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Studien zum Recht der städtebaulichen Umlegung

Eigentumsgarantie, naturschutzrechtliche Eingriffsregelung und Flächenbeiträge

Schmidt-Aßmann, Eberhard

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 700

(1996)

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Table of Contents

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Inhaltsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 10
Vorbemerkungen 13
Erster Abschnitt: Die eigentumsverfassungsrechtliche Problematik der Umlegung 16
(1) Zur Bedeutung der Qualifikationsfrage 16
(2) Zu den Diskussionsebenen der Qualifikationsfrage 17
A. Die Einstufung der Umlegung in der fachgerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum 19
I. Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts 20
1. Abgrenzung nach der Interessenformel 20
2. Verlagerungen auf eine Folgenbetrachtung 22
3. Bedeutung der jüngeren Rechtsprechung 26
II. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs 29
1. Die Interessenformel als Grundlage 29
a) Grundlinie: Privatnützigkeit 29
b) Zweckkonkretisierungen 31
2. Die Wertformel als Zusatzkriterium 33
III. Die eigentumsverfassungsrechtliche Einstufung der Umlegung in der Literatur 36
1. Umlegung als Inhalts- und Schrankenbestimmung 36
2. Andere Einstufungen der Umlegung 38
a) Ältere Literatur 38
b) Jüngere Literatur 39
IV. Zwischenergebnis 40
B. Die Bedeutung der neueren eigentumsrechtlichen Dogmatik 41
I. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu Fragen der Bodenordnung 42
1. Die Entscheidung zum Umlegungsvorteil 42
2. Das Deichordnungsurteil 43
3. Die Entscheidung zur Unternehmensflurbereinigung 43
a) Enteignungstatbestand 44
b) Fragen der \"Vorwirkung 45
c) Enteignungsrechtliche Konsequenzen 46
II. Das größere Umfeld der eigentumsverfassungsrechtlichen Dogmatik 46
1. Der Gehalt der Eigentumsgarantie (Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG) 47
a) Bedeutungsschichten 47
aa) Rechtsstellungsgarantie 47
bb) Rechtsinstitutsgarantie 48
b) Inhalt: Privatnützigkeit 49
2. Die Aufgaben des Gesetzgebers (Art. 14 Abs. 1 S. 2 GG) 50
a) Rechtserzeugter Schutzbereich 50
b) Determinanten der Ausgestaltung 51
3. Die Sozialgebundenheit (Art. 14 Abs. 2 GG) 52
a) Bestand und Wandelbarkeit 53
b) Differenzierte Interessenstrukturen 54
4. Der Begriff der Enteignung (Art. 14 Abs. 3 GG) 55
a) Reformalisierung: \"Entzug 55
b) Zwecke des Entzuges 57
C. Zusammenfassung: Qualifikation nach der Privatnützigkeit 58
I. Das Dilemma unterschiedlicher Rationalitäten 59
II. Mögliche Kriterien der Zweckkonkretisierung 60
IIΙ. Typisierung und Bilanzierung als Methoden der Zweckbestimmung 62
1. Spektrum der Anknüpfungsmöglichkeiten 62
2. Vermittelnde Betrachtung 63
a) Phase der Zwecksetzung 64
b) Phase der Zuteilung und Abfindung 64
Zweiter Abschnitt: Der Einsatz der Umlegung zur Aufbringung eingriffsrechtlicher Ausgleichs- und Ersatzflächen (§§ 8a-c BNatSchG) 65
A. Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung im Städtebau 66
I. Das Grundmodell des § 8 BNatSchG 66
1. Eingriffs- und Pflichtensystem 66
a) Eingriffsbegriff 66
b) Pflichtensystem 67
2. Grundlage im Verursacherprinzip 68
3. Bisherige Einbeziehung baurechtlicher Sachverhalte 70
a) Qualifiziert beplanter Bereich (§ 30 BauGB) 71
b) Innenbereich (§ 34 BauGB) 72
c) Außenbereich (§ 35 BauGB) 72
4. Zusammenfassung 73
II. Die neue planerische Variante der §§ 8a-c BNatSchG 73
1. Planerische Bewältigungsverantwortung 75
a) Ermittlungspflichten 75
b) Gestaltungspflichten 76
c) Abwägungspflichten 76
2. Materielle Erfullungsverantwortung 78
3. Rechtspraktische Regelungsverantwortung 79
ΙII. Zwischenergebnis 80
B. Die Realisierung der planerischen Eingriffsregelung durch das Instrument der Umlegung: Bedeutung der Zweckformel 81
I. Umlegung und andere Durchführungsinstrumente 82
1. Städtebauliche Verträge: freiwillige Umlegung 82
2. \"Verursacher-nahe\" Ausgleichskonzepte 84
II. Die Privatnützigkeit und die Zweckvertypungen des § 45 BauGB 85
1. Die gesetzlichen Zwecktypisierungen 86
2. Ausgleichs- und Ersatzflächen 88
a) Eigentümer der Eingriffsgrundstücke 88
b) Eigentümer der Ausgleichs- und Ersatzflächen 89
aa) Eigentümer im vorgeprägten Interessenverbund 89
bb) Eigentümer im gewillkürten Interessenverbund 89
c) Zwischenergebnis 91
C. Die Zuteilung von Ausgleichs- und Ersatzflächen in der Umlegung 92
I. Die Zuteilung aus der Verteilungsmasse gemäß § 59 Abs. 1 BauGB 93
1. Die Grundsätze der läge- oder lagewertgleichen Zuteilung 94
a) Gleiche Lage 95
b) Gleichwertige Lage 95
2. Die Grundsätze der anteilsgleichen und wertgleichen Zuteilung 96
a) Grundlagen 96
b) Bewertungsfragen 97
aa) Überkommene Bewertungsansätze 98
bb) Neuere Bewertungsansätze 100
II. Die Zuteilung als Gemeinschaftsanlage gemäß § 61 Abs. 1 BauGB 101
1. Der Begriff der Gemeinschaftsanlage 102
a) Einrichtungsbezogene Interpretation 102
b) Funktionelle Interpretation 102
2. Weitere Zulässigkeitsvoraussetzungen 103
III. Der Vorwegabzug gem. § 55 Abs. 2 BauGB 104
1. Verkehrsflächenbedingte AuE-Flächen 105
a) Vorwegabzug als örtliche Verkehrsflächen (Nr. 1) 105
b) Vorwegabzug als Grünflächen (Nr. 2) 106
c) Gemeinsame Grundsätze 106
2. Bauflächenbedingte AuE-Flächen 108
a) Meinungsstand der Literatur 108
b) Stellungnahme 111
aa) Keine abstrakte Solidargemeinschaft 112
bb) Verursacher-begründete Solidargemeinschaft 113
cc) Konkrete Feststellung 113
IV. Der Vorwegabzug gem. § 55 Abs. 5 BauGB 115
1. Verfassungsrechtliche Fragen 115
a) Grundlagen 116
b) Konsequenzen 117
2. Abzug von Ausgleichs- und Ersatzflächen 118
a) Durch öffentliche Nutzung bedingte AuE-Flächen 118
b) Bauflächenbedingte AuE-Flächen 119
aa) Flächen für öffentliche Nutzungszwecke 119
bb) Enteignungsrechtliche Implikationen 120
Dritter Abschnitt: Verfassungsfragen eines erhöhten Flächenbeitrags 122
A. Die historische Entwicklung des Rechts der Flächenbeiträge 123
I. Vorab: zu den Begriffen 123
II. Vorläuferregelungen im älteren Recht 124
1. Lex Adickes 124
2. Badisches Ortsstraßengesetz 126
3. Referentenentwurf für ein Reichsstädtebaugesetz 126
4. Reichsumlegungsordnung 126
5. Württemberg-Badisches Baulandgesetz 127
6. Nordrhein-Westfälisches Aufbaugesetz 128
7. Rheinland-Pfälzisches Aufbaugesetz 129
ΙII. Die Entstehungsgeschichte des § 58 BauGB 129
1. Regierungsentwurf zum BBauG 129
2. Die endgültige Fassung des § 58 BBauG 131
IV. Zusammenfassung 132
B. Die derzeitige Regelung des § 58 Abs. 1 BauGB und die Forderungen nach einer Erhöhung der Flächenbeiträge 133
I. Zur Verfassungsmäßigkeit der bisherigen Regelung 133
II. Neuere Forderungen nach einer Erhöhung der Flächenbeiträge 136
1. Stellungnahmen für eine Erhöhung 136
2. Stellungnahmen gegen Erhöhungen 137
C. Flächenbeiträge im Konzept der privatnützigen Umlegung 138
I. Flächenbeiträge als Ausdruck des Vorteilsausgleichsgedankens 138
1. Die einzelnen Bestandteile des Umlegungsvorteils 138
a) Vorteile durch Bereitstellung von Erschließungsflächen 139
b) Vorteile aus der Neuordnung 139
2. Verhältnis zum Planungsvorteil und zu gemeindlichen Aufwendungen 140
II. Vorteilsausgleich und Privatnützigkeit 141
1. Flächenabzug für Erschließungsmaßnahmen (§ 55 Abs. 2 BauGB) 142
2. Flächenbeitrag für den allgemeinen Vorteilsausgleich 142
a) Umlegungsvorteile im Schutzbereich des Art. 14 Abs. 1 GG 142
b) Unterschiede zur Wertumlegung 143
c) Verfassungsfunktion der Obergrenzenregelung 144
ΙII. Die derzeitige Obergrenze und ihre Erhöhung 145
1. Variabilität der Prozentsätze 145
a) Bedeutung als akzeptierte Mindestsätze 146
b) Unsichere ältere \"Erfahrungswerte 146
c) Notwendigkeit neuer Erfahrungswerte 148
2. Erhöhungsbedarf im Gefolge des § 8a BNatSchG 148
a) Konkrete Regelungsmöglichkeiten 149
b) Fragen einer Belastungsobergrenze 150
Zusammenfassung 151
Literaturverzeichnis 156