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Die Normentheorie Helmut Schelskys als Form eines Neuen Institutionalismus

Werner, Petra

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 171

(1995)

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Table of Contents

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Vorwort 1
Inhaltsverzeichnis 5
Erster Abschnitt: Theorie der Normen und des Rechts als institutionalistische Theorie sozialer Kommunikationssysteme 9
§ 1 Konkurrenz von normativistischen und rechtsrealistischen Institutionentheorien 9
1. Recht als institutionelle Tatsache und gesellschaftliche Einrichtung 15
2. Verhältnis von Norm, Institution und Organisation 24
3. Recht als normative Entität und Ausdruck politisch-funktionalen Zweckhandelns 32
§ 2 Anthropologische Voraussetzungen der Institutionentheorie und Rechtsbildung im Wege sozialen Wandels 46
1. Institutionen als Entlastungs- und Steuerungssysteme 46
2. Ausdifferenzierung der Institutionen und sozialer Wandel 49
3. Sozialer Wandel und Evolution des Rechts 54
4. Recht als objektive Ordnung und bewußtes Zweckhandeln 60
Zweiter Abschnitt: Verhältnis von normativistischer, institutionalistischer und systemischer Strukturtheorie des Rechts 65
§ 3 Institutionentheorie des Rechts in systemischer Perspektive 65
1. Abgrenzung zum behavioristischen Ansatz der Institutionenlehre 65
2. Institutionen als normative Muster sozialen Handelns 70
3. Institutionen als soziale Handlungssysteme 73
§ 4 Integration von systemfunktionaler und personfunktionaler Analyse des Rechts 78
1. Universalistischer und individualistischer Theorieansatz 78
2. Politisch-funktionale Ansätze als Ergänzung der bestandsfunktionalen Ansätze 82
3. Selektion von Leitideen als operative Grundlage sozialen Handelns 84
4. Personfunktionale Leistungen des Rechts 89
5. Verhältnis von Person und sozialem System 94
§ 5 Normativistische und institutionalistische Deutung des Verhältnisses von Rechtsnorm und Rechtsregel 100
1. Funktion des Rechtssatzes im Rahmen juristischer Entscheidungen 100
2. Verhältnis von Gesetzesnorm und Fallnorm 102
3. Semantische Ausdifferenzierung der unterschiedlichen Rechtsnormtypen 104
4. Faktische Regelsetzung und Regelbefolgung 109
5. Rechtsregeln im Sinne subsistenter Normen als Voraussetzung institutioneller Ordnungsbildung und sozialen Handelns 111
§ 6 Verhältnis von genereller und individueller Norm in rechtsrealistischer Perspektive 117
1. Normenhierarchie oder Rückkopplungsschleifen als Basisstruktur des Rechtssystems 117
2. Selektion von Normadressaten in rechtlichen Entscheidungsprozessen 122
3. Organisationstheoretische Konsequenzen 126
Dritter Abschnitt: Rechtsgeltung und institutionelle Rationalität im nachpositivistischen Rechtsrealismus 130
§ 7 Kritik der vernunftrechtlich orientierten Geltungsbestimmungen 130
1. ,Wicked Systems' und Unrechtsargument im Lichte des Verhältnisses von Moral und Recht 133
2. Rechtsprinzipien, Gesetzeslücken und Autopoiese des Rechts als Ausdruck institutioneller Rationalität 137
§ 8 Geltung, Verbindlichkeit und Wirksamkeit des Rechts in normativistischer, Institutionen- und systemtheoretischer Perspektive 147
1. Reduktionismus der normativistischen Stammbaumtheorien des Rechts 147
2. Geltung und institutionelles Dasein der Rechtsordnung 150
3. Akzeptanz von oder faktische Orientierung an rechtsnormativen Erwartungen 152
4. Geltung als Ergebnis institutioneller, systemisch geführter Entscheidungsprozesse 154
5. Verbindlichkeit der Rechtsnormen und Einzelfallentscheidung 158
§ 9 Vernunftmoral oder juridisch-institutionelle Rationalität in rechtlichen Entscheidungsverfahren? 164
1. Vernunft versus Rationalität 165
2. Institutionen als normativ strukturierte Handlungssysteme der Gesellschaft 169
Schrifttumsverzeichnis 173
Personenregister 194
Sachregister 197