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Möglichkeiten und Grenzen der Streitbeilegung ethnischer Konflikte durch die OSZE,

dargestellt am Konflikt im ehemaligen Jugoslawien

Wenig, Marcus

Schriften zum Völkerrecht, Vol. 124

(1996)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 18
Einleitung 23
Erstes Kapitel: Die OSZE – Vom Konferenzprozeß zur Organisation 27
I. Entstehung und Entwicklung der OSZE 27
II. Die Institutionen der OSZE 34
1. Einführung 34
2. Die Folgetreffen 36
3. Der Ministerrat (ehem. KSZE-Rat) und die Institution des amtierenden Vorsitzenden (aV) 37
4. Der Hohe Rat (ehem. Ausschuß Hoher Beamter, AHB) 41
5. Der Ständige Rat (ehem. Ständiger Ausschuß, StA) 43
6. Der Generalsekretär (OSZE-GS) 47
7. Das OSZE-Sekretariat mit eingegliedertem Konfliktverhütungszentrum (KVZ) 48
8. Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR) 51
9. Der Hohe Kommissar der OSZE für nationale Minderheiten (HKNM) 54
10. Das OSZE-Forum für Sicherheitskooperation (FSK) 55
11. Der Vergleichs-und Schiedsgerichtshof der OSZE 56
12. Sonstige Institutionen 58
III. Der Rechtscharakter der OSZE 58
1. Die Rechtsnatur der OSZE-Dokumente 58
a) Begriffsbestimmung 58
b) Verbindliche und unverbindliche OSZE-Dokumente 60
c) Die Rechtsnatur der verbindlichen OSZE-Dokumente 61
(1) Die Rechtsnatur der Schlußakte von Helsinki 62
(2) Die Rechtsnatur der anderen OSZE-Dokumente 66
(a) Die rechtliche Einordnung der anderen OSZE-Hauptdokumente (Folgetreffen und Charta von Paris) 66
(b) Der Rechtscharakter des Kopenhagener Dokumentes und die Problematik des “menschenrechtlichen soft-law” 67
(α) Stellungnahme zur völkerrechtlichen Verbindlichkeit 68
(β) Stellungnahme zur Bezeichnung der Bestimmungen des Kopenhagener Dokuments als “soft-law” 70
(γ) Ergebnis zur Untersuchung der Bestimmungen des Kopenhagener Dokuments 72
(3) Ergebnis der Untersuchung hinsichtlich der Rechtsnatur der verbindlichen OSZE-Dokumente 72
(4) Bedeutung und Konsequenzen des außerrechtlichen Charakters der OSZE-Dokumente 73
(a) Die Vorteile des außerrechtlichen Charakters der OSZE-Dokumente 73
(b) Die Gewährleistung der Einhaltung der OSZE-Normen 73
d) Die rechtliche Relevanz der OSZE-Dokumente für die Völkerrechtsordnung 74
(1) Die deklaratorische Bekräftigung und Konkretisierung geltender Völkerrechtsregeln 75
(2) Die Transformation der außerrechtlichen OSZE-Normen in geltendes Völkerrecht 75
e) Die Rechtsnatur der Beschlüsse der KSZE-/OSZE-Institutionen 77
2. Der völkerrechtliche Status der Organisation OSZE 77
a) Einführung 77
b) Die Rechtsnatur der KSZE 78
(1) Der Begriff der internationalen Organisation 78
(2) Die Anwendung der Begriffskomponenten auf die KSZE 79
(a) Die funktionale Komponente 79
(b) Die genetische Komponente 80
(α) Das Abstellen auf eine völkerrechtliche Willenseinigung in Gestalt eines Gründungsvertrages oder in anderer Form 80
(β) Das Abstellen auf die Institutionalisierung (Internationale Organisation qua Faktizität) 81
(αα) Die These 81
(ββ) Die rechtliche Einordnung der ASEAN als Indiz für die Einordnung der KSZE 82
(γγ) Übertragbarkeit der rechtlichen Qualifikation der ASEAN auf die KSZE und Untersuchung der Zubilligung von von Organisationsqualität qua Faktizität 84
(δδ) Stellungnahme zur Zuerkennung von Organisationsqualität qua Faktizität 85
(3) Zwischenergebnis 85
(4) Die Frage der Völkerrechtssubjektivität der KSZE 85
(a) Der Begriff der Völkerrechtssubjektivität 85
(b) KSZE und Völkerrechtssubjektivität 86
(5) Ergebnis 90
c) Folgerungen für die Rechtsnatur der OSZE 91
3. Die OSZE als “regionale Abmachung” i.S.v. Kapitel VIII SVN 92
a) Einführung 92
b) Die Voraussetzungen einer regionalen Abmachung unter besonderer Berücksichtigung des Gründungsvertrages und ihr Vorliegen bei der OSZE 92
c) Ergebnis 97
Zweites Kapitel: Die Streitbeilegungsmechanismen der OSZE und ihr Einsatz im Jugoslawienkonflikt 99
I. Darstellung der bisher entwickelten Streitbeilegungsmechanismen 99
1. Einführung 99
a) Begriffsbestimmung 99
b) Die Streitbeilegungsmechanismen und die Umbenennung der KSZE in OSZE 99
c) Hintergrund der Entwicklung der Streitbeilegungsmechanismen 99
d) Die völkerrechtliche Bedeutung der Streitbeilegungsmechanismen 101
e) Die Einschränkungen des Konsensprinzips durch die Streitbeilegungsmechanismen 102
f) Kurzübersicht und Darstellungsweise der Streitbeilegungsmechanismen 104
2. Der Mechanismus für Konsultationen und Zusammenarbeit in bezug auf ungewöhnliche militärische Aktivitäten 105
a) Überblick 105
b) Darstellung des Verfahrens 106
c) Bewertung 107
3. Der Mechanismus für Konsultation und Zusammenarbeit in dringenden Situationen 108
a) Überblick 108
b) Darstellung des Verfahrens 108
c) Bewertung 109
4. Der Mechanismus der menschlichen Dimension 110
a) Überblick 110
b) Darstellung des Verfahrens 111
(1) Das Konsultationsverfahren 111
(2) Überprüfungen vor Ort 112
(a) Die Expertenmission 112
(b) Die Berichterstattermission 114
c) Bewertung 116
(1) Vergleich mit völkerrechtlichen Verfahren 116
(2) Vorteile und Schwächen des Mechanismus der menschlichen Dimension 117
5. Der Mechanismus für Frühwarnung und Frühmaßnahmen des HKNM 120
a) Überblick 120
b) Darstellung des Verfahrens 120
c) Bewertung 122
6. Das Frühwarnverfahren vor dem Hohen Rat 126
a) Überblick 126
b) Darstellung des Verfahrens 127
c) Bewertung 128
7. Erkundungs- und Berichterstatter- sowie Langzeitmissionen des Hohen Rates und des Ständigen Rates 129
a) Überblick 129
b) Darstellung des Verfahrens 129
c) Bewertung 134
8. Friedenserhaltende Operationen der OSZE 136
a) Überblick 136
b) Darstellung des Verfahrens 137
c) Bewertung 138
9. Der Mechanismus zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten (Valletta-Mechanismus) 140
a) Entwicklung 140
b) Überblick 142
c) Darstellung des Verfahrens 143
d) Bewertung 145
(1) Die grundsätzliche Problematik der friedlichen Streitbeilegung 145
(2) Die Subsidiaritätsregel des Abschnitts III 146
(3) Der Souveränitätsvorbehalt des Abschnitts XII 148
(4) Die Beschränkung auf zwischenstaatliche Konflikte 149
(5) Die fehlende Verbindlichkeit der Erklärungen des Mechanismus 150
(6) Das Verhältnis des Valletta-Mechanismus zum Dringlichkeitsmechanismus 151
(7) Abschließende Bewertung 151
10. Das Vergleichsverfahren vor der OSZE-Vergleichskommission im Rahmen des “Übereinkommens über Vergleichs- und Schiedsverfahren innerhalb der KSZE” 152
a) Überblick 152
b) Darstellung des Verfahrens 153
c) Bewertung 155
11. Das Schiedsverfahren vor dem OSZE-Schiedsgericht im Rahmen des “Übereinkommens über Vergleichs- und Schiedsverfahren innerhalb der KSZE” 158
a) Überblick 158
b) Darstellung des Verfahrens 158
c) Bewertung 161
12. Das Verfahren vor der OSZE-Vergleichskommission 163
a) Überblick 163
b) Darstellung des Verfahrens 164
c) Bewertung 166
13. Anhang: Die Bestimmungen über einen Vergleich auf Anordnung 167
a) Darstellung 167
b) Einordnung 167
c) Verhältnis zu Art. 33 Abs. 1 SVN 167
d) Bewertung 168
II. Der Einsatz der Streitbeilegungsmechanismen im Jugoslawienkonflikt 168
1. Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien: Ursachen und Ablauf 168
a) Einführung 168
b) Der geschichtliche Hintergrund (von der Staatsgründung 1918 bis zu den Unabhängigkeitserklärungen Sloweniens und Kroatiens) 169
(1) Die Zwischenkriegszeit (1918–1941) 169
(2) Die Kriegs-und unmittelbare Nachkriegszeit (1941–1945) 172
(3) Die Ära Tito (1945–1980) 175
(4) Wirtschaftskrise und serbischer Nationalismus als Wegbereiter der Desintegration (die Jahre 1980–1990) 177
(5) Der Zerfall Jugoslawiens (1990–1991) 182
c) Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien 184
(1) Die kämpferischen Auseinandersetzungen in Slowenien 184
(2) Der Krieg in Kroatien 186
(a) Die Entwicklung in Kroatien bis zur Unabhängigkeitserklärung 186
(b) Die serbische Offensive im August 1991 und ihre Hintergründe 188
(c) Miloševićs Ziel eines Großserbiens und die Folgen für Kroatien 189
(d) Die Entwicklung zwischen Januar 1992 und Dezember 1994 191
(e) Friedensperspektiven für Kroatien unter Berücksichtigung der Situation in den serbisch besetzten Gebieten 195
(α) Die gegensätzlichen Standpunkte Kroatiens und der RSK-Repräsentanten 195
(β) Belgrader Teilungspläne im Lichte machtpolitischer Veränderungen 195
(γ) Die Folgen der fehlenden Mandatserfüllung der UNPROFOR in Kroatien 200
(δ) Die Situation im Frühjahr 1995 202
(3) Der Krieg in Bosnien-Herzegowina 204
(a) Die Entwicklung in Bosnien-Herzegowina bis zur Unabhängigkeitserklärung 204
(b) Die Auswirkung der Anerkennung Bosnien-Herzegowinas auf die dortige Situation 208
(c) Die kroatisch-muslimische Auseinandersetzung in Bosnien-Herzegowina 211
(d) Die Ausrufung der Autonomen Provinz Westbosnien 212
(e) Internationale Friedenspläne und Teilungsvorschläge zwischen 1992 und 1993 213
(f) UN-Resolutionen zur Errichtung und militärischen Absicherung von Sicherheitszonen 215
(g) Die NATO-Ultimaten von Sarajevo und Goražde 218
(h) Die Bildung der Föderation von Bosnien und Herzegowina 219
(i) Der Friedensplan der Bosnien-Kontaktgruppe und die Haltung der bosnischen Serben 221
(j) Die Ereignisse in Bosnien-Herzegowina bis März 1995 223
(k) Ausblick 224
(4) Weitere Konfliktherde im ehemaligen Jugoslawien 225
(a) Das Kosovo 225
(b) Die Woiwodina 228
(c) Der Sandschak 230
(d) Die “Ehemalige Jugoslawische Republik Makedonien” 232
2. Die Bemühungen der KSZE zur Streitbeilegung im ehemaligen Jugoslawien. 235
a) Die Aktivierung des militärischen Krisenmechanismus und des Dringlichkeitsmechanismus als Reaktion auf das Eingreifen der jugoslawischen Bundesarmee im Juni 1991 235
(1) Die Einsetzung des militärischen Krisenmechanismus 235
(a) Ablauf 235
(b) Bewertung 236
(2) Die Einsetzung des Dringlichkeitsmechanismus 238
(a) Ablauf 238
(b) Bewertung 239
b) Die bisher von der KSZE ins ehemalige Jugoslawien entsandten Missionen 242
(1) Die Berichterstattermission zur Menschenrechtslage in Jugoslawien, sog. “Fleiner-Gerster-Mission”, vom 12. bis 20. Dezember 1991 und 7. bis 10. Januar 1992 242
(a) Ablauf 242
(b) Bewertung 243
(2) Die Langzeitmissionen nach Kosovo, Woiwodina und Sandschak vom 8. September 1992 bis Mitte Juli 1993 245
(a) Ablauf 245
(b) Bewertung 247
(3) Die Berichterstattermission nach Bosnien-Herzegowina zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen, sog. “Thomson-Mission”, vom 29. August bis 4. September 1992 und die Anschlußmission nach Serbien und Montenegro, sog. “Blackwell-Mission”, vom 13. bis 18. Januar 1993 248
(a) Ablauf 248
(b) Bewertung 248
(4) Die Beobachtermission nach Skopje, um eine Ausbreitung des Konflikts im ehemaligen Jugoslawien nach Makedonien zu verhindern, sog. “spillover Mission”, eingesetzt durch AHB-Beschluß vom 18. September 1992 249
(a) Ablauf 249
(b) Bewertung 250
(5) Die Berichterstattermission zur Untersuchung von Berichten über Angriffe auf Zivilpersonen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina, sog. “Corell-Mission”, vom 30. September bis 5. Oktober 1992 251
(a) Ablauf 251
(b) Bewertung 251
(6) Die Sanktionsunterstützungsmissionen nach Albanien, Bulgarien, Kroatien, Makedonien, Rumänien, der Ukraine und Ungarn zur Überwachung der Einhaltung der UN-Sanktionen, eingesetzt durch EG und 16. AHB-Treffen mit Beschluß vom 18. September 1992 in Umsetzung des Mandats der Londoner Jugoslawien-Konferenz 252
(a) Ablauf 252
(b) Bewertung 253
(7) Die KSZE-Mission in Sarajevo, eingesetzt durch Beschluß des Ständigen Ausschusses vom 2. Juni 1994 254
(a) Ablauf 254
(b) Bewertung 255
c) Die Behandlung der Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens durch die KSZE 255
(1) Die Aufnahme von Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina 255
(2) Der Ausschluß “Jugoslawiens” (Serbien-Montenegros) von den KSZE-Treffen und die Voraussetzungen für eine Wiederzulassung 256
(a) Die Suspendierung der Teilnahme Jugoslawiens (Serbiens und Montenegros) an den Treffen der KSZE 256
(b) Die Voraussetzungen für eine Wiederzulassung Jugoslawiens zu den Treffen der OSZE unter besonderer Berücksichtigung der formellen Erfordernisse 258
3. Abschließende Bewertung der Bemühungen der KSZE zur Streitbeilegung im ehemaligen Jugoslawien 259
Drittes Kapitel: Handlungsalternativen 263
I. Einführung 263
II. Die Verhängung von Wirtschaftssanktionen durch die OSZE 264
1. Die Zulässigkeit von Wirtschaftssanktionen durch die OSZE nach OSZE-Normen 264
a) Begriffsbestimmung 264
b) Dokumentenlage 265
c) Ergebnis 266
2. Die völkerrechtliche Zulässigkeit von Wirtschaftssanktionen im Rahmen der OSZE 267
a) Das OSZE-Handelsembargo und die völkerrechtliche Zulässigkeit eines individuellen Handelsembargos 267
(1) Einführung 267
(2) Mögliche völkerrechtliche Schranken der Verhängung eines individuellen Handelsembargos 268
(a) Recht und Pflicht zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit 268
(b) Gewaltverbot 269
(c) Interventionsverbot 270
(d) Diskriminierungsverbot 273
(e) Das GATT als spezielle völkervertragsrechtliche Schranke 275
(f) Handelsverträge 276
(3) Zwischenergebnis und Rechtfertigungsgründe 276
(4) Ergebnis 278
b) Das OSZE-Handelsembargo und die Beschränkung des Art. 53 SVN 278
(1) Einführung 278
(2) Der Inhalt des Begriffs der “Zwangsmaßnahme” in Art. 53 SVN 279
(a) Systematik und Entstehungsgeschichte der UN-Charta 279
(b) Die Praxis des UN-Sicherheitsrates 281
(c) Die Bestimmung des Begriffs der “Zwangsmaßnahme” anhand der Ziele und Grundsätze der UN-Charta 283
(3) Ergebnis 288
c) Die Berücksichtigung des außerrechtlichen Charakters der OSZE 288
d) Ergebnis 289
3. Die Effizienz von Wirtschaftssanktionen 289
a) Die begrenzte Effizienz regionaler Wirtschaftssanktionen 290
b) Der Grundsatz der Verhängung von Wirtschaftssanktionen und seine praktische Relevanz im Jugoslawienkonflikt 290
c) Die Auswirkungen der UN-Wirtschaftssanktionen auf den Krieg im ehemaligen Jugoslawien 292
(1) Das Waffenembargo der VN und seine Folgen 292
(2) Das Zögern der VN bei der Verhängung eines umfassenden Handelsembargos, insbesondere eines Ölembargos 293
(3) Die Durchbrechungen der UN-Sanktionen und ihre Hintergründe 295
d) Die Nebenfolgen von Wirtschaftssanktionen am Beispiel des Handelsembargos gegen Restjugoslawien 299
e) Wirtschaftssanktionen und ethnische Kriege 300
4. Ergebnis 301
III. Der Umbau der OSZE in ein System kollektiver Sicherheit 302
1. Einführung und Begriffsbestimmung 302
2. Die Vorschläge zur Umwandlung der KSZE in ein System kollektiver Sicherheit 303
3. Die Realisierungswahrscheinlichkeit dieser Vorschläge 308
a) Die grundsätzliche Problematik des Konzepts der kollektiven Sicherheit 308
b) OSZE-immanente Hindernisse 310
4. Ergebnis 311
Viertes Kapitel: Abschließende Bewertung der Möglichkeiten der OSZE bei der Beilegung von Streitigkeiten unter besonderer Berücksichtigung der ihr im Rahmen ethnischer Konflikte erwachsenden Aufgaben 313
I. Die Bedeutung des präventiven Konfliktlösungsansatzes der OSZE für die internationale Sicherheit 313
II. Die künftigen Aufgabenfelder der OSZE 317
1. Überblick 317
2. Regionale Friedenssicherung durch Vertrauensbildung und friedliche Streitbeilegung 318
3. Die Präzisierung von Schutzbestimmungen für Minderheiten innerhalb multiethnischer Staaten und ihre Implementierung 321
a) Einführung 321
b) Das derzeitige Konfliktpotential im OSZE-Raum und seine Hintergründe 322
c) Die bisherige Beschränkung der OSZE auf individuelle Minderheitenrechte 323
d) Autonome Selbstverwaltung im Rahmen föderaler Selbstbestimmung zur Sicherung von Identität und Integrität 324
e) Die momentanen Grenzen der Gewährung autonomer Selbstverwaltung im Rahmen föderaler Selbstbestimmung am Beispiel des Minderheitenschutzes durch den Europarat 326
f) Die künftigen Aufgabenfelder der OSZE im Bereich der Minderheitenrechte 327
g) Die Konkretisierung von Minderheitenschutzbestimmungen durch EG und Badinter Schiedskommission 328
(1) Individuelle Minderheitenrechte 328
(2) Kollektive Minderheitenrechte 330
h) Folgen für die OSZE 330
4. Die Entwicklung von Regelungsmechanismen für die Auflösung von Mehrvölkerstaaten, die Sezession von Teilgebieten und die Staatenneubildung 331
a) Einführung 331
b) Die Zubilligung eines Sezessionsrechtes 332
c) Die Problematik der Anerkennung 333
d) Aufgaben für die OSZE 334
(1) Die Erarbeitung von Richtlinien zur Sezession und Neugründung von Staaten 334
(2) Die inhaltliche Ausgestaltung dieser Richtlinien 335
(a) Die Ergebnisse der Badinter Schiedskommission 335
(b) Die begrenzte Übertragbarkeit dieser Ergebnisse 336
(c) Konsequenzen für die OSZE 337
5. Die Ausarbeitung von Verfahrensregeln für Grenzkorrekturen und deren Überwachung 338
III. Zusammenfassung 339
Zusammenfassung der Arbeit in Thesenform 341
Literaturverzeichnis 345
Anhang (Übersichten und Abbildungen) 369