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Immissionsschutzrecht als Rechtsinstrument

Voraussetzungen und Kritik des US-amerikanischen Instrumentalismus in vergleichender Perspektive

Moeskes, Michael

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 164

(1994)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 3
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 13
Erster Teil: Verkettungen und Aufbau des Immissionsschutzrechtlichen Instrumentariums in den USA (Luftreinhaltung) 15
I. Genese immissionsschutzrechtlicher Ziele 15
1. Police Power und lokale Verordnungen (public nuisance) 15
2. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur deutschen Entwicklung 16
3. Erfahrungen und Genese des Air Pollution Control Act (1955) 18
4. Interessenschutz im Immissionsschutzrecht 20
5. Zielsetzung und Instrumentierung des Programms 21
II. Instrumente des Common law 24
1. Torts-Klagen 25
2. Entscheidungsketten des „trespass\": Rechtsfortbildung und Strict Liability 26
3. Private Nuisance 31
4. Möglichkeiten und Grenzen des Common Law im Umweltrecht 32
a) Rechtssätzliche Grenzen 32
b) Kontextliche Beschränkungen 34
III. Entwicklung administrativer Instrumente 35
1. Zentralisierung und Koordinierung von Instrumenten 35
2. Ziele und Instrumente des Clean Air Act 1963 36
a) Problemstellung und Zielsetzung 36
b) Ziele und Instrumente der Staatsverträge (interstate compacts) 38
3. Experimentelle Befugnisse gliedstaatlicher Handlungssysteme 41
a) Politische Funktionalität 41
b) „Creative\" und „Cooperative Federalism 43
4. Entwicklung von Bundeskompetenzen 48
a) Entscheidungsketten nach der Commerce Clause 48
b) Einbau in den Immissionsschutz 51
c) Verdrängung (Preemption) durch Ziele 54
IV. Immissionsschutzrechtliche Vorbeugung in den USA 56
1. Ziele und Instrumente des Air Quality Standards Act 57
2. Administrative Rule Making 61
3. Instrumente des Clean Air Act 1970/77: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 63
a) Nationale Immissionsstandards (U.S. Environmental Protection Agency) 64
b) Implementation und Durchsetzung 68
c) Citizen Suit (Bürger- und Verbandsklage) 70
aa) Grundsätze (Rechtssätze) 70
bb) Ausprägungen (Rechtssätze) 72
d) Kontrollinstrumente: Citizen Suits und Vorsorge im Zusammenwirken 75
e) Planungs- und Verteilungsfunktionen 77
aa) Zweck und Kontext 77
bb) Raumweite Auswirkungen 78
cc) Funktion 79
f) Margin of Safety 83
g) Zweckprogrammatik von Vorsorge und „precaution 85
V. Mittel-Zwecke-Programmierung im Umweltrecht der USA 90
1. Prämissen 90
2. „Mixed Questions\" and „Hybrid Lawmaking 94
3. Institutional Approach 98
Zweiter Teil: Instrumentalistische Rechtsauffassung und Positivität von Mitteln und Zwecken 103
VI. Rechtliches Verhältnis von Mitteln und Zwecken 103
1. Recht als gesellschaftliches Instrument 103
2. Rechtspragmatik 107
3. Problematik des Instrumentalismus 111
4. Beziehungen von Mitteln und Zielen im US-amerikanischen Instrumentalismus 114
5. Dynamische Interaktionen zwischen Mitteln und Zielen im Pragmatischen Rechtsdenken von Robert S. Summers und Kenneth C. Davies 118
VII. Formalcharakter des Rechts 122
1. Ansatz der Analytical Jurisprudence im amerikanischen Rechtsdenken 122
a) Voraussetzungen und Auswirkungen auf den Charakter des Rechts 123
aa) Common Law 125
bb) Statute Law 127
b) Autorität und Normativität des Rechts durch Akte 128
c) Widersprüche und Kritik des Analytischen Rechtsbegriffs 132
d) Beispiele und Alternativen aus dem Positiven Recht 135
aa) Allgemeine Prämissen 135
bb) Beispiele und Alternativen aus dem Common Law 137
cc) Beispiele und Alternativen aus dem Statute Law und der U.S. Verfassung 141
2. Oliver Wendell Holmes als Wegbereiter des Rechtspragmatismus 144
a) Analytische Elemente der Rechtsauffassung von Holmes 144
b) Kritik der Analytical Jurisprudence 146
c) Instrumentalität und Determination des Rechts 150
d) Instrumentalität der Form 154
e) Kritik der rechtspragmatischen Basisannahmen durch Robert Summers und Aleksander Peczenik 160
VIII. Recht als Mittel zum Zweck im US-amerikanischen Rechtspragmatismus 163
1. Formalismus und Instrumentalismus 163
2. Philosophische Prämissen des Rechtspragmatismus 165
a) Zum Verhältnis von Erfahrung und Handeln bei Charles Sanders Peirce und William James 165
b) Begriff der Rechtsregel bei John Dewey: Operation und Funktion 171
aa) Maßnahmen und Wirkungen 171
bb) Hypothetik normativer Entscheidungsprogramme 173
cc) Ursprung des Rechts 179
dd) Verhältnis von Operation und Funktion 180
3. Instrumentalität des Rechts und der Rechtsanwendung bei John Dewey und Roscoe Pound 186
a) Recht und Rechtswirkungen 186
b) Notwendige Unsicherheiten von Entscheidungen im Recht 189
c) Experimentalcharakter des Rechts und Verhältnis von Experiment und Erfahrung 192
IX. Einbau von Zwecken in das rechtliche Entscheidungsprogamm 197
1. Interessenschutz 197
2. Behaviorism: Regel- und Faktenskeptizismus im Legal Realism 200
3. Kontexte von Mitteln und Zielen 203
a) „Legislative und Adjudicative Facts 203
b) Rückkopplungen auf Zwecke 206
c) Verhältnis von Zweckbildungen und Entscheidungsketten 210
d) Regelungscharakter des Rechts und Konditionierung von menschlichem Verhalten 213
Dritter Teil: Zweck- und Maßnahmecharakter des Rechts 217
X. Struktur rechtlicher Regelkreise und Pragmatischer Rechtsbegriff 217
1. Polyzentrismus der Normverursachung 217
2. Rechtspragmatismus und Rechtsbegriff 224
XI. Grenzen der Machbarkeit des Rechts 229
Ausblick 235
Schrifttumsverzeichnis 240
Personen- und Sachregister 255