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Die Bundespost: Wirtschaftsunternehmen oder Leistungsbehörde

Mayer, Barbara

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 592

(1990)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsübersicht 7
Abkürzungsverzeichnis 11
Teil 1: Gegenstand und Anlaß der Untersuchung 13
I. Die Fragestellung 13
II. Die Deutungsmöglichkeiten des Art. 87 Abs. 1 S. 1 GG 15
III. Die Postorganisation nach dem Postverfassungsgesetz von 1989 16
IV. Die Bundespost im Wettbewerb 17
1. Die Veränderungen im Fernmeldewesen 19
2. Organisatorische Konsequenzen 25
V. Die Bundespost im Ausland 25
VI. Gang der Untersuchung 26
Teil 2: Begriff der Bundespost 27
I. Einführung 27
II. Der Begriff der Bundespost im historischen Zusammenhang 27
1. Das Postwesen 28
2. Das Fernmeldewesen 31
3. Hinweise auf den Begriff der Bundespost aus der Entstehungsgeschichte des Art. 87 GG 33
III. Zukunftsoffenheit des Begriffs der Bundespost 34
IV. Ergebnis 35
Teil 3: Der Organisationsgehalt des Art. 87 Abs. 1 S. 1 GG 36
I. Historische Auslegung 36
1. Die Entwicklung der Postanstalten in Deutschland 36
a) Die Anfänge der Nachrichtenübermittlung 36
b) Die Entstehung des modernen Postwesens in Deutschland 39
aa) Thum und Taxis 39
bb) Die preußische Staatspost 42
c) Sieg der Staatspost in Königgrätz 45
d) Die Anfänge des Telegraphenwesens 47
e) Das Post- und Fernmeldewesen im Deutschen Reich von 1871 48
f) Die Entwicklung der Reichspost während der Weimarer Republik 50
aa) Die Weimarer Reichsverfassung 50
bb) Das Reichspostfinanzgesetz 1924 51
cc) Die Entstehung privatrechtlicher Tochtergesellschaften 53
g) Die Reichspost während der Zeit des Nationalsozialismus 54
h) Die Situation des Post- und Fernmeldewesens im Jahre 1949 55
i) Ergebnis der entwicklungsgeschichtlichen Betrachtung 56
2. Die Entstehung des Art. 87 Abs. 1 S. 1 GG 56
a) Die ersten Vorstellungen über den Verwaltungsaufbau im zukünftigen Deutschland 57
b) Grundsätze für eine Deutsche Bundesverfassung des Ellwanger Kreises 59
c) Bayerischer Entwurf und Bayerische Leitgedanken 60
aa) Der Begriff der „bundeseigenen Verwaltung 62
bb) „Einheitliche Verkehrsanstalten des Bundes 62
d) Die Beratungen von Herrenchiemsee 63
e) Der Parlamentarische Rat 66
aa) Die Beratungen im Zuständigkeitsausschuß 67
bb) Die Lesungen im Hauptausschuß des Parlamentarischen Rats 69
f) Ergebnis 71
II. Auslegung des Wortlauts des U-/Art. 87 Abs. 1 S. 1 GG 72
1. Der Kompetenzgehalt des Art. 87 Abs. 1 S. 1 GG 72
2. Der Organisationsgehalt des Art. 87 Abs. 1 S. 1 GG 74
a) „bundeseigen 75
aa) Rückschlüsse aus Art. 86 S. 1 GG 76
bb) eigene Verwaltung 79
cc) Ergebnis 80
dd) Träger der staatlichen Einwirkungsbefugnisse 80
b) „Verwaltung 81
c) „mit eigenem Unterbau 82
d) Verwaltung in Privatrechtsform 83
3. Ergebnis der Wortlautauslegung 84
IIΙ. Systematische Auslegung 84
1. Die Stellung im 8. Abschnitt des Grundgesetzes 85
a) Die kompetenziellen Aussagen 85
b) Die nicht-kompetenziellen Aussagen 85
2. Art. 87 Abs. 3 S. 1 GG 86
3. Ergebnis 86
IV. Teleologische Auslegung 87
1. Subjektive und objektive Auslegungsansätze 87
2. Der subjektive Gesetzeszweck 90
a) Das Ziel 90
b) Das Mittel 92
c) Ergebnis 93
3. Der objektive Gesetzeszweck 93
a) Funktionen einer staatlich beherrschten Post 93
aa) Gründe für eine staatliche Anbindung 93
bb) Vom Herrschaftsinstrument zur Versorgungseinrichtung 94
cc) Von der Versorgungseinrichtung zum Dienstleistungsunternehmen 100
b) Umfang des Versorgungsanspruchs 104
aa) Gleichmäßigkeit und Flächendeckung 104
bb) Erschwinglichkeit 104
cc) Grund- und Zusatzversorgung 105
c) Ergebnis 107
V. Auslegungsergebnis 107
1. Zusammenfassung der Ergebnisse 107
2. Gewichtung der einzelnen Auslegungsgesichtspunkte 108
3. Die Kriterien für die Zulässigkeit einer Organisationsform 109
a) Beherrschbarkeit 109
b) Geeignetheit zur Erfüllung der Versorgungsaufgabe 110
Teil 4: Anwendung des Auslegungsergebnisses 111
I. Die Einheit der Bundespost 111
1. Die geschichtliche Entwicklung 111
2. Der Wortlaut 112
II. Organisationsformen des öffentlichen Rechts 113
1. Beherrschbarkeit 114
a) Unmittelbare Staatsverwaltung: die Bundespost als Regiebetrieb 114
b) Die Bundespost als Sondervermögen des Bundes 115
c) Die Bundespost als rechtsfähige Anstalt 117
2. Geeignetheit zur Erfüllung der Versorgungsaufgabe 120
a) Die Führung der Bundespost in unmittelbarer Staatsverwaltung 121
aa) Die Vorzüge einer behördenmäßigen Führung 121
bb) Die Nachteile 123
cc) Die besondere Situation der Bundespost als Dienstleistungsunternehmen 128
b) Die Bundespost als Sondervermögen unter der Leitung eines Ministers 129
aa) Die Reform 1924 129
bb) Die Veränderungen durch die nationalsozialistische Regierung 134
cc) Die Reformpläne der sechziger Jahre 134
c) 1989: Das Postverfassungsgesetz 138
aa) Kritik an der bisherigen Postverfassung 138
bb) Die Neuerungen 139
cc) Zweifel an der Geeignetheit der Postverfassung von 1989 142
d) Rechtliche Selbständigkeit 144
3. Ergebnis 144
IIΙ. Organisationsformen des Privatrechts 146
1. Verwaltung in Privatrechtsform 146
2. Die Aufgaben der Bundespost zwischen Leistungs- und Ordnungsverwaltung 147
3. Beherrschbarkeit 151
a) Die Bundespost als Aktiengesellschaft 153
aa) Die Bundespost als Eigengesellschaft 153
bb) Die Bundespost als gemischt-wirtschaftliches Unternehmen 156
b) Die Bundespost als GmbH 158
c) Ergebnis 160
4. Geeignetheit 161
a) Befreiung von haushaltsrechtlichen Bindungen 161
b) Entpolitisierung 162
c) Dezentralisierung und Kooperation 162
d) Befreiung von beamtenrechtlichen Bindungen 163
e) Sicherung der Versorgungsziele 164
5. Ergebnis 165
IV. Ergebnis von Teil 4 165
Teil 5: Zusammenfassung der Ergebnisse und rechtspolitischer Ausblick 167
I. Ergebnisse der Untersuchung 167
II. Rechtspolitischer Ausblick 168
Literaturverzeichnis 170