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Die Befreiung von Verbindlichkeiten nach Art. 135a Abs. 2 GG

Haratsch, Andreas

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 752

(1998)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 15
Einleitung 23
Erster Teil: Die Einfügung des Art. 135a Abs. 2 in das Grundgesetz durch Art. 4 Nr. 4 EinigungsV 27
1. Kapitel: Vereinbarkeit mit Art. 79 Abs. 1 GG 27
A. Grundsatz der Verfassungsklarheit 27
B. Anwendbarkeit des Art. 79 Abs. 1 Satz 1 GG auf den Einigungsvertrag 28
I. Ausnahme für völkerrechtlich veranlaßte Änderungen des Grundgesetzes 29
1. Die völkerrechtliche Natur des Einigungsvertrages 29
2. Grundsätzliche Unanwendbarkeit des Art. 79 Abs. 1 Satz 1 GG? 31
3. Verfassungsdurchbrechung aufgrund der Gleich- oder Höherrangigkeit völkerrechtlicher Rechtssätze? 32
a) Rang der allgemeinen Regeln des Völkerrechts im innerstaatlichen Recht 32
b) Rang völkerrechtlicher Verträge im innerstaatlichen Recht 35
II. Ausnahme gemäß Art. 79 Abs. 1 Satz 2 GG 36
1. Völkerrechtlicher Vertrag 38
2. Friedensregelung oder Vorbereitung einer Friedensregelung 38
a) Der Einigungsvertrag als friedensvertragliche Regelung 38
b) Einbettung des Einigungsvertrags in ein friedensvertragliches Regelungsgeflecht 42
3. Klarstellungsklausel 45
III. Ausnahme nach Art. 23 Satz 2 GG a. F. 47
IV. Ausnahmen gemäß Art. 24 Abs. 1 GG und gemäß Art. 23 GG n. F. 49
V. Analoge Anwendung des Art. 24 Abs. 1 GG 52
C. Die Voraussetzungen des Art. 79 Abs. 1 Satz 1 GG 54
I. Bedenken gegen eine völkerrechtlich vereinbarte Grundgesetzänderung 54
1. Die Verfassungsverantwortung des Parlaments 55
2. Der Einfluß der DDR auf den Inhalt des Grundgesetzes 55
II. Verstoß gegen Art. 79 Abs. 1 Satz 1 GG i.V.m. dem Vorbehalt des Gesetzes 58
III. Der „Vorbehalt des vom Parlament mitgestalteten Gesetzes\"? 61
IV. Wortlautwiederholung der Grundgesetzänderungen im Vertragsgesetz 62
2. Kapitel: Das Gesetzgebungsverfahren bei paktierten Verfassungsänderungen 64
A. Die Vorgaben der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages 64
B. Die Zulässigkeit der Beschränkung der Rechte des Bundestages 66
I. Vertrag im Sinne von §82 Abs. 2 GO BT i.V.m. Art. 59 Abs. 2 Satz 1 GG 67
1. Verträge mit auswärtigen Staaten 67
a) Die Rechtslage Deutschlands 67
aa) Die Diskontinuitätstheorien 68
bb) Die Kontinuitätstheorien 69
cc) Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 70
dd) Kritische Würdigung 71
(1) Die Fortexistenz Deutschlands 71
(2) Das Verhältnis der Bundesrepublik Deutschland zum fortbestehenden gesamtdeutschen Staat 74
(3) Das Verhältnis der Bundesrepublik Deutschland zur Deutschen Demokratischen Republik 76
(4) Das Verhältnis der Deutschen Demokratischen Republik zum fortbestehenden gesamtdeutschen Staat 76
b) Folgen für die staats- und völkerrechtliche Einordnung des Einigungsvertrages 83
aa) Die Staatsqualität der Deutschen Demokratischen Republik 83
bb) Die Auswärtigkeit der Deutschen Demokratischen Republik 86
2. Politische Beziehungen des Bundes oder Gegenstände der Gesetzgebung 90
II. Verfassungsrechtliche Anforderungen an das Gesetzgebungsverfahren 92
1. Das Gesetzgebungsverfahren im Rahmen von Art. 79 Abs. 1 Satz 2 GG 92
2. Das Gesetzgebungsverfahren außerhalb der Kategorien des Art. 79 Abs. lSatz2GG 92
a) Verkürzung der Rechte des Deutschen Bundestages 95
b) Selbstbeschränkung der Rechte des Bundestages 95
c) Der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 18. September 1990 96
d) Kritische Würdigung 97
aa) Grundsätzliche Zulässigkeit vertraglich vereinbarter Verfassungsänderungen ? 98
bb) Ausnahme gemäß Art. 23 Satz 2 GG a. F. 101
(1) Das Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes 103
(2) Die pflichtgemäße Einschätzung der politischen Lage durch die Bundesregierung 105
(a) Die Notwendigkeit eines Vertrages 105
(b) Die Notwendigkeit vertraglich vereinbarter Grundgesetzänderungen 109
(c) Beitrittsbedingte oder beitrittsbezogene Änderungen des Grundgesetzes 112
C. Zwischenergebnis 116
3. Kapitel: Die Mehrheitserfordernisse nach Art. 79 Abs. 2 GG 116
Zweiter Teil: Der Regelungsgehalt des Art. 135a Abs. 2 GG 119
1. Kapitel: Vorüberlegungen 119
2. Kapitel: Handlungsspielraum des Gesetzgebers 119
3. Kapitel: Verbindlichkeiten 120
A. Begriff der Verbindlichkeit 120
B. Inhalt der Verbindlichkeiten 121
I. Beschränkung auf Entschädigungsverbindlichkeiten? 123
II. Herausnahme der Renten-und Pensionsverbindlichkeiten? 125
C. Schuldner der Verbindlichkeiten 126
I. Art. 135a Abs. 2 GG als Überleitungsbestimmung? 127
II. Der Kreis der Schuldner 129
III. Verbindlichkeiten öffentlicher Unternehmen 131
D. Völkerrechtliche Verbindlichkeiten 134
I. Grenzen der verfassungsändernden Gewalt 135
1. Die Kelsensche Grundnorm als Schranke 135
2. Überpositive Kompetenzschranken des Verfassungsänderungsgesetzgebers 136
3. Völkerrechtliche Kompetenzschranken des Verfassungsänderungsgesetzgebers 138
4. Der Verfassungsbegriff als Schranke der Regelungsbefugnis 139
5. Vom Verfassunggeber gesetzte Schranken 141
II. Auslegung des Art. 135a Abs. 2 GG 141
E. Sonstige Auslandsverbindlichkeiten 148
I. Auslegung im Lichte des internationalen Enteignungsrechts 149
1. Der kollisionsrechtliche Enteignungsbegriff 150
2. Das Territorialitätsprinzip 151
II. Auslegung im Lichte des allgemeinen Völkerrechts 155
F. Inlandsverbindlichkeiten 161
I. Verhältnis zur grundgesetzlichen Eigentumsgarantie und zu anderen Grundrechten 161
II. Auslegung im Lichte des allgemeinen Völkerrechts 165
III. Auslegung im Lichte der EMRK 165
IV. Verbindlichkeiten zwischen juristischen Personen des öffentlichen Rechts 172
4. Kapitel: Das ungeschriebene Tatbestandsmerkmal des Art. 135a Abs. 2 GG 174
5. Kapitel: Die Fallgruppen des Art. 135a Abs. 2 GG 178
A. Verbindlichkeiten der DDR oder ihrer Rechtsträger 178
I. Verbindlichkeiten der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik 178
II. Verbindlichkeiten der Rechtsträger der Deutschen Demokratischen Republik 181
1. Der sozialistische Rechtsträgerbegriff 181
2. Der Rechtsträgerbegriff des Art. 135a Abs. 2 GG 186
B. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Übergang von Vermögenswerten 190
C. Auf Maßnahmen der DDR beruhende Verbindlichkeiten 191
6. Kapitel: Die Rechtsfolge des Art. 135a Abs. 2 GG 193
A. Die Verweisung auf Art. 135a Abs. 1 GG 193
I. Die Weiterverweisung auf Art. 134 Abs. 4 und Art. 135 Abs. 5 GG 193
II. Das Verhältnis zu Art. 135a Abs. 1 GG 196
B. Die Nichterfüllung von Verbindlichkeiten 197
I. Gesetzliches Erlöschen von Verbindlichkeiten 197
II. Schlichte Leistungsverweigerung 199
III. Teilweise Nichterfüllung 200
IV. Peremptorische oder dilatorische Nichterfüllung 200
C. Unechte Rückwirkung und Vertrauensschutz 202
D. Verhältnismäßigkeit 206
E. Die Folgen für synallagmatische Austauschverhältnisse 207
F. Die Auswirkungen eines Wechsels in der Person des Gläubigers 208
Exkurs: Gesetzliche Regelungen auf der Grundlage des Art. 135a Abs. 2 GG 209
A. Das Finanzbereinigungsgesetz-DDR 209
B. Das Berufliche Rehabilitierungsgesetz 210
C. Das Entschädigungs-und Ausgleichsleistungsgesetz 210
I. Das Entschädigungsgesetz 211
II. Das Ausgleichsleistungsgesetz 212
III. DasNS-Verfolgtenentschädigungsgesetz 212
IV. Das DDR-Schuldbuchbereinigungsgesetz 213
V. Das Vertriebenenzuwendungsgesetz 214
VI. Der Entschädigungsfonds 214
VII. Art. 135a Abs. 2 GG als Rechtsgrundlage 215
Dritter Teil: Art. 135a Abs. 2 GG und der änderungsfeste Verfassungskern des Grundgesetzes 217
1. Kapitel: Der änderungsfeste Kern des Grundgesetzes 217
2. Kapitel: Der Schutz der in Art. 1 GG niedergelegten Grundsätze 219
A. Die Unantastbarkeit der Würde des Menschen 221
B. Die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte 225
C. Der Menschenwürde- und Menschenrechtsgehalt der Grundrechte 233
I. Der Menschenwürdegehalt der Grundrechte 235
II. Der Menschenrechtsgehalt der Grundrechte 238
III. Der Menschenwürde- und Menschenrechtsgehalt der Eigentumsgarantie 241
IV. Der Menschenwürde- und Menschenrechtsgehalt des Gleichheitssatzes 244
3. Kapitel: Der Schutz der in Art. 20 GG niedergelegten Grundsätze 248
A. Die in Art. 20 GG niedergelegten Grundsätze 248
B. Der Schutz des Sozialstaatsprinzips 249
C. Der Schutz des Bundesstaatsprinzips 250
D. Der Schutz des Rechtsstaatsprinzips 254
I. Der Schutz des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes 256
II. Der Schutz des Vertrauensschutzgrundsatzes 258
Zusammenfassung 261
Literaturverzeichnis 267
Sachregister 309