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Beiträge zur Philosophie Eduard Sprangers

Editors: Hohmann, Joachim S.

Philosophische Schriften, Vol. 17

(1996)

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Abstract

Eduard Spranger, einer der Wegbereiter und Hauptvertreter der geisteswissenschaftlichen Pädagogik in Deutschland, verstand sich zurecht in erster Linie als Philosoph. Philosophie war für ihn der Schlüssel zur Pädagogik und Psychologie - Disziplinen, die er während seines ertragreichen Schaffens in Berlin und Tübingen richtungweisend vertrat. Erstmals wird hier versucht, das philosophische Denken des Gelehrten nach seinen Wurzeln und in seiner Eigenständigkeit zu erfassen. Die Hauptwerke Eduard Sprangers werden aus heutiger Sicht betrachtet und in geistesgeschichtlichen Zusammenhängen gesehen, wobei die Bereiche Kulturpädagogik und Wertphilosophie in besonderer Weise untersucht werden. Dabei zeigt sich, daß das »Ergriffensein vom Geiste her« auch in unserer Zeit Belang und Wirkung haben kann. Forschungsprojekte, die das Denken Eduard Sprangers zum Gegenstand haben, zeigen, daß seine geistige Hinterlassenschaft Alternativen zu gängigen philosophischen und pädagogischen Lehren enthält.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Zum Geleit 9
Gottfried Bräuer: Eduard Spranger – Sein Leben und die Grundlinien seines pädagogischen Werks 27
A. Lebensstationen und Werke 27
B. „Erziehung“ und „Bildung“ bei Eduard Spranger 37
Honorio Delgado: Wege der deutschen Philosophie 49
Walter Jaide: Eduard Sprangers „Lebensformen“ und die Erfordernisse heutiger Wertforschung 57
A. 61
B. 62
C. 64
1. 64
2. 65
3. 65
4. 65
5. 66
6. 66
D. 67
E. 69
F. 70
G. 72
Literaturverzeichnis 74
Werner Sacher: Sprangers Philosophie und Pädagogik im Verhältnis zur geisteswissenschaftlichen Tradition 77
A. Sprangers persönliches Verhältnis zu Dilthey 78
B. Die Einschätzung des Diltheyschen Werkes durch Spranger 79
C. Das Werk Sprangers zwischen Dilthey-Tradition und Neukantianismus 83
1. Das zentrale Anliegen 85
2. Das Lebensverständnis 88
3. Das Wertproblem 91
4. Geschichte 94
5. Kultur 96
6. Erkennen und Wissenschaft 98
7. Theorie der Geistes- und Kulturwissenschaften 100
8. Verstehen 102
9. Geschichtswissenschaft 105
10. Psychologie 107
11. Pädagogik 112
a) Ansichten über Erziehung und Bildung 112
b) Die Konzeption der pädagogischen Theorie 120
12. Zusammenfassung 125
Joachim S. Hohmann: Sinn, Wert, Zweck und Struktur in der Philosophie Eduard Sprangers 127
A. Einleitung 127
1. Sprangers geistige Persönlichkeit 127
2. Die Grundlagen der Sprangerschen Philosophie 130
B. I. Hauptteil 136
1. Sprachliche Klärung 136
a) Sinn 136
b) Wert 137
c) Zweck 138
d) Struktur 139
2. Philosophische Klärung 139
a) Sinn 139
b) Struktur 140
c) Zweck 141
d) Wert 145
C. II. Hauptteil 152
1. Die psychologisch-historischen Schriften 152
a) Die Dissertation 152
b) Wilhelm von Humboldt und die Humanitätsidee 161
2. Die psychologisch-philosophischen Schriften 185
a) Lebensformen, Geisteswissenschaftliche Psychologie und Ethik der Persönlichkeit 185
b) Psychologie des Jugendalters 219
3. Die psychologisch-lebensdeutenden Schriften 225
a) Lebenserfahrung 225
b) Die Magie der Seele 228
c) Der unbekannte Gott, 238
4. Die Goethe-Interpretationen 240
5. Die Funktion der Grundbegriffe Sinn, Wert, Zweck und Struktur im Philosophieren Eduard Sprangers 249
D. Schlußbetrachtung 262
Literaturverzeichnis 263
1. Schriften Eduard Sprangers 263
2. Sekundärliteratur 264
Theodor Litt: Erziehungstheorie und Wertphilosophie 265
A. Die Weltbegegnung des „primitiven“ Menschen 265
B. Das Auseinandertreten von „Wirklichkeit“ und „Wert“ 268
C. Die Erziehung als Vermittlerin 273
Nikolaus Louvaris: Eduard Sprangers Philosophie des Geistes 279
Wolfgang K. Schulz: Die werttheoretische Grundlegung der Kulturtheorie von Eduard Spranger 293
A. 293
B. 302
C. 306
Rudolf Lassahn: „Wenn die Stimme des Gewissens inhaltlich Verschiedenes sagt...“. Zur Theorie des Gewissens bei Eduard Spranger 309
Reinhard Uhle: Eduard Sprangers Kulturpädagogik im Lichte aktueller Diskussionen 325
A. Kulturtheoretische Argumentationsschichten bei Spranger 327
B. Die Ebene des normativen Geistes: Kultur als Vermittlerin zwischen Moral und Sittlichkeit 329
C. Die Ebene des objektiven Geistes: Kultur als Bildungsmedium 335
D. Kulturtheorie als Handlungsproblem 341