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Der Ermessensspielraum der Einigungsstelle

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Fiebig, A. (1992). Der Ermessensspielraum der Einigungsstelle. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-47316-8
Fiebig, Andreas. Der Ermessensspielraum der Einigungsstelle. Duncker & Humblot, 1992. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-47316-8
Fiebig, A (1992): Der Ermessensspielraum der Einigungsstelle, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-47316-8

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Der Ermessensspielraum der Einigungsstelle

Fiebig, Andreas

Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht, Vol. 112

(1992)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsübersicht 7
Abkürzungsverzeichnis 17
§ 1 Einführung 19
1. Teil Grundlegung: Die verfahrensrechtliche und rechtstatsächliche Situation der Einigungsstelle 22
§ 2 Das Verfahren vor der Einigungsstelle und die Geltendmachung der Fehlerhaftigkeit des Einigungsstellenspruches 22
I. Anrufung der Einigungsstelle 22
II. Zusammensetzung der Einigungsstelle 22
II. Zusammensetzung der Einigungsstelle 23
1. Bestellung der Mitglieder der Einigungsstelle 23
a) Normalfall: Bestellung durch die Betriebspartner 23
b) Konfliktfall: Einschaltung des Arbeitsgerichts 23
2. Rechtsstellung der Einigungsstellenmitglieder 24
a) Vergütungsanspruch 25
b) Haftung 26
III. Das Verfahren vor der Einigungsstelle 28
1. Gang des Verfahrens 28
2. Beendigung des Einigungsstellenverfahrens 29
a) Einigung 29
b) Spruch der Einigungsstelle 29
aa) Beschlußfassung 29
bb) Inhalt des Spruches 30
(1) Sprüche ohne materielle Entscheidung der Streitfrage 30
(2) Sprüche mit materieller Entscheidung der Streitfrage 32
cc) Formvorschriften 32
dd) Wirkung des Spruchs der Einigungsstelle 32
c) Versäumnisverfahren 33
3. Vorläufige Regelungen 33
IV. Gerichtliche Überprüfung des Spruches der Einigungsstelle 34
1. Züständigkeit des Arbeitsgerichts 34
2. Beteiligte des Verfahrens 34
3. Umfang der gerichtlichen Kontrolle 35
a) Rechtsschutz 35
b) Ermessenskontrolle 36
aa) Ausschlußfrist, § 76 V 4 BetrVG 36
bb) Antragsberechtigung für Ermessenskontrolle 36
c) Verwirkung 37
4. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts 37
a) Aufhebung des Spruches 37
b) Feststellung nur teilweiser Unwirksamkeit bzw. nur teilweise Aufhebung 38
c) Vorläufige Regelung durch das Arbeitsgericht 39
5. Besonderheiten im freiwilligen Verfahren 39
a) Vorherige Unterwerfung (§ 76 VI 2 1. Variante BetrVG) 40
b) Nachträgliche Annahme (§ 76 VI 2 2. Variante BetrVG) 40
6. Ersetzung des unwirksamen Einigungsspruch(teile)s 41
V. Tarifliche Schlichtungsstelle 42
§ 3 Rechtstatsächliche Erkenntnisse 42
I. Häufigkeit von Einigungsstellenverfahren 43
II. Beendigung der Einigungsstellenverfahren 43
IIΙ. Gegenstände der Einigungsstellenverfahren 44
IV. Kosten der Einigungsstelle 44
V. Häufigkeit der Einschaltung des Arbeitsgerichts 45
VI. Gerichtliche Kontrolle des Einigungsstellenermessens 45
2. Teil: Funktionen der Einigungsstelle 48
§ 4 Die rechtlichen Funktionen der Einigungsstelle 48
I. Die Hauptfunktionen der Einigungsstelle 48
1. Konfliktlösungsfunktion 48
a) Der Ausgangskonflikt 48
b) Notwendigkeit zur Beilegung der Meinungsverschiedenheit 49
c) Konfliktregulierung nach dem BetrVG 50
2. Hilfsfunktion 51
3. Substitutionsfunktion (Ersatzfunktion) 52
4. Schlichtungsfunktion 54
II. Nebenfunktionen der Einigungsstelle 54
1. Friedensfunktion 54
2. Rechtsetzungsfunktion 55
3. Rechtsprechungsfunktion 56
4. Gutachterfunktion 57
5. Vorverfahrensfunktion 57
6. Vergleichsfunktion 58
7. Selbstbestimmungsfunktion 58
8. Demokratiefunktion 63
III. Ergebnisse 64
§ 5 Einigungsstelle und Kooperation der Betriebspartner — die betriebspolitischen Funktionen der Einigungsstelle 64
I. Drohung mit der Einigungsstelle 65
1. Ungewißheit hinsichtlich des Ergebnisses des Einigungsspruches 65
2. Kosten- und Zeitdruck auf den Arbeitgeber 66
3. Imageverlust der Betriebspartner 67
II. Abwälzung der Entscheidungsverantwortung 68
III. Einigungsstellenverfahren als Machtprobe 69
IV. Zur praktischen Relevanz der gesetzesfremden betriebspolitischen Funktionen der Einigungsstelle 69
3. Teil Schranken des Ermessens der Einigungsstelle 71
§ 6 Äußere Schranken des Ermessens der Einigungsstelle 72
I. Meinungsstand 72
II. Herleitung der äußeren Schranken 73
IIΙ. Die einzelnen Gruppen äußerer Ermessensschranken 74
1. Die Zuständigkeit der Einigungsstelle 74
2. Gesetzliche Bestimmungen 75
a) Allgemeines 75
b) Insbesondere: Grundrechte 76
3. Tarifvertragliche Regelungen 81
4. Geltende betriebliche Regelungen 82
5. Allgemeine Wirksamkeitshindernisse von Rechtsgeschäften 83
a) § 154 BGB: Dissens 83
b) § 134 BGB: Gesetzliches Verbot 83
c) § 138 BGB: Sittenwidrigkeit 83
d) § 306 BGB: Unmöglichkeit der Leistung 84
e) Ergebnis 84
6. Weitere äußere Schranken 84
IV. Ergebnisse 85
§ 7 Innere Schranken des Ermessens der Einigungsstelle 86
I. § 76 V 3 BetrVG 86
1. Angemessene Berücksichtigung der Belange des Betriebes und der betroffenen Arbeitnehmer 87
a) Gegenstand des Gebotes: Belange des Betriebes und der betroffenen Arbeitnehmer 88
aa) Belange des Betriebes 88
bb) Belange der betroffenen Arbeitnehmer 89
b) Inhalt des Gebotes: Angemessene Berücksichtigung 90
aa) Berücksichtigung 90
bb) Angemessenheit 91
(1) Konkretisierung der Angemessenheit im Schrifttum 92
(2) Sachgerechtigkeit als Erläuterung der Angemessenheit 92
(3) Bestimmung der Wertintensität 95
(a) Abstrakte Rangordnung der Werte 96
(b) Interessenhäufung 97
(c) Interessen- bzw. Gefahrennähe 98
(d) Interessenintensität 98
(e) Personaler Einschlag der Interessenbewertung 99
(4) Zusammenfassung 100
c) Ergebnis 100
2. Billigkeit 101
a) Begriff der Billigkeit 101
b) Rechtliche Qualifikation der Billigkeit 102
c) Inhalt der Billigkeit 102
d) Ergebnis 103
3. Ermessen i. S. v. § 76 V 3 BetrVG 103
a) Begriff des Ermessens 103
b) Zweck der Ermessenseinräumung 104
c) Wesen der Ermessensausübung 104
d) Immanente Schranken des Ermessens 104
e) Ergebnis 105
4. Gesamtschau 105
a) § 76 V 3 BetrVG als Ermessensvorschrift 106
aa) „Billiges Ermessen" als Ermessensbegriff 106
bb) Angemessene Berücksichtigung und Ermessensausübung 109
cc) Orientierungspunkt der Ermessensausübung 109
(1) Präzisierung des Orientierungspunktes 110
(2) Bedeutung der Gerechtigkeitsorientierung für die Ermessensbindung 111
(a) Gebot der Gerechtigkeitsorientierung 112
(b) Gebot der Zweckmäßigkeitsorientierung 112
(c) Gewichtung nach subjektiven Kriterien 113
(aa) Einschätzungen der Einigungsstelle 114
(bb) Einschätzungen der Betriebspartner 115
(d) Zusammenfassung 116
dd) Ergebnis 116
b) Vier-Elemente-Lehre 116
c) Einzelheiten der Maßgaben für die Ermessensausübung nach § 76 V 3 BetrVG 117
aa) Berücksichtigungsgebot 117
bb) Gewichtungsgebot 119
cc) Abwägungsgebot 122
(1) Abwägungsvorgang 122
(a) Gesamtabwägung 122
(b) Additive Einzelabwägungen 123
(c) Fehler des Abwägungsvorgangs 123
(2) Abwägungsergebnis 124
(a) Findung des Abwägungsergebnisses 124
(b) Fehler des Abwägungsergebnisses 124
dd) Ermessensspielraum nach § 76 V 3 BetrVG 127
5. Ergebnisse 127
II. § 112 V BetrVG 129
1. Verhältnis von § 112 V zu § 76 V BetrVG 129
a) Vergleich der Inhalte beider Normen 129
b) Verhältnis von § 112 V zu § 76 V 3 BetrVG 131
c) Verhältnis von § 112 V zu § 76 V 4 BetrVG 132
2. Einzelfragen 132
a) Faktische Verhinderung der Betriebsänderung 132
b) Zumutbarkeit eines Ersatzarbeitsplatzes 133
c) Sozialplanzweck als Ermessensleitlinie 134
aa) Grundsatz: Sozialplanzweck als Außenschranke 134
bb) Praktische Relevanz des Sozialplanzwecks als Außenschranke 134
cc) Ergebnis 136
3. Ergebnisse 136
III. § 2 I BetrVG 137
1. Gebot optimaler Interessenverwirklichung 138
2. Verbot einseitiger Interessenverwirklichung 138
3. Verbot des Kompetenzmißbrauchs 138
4. Grenze der Unzumutbarkeit 139
a) Einschränkung des Mitbestimmungsrechts 139
b) Beschränkung der Belastung durch den Einigungsspruch 139
c) Begrenzung der Pflichterfüllung 140
5. Ergebnis 142
IV. § 75 BetrVG 142
1. Inhalt des § 75 BetrVG 143
a) § 75 I BetrVG 143
b) § 75 II BetrVG 143
2. § 75 BetrVG als „innere Schranke" 144
a) Einordnung als „innere Schranke" 144
b) Verhältnis von § 75 zu § 76 V 3 BetrVG 144
3. Ergebnis 145
V. §242 BGB 145
1. Inhalt des § 242 BGB 146
2. Verhältnis von § 242 BGB zu § 76 V 3 BetrVG 146
3. Ergebnis 147
VI. Übermaßverbot 147
VII. Allgemeine Billigkeit 148
VIII. Die Funktionen der Einigungsstelle als Innenschranken 150
1. Maßgaben der rechtlichen Funktionen 151
a) Maßgaben der Substitutionsfünktion 151
b) Maßgaben der Schlichtungsfunktion 154
c) Maßgaben der Konfliktlösungsfünktion 154
d) Maßgaben der Friedensfunktion 155
e) Maßgaben der Selbstbestimmungsfunktion 155
2. Maßgaben der betriebspolitischen Funktionen 156
a) Drohung mit der Ungewißheit des Spruchinhaltes 157
b) Drohung mit einem Imageverlust 157
c) Drohung mit Einigungsstellenkosten 158
d) Ergebnis 159
IX. Ergebnisse 160
4. Teil: Die fehlerhafte Ermessensausübung der Einigungsstelle 161
§ 8 Fehlerhafte Ausübung des Ermessens — zugleich Abgrenzung der Rechtsschutzwege nach § 76 V 4 und VII BetrVG 162
I. Kriterien zur Abgrenzung von Rechts- und Ermessensfehlern 162
1. Kriterien für Rechtsfehler 162
2. Kriterien für Ermessensfehler 162
a) Erfordernis der Ermessensermächtigung 162
b) Zusammenhang zwischen Ermessensgewährung und -fehler 163
aa) Kriterium der „Ermessensspezifität" 163
bb) Kriterium der „Ermessensbezogenheit" 164
3. Befund 164
II. Einordnung der inneren und äußeren Schranken 164
1. Verstoß gegen äußere Schranken als fehlerhafte Ermessensausübung 164
2. Verstoß gegen § 76 V 3 BetrVG als fehlerhafte Ermessensausübung 165
3. Verstoß gegen andere Innenschranken als fehlerhafte Ermessensausübung 166
4. Ergebnis 167
IIΙ. Grenze zwischen Ermessens- und Rechtsfehlerhaftigkeit 167
1. Differenzierungsverbot 168
2. Schutz der Freiheitsgrundrechte 169
3. Schutz der Besitzstände 172
4. Ergebnis 174
IV. Ergebnis 175
§ 9 Die Ermessensüberschreitung i. S. v. § 76 V 4 BetrVG 175
I. Arten der Ermessensfehler 176
1. Klassische Dreiteilung 176
2. Zweiteilungslehren 176
3. Befund 177
II. Arten der Ermessensfehler i. S. v. § 76 V 4 BetrVG 177
1. Ermessensüberschreitung i. S. d. § 114 VwGO als Ermessensüberschreitung i. S. v. § 76 V 4 BetrVG 177
2. Ermessensfehlgebrauch als Ermessensüberschreitung i. S. v. § 76 V 4 BetrVG 178
a) Rechtsprechung 178
b) Literatur 179
c) Kritik und eigene Ansicht 181
aa) Kritische Würdigung der Rechtsprechung 181
bb) Eigene Auffassung 182
(1) Wortlaut des § 76 V 4 BetrVG 182
(2) Wille des Gesetzgebers 183
(3) Bedeutungszusammenhang mit § 76 V 3 BetrVG 185
(4) Objektiv-teleologische Aspekte 186
(a) Regelungsmaterie Gerichtsschutz 186
(b) Regelungsmaterie Einigungsstelle 187
(aa) Konfliktlösungsfunktion 187
(bb) Substitutionsfunktion 187
(c) Fazit 189
(5) Zusammenfassung der Auslegungsergebnisse 189
cc) Streitentscheidung 189
d) Ergebnis 189
3. Ermessensunterschreitung als Ermessensüberschreitung i. S. v. § 76 V 4 BetrVG 190
4. Ergebnis 191
III. Grenze des Ermessensspielraums 191
IV. Ergebnis 192
§ 10 Fehlerhafte Ermessensausübung und Rechtsschutz nach § 76 VII BetrVG 193
I. Problemstellung 193
II. Lösungsmöglichkeiten 194
IIΙ. Meinungsstand 194
IV. Lösungsfindung 194
1. Rechtsschutz der Betriebspartner nach §76 VII BetrVG, § 2 a ArbGG 195
a) Ausgangspunkt: Garantie des Rechtsschutzes 195
b) Auslegung des § 76 V 4 BetrVG 195
aa) Regelungsabsicht des Gesetzgebers 195
bb) Objektiver Normzweck 196
cc) Zwischenergebnis 197
c) Grundlage: Bestandskraftfähigkeit des Spruchs 197
d) Ergebnis 199
2. Rechtsschutz des einzelnen Arbeitnehmers nach § 76 VII BetrVG 199
a) Auslegung des § 76 V 4 BetrVG 199
aa) Regelungsabsicht des Gesetzgebers 199
bb) Objektiver Normzweck 199
b) Insbesondere: Allgemeine Billigkeitskontrolle 202
c) Ergebnis 204
3. Rechtsschutz des Arbeitgebers nach § 76 VII BetrVG, § 2 ArbGG 204
V. Ergebnis 204
5. Teil: Schlußbetrachtung 205
§ 11 Zusammenfassung der Ergebnisse 205
I. Allgemeines 205
II. Die äußeren Ermessensgrenzen 205
ΙII. Die Ermessensausübung nach § 76 V 3 BetrVG 207
IV. Die inneren Ermessensbindungen 208
V. Die Ermessensfehler der Einigungsstelle 208
VI. Die Gerichtsschutzmöglichkeiten 210
§ 12 Schlußbemerkung 210
Literaturverzeichnis 212