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Die Beurteilung exklusiver Know-how-Lizenzen nach dem EWG-Kartellverbot

Zugleich ein Beitrag zur dogmatischen Erschließung von Artikel 85 Absatz 1 EWGV

Herrmann, Heino

Schriften zum Wirtschaftsrecht, Vol. 78

(1994)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
A. Einleitung 11
1. Unverfälschter Wettbewerb als Vertragsziel 11
2. Know-how-Transfer als Mittel zur Integration 14
3. Entstehungsgeschichte der Gruppenfreistellungsverordnung 15
4. Grenzen der abstrakt-generellen Regelung 18
5. Gegenstand und Ablauf der Untersuchung 20
B. Charakteristika der Know-how-Überlassung 24
I. Vertragsgegenstand Know-how 25
1. Wirtschaftlicher Know-how-Begriff 25
2. Juristischer Know-how-Begriff (Überblick) 27
3. Gesetzliche Regelungen des Know-how 29
4. EWG-kartellrechtlicher Know-how-Begriff 31
5. Résumé 33
II. Rechtsnatur des Know-how 33
1. Internationaler Überblick 34
2. Insbesondere: Know-how als absolutes Recht? 35
3. Folgerungen 37
III. Der Know-how-Vertrag 39
1. Typologische Einordnung 40
2. Rechtlicher Gehalt der Know-how-Übermittlung 43
3. Befristete Lizenz und dauerhafte Übertragung 47
4. Zusammenfassung und kartellrechtliche Folgerungen 50
C. Wettbewerbsbeschränkung im Sinne des Art. 85 Abs. 1 EWGV 53
I. Begriffliche Grundlagen und Problemstellung 54
1. Horizontale und vertikale Bindungen 55
2. Meinungsstand 56
3. Veränderung der Marktstellung Dritter 59
4. Beschränkung der Handlungs- oder Entscheidungsfreiheit der Beteiligten 63
5. Zwischenergebnis und Folgerungen 68
II. Einschränkungen des Verbotstatbestands bei Know-how-Verträgen 70
1. Immanenztheorie 71
a) Inhalt und Hauptanwendungsfälle 72
b) Anwendung auf Lizenzverträge 73
c) Anwendung im EWG-Recht? 74
d) Wertungsergebnisse 76
2. Rule of Reason 78
a) Inhalt und rechtliche Natur 78
b) Ansätze einer Rule of Reason in der Praxis des EWG-Kartellrechts 79
c) Meinungsstand und Bewertung 80
d) Verdrängung durch autonome EG-rechtliche Ansätze 82
3. Wettbewerbsfördernde Aspekte und das Kriterium der Beschränkung potentiellen Wettbewerbs 84
a) Überblick zum Diskussionsstand 84
b) Einschränkung von zumindest potentiellem Wettbewerb 86
aa) Allgemeine Grundlagen 86
bb) Einschlägige Entscheidungspraxis 86
cc) Zusammenfassung 88
c) Die eigentliche Wettbewerbseröffnungstheorie 89
d) Zur grundsätzlichen Berechtigung des Wettbewerbseröffnungsgedankens 90
e) Tatbestandsreduktion oder Freistellungsmotiv? 91
aa) Der Standpunkt der Kommission 92
bb) Der Standpunkt des EuGH 93
cc) Zusammenfassung und Bewertung 94
4. Lehre vom spezifischen Gegenstand des Schutzrechts 95
a) Ausgangslage im EWG-Kartellrecht 96
b) Art. 30, 36 EWGV und deren Verhältnis zu den Wettbewerbsregeln 97
c) Der Umfang des spezifischen Gegenstands 99
d) Vergabe von Lizenzen als Ausfluß des spezifischen Gegenstands 100
e) Spezifischer Gegenstand des Know-how? 102
D. Die Beurteilung territorialer Beschränkungen bei der Know-how-Lizenz 105
I. Einführung 105
1. Ausschließliche Lizenz, Gebietsbeschränkungen und Gebietsschutzabsprachen 105
2. Zur Vorgehensweise 106
II. Die Reichweite des Kartellverbots 108
1. Begriffliche Wettbewersbeschränkung 108
2. Einschränkung des Verbotstatbestands 109
3. Der frühere Standpunkt der Kommission 110
4. Das Maissaatgut-Urteil des EuGH 111
a) Dogmatisches Fundament 111
b) Übertragbarkeit auf andere Vertragsgegenstände 112
c) Das Wesen der “offenen” ausschließlichen Lizenz 113
d) Selbstbeschränkung der Vertragsparteien 114
e) Beschränkung der Wettbewerbsstellung Dritter 114
f) Die Kriterien des Entwicklungsaufwands und der Markteinführung 116
5. Die neuere Entscheidungspraxis der Kommission zu Know-how-Verträgen 117
a) Boussois/Interpane 118
b) Rich Products/Jus-rol 119
c) Delta Chemie/DDD-Spezialfleckenentferner 120
d) Moosehead/Whitbread 121
e) Mitchell Cotts/Sofiltra 123
f) Elopak/Metal Box – Odin 124
g) Transocean Marine Paint Association 125
h) Résumé 126
III. Regelung der Gruppenfreistellungsverordnung im Überblick 127
IV. Einzelfragen 128
1. Verzicht des Lizenzgebers, im Gebiet des Lizenznehmers anderen Unternehmen die Nutzung des Know-how zu gestatten (Art. 1 Abs. 1 Ziff. 1 VO) 128
a) Allgemeines zum Begriff der “Nutzung” 129
b) Erfüllung des Verbotstatbestands? 129
Exkurs: Zur Beurteilung endgültiger Know-how-Übertragung 131
c) Sachliche Rechtfertigung der Freistellung 132
d) Sachlicher Umfang der Freistellung 133
e) Enge Auslegung des Nutzungsbegriffs in Ziff. 1 135
f) Zeitlicher Umfang der Freistellung (Art. 1 Abs. 2 Unterabs. 1 VO) 135
g) Sachliche Rechtfertigung der Befristung 137
h) Befristung bei zulässiger “offener” Exklusivlizenz? 138
i) Überschreitung der in der VO genannten Fristen 139
2. Verzicht des Lizenzgebers, im Gebiet des Lizenznehmers sein Knowhow selbst zu nutzen (Art. 1 Abs. 1 Ziff. 2 VO) 141
a) Überblick 141
b) Sachlicher Umfang der Freistellung 142
c) Zeitlicher Umfang der Freistellung 143
d) Freistellungshindernisse 143
3. Gebietsbeschränkungen zulasten der Lizenznehmer 145
a) Grenzen der “offenen” ausschließlichen Lizenz 146
aa) Ausgangslage 146
bb) Direktimporte und Parallelimporte 147
cc) Anwendungsverbote und Vertriebsverbote 147
b) Systematik der Gruppenfreistellung 148
c) Verbote im Hinblick auf das dem Lizenzgeber vorbehaltene Gebiet (Art. 1 Abs. 1 Ziff. 3 VO) 149
aa) Inhalt und Tatbestandsmäßigkeit der freigestellten Klausel 149
bb) Sachlicher Umfang der Freistellung 150
cc) Zeitlicher Umfang und Freistellungshindernisse 151
d) Verbot der Anwendung des Know-how in Gebieten anderer Lizenznehmer (Art. 1 Abs. 1 Ziff. 4 VO) 151
aa) Inhalt und Tatbestandsmäßigkeit der freigestellten Klausel 151
bb) Sachlicher Umfang der Freistellung 153
cc) Zeitlicher Umfang der Freistellung 154
dd) Freistellungshindernisse 155
e) Verbot des Vertriebs in Gebieten anderer Lizenznehmer (Art. 1 Abs. 1 Ziff. 5 und 6 VO) 155
aa) Inhalt und sachlicher Umfang der freigestellten Klauseln 155
bb) Erfüllung des Verbotstatbestands? 156
cc) Zeitlicher Umfang der Freistellung 159
dd) Freistellungshindernisse 160
f) Verbote im Hinblick auf Gebiete nichtausschließlicher Lizenznehmer und auf lizenzfreie Gebiete 162
aa) Gebiete einfacher Lizenznehmer 162
bb) Lizenzfreie Gebiete 163
4. Gebietsschutzabsprachen und sonstige Verhaltensweisen 164
a) Verpflichtung des Lizenzgebers, weiteren Lizenznehmern Gebietsbeschränkungen aufzuerlegen 164
b) Vereinbarungen zur Verhinderung von Parallelimporten 165
c) Geltendmachung gewerblicher Schutzrechte 166
E. Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse 168
Literaturverzeichnis 172