Menu Expand

Selbstorganisation

Jahrbuch für Komplexität in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Band 9 (1998). Evolution und Selbstorganisation in der Ökonomie / Evolution and Self-Organization in Economics

Editors: Schweitzer, Frank | Silverberg, Gerald

Selbstorganisation, Vol. 9

(1998)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Einführung 7
Aufsätze 11
I. Methodologische und philosophische Grundlagen 11
Alan Kirman, Marseille: Self-Organization and Evolution in Economics 13
I. Introduction 13
II. Institutions and their emergence 15
III. Economics and Sociology 16
IV. The Evolution of Economic Theory 19
V. Individual Behaviour and Aggregate Outcomes 24
VI. Global and Anonymous Interaction 28
VII. Evolutionary Game Theory 29
VIII. Local Interaction 33
IX. The Nature of Graphs and Networks 35
X. Emerging Networks 38
XI. Conclusion 45
Peter M. Allen, Bedford: Modelling Complex Economic Evolution 47
I. Introduction 47
II. Simplifying Assumptions 48
III. Models and Assumptions 54
1. Equilibrium Models 54
2. Non-Linear Dynamical Models 55
3. Self-Organizing Systems 56
4. Evolutionary Complex Systems 58
IV. Evolutionary “Drive” 61
V. Self-Organization of Economic Markets 66
VI. Evolutionary Learning in Economic Markets 70
VII. Discussion 73
Bernd Woeckener, Tübingen: Ökonomische Komplementaritäten, Verhaltenskoordination und volkswirtschaftliche Evolution 77
I. Einführung 77
1. Die Lösung aller gesamtwirtschaftlichen Koordinationsprobleme bei Vollständiger Konkurrenz auf allen Märkten 77
2. Massenproduktionsvorteile, unvollständige Konkurrenz und die Entstehung von Koordinationsproblemen 78
II. Ökonomische Komplementaritäten und multiple Gleichgewichte 81
1. Massenproduktionsvorteile, aggregierte Nachfrageexternalitäten und ökonomische Komplementaritäten 81
2. Massenproduktionsvorteile, Produktvielfalt und ökonomische Komplementaritäten 82
III. Verhaltenskoordination I: Geschichte versus Erwartungen 84
IV. Verhaltenskoordination II: Stochastik versus Determinismus 86
V. Konsequenzen für das Verständnis der volkswirtschaftlichen Evolution 92
VI. Fazit 95
Frank Schweitzer, Berlin: Ökonomische Geographie: Räumliche Selbstorganisation in der Standortverteilung 97
I. Einleitung: Selbstorganisation 97
II. Ökonomische Geographie 101
III. Räumliche Selbstorganisation von minimalistischen Agenten 109
IV. Konzentration und Disaggregation in einem ökonomischen Modell 115
V. Ausblick 124
Hans-Walter Lorenz, Jena: Die Komplexität des Einfachen in der dynamischen Wirtschaftstheorie 127
I. Einleitung 127
II. Linear-stochastische Modelle als traditionelle Erklärungsansätze wirtschaftlicher Zeitreihen 128
III. Ein einfaches Beispiel für chaotische Dynamik in ökonomischen Modellen 131
IV. Die Relevanz chaotischer Dynamik für die Wirtschaftstheorie 136
1. Sind die angenommenen Nicht-Linearitäten und Parameter sinnvoll? 136
2. Korrespondieren die Modellergebnisse mit empirischen Zeitreihen? 138
V. Ein Kompatibilitätsproblem in der dynamischen Wirtschaftstheorie 140
Literatur 144
Richard E. Schuler, Ithaca: The Economics of Dynamics in Economics 147
I. Introduction 147
II. Why Dynamics Matter: The Case of Survival 150
III. Dynamics in a “Sophisticated” Urban Society 153
IV. Economics of Lagged Adjustments 156
V. Summary and Future Directions 158
Witold Kwaśnicki, Wroclaw: Simulation Methodology in Evolutionary Economics 161
I. The place of the simulation approach in evolutionary theorizing 161
II. The specificity of the simulation approach 165
1. Simulation and other approaches 171
III. Variety of approaches to the simulation of economic development 172
Winter-Kaniovski-Dosi model 172
Kwaśnicki’s model 173
Other models 175
1. Agent-based computational economics 175
Sugerscape 178
IV. Common platform 180
LSD 181
ACE platforms 182
STELLA – System Dynamics 183
V. Conclusions 184
References 185
Marco Lehmann-Waffenschmidt/Joachim Schwerin, Dresden: Kontingenz und Strukturähnlichkeit als Charakteristika selbstorganisierter Prozesse in der Ökonomie 187
I. Gegenstand und Konzeption der Untersuchung 187
II. Kontingenz und Strukturähnlichkeit bei modellgenerierten Marktprozessen 192
III. Kontingenz und Strukturähnlichkeit bei wirtschaftshistorischen Prozessen 196
1. Zwischen Zufall und Notwendigkeit: die Neue Wirtschaftsgeschichte 197
2. Zur Kontingenz von Industrialisierungsprozessen aus kliometrischer Sicht 199
3. Zur Ermittlung von Strukturähnlichkeiten zwischen kontingenten sozioökonomischen Prozessen 201
IV. Resümee und Ausblick 204
Literatur 205
Malte Faber/Reiner Manstetten, Heidelberg: Produktion, Konsum und Dienste in der Natur – Eine Theorie der Fonds 209
I. Einleitung 209
II. Produktion, Konsum und Dienstleistungen in der Natur 211
1. Natürliche Produktion und natürlicher Konsum in absoluter Betrachtung 211
2. Natürliche Produktion und natürlicher Konsum in relationaler Betrachtung 213
3. Die Dienlichkeit des Natürlichen 214
III. Produktion, Konsum und Dienen aus der Perspektive des einzelnen Lebewesens: eine teleologische Betrachtung 215
1. Allgemeine Bemerkungen zur Teleologie 215
2. Die drei Tele 217
a) Erläuterungen zum ersten Telos 219
b) Erläuterungen zum zweiten Telos 219
c) Das dritte Telos 221
IV. Produktion, Konsum und Dienen aus der Perspektive der natürlichen Lebensgemeinschaft: Die Theorie der Fonds 223
1. Zwei Perspektiven auf das Leben des Lebendigen 223
2. Lebensgemeinschaft, Art und Individuum 224
3. Der Begriff ‚Fonds‘ – Definition und Erläuterung 225
4. Lebendige Fonds 226
5. Das Zusammenspiel der Fonds und ihre Beziehung zu den drei Tele 228
6. Die Nutzung der Fonds und das Maß der Arten 229
V. Natur, Mensch und Wirtschaft 230
1. Die Sonderstellung des Menschen gegenüber der Natur 230
3. Die Verwendung von Fonds als Vorräte 231
4. Die Freiheit und die drei Interessen der Menschen 232
VI. Ausblick 235
II. Wachstum, Konsumption und industrielle Entwicklung 237
Gerald Silverberg, Maastricht/Bart Verspagen, Eindhoven and Maastricht: Economic Growth and Economic Evolution: A Modeling Perspective 239
I. Introduction 239
II. Behavioral foundations and formal evolutionary modeling in the economics of growth and Schumpeterian competition: selection 241
III. Behavioral foundations and formal evolutionary modeling in the economics of growth and Schumpeterian competition: innovation and learning 244
IV. An overview of evolutionary growth models 246
1. The Nelson and Winter model 247
2. Evolutionary ‘macro models’ 249
3. Evolutionary ‘micro models’: in the footsteps of the NWM 253
V. Evolution, history and contingency as the driving forces of economic growth: an attempt at a synthesis 257
Literature 260
Uwe Cantner/Horst Hanusch, Augsburg: Industrie-Evolution 265
I. Einleitung und Überblick 265
II. Industrie-Evolution und wirtschaftliche Entwicklung 266
III. Stilisierte Fakten zu Struktur und Strukturwandel und konzeptionelle Grundlagen einer Analyse 269
1. Stilisierte Fakten zur Industrie-Evolution 269
2. Alternative Konzeptionen einer Theorie der Entwicklung von Industrien 270
a) Der strukturalistische Ansatz 271
b) Vom structure-conduct-performance-Ansatz zur New Industrial Economics 271
c) Der evolutorische Ansatz 273
IV. Die Analyse evolutorischer Entwicklung von Industrien 275
1. Determinanten, Erscheinungs- und Entwicklungsformen der Innovationstätigkeit 276
2. Technologischer Wandel und sektorale Entwicklung – deskriptiv-empirische Analytik 277
3. Das Zusammenspiel von Innovation und Wettbewerb – Ansätze zu einer formalen Analytik 280
a) Selektion oder Wettbewerb 281
b) Mutation oder Innovation 282
c) Lernen und Imitation 285
V. Weitere Ansätze und offene Fragen 286
Literatur 289
Robin Cowan, Maastricht/William Cowan, Waterloo/Peter Swann, Manchester: Interacting Consumers, Externalities and Waves in Demand 295
I. Introduction 295
II. An Evolutionary Approach to Consumption 296
III. Consumption with Inter-dependencies: The Traditional Literature 299
IV. Empirical Examples 301
V. A Model of Inter-dependencies in Consumption 303
VI. Four Illustrations 309
VII. Discussion-clustering 312
VIII. Conclusions 313
Peter Weise, Kassel: Der Preismechanismus als ökonomischer Selbstorganisationsprozeß 315
I. Einleitung 315
II. Selbstorganisation 316
III. Das Invisible-Hand-Theorem von Adam Smith 319
IV. Marktgleichgewicht und Selbstorganisation 322
V. Hierarchie von Ordnern und Selbstorganisation 325
VI. Preismechanismus und Wettbewerb als Selbstorganisation und Evolution 327
VII. Schluß 330
Literatur 330
Carsten Herrmann-Pillath, Witten: Wirtschaftspolitische Steuerung versus institutionelle Selbstorganisation politisch-ökonomischer Systeme: Die Transformation post-sozialistischer Volkswirtschaften 333
I. Wirtschaftspolitische Steuerung: Die herrschende Lehre auf schwankendem Boden 333
II. Indikatoren für den Transformationserfolg: Nachhaltiges Wachstum und globale Wettbewerbsfähigkeit 336
III. Das Grundmodell der Transformation als institutionelle Selbstorganisation 340
IV. Privatisierung, Emergenz von Ordnungen und globale Wettbewerbsfähigkeit 344
1. Das Problem: unerwartete Verläufe der Privatisierung 344
2. Kognitive Schemata 347
3. Formale Institutionen/Wirtschaftssystem 348
4. Formale Institutionen/Politiksystem 350
5. Informale Institutionen 351
6. Ordnungen/Kapitalstock 353
7. Ordnungen/Wissensstock 355
V. Schlußfolgerungen 355
III. Innovation und technologischer Wandel 359
Eberhard Bruckner/Werner Ebeling/Andrea Scharnhorst, Berlin: Technologischer Wandel und Innovation – Stochastische Modelle für innovative Veränderungen in der Ökonomie 361
I. Einleitung 361
II. Wandel und Innovation – Das Neue in formalen Beschreibungen des technologischen Wandels 364
1. Mikroökonomische Träger des technologischen Wandels – Ein Beispiel für das Wechselspiel von Wandel, Neuerung und Innovation 368
2. Zusammenfassung – Innovation als Instabilisierung 372
III. Aspekte von Innovationsprozessen: die Rolle von Nischen in einem technologischen Substitutionsprozeß 373
IV. Zusammenfassung 380
Jean-Michel Dalle, Cachan/Dominique Foray, Paris: The Innovation vs. Standardization Dilemma: Some Insights from Stochastic Interactions Models 383
I. Introduction 383
II. The framework 384
1. Technological cycle and the economic value of creativity 385
2. From potential to effective payoff from creativity 386
III. On the economy of creativity 387
IV. Developing tools and techniques to analyze creative periods and places 390
1. The model 392
2. The length of endogenous creative periods 393
3. The emergence and persistence of endogenous creative places 396
4. Policy issues: how to associate creativity with high economic value? 398
5. Conclusion 400
Georg Erdmann, Berlin: Was läßt sich aus physikalischen Nichtgleichgewichtsprozessen bezüglich Innovationsvorgängen in der Ökonomie lernen? 401
I. Wesen ökonomischer Nichtgleichgewichtsprozesse 401
1. Skizze der ökonomischen Gleichgewichts- und Ungleichgewichtstheorie 401
2. Mehrfach-Gleichgewichte und Symmetriebrüche 403
3. Die Rolle von Phasenübergängen 404
II. Übertragung auf innovationstheoretische Fragestellungen 406
1. Innovationen im Rahmen der Gleichgewichtstheorie 406
2. Unteilbarkeiten und Skalenerträge im Innovationswettbewerb 409
3. Treibende Kräfte des Innovationswettbewerbs 410
III. Implikationen der neuen Theorie für innovationsorientiertes Handeln 413
Literatur 415
Günter Hesse/Lambert T. Koch, Jena: „Saltationismus“ versus „Kumulative Variation-Selektion“ – Die Entstehung einer Invention als Selbstorganisationsprozeß 417
I. Das Problem: Die Entstehung einer Problemlösung 417
II. Das Erklärungsmuster der biologischen Evolutionstheorie 420
III. Kumulative Variation-Selektion als Erklärungsmuster für die Entstehung einer Invention 422
IV. Von der Invention zur Innovation und zu strukturierten Mengen von „Systemen adaptiver Komplexität“ 429
V. Fazit 431
Literatur 432
Alfred James Lotka: Edition: The Law of Evolution as a Maximal Principle (1945) 437
Gerald Silverberg, Maastricht/Hans-Jürgen Krug, Berlin: Editorische Vorbemerkung 437
I. Alfred James Lotka – Biographische Daten 437
II. Bewertung von Lotkas Schrift 438
Alfred J. Lotka: The Law of Evolution as a Maximal Principle 443
Hans-Jürgen Krug, Berlin: Briefwechsel zwischen Alfred James Lotka und Wilhelm Ostwald 467
I. Editorische Vorbemerkung 467
II. Briefwechsel zwischen Alfred James Lotka und Wilhelm Ostwald 468
1. Lotka an Ostwald 468
2. Lotka an Ostwald 469
3. Ostwald an Lotka 469
4. Lotka an Ostwald 470
5. Ostwald an Lotka 471
6. Lotka an Ostwald 471
7. Lotka an Ostwald 472
8. Lotka an Ostwald 473
Buchbesprechungen 475
W. Brian Arthur/Steven N. Durlauf/David A. Lane (eds.), The Economy as an Evolving Complex System II 475
Paul Krugman: The Self-Organizing Economy 481
Frank Schweitzer, (ed.), Self-Organization of Complex Structures. From Individual to Collective Dynamics 483
Autorenverzeichnis 487