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Logische Analyse in der Jurisprudenz

Weinberger, Ota

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 83

(1979)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 9
Α. Programm einer erkenntniskritischen Jurisprudenz 15
A/I. Der Wissenschaftsbegriff der Rechtswissenschaften 15
1. Die erkenntnistheoretischen Grundlagen der Rechtswissenschaft 18
2. Rationalität in den Rechtswissenschaften 22
3. Die Strukturtheorie des Rechts 24
4. Gibt es eine spezifisch juristische Methode — soll die Jurisprudenz methodenmonistisch sein? 25
5. Jurisprudenz als praktische Wissenschaft 27
6. Perspektiven der modernen Rechtswissenschaft 29
7. Zusammenfassende Schlußbemerkungen 29
B. Zum Problem des juristischen Denkens 31
B/I. Normenlogik und Rechtstheorie 31
1. Begriffliche Voraussetzungen 31
2. Das Recht als gedankliche Entität und als soziale Wirklichkeit 32
3. Normenlogik und der juristische Beweis 33
4. Normenlogik und die Dynamik der Rechtsordnung 34
5. Normenlogik und die juristischen Grundbegriffe 35
6. Normenlogik und die formale Gerechtigkeitsregel 36
7. Die Normenlogik als analytisches Instrument des Juristen 36
8. Schlußbemerkung 37
B/II. Jurisprudenz zwischen Logik und Plausibilitätsargumentation 38
1. Wodurch wird die Beziehung der Logik zum Recht und zur Rechtswissenschaft aktuell? 38
2. Momente, die zur rhetorisch-topischen Konzeption des juristischen Denkens führen 40
3. Die logizistischen Konzeptionen des juristischen Denkens 41
4. Rhetorisch-topische Lehrmeinungen vom juristischen Denken 47
5. Das harmonische Zusammenspiel von Logik und Rhetorik im juristischen Denken 53
B/III. Grundlagenprobleme der Theorie des juristischen Denkens 61
1. Vorbemerkung 61
2. Die Non-Kognitivität des Sollens und der Werte 62
3. Die Norm als Kommunikat 70
4. Die Naturrechtsproblematik als logisches und gnoseologisches Problem 75
5. Die philosophische Basis des Normenfolgerns 80
6. Das Problem der Offenheit des Normensystems 85
7. Das juristische Denken zwischen Logik und Rhetorik 90
8. Schlußbemerkungen 94
C. Wesen und Aufbau des Rechts 95
C/I. Die Norm als Gedanke und Realität 95
1. Vorbemerkung 95
2. Basis und Ziel der ontologischen Wesensbestimmung der Norm 96
3. Die Idealität der Norm 97
4. Die Spezifik des Normgedankens 99
5. Die Norm als Realität 101
6. Die Rechtsordnung in gedanklicher und realer Perspektive 105
7. Der Charakter der Rechtswissenschaften 107
8. Die Normenlogik als Hilfswissenschaft der Rechtswissenschaften 109
C/II. Ober die Offenheit des rechtlichen Normensystems 111
1. Der Begriff der Offenheit von Normensystemen 112
2. Die logischen Konsequenzen der Offenheit der Normensysteme 114
3. Übersicht über die mit der Offenheit zusammenhängenden rechtsmethodologischen Probleme 116
4. Rechtsfreier Raum und potentielles Willensfeld 117
a) Rechtsfreier Raum als Tatsache 117
b) Rechtsfreier Raum als rechtspolitisches Postulat 118
c) Normative Selbstbeschränkung des Rechts 118
5. Offenheit und semantische Unbestimmtheit 118
6. Entscheidungsdetermination im potentiellen Willensfeld 119
7. Bewegliche Determination des Sollens 121
8. Normen vom Typus des § 7 ABGB und das Non-liquet-Problem 122
D. Recht, Gerechtigkeit, Logik 127
D/I. Wahrheit, Recht und Moral. Eine Analyse auf kommunikationstheoretischer Grundlage 127
1. Die Behauptungskonvention als Voraussetzung der Übermittlung von Informationen über Tatsachen 129
2. Handlung und Wissen 132
3. Kollektivhandlung und Kooperation 134
4. Das Wahrheitspostulat als Fundamentalprinzip der Moral 136
a) Moralische Folgerungen aus der Struktur der Sprachkommunikation 136
b) Das Wahrheitspostulat und die Bedingungen des richtigen Handelns 137
5. Abschließende Überlegungen 143
D/II. Gleichheitspostulate. Eine strukturtheoretische und rechtspolitische Betrachtung 146
1. Logische und erkenntnistheoretische Probleme der Gleichheit und Identität 147
2. Die Formulierung des Prinzips der formalen Gleichheit und seine Abtrennung von inhaltlichen Postulaten 150
3. Die Bedeutung der formalen Gleichheit 152
4. Gleichheit vor dem Gesetz 154
5. Inhaltliche Gleichheitspostulate 155
6. Gleichheit und Billigkeit 160
7. Gerechtigkeit und Gleichheit 162
D/III. Einzelfallgerechtigkeit. Ein Beitrag zum Studium der logischen Bedingungen der Gerechtigkeit 164
1. Die Problemsituation, die Fragestellung unserer Untersuchung 164
2. Die Struktur der Rechtsregel 167
3. Generelle Rechtsregel und das Prinzip der formalen Gerechtigkeit 172
4. Differenzierende Gerechtigkeit 178
5. Der Begriff der Einzelfallgerechtigkeit 180
6. Die Billigkeitsentscheidung 189
7. Zusammenfassende Thesen 192
D/IV. Begründung oder Illusion. Erkenntniskritische Gedanken zu John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit 195
1. Unser Bedürfnis, Moral und Recht als wohlbegründet zu verstehen 196
2. Der Streit um das Naturrecht. Die aktuelle Tendenz, den Streit durch eine materiale Begründungstheorie zu überwinden 197
3. John Rawls' Gerechtigkeit als Fairneß — die Aufgaben meiner Überlegungen 199
4. Der Kontrakt als moraltheoretische Argumentationsform 201
5. Die Urposition, der Schleier des Nichtwissens, die Grundgüter 203
6. Gerechtigkeit als Verteilungsproblem. Probleme der Rawlsschen Gerechtigkeitsgrundsätze 206
7. Rawls' weltanschauliche Grundüberzeugungen 212
8. Zum Begriff der Gerechtigkeit 214
9. Die Bedeutung der Rawlsschen Gerechtigkeitstheorie 215
Quellennachweis 217
Bibliographie: Ausgewählte Literatur zum Thema „Logische Analyse in der Jurisprudenz 218
I. Juristisches Denken und Normenlogik 218
II. Strukturtheorie des Rechts 219
III. Gerechtigkeit und Logik 220