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Reichsständische Repräsentationsformen im 16. Jahrhundert

Reichstag - Reichskreistag - Reichsdeputationstag

Neuhaus, Helmut

Schriften zur Verfassungsgeschichte, Vol. 33

(1982)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 14
Abgekürzt zitierte einzelne Aktenstücke 16
1. Reichsversammlungen im 16. Jahrhundert 17
Reichstag, Reichskreistag, Reichsdeputationstag als Reichsversammlungen des 16. Jahrhunderts 17
Entstehungssituation von Reichsdeputations- und Reichskreistag 18
Unausgetragenheit der Reichsverfassung im 16. Jahrhundert 19
Reichsständische Versammlungen neben dem Reichstag 20
Strukturmerkmale reichsständischer Versammlungen 23
Teilnehmer 24
Arbeitsverfahren 26
Mehrheitsprinzip 26
Formen der reichsständischen Repräsentation 28
Das Problem der Konkurrenz von Reichsversammlungen bei Zasius 1554 30
Forschungssituation 32
Quellengrundlage 34
2. Reichsständische Versammlungen in den Jahren 1534–1539 36
2.1. Das Täuferreich von Münster und die Reichsstände 1534/35 36
2.1.1. Kreistag, Reichstag oder Reichskreistag zur Beseitigung des Landfriedensbruchs in Westfalen? 36
Reichstagslose Jahre 1533–1540 36
Notwendigkeit eines Reichstages zur Lösung von Reichsproblemen Mitte der 1530er Jahre 38
Kreistag, Reichstag oder Reichskreistag? 39
Forschungsüberblick 40
2.1.2. Die Koblenzer Kreisstände-Versammlung vom Dezember 1534 46
Forschungslage 46
Politische und reichsrechtliche Situation 1534 47
Das Ausschreiben zur Koblenzer Versammlung im Dezember 1534 49
Tagungsteilnehmer 51
Koblenzer Abschied und Beschlüsse 53
Esslinger Städtetag vom März 1535 57
Notwendigkeit eines Reichstages 58
2.1.3. Der Reichstag zu Worms im April 1535 60
Die reichsstädtische Position zu einer Reichsversammlung wegen der Wiedertäufer von Münster 60
Das Problem der Einberufung einer reichsständischen Versammlung im April 1535 nach Worms 63
Varnbühlers Gutachten 65
Vorbereitungen zur Wormser Versammlung 67
Das „Ausschreiben“ König Ferdinands I. 67
Widerstände gegen die projektierte Wormser Tagung 69
Teilnehmer an der Wormser Versammlung 73
Arbeitsweise 76
Wormser Abschied vom 25. April 1535 80
Die Rolle der Reichskreise bei den Tagungen von Koblenz und Worms 86
Reichstags-Kennzeichen der Wormser April-Tagung 1535 87
Abweichender Einladungsvorgang 92
Die Wormser Versammlung in den Quellen 93
König Ferdinands I. Verständnis von der Wormser April-Tagung 94
Reichsrechtliche Hindernisse für einen Reichstag 98
Ferdinands I. Reichstagsprojekt von 1534/35 100
Der Wormser Reichstag vom April 1535 ohne de-jure-Anerkennung 108
2.1.4. Der Wormser Reichstag vom Juli 1535 109
Vorgeschichte 109
Streit um das Ausschreiben 112
Unterschied zum Einladungsvorgang zum Wormser April-Reichstag 114
Teilnehmer an der Wormser Juli-Versammlung 117
Die Beratungen 118
Arbeitsweise 121
Wormser Abschied vom 23. Juli 1535 122
Die Wormser Juli-Versammlung als Reichstag 123
Reichsstände-Versammlungen der 1520er Jahre als Reichstage 125
Das Verständnis der Zeitgenossen von der Wormser Juli-Versammlung 1535 131
2.1.5. Der Wormser Reichstag vom November 1535 133
Ausschreibungsverfahren 133
Teilnehmer an der Wormser November-Versammlung 135
Die Beratungen 137
Differenzen zwischen Reichsständen und -städten 138
Das Problem der Neuordnung der Stadt Münster, Kommissionsbildung 139
Die Auseinandersetzungen um den Reichsabschied 141
2.2. Die Türkengefahr und die Reichsstände 1537/39 144
2.2.1. Der geplante Wormser Reichskreistag vom August 1537 144
Die Rolle der Reichskreise in der Reichsverfassungsgeschichte der 1530er Jahre 144
Reichspolitische Aktivitäten Ferdinands I. ab Ende 1536 145
Des Königs Prager Schreiben vom 1. Mai 1537 148
Ferdinands Reichskreistagsplan von Mitte 1537 150
Die Reaktionen in den Reichskreisen 152
Die Haltung des Obersächsischen Reichskreises 154
Die Haltung der Schmalkaldener und einzelner Reichsstände 157
Die Wormser reichsständische Versammlung vom 1. August 1537 160
Die Teilnehmer 163
Typ der reichsständischen Versammlung vom 1. August 1537 166
Zusammenfassung: die Auffassung Landgrafs Philipp von Hessen als Plädoyer für einen Reichstag 167
2.2.2. Die Wormser Türkenhilfe-Versammlung vom Juni 1539 169
Weitere Bemühungen Ferdinands I. um Türkenhilfe ohne Reichstagsbeschluß 169
Vermittlungsbemühungen Kurbrandenburgs 171
Zur Vorgeschichte des Frankfurter „Anstandes“ 172
Die Wormser Türkenhilfe-Versammlung der Reichsstände vom 18. Mai/1. Juni 1539 174
Das Ausschreiben Ferdinands I. vom 30. April 1539 177
Reichsständische Reaktionen 179
Die Teilnehmer 180
Die Wormser Türkenhilfe-Beratungen vom Juni 1539 182
Das Scheitern der Wormser Türkenhilfe-Versammlung 184
3. Reichskreise und reichsständische Versammlungen in der Mitte des 16. Jahrhunderts 186
3.1. Die Wormser intercirculare Versammlung vom Sommer 1554 186
Versuche einer Substituierung des Reichstages in den 1530er Jahren 186
Zunehmende Integration der Reichskreise in die Reichsverfassung 187
Die Situation nach der Schlacht von Sievershausen vom 7. Juli 1553 188
Die Vorbereitungen zur Wormser Tagung vom August 1554 190
Die Teilnehmer 194
Die Arbeitsweise der intercircularen Versammlung 197
Das Ergebnis: Veranstaltung eines Reichskreistages ab 14. Oktober 1554 in Frankfurt 199
Typ der intercircularen Wormser Versammlung vom Sommer 1554 200
3.2. Der Frankfurter Reichskreistag vom Herbst 1554 202
3.2.1. Der Frankfurter Reichskreistag des Jahres 1554 als Repräsentation der Reichsstände 202
Forschungslage 202
Quellenbegriffe für Reichskreistag 203
Der Beginn des Reichskreistages 207
Probleme hinsichtlich des Reichskreistages als neuer Form reichständischer Versammlung 211
Die Frage der einheitlichen Kreisvertretungen 211
Die Position Landgraf Philipps von Hessen 212
Die Vertretung des Obersächsischen Reichskreises in Frankfurt 220
Die österreichischen Kreisvertretungen auf dem Reichskreistag 224
Die Vertretung des Niedersächsischen Reichskreises in Frankfurt 229
Die fränkische Vertretung auf dem Reichskreistag 232
Zusammenfassung: Die Teilnehmer am Frankfurter Reichskreistag 233
Sessionsstreitigkeiten 237
Frankfurter Sacherörterungen und Beratungsgang 245
Die Rolle von Kurmainz auf dem Reichskreistag 248
Die Sonderstellung des Kurrheinischen Kreises auf dem Reichskreistag 250
Streit um die Arbeitsweise in Frankfurt 251
Rolle der kaiserlichen und königlichen Kommissare auf dem Reichskreistag 255
Der Reichskreistag als eigenständige reichsständeparlamentarische Versammlung und die Schwierigkeiten, ihn vom traditionellen Reichstag abzugrenzen 260
3.2.2. Reichstag und Reichskreistag als Alternativen reichständischer Versammlung 264
Rivalität zwischen Reichstag und Reichskreistag 264
Infragestellung des Reichskreistages als reichsständeparlamentarische Versammlung 265
Kurfürstlicher Widerstand gegen den Reichskreistag 268
Reichstag oder Reichskreistag? 271
Stellungnahme Dr. Konrad Brauns für die nichtkurfürstlichen Reichskreise 275
Stellungnahme Dr. Johann Ulrich Zasius’ 284
Zasius’ Gutachten vom Dezember 1554 286
Abschluß der Beratungen des Frankfurter Reichskreistages im November 1554 298
Der Frankfurter Abschied vom 28. November 1554 299
Der Frankfurter Nebenabschied der nichtkurfürstlichen Reichskreise vom 28. November 1554 302
Die Vorgeschichte eines dann nicht zustandegekommenen Reichskreistages ab 3. März 1555 in Augsburg 303
Zur Vorgeschichte des Augsburger Reichstages von 1555 309
Zusammenfassung: Reichskreistag und intercirculare Versammlung als selbständige Typen reichsständischer Tagungen 314
4. Reichsständische Fachtagungen als Reichskreistage 317
4.1. Die Reichsmoderationstage 317
Vorbilder für den Frankfurter Reichskreistag des Jahres 1554 317
Das Problem des „gerechten“ Reichsanschlages 318
Die Entwicklung der 1530/40er Jahre bis 1544/45 318
Die Auseinandersetzungen um die institutionellen Voraussetzungen für die Lösung der Moderationsfrage 322
Die Vorgeschichte des Wormser Reichsmoderationstages von 1544/45 328
Der Wormser Reichsmoderationstag ab Oktober 1544 335
Teilnehmer 335
Verzögerungen des Verhandlungsbeginns 340
Die Beratungen zur Sache und ihr Ergebnis 343
Die weitere Behandlung des Moderationsproblems 346
Zur engen Beziehung zwischen Reichsmoderationstag und Reichstag 347
Wormser Reichsmoderationstag 1544/45 und Reichstag 1544/45 349
Zusammenfassung 359
4.2. Die Reichsmünztage 360
Unterschiede der intercircularen Versammlungen von Worms 1544/45 und Frankfurt 1554 360
Reichsmoderationstage nach 1545 361
Reichsmünze als Angelegenheit der Reichskreise 365
Der Nürnberger Reichsmünztag als Reichskreistag von 1551 und die Reichsmünztage der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts 368
4.3. Der Erfurter Reichskreistag des Jahres 1567 373
Vorgeschichte 373
Der Regensburger Reichsabschied vom 12. Mai 1567 373
Vorbereitungen auf die Erfurter Tagung in den Reichskreisen 376
Teilnehmer 379
Zusätzliche Aufgaben für die Erfurter Versammlung? 381
Streit um die Geschäftsordnung: Reichstag oder Reichskreistag? 384
Auseinandersetzungen zwischen rheinischen und mitteldeutschen Kurfürsten um die Einheit des Kurfürstenrates auch auf Reichskreistagen 387
Die Einigung der Kurfürsten auf ein Beratungsverfahren 398
Die Gegensätze zwischen Kurfürsten und nichtkurfürstlichen Kreisgesandtschaften in der Frage der circularen Arbeitsweise 400
Vermittlung der kaiserlichen Kommissare 406
Der Brief der kurfürstlichen Räte vom 16. August 1567 an Kaiser Maximilian II. 408
Die Protestation des österreichischen Reichskreises vom 8. September 1567 410
Die Haltung der übrigen Reichskreise 412
Sessionsstreitigkeiten zwischen den Kreisen nach 1567 413
Die Sachberatungen der Erfurter Versammlung des Jahres 1567 414
Der Erfurter Abschied vom 27. September 1567 417
Das Grumbach-Problem nach dem Erfurter Reichskreistag 420
5. Die Reichsdeputationstage der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts 423
Reichstag oder Reichsdeputationstag? 423
Die reichsrechtliche Grundlegung des ordentlichen Reichsdeputationstages in der Reichsexekutionsordnung von 1555 425
Reichsdeputationen vor 1555 428
Die Verfestigung des ordentlichen Reichsdeputationstages durch die Einführung kontinuierlicher Mitgliedschaften 1559 431
... durch die personelle Erweiterung unter Berücksichtigung der Reichskreise 432
Der Kampf um die Arbeitsweise des Reichsdeputationstages zwischen kurfürstlichen und übrigen reichsfürstlichen Mitgliedern 440
Die Behauptung des kurfürstlichen Standpunktes nach 1564 445
Die Frage von Mehrheiten und Minderheiten auf Reichsdeputationstagen 451
Unterscheidung zwischen ordentlichen und außerordentlichen Reichsdeputationstagen 454
Die interständischen Kommissionen zur Visitation des Reichskammergerichts als außerordentliche Reichsdeputationen 456
Die Tagungen von Speyer 1557 und 1560 458
Der Wormser ordentliche Reichsdeputationstag von 1564 461
Der Frankfurter ordentliche Reichsdeputationstag von 1569 471
Der Speyerer Reichsdeputationstag von 1571 474
Der Frankfurter Reichsdeputationstag von 1577 476
Der Wormser Reichsdeputationstag von 1578 478
Der Speyerer Reichsdeputationstag von 1583 480
Der Wormser Reichsdeputationstag von 1586 481
Der Frankfurter Reichsdeputationstag von 1590 483
Der Speyerer Reichsdeputationstag von 1595 486
Die Reichsdeputationstage von Speyer 1599/1600 488
Zusammenfassung 489
6. Reichstag, Reichskreistag und Reichsdeputationstag in der Reichsverfassungskrise der Epoche des Dreißigjährigen Krieges 493
6.1. Die Diskussionen um Reichstag, Reichskreistag und Reichsdeputationstag am Ende des 16. Jahrhunderts 493
Diskussion um die Typen reichsständischer Versammlungen im Vorfeld des Westfälischen Friedenskongresses 1645 493
Reichskreistag und Reichsdeputationstag als Substitute des Reichstages 494
Die Auseinandersetzungen um Reichstag, Reichskreistag und Reichsdeputationstag am Ende des 16. Jahrhunderts 496
Das Gutachten des kaiserlichen Geheimen Rates vom 4. Dezember 1595 496
Das Gutachten vom 21. November 1596 500
Das Gutachten Dr. Hülsens 1596/97 503
Das Gutachten Andreas Hanniwalds vom 12. November 1596 506
Das Gutachten des Erzbischofs Wolf Dietrich von Salzburg vom Spätherbst 1596 509
Die Behauptung des traditionellen Reichstages am Ende des 16. Jahrhunderts 513
6.2. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges als Epoche der Geschichte der reichsständischen Versammlungen in der Frühen Neuzeit 518
Der Reichstag in der Reichsverfassungskrise des Dreißigjährigen Krieges 518
Die Gefährdung des Reichstages durch den kurbayerischen Plan von 1640 520
Die Durchsetzung des Reichstages von den 1640er Jahren an 521
Das Ende des Dreißigjährigen Krieges als Epoche der Geschichte der reichsständischen Versammlungen 522
Die lebendige und die erstarrende Epoche der frühneuzeitlichen Reichsverfassung 523
Beilagen 527
Beilage Nr. 1: Die Teilnehmer an der Koblenzer Versammlung vom Dezember 1534 und den Wormser Reichstagen des Jahres 1535 528
Beilage Nr. 2: Die Teilnehmer an den Wormser reichsständischen Versammlungen vom August 1537 und Juni 1539 536
Beilage Nr. 3: Die Teilnehmer an den mit der Reichsexekutionsordnung von 1555 befaßten reichsständischen Versammlungen von 1554 und 1555 540
Beilage Nr. 4: Die personelle Verknüpfung von Reichsmoderationstag und Reichstag zu Worms 1544/45 543
Beilage Nr. 5: Die Teilnehmer an den Reichsmoderationstagen der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts 546
Beilage Nr. 6: Die personelle Zusammensetzung von Reichsmoderationstag und Reichsdeputationstag im Jahre 1571 548
Beilage Nr. 7: Die personelle Zusammensetzung des Erfurter Reichskreistages von 1567 550
Beilage Nr. 8 a: Die Teilnehmer an den Reichsdeputationstagen von 1564 bis 1600 (1. Teil) 553
Beilage Nr. 8 b: Die Teilnehmer an den Reichsdeputationstagen von 1564 bis 1600 (2. Teil) 558
Beilage Nr. 9: Die Teilnehmer an den außerordentlichen Reichsdeputationstagen von 1557 und 1560 562
Beilage Nr. 10: Chronologie der reichsständischen Versammlungen von 1544 bis 1600 564
Beilage Nr. 11: Die ordentlichen Reichsdeputationstage von 1564 bis 1600 566
Quellenverzeichnis 567
Literaturverzeichnis 572
Sachregister 582
Personenregister 607