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Die Kreditumschuldung

Zur Ablösung und Aufstockung von Verbraucherdarlehen

Simon, Roland Clemens

Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft, Vol. 49

(1990)

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Table of Contents

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Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
1. Teil: Die Kreditumschuldung in der Rechtswirklichkeit 17
A. Bedeutung und Funktion des Verbraucherkreditgeschäfts 17
I. Wirtschaftliche Bedeutung des Konsumentenkredits 17
II. Der Konsumentenkredit als standardisiertes Massengeschäft 18
III. Der Ratenkredit als Möglichkeit vorgezogenen Konsums 19
B. Die Kreditumschuldung als Teil des Ratenkreditgeschäfts 21
I. Die Interessenlage der Beteiligten 22
1. Kreditnehmer 22
2. Kreditinstitut 23
3. Kreditvermittler 24
II. Rechtstatsachen zur Umschuldung 26
III. Die Umschuldung in der Bankpraxis 27
1. Der Abschluß eines Ratenkreditvertrages 27
2. Umschuldung durch ein Kreditinstitut 28
a) Tilgungsstreckung oder Verlängerung 28
b) Aufstockung 29
c) Ablösung 30
aa) Interne Ablösung 30
bb) Externe Ablösung 32
3. Umschuldung durch einen Kreditvermittler 32
2. Teil: Die nichtige Umschuldung 35
A. Sittenwidrigkeit, § 138 BGB 35
I. Die Sittenwidrigkeit von Ratenkreditverträgen 35
1. Auffälliges Mißverhältis von Leistung und Gegenleistung 36
2. Sonstige belastende Umstände 38
a) Vertragsbestimmungen 39
b) Sonstige belastende Umstände 42
3. Subjektiver Tatbestand 42
4. Anwendung auf Altverträge 43
II. Besonderheiten bei Kreditablösungen 43
1. Isolierte Sittenwidrigkeit des Ablösevertrages 43
a) Ablösegebühren 44
b) Unkorrekte Rückerstattung nicht verbrauchter Zinsen 44
c) Unübersichtliche Vertragsgestaltung 46
aa) Preisangabenverordnung (PAngVO) 47
bb) Packing des Kreditvermittlers 47
d) Umschuldungskarussell 48
aa) Auffassung des OLG Stuttgart 48
bb) Vorschlag des Bundesrates 50
cc) Vorschlag des 53. DJT 51
e) Wirtschaftlich sinnlose Ablösung 52
2. Sittenwidrigkeit eines oder mehrerer Altverträge und deren Auswirkung auf den Ablösekredit 54
a) Der Ablösekredit als Novation des Altkredits 55
b) Die Feststellung des Restsaldos 58
aa) Bestätigung, § 141 BGB 58
bb) Konstitutives Schuldanerkenntnis 59
cc) Deklaratorisches Schuldanerkenntnis 60
c) Unwirksamkeit des Ablösevertrages nach § 138 Abs. 1 BGB 61
aa) Verursachung des Ablösekredits durch den Vorkredit 61
bb) Die Bereicherungsschuld des Vorvertrages als Kosten des Folgevertrages 64
d) Unwirksamkeit des Ablösevertrages nach § 139 BGB 66
e) Ablösung eines titulierten Anspruchs aus einem sittenwidrigen Ratenkreditvertrag 69
III. Besonderheiten bei Kreditaufstockungen und -verlängerungen 70
1. Nichtigkeit von Alt- und Aufstockungskredit 71
a) Berechnung des Effektivzinssatzes 71
b) Vertragsgestaltung 72
c) Verlängerungsabrede als Teil des Erstkreditvertrages 72
2. Sittenwidrigkeit des Altvertrages und Auswirkung auf den Gesamtkredit 73
a) Unwirksamkeit des Aufstockungskredits nach § 138 Abs. 1 BGB 73
aa) Verursachung des Aufstockungskredits durch den Altkredit 73
bb) Bereicherungsschuld des Vorvertrages als Kosten des Aufstockungsvertrages 74
cc) Berechnung des Effektivzinssatzes nach Herr 74
b) Unwirksamkeit des Aufstockungsvertrages nach § 139 BGB 75
3. Sitten Widrigkeit des Aufstockungsvertrages und Auswirkung auf den Gesamtvertrag 77
B. Verstoß gegen gesetzliche Verbote, § 134 BGB 78
I. Verbotstatbestände 78
1. Kreditwesengesetz (KWG) 78
a) Erlaubnispflichtige Bankgeschäfte 78
b) Rechtfolgen fehlender Erlaubnis 79
2. Gewerbeordnung (GewO) 79
a) Erlaubnispflichtige Geschäfte 79
b) Darlehensgeschäfte im Reisegewerbe 80
c) Warenkreditierungsverbot 83
3. Preisangabenverordnung (PAngVO) 83
a) PAngVO in der Fassung vom 10.5.1973 83
b) PAngVO in der Fassung vom 14.3.1985 83
c) Rechtsfolgen bei Verstößen 85
4. Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) 86
a) Pflichten des Maklers 86
b) Rechtsfolgen bei Verstößen 87
5. Rechtsberatungsgesetz (RBerG) 87
a) Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten 87
b) Ausnahmetatbestand, Art. 1 § 5 RBerG 88
c) Rechtsfolgen bei Verstößen 90
6. Strafrechtliche Vorschriften 90
a) Wucher, § 302 a Strafgesetzbuch (StGB) 90
b) Betrug, § 263 StGB 91
c) Preisüberhöhung in einem Beruf oder Gewerbe, § 4 Abs. 1 Wirtschaftsstrafgesetz (WiStG) 92
II. Kreditumschuldungen als Umgehungstatbestände 93
1. Kreditaufstockungen 94
2. Kreditablösungen 95
III. Unwirksamkeit nach § 139 BGB 96
1. Kreditablösungen 96
2. Kreditaufstockungen 96
C. Anfechtung, §§ 119, 123 BGB 98
I. Inhaltsirrtum, § 119 Abs. 1 1. Fall BGB 98
II. Arglistige Täuschung, § 123 BGB 99
1. Täuschungshandlung 99
2. Täuschung durch einen Dritten 100
III. Teilanfechtung und Teilnichtigkeit 101
D. Der Bereicherungsausgleich 101
I. Allgemeines zum Bereicherungsausgleich von Kreditverträgen 101
1. Bereicherungansprüche nach vollständiger Abwicklung des Kredits 102
a) Kredit- und Bearbeitungsgebühren 102
b) Restschuldversicherungsprämie 102
c) Vermittlungsprovision 102
2. Bereicherungsansprüche vor vollständiger Abwicklung des Kredits 103
a) Fälligkeit 103
b) Ratenhöhe 104
c) Verzug des Kreditnehmers 104
3. Herausgabe von Nutzungen gemäß §§ 812, Abs. BGB 105
4. Gesamtschuldnerische Haftung 105
5. Bürgenhaftung und Lohnabtretung 106
6. Verjährung 107
7. Aufrechnung mit verjährten Rückforderungsansprüchen 108
II. Besonderheiten bei der Rückabwicklung von Ablösekrediten 109
1. Interne Ablösungen 109
a) Fälligkeit und Ratenhöhe 109
b) Saldierung oder Aufrechnung bei Ansprüchen aus Alt- und Ablösevertrag 110
c) Aufrechnung des Kreditnehmers mit verjährten Rückforderungsansprüchen aus dem Vorkredit 111
2. Externe Ablösungen; Durchgriffshaftung bei Nichtigkeit von Altund Ablösevertrag? 113
a) Leistungsverhältnis oder Bereicherung in sonstiger Weise? 114
b) Das vom Kreditnehmer „Erlangte 118
3. Sicherheitenhaftung 119
III. Besonderheiten bei der Rückabwicklung von Aufstockungskrediten 120
1. Berechnungsmethoden 183 121
a) Unwirksamkeit des Gesamtgeschäfts 121
b) Unwirksamkeit des Aufstockungskredits 121
2. Aufrechnung mit verjährten Rückforderungsansprüchen 121
3. Sicherheitenhaftung 122
3. Teil: Widerrufsmöglichkeiten 123
A. Abzahlungsgeschäfte 123
I. Allgemeines 123
1. Erfaßte Rechtsgeschäfte 123
a) Der einfache Abzahlungskauf 123
b) Finanzierte Kaufverträge 124
2. Rechtsfolgen 125
a) Rückabwicklung nach § 1 d AbzG 125
b) Der Einwendungsdurchgriff 126
II. Die Ablösung eines finanzierten Abzahlungsgeschäfts 126
1. Externe Ablösung 127
2. Interne Ablösung 127
III. Die Aufstockung eines finanzierten Abzahlungsgeschäfts 128
Β. Haustürgeschäfte 128
I. Regelungsbereich 129
1. Erfaßte Rechtsgeschäfte 129
2. Ausübung des Widerrufs 130
3. Rechtsfolgen des Widerrufs 130
II. Besonderheiten für Umschuldungskredite 132
1. Erfaßte Umschuldungsverträge 132
2. Kreditumschuldungen als Umgehungstatbestände 132
3. Rechtsfolgen bei der Rückabwicklung von Kredit- und Umschuldungsverträgen 133
a) Zinsanspruch der Bank? 133
b) Provisionsanspruch des Vermittlers 135
C. Entwurf eines Verbraucherkreditgesetzes (E-VerbrKrG) 136
I. Anwendungsbereich 136
II. Formvorschriften 137
III. Widerrufsrecht 137
IV. Finanzierte Abzahlungsgeschäfte 138
V. Fälligstellung der Restschuld 138
4. Teil: Vertragliche Ansprüche auf Vertragsanpassung, -aufhebung oder Schadensersatz 139
A. Die Grundsätze über das Fehlen und den Wegfall der Geschäftsgrundlage (WGG) 139
I. Kreditablösungen 141
1. Externe Ablösungen 141
2. Interne Ablösungen 142
II. Kreditaufstockungen 145
1. Unwirksamkeit des Altvertrages 145
2. Unwirksamkeit des Aufstockungsvertrages 146
III. Modalitäten der Vertragsanpassung 146
1. Kreditablösungen 147
a) Feststellung der Restschuld aus dem unwirksamen Vorkreditvertrag 147
aa) Meinungsstand 147
bb) Kritik 149
b) Verzinsung des auf den Vorkredit entfallenden Nettokreditanteils 152
aa) Meinungsstand 152
bb) Kritik 153
c) Laufzeit und Ratenhöhe des angepaßten Ablösekredits 154
d) Restschuldversicherung 155
e) Verjährung 156
f) Anspruch auf Vertragsanpassung wegen verjährter Forderungen aus dem Vorvertrag 157
2. Kreditaufstockungen 158
a) Einzustellender Kreditrest bei unwirksamen Teilverträgen 158
b) Verzinsung des Nettokredits aus dem Altvertrag 159
c) Restschuldversicherung 159
d) Verjährung des Anspruchs auf Vertragsanpassung 159
B. Schadensersatzansprüche aufgrund Verletzung vertraglicher Pflichten 160
I. Bestehen eines vorvertraglichen bzw. vertraglichen Schuldverhältnisses 162
II. Verletzung von Beratungs- und Aufklärungspflichten 162
1. Wissentliche Fehlinformation 164
2. Aufklärung über die Sittenwidrigkeit eines Vorkredits 164
3. Der Abschluß des sittenwidrigen Vorvertrages als c. i. c. des Folgevertrages 168
4. Aufklärung über die Wirtschaftlichkeit einer Umschuldung 169
5. Aufklärung über vertragswesentliche Umstände 172
a) Umschuldungsalternativen 172
b) Die Pflichten der MaBV 173
c) Effektiver Jahreszins 175
d) Vertragskosten 176
aa) Vergütung des Kreditvermittlers 176
bb) Unverbrauchte Kosten des Restkredits 179
e) Kündigungsfristen 179
6. Unzutreffende Werbeangaben 180
III. Aufklärungs- und Beratungspflichtiger 180
IV. Art und Weise einer ordnungsgemäßen Aufklärung und Beratung 182
V. Verschulden 183
VI. Rechtsfolge: Schadensersatz 185
1. Ersatz des Vertrauensschadens 185
2. Vertragsaufhebung 185
3. Vertragsanpassung 187
VII. Ursächlichkeit zwischen Verletzungshandlung und Schaden 188
VIII. Mitverschulden 189
IX. Beweisfragen 190
1. Objektive Pflichtverletzung und Schaden 190
2. Ursächlichkeit zwischen Pflichtverletzung und Schaden 191
X. Verjährung 192
C. Sonstige Schadensersatzansprüche 193
I. Deliktische Ansprüche 193
1. § 823 Abs. 1 BGB 193
2. § 823 Abs. 2 BGB 193
3. § 826 BGB 194
II. Wettbewerbsrecht 194
Zusammenfassung 197
Literaturverzeichnis 200