Menu Expand

Ein Verhaltensmodell zur Steuerhinterziehung

Cite BOOK

Style

Bayer, R., Reichl, N. (1997). Ein Verhaltensmodell zur Steuerhinterziehung. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49099-8
Bayer, Ralph-Christopher and Reichl, Norbert. Ein Verhaltensmodell zur Steuerhinterziehung. Duncker & Humblot, 1997. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49099-8
Bayer, R and Reichl, N (1997): Ein Verhaltensmodell zur Steuerhinterziehung, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-49099-8

Format

Ein Verhaltensmodell zur Steuerhinterziehung

Bayer, Ralph-Christopher | Reichl, Norbert

Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten. N. F., Vol. 66

(1997)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnisr 7
A. Einleitung 13
B. Forschungsgegenstand Einkommensteuerhinterziehung 15
I. Steuerhinterziehung 15
1. Eine juristische Definition 15
2. Eine ökonomische Definition 17
3. Eine pragmatische Definition 18
II. Die veranlagte Einkommensteuer 18
III. Das Problem und sein Ausmaß 20
C. Steuerhinterziehung aus ökonomischer Sicht 24
I. Das Grundmodell 25
1. Prämissen 25
2. Verhaltensannahmen 26
3. Das Modell 27
4. Wirkung der Variablen auf das Hinterziehungsverhalten des Zensiten 30
a) Strafe und Überprüfungswahrscheinlichkeit 31
b) Steuersatz und Bruttoeinkommen 34
5. Zusammenfassung der Aussagen des Grundmodells 35
II. Die Erweiterungen des Modells 36
1. Verschiedene Strafen 37
a) Die Strafe nach Allingham/Sandmo 37
b) Die deutsche Strafe 38
c) Exkurs: Der Yaniv’sche Sonderfall 40
2. Progressive Steuertarife 42
3. Modelle mit endogener Arbeitszeit 44
4. Steuerhinterziehung und Bereitstellung öffentlicher Güter 46
5. Ein integrativer Ansatz: Steuerhinterziehung und Ungerechtigkeit 49
6. Zusammenfassung: Aussagen der erweiterten Modelle 51
III. Beurteilung der ökonomischen Theorie 53
1. Empirische Evidenz – Modell und Wirklichkeit 53
a) Überprüfungswahrscheinlichkeit und Strafhöhe 54
b) Steuersatz und Einkommen 55
2. Warum die ökonomische Theorie alleine zu kurz greift 56
a) Erwartungsnutzen und Steuerhinterziehung 57
b) Homo oeconomicus und Steuerzahler 60
3. Fazit: Leistungen und Defizite der ökonomischen Theorie 61
D. Steuerhinterziehung aus psychologischer Sicht 62
I. Sozialpsychologische Einflußvariablen 64
1. Die Variablen und ihre Wirkung auf die Steuerhinterziehung 65
a) Steuersatz, Strafhöhe und Kontrollhäufigkeit 66
b) Genauigkeit der Information 68
c) Kontrolle durch die Finanzbehörde 69
d) Bezugsrahmen der Entscheidungssituation 70
e) Soziale Vergleichsprozesse und Gerechtigkeit 73
f) Persönlichkeitsorientierung 76
g) Hinterziehungsgelegenheiten 79
h) Demographische Variablen 80
II. Die Kölner Schule der Steuerpsychologie 82
1. Die Einführung der sozialökonomischen Verhaltensforschung 82
2. Das 5-Faktoren-Schema 86
a) Die Einflußfaktoren im einzelnen 88
aa) Höhe der Steuerbelastung 88
bb) Wahrgenommene Steuerlastverteilung 88
cc) Effizienz der Staatstätigkeit 90
dd) Gruppenspezifische Ausgewogenheit der Staatstätigkeit 90
ee) Kontakt mit der Finanzbehörde 91
III. Erkenntniswert der psychologischen Forschung 92
E. Ein integrativer Ansatz 95
I. Anspruch des Modells 95
II. Individualistische Orientierung des Ansatzes 96
III. Konstruktbildung statt Betrachtung einzelner Variablen 97
IV. Das Modell 98
1. Langfristig variable Determinanten 100
2. Mittelfristig variable Determinanten 103
3. Kurzfristig variable Determinanten 109
4. Steuermoral 114
a) Konsistente Einstellungen zu gelungenem und mißlungenem Steuerdelikt 114
b) Divergierende Einstellungen zu gelungenem und mißlungenem Steuerdelikt 115
aa) Steuermoral bei intrinsisch motivierten Zensiten 117
bb) Steuermoral bei extrinsisch motivierten Zensiten 118
5. Mögliche Rückkopplungen 119
a) Wirkungen von Verhalten auf Einstellungen 119
b) Wirkungen von Verhaltenskonsequenzen auf Wahrnehmungen 120
c) Wirkungen zwischen Variablen unterschiedlicher Zeitebenen 121
F. Empirische Überprüfung des Modells 122
I. Methodische Vorüberlegungen 123
1. Befragung 124
2. Experimentelle Simulationen 125
3. Kombination der Meßmethoden 128
II. Die Untersuchung 130
1. Idee 130
2. Konzeption 131
3. Operationalisierung 135
a) Fragebogen 135
aa) Persönlichkeitsmerkmale 135
bb) Zufriedenheit mit Staat und Steuersystem 136
b) Experiment 136
III. Die Stichprobe 137
1. Rekrutierung und Populationsbeschreibung 138
2. Konstrukt der steuerunzufriedenen Selbstveranlager 139
IV. Besonderheiten der Untersuchung 140
V. Statistische Prüfung der Gültigkeit des Instruments 141
1. Interne Validität 141
2. Externe Validität 144
VI. Ergebnisse 145
1. Langfristige Faktoren: Persönlichkeitsvariablen und Steuermoral 145
2. Mittelfristige Faktoren: Zufriedenheit bei verschiedenen Steuersystemen. 148
a) Spielrunde 2: Einführung einer Progression mit Freibetrag 149
b) Spielrunde 3: Die Ausgabenseite 151
c) Spielrunde 4: Demokratische Mitbestimmung bei Staatsausgaben 153
3. Kurzfristige Faktoren: Nutzenmaximierungsbedingungen 155
4. Eine Typologie der Steuerzahler 157
a) Klusteranalyse 158
b) Deskriptive Beschreibung der Kluster 161
aa) Risikoaversion 161
bb) Steuermoral 162
cc) Persönlichkeitsorientierung 164
dd) Einstellungen zum deutschen Steuersystem 165
VII. Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse 168
G. Schlußbetrachtung 171
Literaturverzeichnis 174