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Lüder, K. (Ed.) (1997). Staat und Verwaltung. Fünfzig Jahre Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48836-0
Lüder, Klaus. Staat und Verwaltung: Fünfzig Jahre Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Duncker & Humblot, 1997. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48836-0
Lüder, K (ed.) (1997): Staat und Verwaltung: Fünfzig Jahre Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-48836-0

Format

Staat und Verwaltung

Fünfzig Jahre Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Editors: Lüder, Klaus

Schriftenreihe der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Vol. 122

(1997)

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Abstract

Die Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer wurde 1947 als Ecole Supérieure d'Administration (Höhere Verwaltungsakademie) gegründet. Spätestens seit ihr 1971 das Promotionsrecht verliehen wurde, ist sie unstrittig eine universitäre Einrichtung: Sie besitzt Promotions- und Habilitationsrecht, an ihr sind Universitätsprofessoren tätig, und sie steht in der Humboldtschen Tradition der Einheit von Forschung und Lehre. Auf der anderen Seite unterscheidet sie sich aber durchaus von den Universitäten: In Speyer studieren kann nur, wer bereits ein Universitätsstudium abgeschlossen hat; die Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ist keine Landeshochschule, sondern sie wird von allen Ländern und dem Bund getragen; und ihre Lehr- und Forschungstätigkeit schließlich ist auf Staat und Verwaltung fokussiert.

Nachdem bereits anläßlich des 10jährigen (1957) und des 25jährigen Bestehens der Hochschule (1972) Sammelbände unter den Titeln »Staats- und Verwaltungswissenschaftliche Beiträge« und »Demokratie und Verwaltung« (HS 50) erschienen, ist die vorliegende Schrift die dritte Festschrift der Hochschule. Ihr Titel »Staat und Verwaltung« beschreibt zum einen den Gegenstand verwaltungswissenschaftlicher Forschung, Lehre und Fortbildung an der Hochschule Speyer, er ist zum anderen aber auch als Hinweis auf die aktuelle Reformbedürftigkeit von Staat und Verwaltung zu verstehen.

Die als Voraussetzung für erfolgreiche Verwaltungsreformen notwendige anwendungsorientierte Grundlagenforschung und der Transfer ihrer Ergebnisse in die Verwaltungspraxis sind Markenzeichen der Hochschule Speyer. Davon zeugen nicht nur die Beiträge in diesem Band, sondern vor allem auch die in den letzten zwanzig Jahren am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung durchgeführten und in den Forschungsberichten des Instituts und anderen Schriften dokumentierten Ergebnisse der Speyerer Verwaltungsforschung.

Neben Fachbeiträgen, die die disziplinäre Breite und den überdisziplinären Ansat

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort des Rektors 5
Inhaltsverzeichnis 7
I. Die Hochschule in Vergangenheit und Gegenwart 11
Rudolf Morsey: 50 Jahre Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (1947–1997) 13
Vorbemerkung 13
I. Die Gründung einer Ecole Superieure d' Administration durch die französische Besatzungsmacht 14
II. Der "Gründungsrektor" und die Umwandlung des französischen Ausbildungskonzepts 17
III. Die ersten Semester bis zur Existenzkrise von 1949 22
IV. Die Umwandlung zur "echten" Hochschule 27
V. Konsolidierung und Ausbau in den fünfziger und sechziger Jahren 30
VI. Errichtung und Ausbau eines eigenen Forschungsinstituts 33
VII. Das Vordringen der Verwaltungs- und Sozialwissenschaften seit 1969/70 35
VIII. Neustrukturierung des Lehrprogramms und Beginn der Fortbildungsaktivitäten 39
IX. Die Sicherung der Eigenständigkeit durch das Landesgesetz von 1978 42
X. Entwicklungen im letzten Jahrzehnt 47
Carl Hermann Ule: Verwehte Spuren 51
I. Die Zeit zwischen 1950 und 1955 51
II. Die Zeit meiner aktiven Zugehörigkeit zur Hochschule 1955-1972 54
1. Aufbau und Ausbau der Hochschule 54
2. Zum Lehrbetrieb im allgemeinen 59
3. Die Anknüpfung internationaler Beziehungen 61
4. Ausländische Gäste in Speyer 65
5. Die Vorbereitung des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Bundes 66
6. Entwurf eines einheitlichen Verwaltungsgerichtsgesetzes 69
7. Reform des öffentlichen Dienstrechts 72
III. Ausklang 74
II. Deutschland und Europa 77
Dieter Duwendag: Stabilitäts-, Budget- und Tarifverhalten in den EU-Staaten: Ein Langfristvergleich 79
I. Ausgangspunkte 79
II. Stabilitätsverhalten im langfristigen Vergleich 81
III. Reale Konvergenz: Indikatoren des Tarifverhaltens 84
IV. Staatsverschuldung und Budgetverhalten 88
1. Die Kontroverse um die Fiskalkriterien 88
2. Das tatsächliche Budgetverhalten 89
V. Zusammenfassung 94
Literatur 94
Siegfried Magiera: Außenkompetenzen der deutschen Länder 97
I. Gewaltenteilung im Bundesstaat 97
II. Innen- und Außenkompetenzen 98
1. Allgemeine Kompetenzverteilungsregelung 98
2. Sonderregelungen für die auswärtige Gewalt 99
III. Abschluß völkerrechtlicher Verträge 100
1. Erfordernis der Gesetzgebungszuständigkeit 100
2. Zustimmung der Bundesregierung 101
3. Konkurrierende Zuständigkeit des Bundes 102
IV. Übertragung von Hoheitsrechte 103
1. Zwischenstaatliche Einrichtungen 103
2. Europäische Union 104
3. Grenznachbarschaftliche Einrichtungen 106
V. Sonstige Außenkompetenzen 110
1. Kompetenzverteilung im Bereich der auswärtigen Gewalt 110
2. Völkerrechtsförmliches Handeln 110
3. Akte reiner Außenpolitik 111
III. Staat und Recht 117
Carl Böhret: Dynamische Interdependenz und funktionaler Staat. Anmerkungen zur politischadministrativen Theorie der Übergangsgesellschaft 119
A. Ansatzpunkte: Systematisierte Mustererkennung und Hypothesen 119
B. Rückblicke 123
I. Erste Phase: Liberal-pluralistische Leistungsgesellschaft und Minimalstaat 123
II. Zweite Phase: Sozial-liberaler Pluralismus und aktiver Staat 125
IlI. Dritte Phase: Spätpluralistische Gesellschaft und Verhandlungsstaat 126
C. Übergänge zur transindustrellen Gesellschaft: Funktionaler Staat als Entwicklungshelfer? 127
I. Sozio-ökonomische Veränderungen 127
ll. Funktionaler Staat als Entwicklungsagentur 130
D. Destabilisatoren und Stabilisatoren: Verträgliche Übergänge? 134
1. Phasenübergang I/II 134
2. Phasenübergang II/III 136
3. Phasenübergang III/IV 136
E. Erkenntniszugewinne 137
I. Was ergibt die Überprüfung? 137
II. Anreicherung für die Theorie 139
1. Einsichten 139
2. Interdependenz 139
3. Destabilisation 140
4. Dynamik: Evolvierendes System 141
III. Fazit 142
Detlef Merten: Das Berufsbeamtentum als Element deutscher Rechtsstaatlichkeit 145
I. Einleitung 145
1. Das Berufsbeamtentum als Wiederkehrthema 145
2. Finanznot und Beamtenrechtsreform 146
II. Die institutionelle Garantie des Berufsbeamtentums 148
1. Bewahrung wegen Bewährung 148
2. Geistlosigkeit des Zeitgeistes 149
III. Das Berufsbeamtentum als Garant für Legalität 151
1. Der Legalitätsgrundsatz als effektives Prinzip 151
2. Gesetzmäßigkeit des Staatshandelns und Unabhängigkeit des Staatsdieners 152
IV. Die Bedeutung der Neutralität der Beamtenschaft 154
1. Unabhängigkeit durch Gewaltentrennung 154
2. Gewaltenverschränkung im parlamentarischen Regierungssystem 156
3. Zur Unterscheidung von Regierung und Verwaltung 157
4. Gewaltentrennung zwischen Gesetzgebung und Verwaltung 158
a) Gewaltentrennung als Aufgabentrennung 158
b) Sachliche und persönliche Unabhängigkeit 160
V. Das Berufsbeamtentum als Ausgleichsfaktor im "Parteienstaat" 161
1. Der Machtzuwachs der Parteien 161
2. Erosionserscheinungen in Verwaltung und Rechtsprechung 162
3. Neutralität versus Totalität 165
VI. Zur Garantie der rechtsstaatlichen Identität Deutschlands 166
Helmut Quaritsch: Die öffentlich-rechtliche Verwahrung 169
I. Anwendungsbereich und Rechtsgrundlagen 169
II. Entstehung und Ende des Verwahrungsverhältnisses 170
III. Abwicklung des Verwahrungsverhältnisses 173
1. Rückforderung 173
2. Haftung des Verwahrers 173
3. Ansprüche des Verwahrers 177
IV. Rechtsweg 178
Waldemar Schreckenberger: Gesetzgebung als Prozeß von Öffentlichkeit 181
I. Einleitung und Grundbegriffe 181
II. Dimensionen der allgemeinen Öffentlichkeit 183
III. Allgemeine Strukturen der Öffentlichkeit 185
1. Alltagswelt 185
2. Organisierte Öffentlichkeit - Zur gesellschaftlichen Paradoxie von Konvergenz und Divergenz - 186
IV. Alltagswelt und Gesetzgebung 187
1. Alltagswelt und öffentliche Meinung 187
2. Alltagswelt, Gesetzessprache und juristische Argumentation - Zur kommunikativen Paradoxie von Gemein- und Fachsprache und ihre Transformationsprobleme - 189
3. Verfehlte Vereinfachung und "common-sense" 196
V. Besondere Formen von Öffentlichkeit im staatlichen Entscheidungsbereich 197
1. Parlament 197
2. Regierung und Regierungsadministration 199
3. Rechtsprechung (Gerichtsbarkeit) 203
VI. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts als besondere Form von Öffentlichkeit 204
VII. Gesetzgebung als obligatorische Gesamtveranstaltung der Gesellschaft 205
VIII. Schluß: Empfehlung der holistischen Methode zur Konstruktion und Rekonstruktion von juristischen Vorschriften 206
IV. Staat und Wirtschaft 209
Eberhard Bohne: Liberalisierung des Strommarktes als Organisationsproblem 211
I. Problemstellung 211
II. Wettbewerb aus organisationstheoretischer Sicht 215
1. Wettbewerbsordnung als staatliche Aufgabe 215
2. Wettbewerb und Organisationsverhalten 218
a) Organisatorische Fragestellung 218
b) Typische interorganisatorische Verhaltensmuster 221
3. Interorganisationsbeziehungen im Strommarkt 222
III. Liberalisierungsmodelle für den Strommarkt 225
1. Wettbewerb und Umweltschutz 225
2. Ungeregelte Durchleitung und freier Leitungsbau 226
a) Wesentlicher Inhalt des Gesetzentwurfs zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts 226
b) Wettbewerbswirkungen 227
aa) Problemangemessenheit 228
bb) Netzzugang 229
cc) Freier Leitungsbau 230
dd) Kartellaufsicht 231
c) Wirtschafts- und umweltpolitische Risiken 232
aa) Wirtschaftspolitische Risiken 232
bb) Umweltpolitische Risiken 233
3. Strombörse mit Umweltinstrumenten 234
a) Konzeption 235
b) Organisation 236
c) Wettbewerbswirkungen 237
d) Umweltbelange 238
4. Übergangslösung: Umweltorientierte Durchleitungsregeln 241
a) Konzeption 242
b) Regelungsmöglichkeiten 243
aa) Recht auf Netzzugang 243
bb) Verteilung knapper Netzkapazität 244
cc) Beschaffung fehlender Netzkapazität 246
5. Gesamtwürdigung 247
Klaus Lüder: Innovationen im öffentlichen Rechnungswesen 249
I. Status quo 249
II. Probleme und Schwachstellen 251
III. Reformstrategien 252
IV. Ein doppisches Rechnungssystem für die öffentliche Verwaltung (Speyerer Verfahren) 253
V. Implementationsprobleme und Implementationschancen 256
1. Das Kontingenz-Modell 256
2. Situationsmuster 257
3. lmplementationschancen in Deutschland 260
4. Fazit 263
Anlagen 263
Rainer Pitschas: Duale Umweltverantwortung von Staat und Wirtschaft. Verwaltungsrechtliche Gestaltungsprobleme der Zusammenarbeit im „schlanken“ Staat am Beispiel des Zulassungs- und Aufsichtssystems für Umweltgutachter nach dem Umweltauditgesetz 269
A. Grundlegung 269
l. Kooperative Umweltverantwortung in der Bundesrepublik Deutschland 269
II. Ökologische Eigenverantwortung der Wirtschaft als Ziel europäischer Umweltpolitik 270
III. Insbesondere: Das europäische Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung 271
1. Das Umweltpolitische Mitwirkungsverhältnis 272
2. Die Zuständigkeit zur Zulassung von Umweltgutachtern und zur Aufsichtsführung 273
a) Das Zulassungssystem nach der Öko-Audit-Verordnung 273
b) Zulassung und Aufsicht als komplexe Regelungsaufgabe 274
IV. Das deutsche Umweltauditgesetz 275
1. Der Streit um die Organisationsstruktur dualer Umweltverantwortung 275
2. Gutachterzulassung und Aufsichtsführung "zwischen" Staat und Wirtschaft 276
a) "Offene" rechtliche Vorgaben des Umweltauditgesetzes 276
b) Verwaltungsrechtliches "Strukturgerüst" 277
B. OrganisationsrechtIiche Strukturformen umweltbezogener Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft 279
I. Der Formenkreis des Verwaltungsrechts 279
1. Überkommene Formentypik 279
2. Beteiligung Privater an öffentlichen Aufgaben 279
a) Beleihung 280
b) Verwaltungshilfe und andere Beteiligungsformen 281
3. Wirtschaftliche Selbstverwaltung 281
a) Umweltpolitisches Mitwirkungsverhältnis 282
b) Selbstverwaltung der Wirtschaft 283
c) Betriebliche Gutachterbestellung und -aufsicht 285
II. Auswahl verantwortungsgerechter Kooperationsformen 287
1. Formenwahl als Konfliktentscheidung 287
2. Auswahl- und Gestaltungsermessen des Gesetzgebers 288
a) Formenwahl als kategoriales Maßstabs- und Entscheidungsproblem 288
b) Maßstabwirkung des Umweltpolitischen Mitwirkungsverhältnisses 289
c) Zielorientierung des Zulassungs- und Aufsichtssystems 290
d) Verwaltungssubstitution als Auswahl- und Gestaltungsdirektive 291
C. Die Organisationsentscheidung des Umweltauditgesetzes für die Gutachterzulassung 292
l. Verdeckte Verwaltungssubstitution 292
ll. Berufung gesellschaftlicher Selbstverwaltung 293
III. Beleihungsregelung als Formenmißbrauch 294
V. Staat und Kommunen 295
Hans Herbert von Arnim: Auf dem Weg zur optimalen Gemeindeverfassung? 297
I. Reform des scheinbar Unreformierbaren 297
1. Ausgangspunkt: Fehlende Reformbereitschaft 297
2. Umschlag Ende der 80er Jahre 298
3. Rolle der F.D.P. in Rheinland-Pfalz 298
4. Volksentscheid in Hessen 299
5. Lösung der Reformblockade in Nordrhein- Westfalen 300
6. Dominanz der Bürgerperspektive über die der "politischen Klasse" 301
II. Die baden-württembergische Gemeindeverfassung als Modell 303
1. Strukturmerkmale der baden-württembergischen Gemeindeverfassung 304
2. Zurückdrängen der politischen Parteien auf ihre legitimen Funktionen 304
3. Beurteilungskriterien 305
III. Zur Stellung des Bürgermeisters 307
1. Vorzüge der Direktwahl 307
2. Unterschiede zu Bayern 309
3. Vorzeitige Abwahl des Bürgermeisters 309
IV. Gemeinderat und Bürgermeister 310
1. Verteilung der Kompetenzen 310
2. Politische Initiative und Kompromißfähigkeit 311
3. Ehrenamtlichkeit der Ratsmitglieder 311
4. Neues Steuerungsmodell 312
V. Wahlrecht zum Gemeinderat 313
1. Starre oder flexible Wahllisten 313
2. Systemwidrigkeit der starren Listenwahl 314
3. Zur Fünfprozentklausel 315
4. Vereinbarkeit von Amt und Mandat? 316
VI. Bürgerbegehren und Bürgerentscheid 319
1. Vorgeschichte 319
2. Unterschiede zum Bund 319
3. Die Reformwelle 320
4. Bayern 321
VII. Unvollständige Reformen 322
1. Volkswahl des Bürgermeisters und Magistratsverfassung in Hessen 323
2. Weitere unvollendete Reformen 325
a) Nordrhein-Westfalen 325
b) Brandenburg 326
c) Schleswig-Holstein 326
Gemeindeordnungen in Deutschland 327
Gemeindeverfassungen in Deutschland 328
Willi Blümel: Mitwirkung der kommunalen Gebietskörperschaften und ihrer Spitzenverbände an der Gesetzgebung 331
I. Einführung 331
II. Kommunaler Rat in Rheinland-Pfalz 334
III. Verbesserung der Beteiligungsrechte der kommunalen Spitzenverbände 337
1. Bundesgesetzgebung und Rechtsakte der Europäischen Union 338
2. Landesgesetzgebung 341
IV. Ausblick 344
Hermann Hill: Das nächste Jahrhundert – Ein Jahrhundert der Kommunen 345
I. Kommunaler Handlungsspielraum gefährdet 345
II. Entörtlichung 348
III. Wiederentdeckung der Gemeinschaft 350
1. Bürger zur Mitwirkung befähigen 351
2. Aus der Sicht des Bürgers denken 352
3. Service anbieten 352
4. Bürgerwissen nutzen 353
5. Bürgerprojekte unterstützen 354
IV. Die intelligente Stadt 354
V. Die zukunftsbeständige Stadt 359
Konrad Littmann: Über das Elend kommunaler Umlagen. Marginalien zu neueren Entwicklungen der kommunalen Finanzverfassungen 363
I. Problemstellung 363
II. Typologie der Umlagen 364
III. Zur Entwicklung der Umlagen 366
IV. Kritik des Umlagesplittings 369
V. Kritik progressiver Umlagesätze 372
VI. Zur Grenzbelastung durch Umlagen 373
VII. Raumordnungspolitische Konsequenzen 375
VI. Verwaltungswissenschaft und Verwaltungspraxis 379
Stefan Fisch: Dimensionen einer historischen Systemtransformation. Zur Verwaltung des Elsaß nach seiner Rückkehr zu Frankreich (1918–1940) 381
I. Fragestellungen 381
II. Klassische Verfassungsgeschichte: Besonderheiten der Republik in Frankreich 383
1. Das Prinzip zentralistischer Parlamentsherrschaft 383
2. Das praktische Problem der späten Wahlen im November 1919 384
III. Klassische Verwaltungsgeschichte: Die Neuorganisation der elsässischen Verwaltung seit 1918 386
1. Vorbereitungsphase 1914-18: Bewahrung des Vorgefundenen unter Kriegsrecht 386
2. Erste Phase 1918-19: Zentralismus und Zerschlagung der Landesverwaltung 386
3. Zweite Phase 1919-20: Wiederaufbau als Regionalverwaltung unter Millerand 388
4. Dritte Phase 1920/25-1939: Abbau der Regionalvenvaltung und Rezentralisierung in Paris 390
IV. Wissenssoziologie der Verwaltung: Prägungen der verschiedenen Beamtenschaften 391
1. Heranziehung einer Elite der ,Grands Corps' in der Vorphase 391
2. Zentralistische Jakobiner 1918-19 392
3. Experten ohne Korpsgeist 1919-25 393
4. Korpsgeist ohne Expertise ab 1925 393
V. Langfristig wirkende Normvorstellungen der politischen Kultur: Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der undeutlichen Werte der Dritten Republik 394
VI. Langfristige Strukturen der Praxis: Der Übergang zu einer anderen Verwaltungs,mentalität' und das Aufbegehren der Verwalteten im Elsaß dagegen 396
VII. Geschichtswissenschaft und Verwaltungswissenschaften 398
Klaus König: Drei Welten der Verwaltungsmodernisierung 399
I. Bürokratie als moderne Verwaltung 399
II. Transformation der Kaderverwaltung 404
III. Institutionenbildung in der Entwicklungsverwaltung 410
IV. Modernisierung der modernen Verwaltung 416
Heinrich Reinermann: Verwaltungsentwicklung und Verwaltungsinformationssysteme 425
I. Trends der Verwaltungsentwicklung 425
1. Verwaltungsmodernisierung 425
2. Informationsanforderungen 427
II. Trends der Verwaltungsinformationssysteme 428
1. Virtuelle Verwaltung 428
2. Informationstechnische Auslöser 430
3. Potential für Verwaltungsgestaltung 432
a) Bürger / Verwaltungs-Beziehungen 432
b) Verwaltungsentflechtung 434
c) Prozeßorientierung 435
d) Flexibilisierung der Arbeit 435
e) Führungsinformation 436
III. Zur Abstimmung von Verwaltungsentwicklung und Verwaltungsinformationssystemen 437
1. Anzeichen einer Kluft zwischen Verwaltung und Informatik 437
2. Die Notwendigkeit eines Informationsmanagements 441
IV. Ergebnis 444
VII. Personalführung und Personalfortbildung 445
Rudolf Fisch: Führungsautorität 447
I. Autorität - Schimpfwort versus ,große Gabe' 447
II. Autoritätsdilemma der Führungskräfte 449
III. Persönliche Autorität 451
Helmut Klages: Motivierung von Mitarbeitern durch Anreize? Ein Beitrag zum Thema „Human Resource Management in der öffentlichen Verwaltung“ 455
I. Der herkömmliche Weg der Mitarbeitermotivierung: Motivationseinforderung per Gesetz 455
II. Ein neuer Weg für die Verwaltung: Motivation durch Anreize 456
III. Das wissenschaftliche Motivationsverständnis 457
1. Perspektiven einer praxisbezogenen Wissenschaftsanwendung 457
2. "Individuelle Dispositionen" - Geld oder mehr? 459
3. In der Arbeitssituation begründete hauptsächliche Bedingungen der Motivationsbildung 461
IV. Die Motivationsfähigkeit der Mitarbeiter/innen der gegenwärtigen deutschen Verwaltung 463
1. Kontra-intuitive empirische Erkenntnisse hinsichtlich des vorhandenen Leistungspotentials 463
2. Die strategische Bedeutung "intrinsischer" Tätigkeitsmerkmale 468
V. Die Notwendigkeit eines "Human Resource Management" 470
VI. Was steht hinter dem Wunsch nach "leistungsgerechter Bezahlung"? 473
VII. Ausblick: Ableitbare praktische Gestaltungsfolgerungen 475
Heinrich Siedentopf: Das Führungskolleg Speyer (FKS). Ein Beitrag zur Personalentwicklung für Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung 477
I. Ausbildungs- und Fortbildungsauftrag der Hochschule Speyer 478
II. Entwicklung der Fortbildung an der Hochschule Speyer 480
III. Berufsbegleitende Fortbildung 481
IV. Personalentwicklung für Führungskräfte 482
V. Führungskräfte im öffentlichen Dienst - ein Begriff macht Karriere 484
VI. Führungskolleg Speyer (FKS) - Konzept und Umsetzung 486
VII. Die europäische Dimension 490
Anhang 493
A. Chronik der Hochschule 495
B. Chronik des Forschungsinstituts 497
C. Kooperationsvereinbarungen von Hochschule und Forschungsinstitut 498
D. Verzeichnis der Ehrensenatoren, Ehrendoktoren und der Träger der Hochschulmedaille 498
E. Rektoren der Hochschule 500
F. Verzeichnis der Professoren seit 1947 501
G. Staatswissenschaftliche Fortbildungstagungen seit 1947 507
H. Chronik der Lehrstühle. Besetzung im Wechsel von 50 Jahren 512
I. Statistik 516
Verzeichnis der Autoren 519