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Gesellschaft und Musik - Wege zur Musiksoziologie

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Lipp, W. (Ed.) (1992). Gesellschaft und Musik - Wege zur Musiksoziologie. Festgabe für Robert H. Reichardt zum 65. Geburtstag. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-47449-3
Lipp, Wolfgang. Gesellschaft und Musik - Wege zur Musiksoziologie: Festgabe für Robert H. Reichardt zum 65. Geburtstag. Duncker & Humblot, 1992. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-47449-3
Lipp, W (ed.) (1992): Gesellschaft und Musik - Wege zur Musiksoziologie: Festgabe für Robert H. Reichardt zum 65. Geburtstag, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-47449-3

Format

Gesellschaft und Musik - Wege zur Musiksoziologie

Festgabe für Robert H. Reichardt zum 65. Geburtstag

Editors: Lipp, Wolfgang

Sociologia Internationalis. Beihefte, Vol. 1

(1992)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
INHALT 5
Wolfgang Lipp, Würzburg: GESELLSCHAFT UND MUSIK. Zur Einführung 9
Literatur 19
Reinhold Knoll, Wien: FÜR ROBERT H. REICHARDT 21
ERSTER TEIL: Ausgangspunkte, Theorien 25
Christian Kaden, Berlin: ABSCHIED VON DER HARMONIE DER WELT. Zur Genese des neuzeitlichen Musik-Begriffs 27
I. 27
II. 30
III. 34
IV. 41
V. 48
Literatur 50
Walburga Gáspár-Ruppert, Wien: MUSIK VERSTEHEN. Annäherungen an ein Problem 55
I. 55
II. 56
III. 58
IV. 60
V. 62
VI. 64
Literatur 65
Peter Fuchs, Gießen: DIE SOZIALE FUNKTION DER MUSIK 67
I. 67
II. 69
III. 73
IV. 75
V. 80
VI. 84
Literatur 85
Frank Rotter, Fulda: KULTURSOZIOLOGISCHE PERSPEKTIVEN MUSIKALISCHEN AUSDRUCKS 87
I. Vorbemerkungen 87
1. Disziplinäres und Interdisziplinäres 87
2. Eigene Absichten 89
II. Zu drei Theorievorgaben Niklas Luhmanns 90
1. Form / Medium und Weltkunst 90
2. Bewußtsein, Kommunikation und Kunst 92
3. Symbiotische Symbole und Künste 94
III. Zwei Gegenakzentuierungen 95
1. Zur emotionalen Basis von Musik 95
2. Musikalisches und anderes soziales Erleben und Handeln 100
a) Musik und Liebe 101
b) Gruppe, Musik und Sozialmetaphorik 105
IV. Zur kultursoziologischen Bedeutung der Musiktherapieforschung 110
Literatur 112
Reinhard Kannonier, Linz: GESELLSCHAFTLICHE MODERNE UND KÜNSTLERISCHE AVANTGARDE 115
I. Begriffe, Modelle, Fragen 115
II. Historisch-thematische Aspekte 120
Literatur 130
ZWEITER TEIL: Theoriegeschichte, exemplarisch 131
Horst Jürgen Helle, München: MUSIK ALS THEMA BEI GEORG SIMMEL UND MAX WEBER 133
I. Vorbemerkung 133
II. Georg Simmels Studien über Musik 134
III. Max Webers rationale und soziologische Grundlagen 135
IV. Schluß 137
Literatur 138
Michael Benedikt, Wien: EINE BEGEGNUNG: ALFRED SCHÜTZ BESINNT SICH AUF MOZART 139
I. Einleitung 139
II. Historische Reminiszenz, das Geschmacksurteil betreffend 141
III. Erläuterung 145
IV. Ein Ansatz zur Auflösung der Aporie 148
V. Das Paradox der Phänomenologie der Musik 150
VI. Schützens vorläufige Lösung der Gesellschaftsbildung durch Musik 153
VII. Ein Ansatz zur Lösung 155
1. Die Ansicht der Diotima: Ingeborg Bachmanns Einblick 155
2. Ein Lösungsvorschlag von Schütz, dem Unvordenklichen entgegenkommend 158
3. Zusammenfassung 159
Kurt Blaukopf, Wien: MUSIK UND MUSIKSOZIOLOGIE IM WERK KARL POPPERS 161
I. Poppers Interesse an Musik 164
II. Enstehungsbedingungen der abendländischen Musik 166
III. Verhältnis zu Max Weber 167
IV. Soziologische Gesetze 167
V. Situationslogik 168
VI. Theorie und Forschungsinteresse 170
VII. Fortschritt in der Musik 171
VIII. Einfluß auf die Kunstwissenschaft 172
IX. Popper über Gombrich 173
X. „Zwei Arten von Musik“ 174
XI. Musik in den „3 Welten“ 175
XII. Gehirnforschung, Musik, Musikgeschichte 177
XIII. Der Soziologe als „Stückwerk-Ingenieur“ 179
XIV. Kunst- und Musikpolitik 180
XV. Poppers Bedeutung für die Kunst- und Musikforschung 181
Literatur 181
DRITTER TEIL: Gesellschaft und Musik I Große Musik, musikalische Biographien 185
Wolfgang Lipp, Würzburg: MOZARTS „EHRE“. Genie und Gesellschaft 187
I. 187
II. 189
III. 191
IV. 193
V. 196
VI. 198
VII. 201
VIII. 202
IX. 204
Literatur 207
Reinhold Knoll, Wien: DIE WIEDERGEBURT DER TRIEBE AUS DER MUSIK 209
Literatur 225
Erwin Horn, Würzburg: ANTON BRUCKNER IN BESTER GESELLSCHAFT 227
I. Anton Bruckner und das Collegium musicale 229
1. Der Bayreuther Freund 230
2. Franz Liszt, Seine Gnaden Herr Kanonikus 237
3. Johannes Brahms, der Antipode 243
II. Lauter Doctoren! 250
1. Doctor honoris causa 250
2. Doctores medicinae 257
3. Gaudeamus 259
III. König und Kaiser 264
IV. Walhalla 270
V. St. Antonius und andere Heilige 272
Literatur 277
Wolfgang Suppan, Graz: DONAUESCHINGEN 1926: PAUL HINDEMITHS BEMÜHUNGEN UM EINE AMATEURGERECHTE BLASMUSIK 279
Literatur 288
Manfred Gabriel, Salzburg: DER KOMPONIST UND DAS MUSIKTHEATER. Bestimmungsgründe musikalischen Handelns zeitgenössischer Musiktheaterkomponisten 289
I. Das Problem 289
II. Produktionskonstellationen 290
1. Ideologie- und Institutionenhistorisches ... 290
a) Das Aufholen von Modernität 290
b) Adorno ... 292
c) Manifeste der Zweiteilung: Das Interview des Pierre Boulez und die Replik von Rolf Liebermann 293
III. Die Angst des Komponisten vor einer Gattung 296
IV. Die Wahl des Stoffes 298
V. Der Komponist in der Stiftung Opernhaus 299
VI. Repertoire und Uraufführungen 301
VII. Konflikte 303
VIII. Resümee: Zwischen allen Stühlen 305
Literatur 306
VIERTER TEIL: Gesellschaft und Musik II Klangwelten heute, sozialer Musikbetrieb 309
Helmut Rösing, Kassel: MUSIK ALS LEBENSHILFE? FUNKTIONEN UND ALLTAGSKONTEXTE 311
I. Von der Umgangs- zur Lautsprechermusik 311
II. Musik und ihre Funktionen – Versuch einer Systematisierung 314
III. Musik und ihre Wirkungen: ein Determinantenmodell der Musikrezeption 317
IV. Wirkungsfunktionen von Musik: Befragungsergebnisse 321
V. Sonderfall Konzert 325
VI. Ausblick 329
Literatur 330
Robert Hettlage, Regensburg: MUSIK-„SZENE“. Über den Zusammenhang von jugendlicher Musikkultur, Modernität und sozialer Inflation 333
Jugendkultur als „Discokultur“? 333
Teil A: Modernität und Jugendlichkeit: Der doppelte Drang zur Selbst-Thematisierung 335
I. Moderne und Postmoderne 335
1. Die Wissenslücke der modernen Gesellschaft 336
a) Delegitimierungen 336
b) Instabilität und Unruhe 337
2. Die Mediengesellschaft 338
a) Die Veränderung von Raum- und Zeitgefühl 339
b) Aufregung, Show und dionysische Attitüde 341
II. Modernität und Inflation 342
1. Eskalation und Überbeanspruchung 343
2. Aushöhlung und Sinnentleerung 345
III. Jugend, Modernität und Inflation 347
Teil B: Jugendmusik-Szene zwischen Konstruktion und Dekonstruktion 349
I. Musik-Szene 350
1. Multimedien-Ereignisse 350
2. Technische Arrangements 351
3. Akteure und Strategien 352
II. Die Welt als Bühne 354
1. Homo ludens und „music power“ 354
a) Spielplätze und Traumdiskurse 354
b) Musik als Machtsurrogat 355
c) Tabubruch und spielerische Katastrophe 356
2. Konstruktion und Dekonstruktion 357
a) Melting-pot und Überdifferenzierung 358
b) Götterhimmel und Götterdämmerung 359
Zum Schluß: Weiter im Text? 364
Literatur 365
Renate Casagrande/Ralf Risser, Wien: MUSIKHÖREN IM PRIVAT-PKW. Demonstration des persönlichen Lebensstils oder Bedürfnis des musikinteressierten Menschen? 369
I. Verhalten: Motive und Konsequenzen 369
1. Zum Interesse am Verständnis weit verbreiteter Verhaltensweisen 369
2. Was sind psychologische und sozialpsychologische Eigenschaften? 370
3. „Gesellschaftliche Verankerung“ und ihre Darstellung 370
4. Motive 371
5. Widersprüche zwischen Motiven 371
II. Ein praktisches Beispiel: Musikhören im Privat-PKW 372
1. Warum interessiert das Thema „Musikhören im Privat-PKW“? 373
2. Phänomene 374
3. Mögliche Motive für verschiedene Formen des Musikhörens im Auto 374
4. Das Auto als Ware 376
5. Ergebnisse aus der Empirie 376
6. Widersprüchlichkeiten der Motive für die Kfz-Nutzung 379
7. State of the Art des Wissens bezüglich möglicher Konsequenzen 381
8. Soziale Isolierung von anderen Verkehrsteilnehmern 382
Literatur 383
Wolfgang Schulz, Wien: MUSIK ALS BERUF – zwischen Erfolgszwang und Entfremdung 385
I. Einleitung 385
II. Risiko oder soziale Sicherheit? 386
III. Der Komponist und die elektronischen Medien, der Schlagzeuger und der Drum-Computer 387
IV. Wahrgenommenes Prestige und Einstellung zum Publikum 388
V. Entfremdung im Orchester, Entfremdung in der U-Musik 390
VI. Körperliche Belastung und Stress 392
VII. Arbeit im Kollektiv: Gruppenkonflikte 393
VIII. Konflikte auf individueller Ebene 395
Literatur 396
Ernst Gehmacher, Wien: MUSIK ALS KULTURAKTIVITÄT 399
I. Die Ungleichheit im Kulturkonsum 400
II. Wer geht zur Kultur? 402
III. Do-it-yourself-Musik 404
IV. Soll Musik Genuß sein? 409
Hans-Peter Meier-Dallach/Hanna Meier, Zürich: DIE STADT ALS TONLANDSCHAFT. Beobachtungen und soziologische Überlegungen 415
I. Einleitung 415
II. Cultura sonoris urbana 416
III. Zonen der urbanen Tonlandschaft 419
1. Kakophone und kalophone Zonen 420
2. Schizophonien 422
a) Tonrefugium versus Fremdtöne 423
b) Museale versus kontestative Töne 423
c) Urbanes Klangimage und Aufschrei 424
IV. Tonale Kontrapunkte und Dissonanzen in der städtischen Kultur 424
V. Die Homophonie der urbanen Tonlandschaft 427
Literatur 428
Anton Amann, Wien: KUNST ZWISCHEN EINMALIGKEIT UND MASSENWARE 429
1. Drei Fragen 430
2. Funktionswandel als Definitionswandel 431
3. Der Auftrag zur Kunst 435
4. Kunst und Kritik 437
Literatur 442
FÜNFTER TEIL: Musik und Kultur Ethnosoziologische Aspekte 443
Horst Reimann, Augsburg: DIE FUNKTION DER MUSIK IN DER OPERA DEI PUPI 445
I. Musiktheater mit Marionetten 445
II. Die Besonderheiten der sizilianischen Puppenoper 447
III. Die Musik in der Opera 452
IV. Musik als werbendes Element 453
V. Musik zum Auftakt 453
VI. Zwischenaktmusik 454
VII. Musik als dramatische Steigerung der Szene 454
VIII. Der Höhepunkt: Der Schwerttanz 455
IX. Instrumente und Musikanten 456
X. Musik als nonverbale Signale 457
Eine typische Szenenfolge in der Opera dei Pupi 458
Literatur 462
Mario Prinz, Wien: IRISCHE VOLKSMUSIK – MUSIK OHNE GRENZEN? 463
Literatur 474
Andreas J. Obrecht, Wien: DIE TÄLER DER FLÖTEN. Eine ethnosoziologische Abhandlung über die symbolische, rituelle und mythologische Bedeutung der Flöten in den traditionellen Hochlandethnien Papua Neuguineas 475
I. Musiksoziologie und Musikethnologie 475
II. Initiationsflöten und Jazzsaxophone 478
III. Die Flöte als Instrument 481
IV. Die Flöte als Zeremonienmeister 483
V. Die Flöte als Träger des Mythos 487
VI. Das Verstummen der Flöten 492
Literatur 493
Roland Girtler, Wien: MITGLIEDSAUFNAHME IN DEN NOBLEN BUND DER WIENER PHILHARMONIKER ALS MANNBARKEITSRITUAL. Kulturanthropologische und kultursoziologische Überlegungen 497
I. Vorbemerkungen und Widmung 497
II. Der Männerbund der Philharmoniker 497
III. Die noble Distanz zu weniger würdigen Personen 498
IV. Die Zulassung zum Mannbarkeitsritual 499
V. Das Initiationsritual 499
VI. Das Geheimwissen bzw. die geheime Kunst als Symbol des Männerbundes 501
VII. Die Mythen 502
VIII. Abschließende Gedanken 503
Literatur 504
Dietrich Schüller, Wien: PHONOGRAPHISCHE DOKUMENTATIONSMETHODEN IN DER ETHNOMUSIKOLOGIE. Ein historisch-technisch-quellenkritischer Überblick 505
Literatur 515
TABULA GRATULATORIA zu Ehren von Robert H. Reichardt 519
ZU DEN AUTOREN 521