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Thomas Hobbes – Eine politische Lehre

Schelsky, Helmut

(1981)

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Helmut Schelsky (1912–1984) war ein deutscher Soziologe. Schelsky studierte in Königsberg und Leipzig Philosophie, Staatswissenschaften und Germanistik und wurde 1935 promoviert und habilitierte sich 1939 mit einer Arbeit über Thomas Hobbes. 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und gelangte nach Kriegsende nach Schleswig-Holstein, wo er im Auftrag der englischen Besatzungsmacht den späteren »Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes« mitaufbaute. 1953 übernahm er den Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Hamburg. 1960 wechselte er nach Münster und wurde zugleich Direktor der Sozialforschungsstelle Dortmund. Er war Gründer der Fakultät für Soziologie an der Universität Bielefeld, wo er ab 1970 lehrte, bevor er sich mit seinen Kollegen überwarf und 1973 nach Münster zurückkehrte. An der dortigen juristischen Fakultät blieb er bis zu seiner Emeritierung 1978.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 1980 5
Vorwort 13
Inhaltsverzeichnis 15
Hinweis 17
Erster Teil: Die vier Menschenbilder 19
A. These 19
B. Die ontologischen Menschenbilder 20
C. Die dynamischen Menschenbilder 26
D. Diskussion der Tragweite dieser Lehre 38
E. Anwendung auf Hobbes 44
Zweiter Teil: Über Sprache und Tat 47
A. Mensch und Sprache 47
B. Der Mensch als Macht 83
I. Anthropologische und politische Macht 83
II. Selbsterhaltung 87
III. Machtmittel und Wille zur Macht 90
IV. Macht als Zustand 121
V. Leistungen dieses Machtbegriffes 135
Dritter Teil: Der handelnde Mensch 140
A. Die Einheit der Handlung 140
I. Methodische Vorbemerkung 140
II. Körper und Geist, Trieb und Intelligenz 144
III. Wille 149
1. Vollzug 149
2. Trieb und Triebgegenstand 150
3. Überlegung 157
4. Wille und Freiheit 168
IV. Charakter 181
1. Gewohnheit 181
2. Haltungen 184
3. Charakter und Sitten 194
V. Die Rolle der Intelligenz im menschlichen Verhalten 197
1. Gedankenverlauf 197
2. Zwischenbetrachtung über das naturwissenschaftliche Denken bei Hobbes 205
3. Wahrnehmen und Vorstellen 225
4. Erfahrung und Wissen 231
5. Wahrheit und Gewißheit 234
B. Der Weg zur Vollkommenheit 243
I. Wissenschaft 243
1. Wahrheit als Konvention und Definition 243
2. Schöpfung als wissenschaftliche Bewahrheitung 256
II. Sittlichkeit 262
1. Natürliche Tugenden 262
2. Staatliche Tugenden 274
III. Religion 284
1. Ihre natürliche Entstehung, Entwicklung und Rolle im menschlichen Verhalten 284
2. Theologie der Allmacht und Staatsreligion 302
3. Übergang zur Erörterung der Staatlichkeit 317
Vierter Teil: Die Politik 321
A. Die Gerichtetheit der Lehre an den Bürger 321
B. Naturzustand 333
I. Naturrecht und Krieg aller gegen alle 333
1. Menschliche Gleichheit 333
2. Vernunft und Recht 339
3. Krieg aller gegen alle 341
4. Die politische Bedeutung dieser Lehren 342
II. Naturgesetz und Friede 346
1. Gesetz als Bindung 346
2. Naturgesetz und Vernunft 349
III. Die naturgesetzlichen Grundlagen des demokratischen Staatsbewußtseins 351
1. Struktur der Naturgesetze und die demokratischen Identitätsvorstellungen 351
2. Billigkeit und die Begriffe der Vertragslehre 356
3. Person und Autorität 362
4. Repräsentation 364
C. Herrschaft 371
I. Der Staat als Macht 371
1. Die Gesetzlichkeit der Macht 371
2. Macht und Recht 388
3. Der natürliche und der künstliche Staat 404
II. Der Staat als Einigung 414
1. Einigung als Gesinnungszustimmung 414
2. Staatsverfassung 418
III. Der Kampf um die Souveränität 423
1. Souveränität 423
2. Die Gegner 427
3. Der politische Einsatz der Lehre 438