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Der Betriebsübergang in § 613a BGB

Unter besonderer Berücksichtigung des Betriebsbegriffs

Schwanda, Klaus

Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht, Vol. 114

(1992)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 12
1. Teil: Einführung 17
A. Einleitung 17
B. Problemstellung 19
I. Allgemein 19
1. Eingrenzung der Thematik 19
2. Problematik und Mehrschichtigkeit des Betriebsbegriffes in § 613a BGB 20
II. Darstellung der Problematik anhand von ausgewählten Entscheidungen 23
1. BAG ν. 29.10.75 – 5 AZR 444/74 (Ausgangsfall) 24
a) Kurzdarstellung von Sachverhalt und Entscheidungsgründen 24
b) Aufzeigen der Problemfelder 25
aa) Betriebsbegriff des § 613a BGB 25
bb) Abgrenzung: Betrieb – Betriebsteil 26
cc) Entscheidendes Kriterium: Übergang der wesentlichen Betriebsmittel 27
dd) Lösungshinweis für den Übergang von Dienstleistungsbetrieben 28
ee) Unbeachtlichkeit des Erwerberzweckes 29
2. BAG v. 25.6.85 – 3 AZR 254/83 (Dienstleistungsunternehmen) 29
a) Sachverhalt 30
b) Urteilsbegründung und deren Problematik 30
aa) Wesentliche Betriebsmittel bei Dienstleistungsbetrieben 30
bb) Arbeitnehmer und Betriebsbegriff des § 613a BGB 34
3. BAG v. 22.5.85 – 5 AZR 30/84 (Funktionsnachfolge) 34
a) Zum Sachverhalt 35
b) Entscheidungsgründe – Problematik der sog. Funktionsnachfolge 35
4. BAG v. 30.10.86 bzw. 26.2.87 – 2 AZR 696/85 bzw. 2 AZR 321/86 (Ladengeschäft) 38
a) Vorausgegangene Entscheidungen und Berufungsurteil des LAG Hamburg v. 21.1.86 38
b) Sachverhalt 39
c) Entscheidungsbegründung und Kritik 40
aa) Kundenbeziehungen wesentliches Betriebsmittel? 41
bb) Fortführung von Warensortiment und Betriebsform – Entscheidendes Kriterium? 42
5. Vorläufiges Fazit 44
C. Zielsetzung 45
D. Überblick über den Gang der Darstellung 46
2. Teil: Betriebsbegriff 47
A. Betrieb – Unternehmen 47
I. Erforderlichkeit einer Differenzierung 47
II. Allgemeines Differenzierungsmerkmal: Zweckrichtung 48
III. Folgerungen für § 613a BGB 54
1. Konkretisierung der Fragestellung 54
2. „Rechtsgeschäftlicher Veräußerungstatbestand 57
3. „Rechtsfolgenrelevanter Übernahmetatbestand 59
a) Vorgesetzliche Rechtslage 60
aa) Entwicklung im Schrifttum 61
bb) Entwicklung in der Rechtsprechung 62
cc) Vorausgegangene Gesetzesvorhaben 64
(1) Entwurf eines Allgemeinen Arbeitsvertragsgesetzes (1923) 64
(2) Entwurf eines Gesetzes über das Arbeitsverhältnis (1938) 65
b) Die durch § 613a BGB geschaffene Rechtslage 65
aa) Meinungsstand in der Literatur 66
bb) Entwicklung in der Rechtsprechung 67
cc) Auslegung der Norm 68
(1) Sprachlich-grammatikalische Auslegung 68
(2) Systematisch-logische Auslegung 69
(3) Historische Auslegung 70
(4) Objektiv-teleologische Auslegung 71
(a) Normzweck 72
(b) Die Auffassung von Joost und ihre Konsequenzen für die Differenzierungsfrage 76
dd) Zwischenergebnis 82
B. Begriff und Wesen des Betriebes 82
I. Fehlende gesetzliche Regelung 82
II. Einheitlicher Betriebsbegriff? 84
1. Einheitlicher allgemeiner Betriebsbegriff? 84
2. Einheitlicher arbeitsrechtlicher Betriebsbegriff? 85
3. Erforderlichkeit – „Relativität\" des Betriebsbegriffes 86
III. Betriebsbegriff des § 613a BGB 88
1. Mehrschichtigkeit des Begriffes 88
2. Auslegung 89
a) Sprachlich-grammatikalische Auslegung 90
b) Systematisch-logische Auslegung 90
aa) Betriebsverfassungsrechtliche Norm? 91
bb) Zivilrechtliche Norm? 92
c) Historische Auslegung 93
d) Objektiv-teleologische Auslegung 93
aa) Begriffsinhalt 93
(1) Dauerhafte Verfolgung eines arbeitstechnischen Zwecks durch den Unternehmer 94
(a) Unternehmer bzw. Betriebsinhaber 94
(b) Verfolgung eines arbeitstechnischen Zwecks 94
(c) Auf Dauer angelegt 95
(2) Betriebsmittel 95
(a) Sächliche Betriebsmittel 96
(b) Immaterielle Betriebsmittel 97
(aa) Firma und Warenzeichen 99
(bb) Know-how 99
(cc) Goodwill 100
(dd) Arbeitnehmererfindungen 101
(ee) Sonstige Immaterialgüterrechte 102
(ff) Lieferbeziehungen, Bezugsquellen u. ä. 103
(gg) Kundenbeziehungen 104
(hh) Betriebliche Funktionen 107
(ii) Zwischenergebnis 108
(3) Arbeitnehmer 108
(a) Problematik einer zu einseitigen Betrachtungsweise 110
(b) Grundsätzliche Überlegungen 111
(c) Einschränkung wegen der Rechtsfolgenregelung des § 613a Abs. 1 S. 1 BGB? 114
(aa) Kritische Anmerkungen zur ganz h.M. 115
(bb) Mögliche Konsequenzen einer Zuordnung zum Betriebsbegriff 118
(α) Rechtsgeschäftliche Vertragsübernahme? 118
(β) Automatischer Eintritt in die Arbeitsverhältnisse 121
(d) Zwischenergebnis 125
(4) Organisation 125
bb) Geltungsbereich 127
(1) Allgemein 127
(2) Einzelfragen 128
(a) Inhaltliche Anwendung der BetrVG-Vorschriften? 128
(aa) Mindestgröße 128
(bb) Eingeschränkte Anwendbarkeit aufgrund § 118 BetrVG? 130
(cc) Relevanz des § 130 BetrVG? 133
(dd) § 613a BGB und leitende Angestellte 134
(b) Persönlicher Anwendungsbereich 136
(aa) Mindestvoraussetzung 137
(bb) Arbeitsverhältnis 137
(α) Leiharbeitnehmer 137
(β) Heimarbeiter, Hausgewerbetreibende und Gleichgestellte 139
(γ) Sonstige arbeitnehmerähnliche Personen 140
(cc) Bestehendes Arbeitsverhältnis 141
(c) Betriebsart bzw. Wirtschaftszweig ohne Relevanz 142
(aa) Produktions- und Dienstleistungsbetriebe 142
(bb) Wirtschaftszweig 142
(α) Mietshaus 143
(β) Haushalt 144
(d) Auslandsberührung 144
cc) Ergebnis und Begriffsumschreibung 147
3. Teil: Der Übertragungstatbestand und seine Konsequenzen für den Betriebsbegriff 148
A. Normalfall 148
B. Vom Normalfall abweichende Fallgestaltungen 148
I. Darstellung der Problematik 148
1. Vorläufige Begriffsklärung 149
2. Denkbare Fallgestaltungen 150
3. Kurzanalyse 151
II. Auslegung 153
1. Sprachlich-grammatikalische Auslegung 153
2. Systematische und historische Auslegung 153
3. Objektiv-teleologische Auslegung 156
III. Folgerungen 162
1. Fortführungsmöglichkeit i.S.v. Funktionsfähigkeit 162
a) Bedeutung einer Stillegung 162
b) Relevanz der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter bzw. einer Ansammlung hiervon 163
aa) Grundsätzliche Überlegungen 163
bb) „Recht am Arbeitsplatz\"? 165
cc) Interessenabwägung 166
(1) Veräußerer – Erwerber 166
(2) Arbeitnehmer 167
dd) Ergebnis 167
c) Kriterien für die Feststellung einer „im wesentlichen unveränderten Fortführungsmöglichkeit\" des Betriebes 167
aa) Mangelnde Aussagekraft einer rein betriebsmittelspezifischen Betrachtungsweise 167
(1) Übergang von jeweils nur gruppenzugehörigen Bestandteilen 169
(a) Sächliche Betriebsmittel 169
(b) Immaterielle Betriebsmittel 170
(c) Arbeitnehmer 171
(2) Gleichzeitiges Vorliegen von verschiedenartigen Betriebsbestandteilen 172
(3) Zwischenergebnis 173
bb) In Betracht zu ziehende Lösungsmöglichkeiten 173
(1) Betriebsidentität 173
(2) Rechtsähnliche Anwendung des § 93 BGB 177
(3) Einheitsspezifische Betrachtungsweise 178
(a) Ausgangspunkt: Jeweils in Betracht zu ziehende Einheit, unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Besonderheiten 180
(aa) Produktionsbetriebe 181
(bb) Dienstleistungsbetriebe 182
(b) Indizwirkung 185
(aa) Sächliche Betriebsmittel 188
(bb) Immaterielle Betriebsmittel 192
(cc) Sonstige wirtschaftliche Werte 193
(α) Firma bzw. Warenzeichen 193
(β) Sonstige Immaterialgüterrechte 194
(γ) Goodwill 195
(δ) Kundenbeziehungen 195
(ε) Erwerbspreis 197
(dd) Funktionsverlagerung 198
(α) Allgemeines 198
(β) Privatisierungsfälle 200
(γ) Relevanz einer bloßen Funktionsverlagerung 202
(δ) Aufgabenverlagerung bei gleichzeitiger Übertragung von betrieblichem Substrat 206
(ee) Weitere Umstände 207
(c) Vorläufiges Zwischenergebnis 207
(d) Lösungsvorschlag: Einbeziehung der Arbeitnehmer 209
(aa) Produktionsbetriebe 211
(bb) Dienstleistungsbetriebe 213
(α) Dienstleistungsbetriebe i.w.S. 213
(β) Dienstleistungsbetriebe i.e.S. 213
d) Ergebnis 214
2. Objektive Fortführungsmöglichkeit – Relevanz des Erwerberzwecks 216
a) Erwerbermotivation – neues Tatbestandsmerkmal? 216
b) Etwaige Indizwirkung des Erwerberzwecks? 221
3. Übertragungsmodalitäten 222
4. Entscheidender Zeitpunkt 224
4. Teil: Betriebsteil 226
A. Grundsätzliches 226
B. Problemstellung 227
C. Begriffsklärung 229
I. Lösungsansätze in Literatur und Rechtsprechung 229
1. Betriebsverfassungsrechtlicher Begriff? 229
2. Gegenstand rechtsgeschäftlicher Veräußerung 230
3. Kriterium der „spezifischen Gefährdung der Arbeitsplätze 232
4. Betriebsteil als „Teil des unternehmerischen Tätigkeitsbereichs 233
5. „Herauslösbarkeit eines Funktionszusammenhangs\" als maßgebliches Kriterium 234
II. Zusammenschau und Ansatz einer eigenen Lösung 236
1. Allgemeines 236
2. Einzelfragen 237
a) Selbständige Betriebsteile i.S.v. § 4 BetrVG 237
b) Einzelne Wirtschaftsgüter 237
c) Fälle einer bloßen Funktionsverlagerung 238
d) Problemgestaltungen 239
3. Ergebnis 241
5. Teil: Betriebsübergang und Betriebsstillegung 242
A. Allgemeines 242
B. Standortbestimmung 243
C. Problem: Ernste Stillegungsabsicht 246
I. Alsbaldige Wiederaufnahme der betrieblichen Tätigkeit des Erwerbers 247
II. Verkaufsverhandlungen während der Stillegungsphase 248
III. Urteil des BAG ν. 3.7.86 250
IV. Lösungsvorschlag 253
D. Sondergestaltungen 257
I. Stillegung durch Pächter 257
II. Verlegung des Betriebes 259
6. Teil: Sonderprobleme 262
A. Betriebsübergang und Insolvenz 262
B. Betriebsübergang und Fortführungsgesellschaften 268
I. Ausgangssituation 269
II. Wesentliche Erscheinungsformen 270
1. Grundsätzliches 270
2. Arten 271
a) Sanierungsgesellschaft 271
b) Betriebsübernahmegesellschaft 271
c) Auffanggesellschaften 272
III. Relevanz für § 613a BGB? 273
IV. Fortführungsgesellschaften und Konkurs 274
C. Betriebs- bzw. Unternehmensaufspaltung 274
I. Erscheinungsformen und Begriffsklärung 276
II. Aufspaltungsfälle und Betriebsbegriff des § 613 a BGB 278
1. Aufspaltung in Besitz-und Betriebsgesellschaft 279
2. Abspaltung eines Betriebsteils 280
D. Betriebsänderung (§§ 111 ff. BetrVG) und Betriebsübergang 280
E. Zusammenfassung des 6. Teils 286
7. Teil: Resümee 288
A. Zusammenfassung 288
B. Ausblick 289
Literaturverzeichnis 290