordnung als Element einer architektonischen Selbstdarstellung des Parlamentes 135
I. Typen von Sitzordnungen 136
1. Der “französische” Typus 136
2. Das britische Unterhaus 138
3. Kreisrunde Sitzordnungen 142
II. Exkurs: Sitzordnung und Verfassung 145
III. Auswirkungen der Sitzordnung auf Procedere und Atmosphäre der parlamentarischen Verhandlung. Zwei Beispiele 147
1. Das Beispiel des britischen Unterhauses 148
2. Die Sitzordnung in Legislativkörperschaften des deutschen Vormärz als Instrument landesherrlicher Macht 149
IV. Die Sitzordnung als Symbol 152
1. Der Deutsche Reichstag Berlin 153
2. Das britische Unterhaus 159
V. Zwischenergebnis 161
E. Die Debatten um die Sitzordnung im Deutschen Bundestag zwischen 1948 und 1992 162
I. Die Auseinandersetzung zwischen Adenauer und Schwippert um eine kreisförmige Sitzordnung 1948/49 163
II. Umgestaltung nach britischem Vorbild 1961? 168
III. Die Debatte um den Kreis 1972–1992 173
F. Die kreisrunde Sitzordnung – “Ein Stück gebaute Verfassung” 184
I. Ausgangspunkte: Reichstag und Unterhaus als Idealtypen 186
II. Zum Symbolgehalt des Kreises 189
III. Das Problem der visuellen Integration des Bundesrates 191
IV. Die kreisrunde Sitzordnung als Symbol kooperativer Staatsleitung 193
Vierter Teil: Zusammenfassung und Ausblick: Pathos statt Pavillons? Die architektonische Selbstdarstellung der Bundesrepublik vor einem Umbruch 196
Literaturverzeichnis 205