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Rechtssystem und gesellschaftliche Basis bei Hans Kelsen

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Krawietz, W., Schelsky, H. (Eds.) (1984). Rechtssystem und gesellschaftliche Basis bei Hans Kelsen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45722-9
Krawietz, Werner and Schelsky, Helmut. Rechtssystem und gesellschaftliche Basis bei Hans Kelsen. Duncker & Humblot, 1984. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45722-9
Krawietz, W, Schelsky, H (eds.) (1984): Rechtssystem und gesellschaftliche Basis bei Hans Kelsen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-45722-9

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Rechtssystem und gesellschaftliche Basis bei Hans Kelsen

Editors: Krawietz, Werner | Schelsky, Helmut

Rechtstheorie. Beihefte, Vol. 5

(1984)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 9
I. Probleme der Darstellung und Rekonstruktion der Reinen Rechtslehre 13
Jan M. Broekman, Leuven: DARSTELLUNG ALS THEORIE 15
I. Rechtstheorie als Darstellung 16
II. Die Relevanz der Artikulation durch Schrift und Text 21
III. Recht, Satz und Rechtsetzung 30
Ruth Erne, Milano: EINE LETZTE AUTHENTISCHE REVISION DER REINEN RECHTSLEHRE 35
Einleitung 35
I. Die 2. Auflage der Reinen Rechtslehre und die Logik 35
II. Korrekturen zur 2. Auflage der Reinen Rechtslehre 38
III. Korrekturen zum Anhang der Reinen Rechtslehre: Das Problem der Gerechtigkeit 51
IV. Rechtstheoretische Erläuterungen Kelsens im Zusammenhang mit der italienischen Einleitung 58
Wolfgang Meyer-Hesemann, Münster: ZUR RECHTSTHEORETISCHEN REKONSTRUKTION DER REINEN RECHTSLEHRE 63
I. Reinheit durch gnoseologisch-semantische Dichotomisierung und deontische Objektivierung 65
II. Apriorisierung und Enttautologisierung der Reinen Rechtslehre 74
III. Fortschreibung oder Preisgabe des Reinheitspostulats? 79
Rosemarie Pohlmann, Münster: ZURECHNUNG UND KAUSALITÄT. Zum wissenschaftstheoretischen Standort der Reinen Rechtslehre von Hans Kelsen 83
Vorbemerkung 83
1. Kelsens Abwendung vom Methodensynkretismus 83
2. Grundlegung der Reinen Rechtslehre auf der Basis der wissenschaftstheoretischen Grundbegriffe von Zurechnung und Kausalität 84
I. Dualismus von Zurechnung und Kausalität 85
1. Hauptprobleme der Staatsrechtslehre (1911/1923) 85
1.1 Reine Rechtslehre als Normwissenschaft in Abgrenzung von der Sozialwissenschaft als Kausalwissenschaft 85
1.2 Die formallogische Struktur des Rechtssatzes: das Zurechnungsprinzip 86
2. Zur Rezeption des Neukantianismus durch Kelsen 89
2.1 Der Dualismus von Sein und Sollen 91
2.2 Rechtswissenschaft als Norm- oder als Kulturwissenschaft 96
II. Relation von Zurechnung und Kausalität 100
1. Kausale Zurechnung als Methode der historischen Kulturerkenntnis 100
1.1 Vergeltung und Kausalität (1940) 102
1.2 Max Webers zurechnende Methode des kausalen Rückerschließens 106
2. Reine Rechtslehre (1960) 108
2.1 Zurechnung als logische Struktur der Rechtsnorm und als Beschreibung dieser Rechtsnormstruktur 109
2.2 Reine Rechtslehre als Theorie der Rechtsanwendung 110
Dieter Wyduckel, Münster: ÜBER DIE UNTERSCHEIDUNG VON ÖFFENTLICHEM RECHT UND PRIVATRECHT IN DER REINEN RECHTSLEHRE 113
I. Die rechts- und staatstheoretischen Grundlagen der Unterscheidung 114
II. Die Berechtigung des dualistischen Ansatzes 118
III. Die aktuelle Relevanz der Unterscheidung 122
II. Begriff und Geltungsgrund des Rechts in der Kelsenschen Rechtstheorie 129
Víctor Arévalo Menchaca, Basel: DIE ‚UNREINHEIT‘ DER REINEN RECHTSLEHRE 131
I. Der Erfolg der Reinen Rechtslehre 131
II. Überzeugungstechnik 134
III. Das tatsächliche Verhalten der Juristen 136
IV. Die Mythologie der Neutralität 138
V. Wissenschaftlichkeit und Grundnorm 142
VI. Bekenntnis und Bekehrung 143
VII. Die beschränkte Missionstätigkeit Kelsens 148
VIII. Kelsen und der Begriff der Freiheit 150
IX. Psychische Gefahr für die Juristen 153
X. Schädlicher Erfolg oder erfolgreiche Schädlichkeit? 156
Hendrik J. van Eikema Hommes, Amsterdam: THE DEVELOPMENT OF HANS KELSEN’S CONCEPT OF LEGAL NORM 159
I. Introduction 159
II. A global characterization of the development of Kelsen’s concept of legal norm and a provisional conclusion 160
III. Kelsen’s conception of legal will and attribution in the “Hauptprobleme” 160
IV. The state-will and the legal norm as “Rechtssatz” in the “Hauptprobleme”. Law and state identified 161
V. The normative state-will as bearer, source and unity of the legal order, Kelsen’s logicism and legal positivism 163
VI. Kelsen’s conception of the “Grundnorm” in “Reine Rechtslehre” 1934 164
VII. A first distinction between legal norms and logical thinking. The difference between the moral and the legal order. The concept of the “Alternativ-Vorschrift” 165
VIII. The distinction between legal norm and “Rechtssatz” in “Reine Rechtslehre” 1960. The new conception of legal will and attribution 167
IX. The consequences of Kelsen’s new conception of legal norm for his theory of the “Grundnorm” 168
X. Kelsen’s dualism of “Sein” and “Sollen”. The antinomies of this conception 170
XI. Kelsen’s conception of the modally indifferent substrate in “Allgemeine Theorie”. No real solution 171
XII. How the Kantian dualism of “Sein” and “Sollen” can be overcome 173
XIII. The separation of legal norms and the logical principles of contradiction and conclusion in Kelsen’s latest phase 174
XIV. Criticism of the radical separation of legal norms and logical principles 175
XV. How Kelsen admits on several points the role of logical principles in the process of law-making. The relation of law and logical principles 176
XVI. Conclusion 177
Stig Jørgensen, Aarhus: GRUNDNORM UND PARADOX 179
I. Einleitung 179
II. Logik, Semantik und Paradox 180
III. Wissenschaftstheorie 183
IV. Auflösung des Paradoxons 184
V. Tautologie und „defeasability“ 187
VI. Norm und Wirklichkeit 189
Dieter Kühne, Münster: DIE GRUNDNORM ALS INHALTLICHER GELTUNGSGRUND DER RECHTSORDNUNG 193
I. Die Grundnormtheorie im System der Reinen Rechtslehre 193
II. Die inhaltliche Beziehungslosigkeit der Grundnorm 195
III. Prinzipien der Legitimität und Effektivität 197
IV. Das Verhältnis von Wirksamkeit und Geltung von Rechtsnormen 199
Wolfgang Mincke, Münster: DIE GRUNDNORM IM INTERNATIONALEN PRIVATRECHT 201
I. Römisches Recht 201
II. Statutenlehre 202
III. Die comitas-Lehre 202
IV. C.-G. von Wächter 203
V. F. C. von Savigny 204
VI. Die Grundnorm in der neueren Entwicklung des IPR 206
1. Ernst Rabel 207
2. Wilhelm Wengler 207
3. Gerhard Kegel 208
VII. Die Unbegründbarkeit einer allgemeinen Kollisionsrechtsordnung 209
Jens-Michael Priester, Münster: DIE GRUNDNORM – EINE CHIMÄRE 211
I. Die Grundnorm als Deutungsschema der Verfassung 211
II. Die Grundnorm als Geltungsgrund einer Rechtsordnung 216
1. Rekonstruktion der Argumentation Kelsens 217
2. Geltung und Wirksamkeit 220
III. Die Grundnorm als Einsetzung des Grundtatbestandes der Rechtserzeugung 223
IV. Die Grundnorm als hypothetische Ermächtigungsnorm 224
V. Die Grundnorm als Geltungsanordnung der Verfassung 226
VI. Die Grundnorm als transzendental-logische Voraussetzung 227
VII. Die Grundnorm als fundamentale moralische Maxime 228
VIII. Die Grundnorm als allgemeinstes Kriterium zur Beurteilung von Rechtsordnungen 230
IX. Die Grundnorm als Verfassung 231
X. Die Grundnorm und die ‚rule of recognition‘ 232
XI. Die Grundnorm und das Begründungsproblem 234
XII. Grundnorm und Gesellschaftsvertrag 236
XIII. Die Grundnorm in der Allgemeinen Theorie der Normen (1979) 238
XIV. Zusammenfassung 241
Literatur 244
Ilmar Tammelo, Salzburg: VON DER REINEN ZU EINER REINEREN RECHTSLEHRE 245
III. System der Rechtsquellen als Stufenbau des Rechts 253
Werner Krawietz, Münster: DIE LEHRE VOM STUFENBAU DES RECHTS – EINE SÄKULARISIERTE POLITISCHE THEOLOGIE? 255
I. Politisch-theologischer Hintergrund der Hierarchievorstellungen im Rechtsdenken der Gegenwart 255
II. Ansatzpunkte einer Säkularisierung von religiös bzw. theologisch begründeten Naturrechtsvorstellungen 257
III. Die Lehre vom Stufenbau des Rechts als Säkularisation politisch-theologischer bzw. rechtstheologischer Hierarchievorstellungen 260
IV. Hierarchischer Stufenbau der Rechtsordnung oder Selbsthierarchisierung des Rechtssystems? 263
V. Zentralsteuerung oder Selbststeuerung im Rechtssystem? 268
Valentin Petev, Münster: RECHTSQUELLENLEHRE UND REINE RECHTSLEHRE 273
I. Verschiedene Aspekte der Rechtsquellen 273
II. Positive Rechtsnormen und soziale Gewohnheitsregeln 277
III. Die soziale Praxis im Entstehungsprozeß des Rechts 285
Hans Ulrich Scupin, Münster: DIE REINE RECHTSLEHRE UND DER STREIT ZWISCHEN RECHTSPOSITIVISMUS UND MODERNER JURISPRUDENZ 289
I. Der Ausbruch des Streits 1926 289
II. Die Reine Rechtslehre und der Rechtspositivismus 292
Andreas Trupp, Münster: ZUR KRITIK DER STUFENBAUTHEORIE UND DER WISSENSCHAFTSTHEORETISCHEN KONZEPTION DER REINEN RECHTSLEHRE 299
I. Zur Integrationsfähigkeit des „Stufenbaus“ der Rechtsordnung 299
II. Zur Notwendigkeit der „Reinheit“ einer allgemeinen Theorie des Rechts 314
Jerzy Wróblewski, Lódź: DILEMMAS OF THE NORMATIVISTIC CONCEPT OF LEGAL SYSTEM 319
I. Introductory Remarks 319
II. Metatheoretical Basic Concepts of the System of Law 320
III. Dilemma of Systemic and Decisionistic Concept of Law 325
IV. Dilemma of Pure Constructivism and Practical Empirism in Legal Theory 330
IV. Begründung und Einheit der Rechtsordnung 335
Albert Bleckmann, Münster: MONISMUS MIT PRIMAT DES VÖLKERRECHTS. Zur Kelsenschen Konstruktion des Verhältnisses von Völkerrecht und Landesrecht 337
I. Internationaler Ableitungszusammenhang 338
II. Das Problem der Grundnorm 344
III. Würdigung des Kelsenschcn Monismus 347
Friedrich Kaulbach, Münster: DIE BEGRÜNDUNG DER RECHTSNORMEN IN REINER RECHTSLEHRE UND IN EINER TRANSZENDENTALEN PHILOSOPHIE DES RECHTS 349
Fritz Pardon, Münster: REINE RECHTSLEHRE UND RICHTERRECHT 369
I. 369
II. 370
III. 371
IV. 373
V. 374
VI. 374
VII. 376
VIII. 378
IX. 379
X. 380
Friedrich E. Schnapp, Bochum: HANS KELSEN UND DIE EINHEIT DER RECHTSORDNUNG. Bemerkungen zur Relativität juristischer Qualifikationen 381
I. Einleitung 381
II. Grundlagen 382
1. Zur Terminologie: Die Relativität der Rechtsbegriffe 382
2. Die Dispositionsfreiheit des Rechtsetzers 384
3. Gibt es eine „allgemeine Rechtsordnung“? 386
III. Die Qualifizierung von „Rechtsmassen“ 391
1. Formelles und materielles Recht 391
2. Innenrecht und Außenrecht 397
IV. Rechtssubjektivität und Rechtsfähigkeit 399
V. Relativität der Organschaft 401
VI. Der rechtswidrige bindende Befehl 403
VII. Schlußbemerkung 405
Robert Weimar, Siegen: REINE RECHTSLEHRE UND THEORIEFORTSCHRITT. Überlegungen zur Fortentwicklung der Theorie des Rechts 409
I. Der Theoriecharakter der Reinen Rechtslehre 409
II. Zur Kritik der theoretischen Perspektive Kelsens 411
III. Die Rechtswissenschaft und das Elend ihres Objektfeldes 413
IV. Die Suche nach der „Identität“ eines rechtswissenschaftlichen Theorieprogramms 415
V. Ist die Bestimmung eines „Einheitsgegenstandes“ der Rechtswissenschaft möglich? 416
VI. Theorie des Rechts – anders als bisher? 418
VII. Ausblick 422
Ota Weinberger, Graz: LOGIK, WIRKLICHKEIT UND POSITIVITÄT IN DER REINEN RECHTSLEHRE 425
I. Charakteristik der klassischen Reinen Rechtslehre 425
II. Reine Rechtslehre und das Problem der Normenlogik 429
III. Vorboten der Spätlehre in Kelsens Arbeiten aus den Sechzigerjahren 430
IV. Der Normenirrationalismus in der Spätlehre Kelsens 433
V. Das Dasein des Rechts: Kelsens Positivismus 436
VI. Der Institutionalistische Rechtspositivismus 439
V. Möglichkeiten der Überbrückung von Sollen und Sein 443
Norbert Achterberg, Münster: BRÜCKEN ZWISCHEN SEIN UND SOLLEN: AUTONOME DETERMINANTE UND MODAL INDIFFERENTES SUBSTRAT 445
I. Die Reichweite der Disparität von Sein und Sollen in der Reinen Rechtslehre 445
II. Brücken zwischen Sein und Sollen 447
1. Die autonome Determinante 448
2. Das modal indifferente Substrat 450
III. Ergebnis 452
Claus-Ε. Bärsch, Duisburg: LEX VINCULUM SOCIETATIS. Das Verhältnis von Recht, Macht und Gesellschaft in Kelsens allgemeiner Lehre vom Staat 453
I. Vorbemerkung 453
II. Der Staat als besondere Form der Gesellschaft 453
III. Die Einheit der Gesellschaft und die Substantialisierung der Macht 456
IV. Reine Rechtslehre und Politische Wissenschaft 459
Raffaele De Giorgi, Neapel/Münster: WER RETTET MARX VOR KELSEN? Zur Kritik der Reinen Rechtslehre an der marxistischen Rechtstheorie 463
I. Realismus der Begriffe oder Realität des Rechts? 464
II. Kritik des Vorgehens von Kelsen 467
III. Recht als Ideologie und als Realität 469
IV. Das Recht als Natur und als gesellschaftliches Phänomen 472
V. Recht und Produktionsverhältnisse 475
VI. Die ‚wilde‘ Äußerlichkeit und das absolut Harte 478
Volker Gerhardt, Münster: DIE MACHT IM RECHT. Wirksamkeit und Geltung bei Hans Kelsen 485
Hubert Rottleuthner, Berlin: RECHTSTHEORETISCHE PROBLEME DER SOZIOLOGIE DES RECHTS. Die Kontroverse zwischen Hans Kelsen und Eugen Ehrlich (1915/1917) 521
I. Wissenschaftsverständnis, insbes. der Charakter der Rechtswissenschaft 524
II. Recht als ‚Regel menschlichen Handelns‘: Seinsregel oder Sollensregel 528
III. Tatsachen des Rechts und lebendes Recht 535
IV. Rechtsnorm und Rechtssatz 539
V. Recht und Staat 542
VI. Die Abgrenzung von Rechtsnormen gegenüber anderen, insbes. gegenüber Normen der Moral: der Gegenstandsbereich der Rechtssoziologie 543
VII. Zum Verhältnis von Rechtstheorie und Rechtssoziologie 547
Roberto J. Vernengo, Buenos Aires: DAS MODAL INDIFFERENTE SUBSTRAT DER NORMEN IN DER ALLGEMEINEN THEORIE DER NORMEN 553
I. Sollen als Modalität 553
II. Exkurs über Mally 554
III. Das Substrat der Sollensmodalität 556
Verzeichnis der Mitarbeiter 561