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Deskription, Evaluation, Präskription

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Pfordten, D. (1993). Deskription, Evaluation, Präskription. Trialismus und Trifunktionalismus als sprachliche Grundlagen von Ethik und Recht. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-47698-5
Pfordten, Dietmar von der. Deskription, Evaluation, Präskription: Trialismus und Trifunktionalismus als sprachliche Grundlagen von Ethik und Recht. Duncker & Humblot, 1993. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-47698-5
Pfordten, D (1993): Deskription, Evaluation, Präskription: Trialismus und Trifunktionalismus als sprachliche Grundlagen von Ethik und Recht, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-47698-5

Format

Deskription, Evaluation, Präskription

Trialismus und Trifunktionalismus als sprachliche Grundlagen von Ethik und Recht

Pfordten, Dietmar von der

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 155

(1993)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Α. Einleitung 21
I. Der Ausgangspunkt 21
II. Die zentrale These 23
ΙII. Sprachphilosophie und sprachanalytische Philosophie 25
IV. Sprache, Ethik und Recht 26
V. Theorien der Metaethik 28
VI. Ethik und Metaethik 31
VII. Metaethik und Argumentationstheorie 32
VIII. Sprachanalytische Philosophie und Rechtstheorie 35
IX. Der Gang der Untersuchung 36
B. Theorien der Bedeutungserklärung 39
I. Methodischer Holismus 39
II. Empirisch-ontologischer Grundrahmen 41
ΙII. Sprache als funktionales menschliches Verhalten 44
IV. Einzelne Modelle der Bedeutungserklärung 46
1. Die realistisch-referentiellen Bedeutungstheorien (Abbildtheorien) 47
a) Die klassisch-dreigliedrige Version 48
b) Herder, Hamann, Hegel, Humboldt 53
c) Frege 55
d) Husserl und Heidegger 57
e) Peirce 59
f) Der frühe Wittgenstein 60
g) Carnap und moderne Versionen des Intensionalismus 62
h) Die Verifikationstheorie der Bedeutung 64
i) Putnam 65
2. Behavioristische Bedeutungstheorien 68
3. Pragmatische Bedeutungstheorien 71
a) Die Position des späten Wittgenstein 72
b) J. L. Austins Sprechakttheorie 76
4. Strukturalistische bzw. kontextuelle Bedeutungstheorien 78
5. Neostrukturalismus bzw. Postmoderne 81
6. Soziale Bedeutungstheorien 82
C. Der Trialismus als Bedeutungserklärung 84
I. Defizite der dargestellten Modelle 84
II. Der trialistische Rahmen 91
1. Kritik des zweipoligen Kommunikationsmodells 92
2. Das trialistische Modell 96
ΙII. Zu einer trialistischen Tradition 98
IV. Habermas´ Universalpragmatik 103
V. Die Neutralität des trialistischen Modells 113
VI. Spezifikation des trialistischen Modells 114
1. Die Unzulänglichkeit der behavioristischen Theorie 114
2. Die Äußerungssituation 117
a) illokutionärer Akt, Tätigkeit, Kommunikationssituation, Lebensform 117
b) Fünf Axiome zum Verhältnis von Äußerungsinhalt und -situation 122
c) Schlußfolgerungen 126
3. Die Referenz 127
a) Amplifikation des Anwendungsbereichs und Reduktion des Erklärungsanspruchs 127
b) Konventionalität 131
c) Extension – Intension 133
d) Meinen und Verstehen 151
e) Bedeutung und Verifikation 154
4. Strukturelle Bestimmung 155
VII. Zusammenfassung 160
D. Theorien der Metaethik und der Trialismus 164
I. Metaethik 164
II. Die Anfange 164
ΙII. Hobbes' subjektiver Naturalismus 167
IV. Humes differenzierte Position 168
V. Strikter Naturalismus 169
VI. Kritik am Naturalismus 170
VII. Intuitionismus 172
1. Moores Version des Intuitionismus 173
a) "Gut" als einfaches, nichtnatürliches Prädikat 173
b) Kritik 175
2. v. Kutscheras Wertobjektivismus 176
a) Das Korrespondenzprinzip 176
b) Kritik 177
VIII. Intersubjektiv-subjektiver Naturalismus 178
IX. Starker Emotivismus 179
X. Gemäßigter Emotivismus 182
1. Die bedeutungstheoretischen Grundlagen 182
2. Emotive und deskriptive Bedeutung 184
3. Zwei Analysemuster 184
4. Zum Verhältnis beider Analysemuster 188
5. Kritik 189
6. Spätere Korrekturen 192
XI. Nowell-Smith' pragmatischer Multifunktionalismus 193
1. Der pragmatische Ansatz 194
2. Kontextuelle Implikationen 195
3. Differierende Grundfunktionen verschiedener Wortarten 196
4. Die Funktion von "gut", "richtig", "sollte" 198
5. Verhältnis zum Emotivismus 200
6. Kritik und Relation zum trialistischen Modell 200
XII. Kognitivismus – Nonkognitivismus 202
XIII. Hares Universeller Präskriptivismus 204
1. Hares Position vor Rezeption der Sprechakttheorie 205
a) Satzbedeutung 208
b) Satzbeziehungen 211
c) Wortbedeutung 215
2. Hares Position nach Auseinandersetzung mit der Sprechakttheorie 219
a) Zustimmend radikalisierende Haltung 219
b) Programmatische Infragestellung des dualistischen Modells 221
c) Kritik 222
XIV. Neonaturalistische Positionen 223
1. Restriktion des Bewertungsbereichs 223
2. Antipräskriptiver Sprachpurismus 224
3. Die Attributionstheorie des Wortes "gut" 225
4. Bestimmung des "Moralischen" durch das Wohl des Menschen 226
E. Der Hiatus zwischen Evaluation und Präskription 228
I. Die Bifunktionalität der praktischen Sprache 228
II. Die Zwitterfunktionalität der "sollte"-Sätze 230
IIΙ. Die Universalisierbarkeit der "sollte"-Sätze 232
IV. Hares Elimination der evaluativen Komponente 233
V. Der Alltagssprachgebrauch 234
VI. Zur philosophischen Tradition der Unterscheidung 235
VII. Fälle des Auseinanderfallens beider Funktionen 238
VIII. Konsequenzen fur das Phrastik-Neustik-Modell 240
IX. Radbruch und die Gesetzestreue des Richters 240
X. Sokrates' Haltung im Gefängnis 241
F. Vom Trialismus zum Trifunktionalismus 243
I. Die drei Teilfunktionen 243
1. Deskription 244
2. Evaluation 245
3. Präskription 247
II. Die drei Verhaltenselemente 249
ΙII. Genauere Bestimmung des Gegebenheitsbereichs 249
IV. Frage, Versprechen, Optativ, Zweckaspekt 251
V. Verhältnis zu Referenz, Pragmatik und Struktur 254
VI. Trifunktionale Kategorisierung der Sprechakte 255
VII. Eine Methode der Analyse 256
VIII. Zur Funktion der Wertung 256
IX. Bewertung, Zweckbestimmung, Bedeutungsgebung 259
X. "gut" als Bilanzwort 260
G. Intrafunktionale Beziehungen 264
I. Einengung des Anwendungsbereichs 264
II. Ausdehnung des Anwendungsbereichs (Universalisierung) 265
1. Die Universalisierbarkeit von Deskriptionen 265
2. Die Universalisierbarkeit von Evaluationen 266
3. Die Universalisierbarkeit von Präskriptionen 267
H. Interfunktionale Beziehungen 280
I. Beziehungen zwischen Deskriptionen und Evaluationen 280
1. Ableitungen von Deskriptionen aus Evaluationen 280
2. Ableitung von Evaluationen aus Deskriptionen 281
a) Funktionale Einschränkungen des Prinzips freier Bewertbarkeit 282
b) Anthropologische Einschränkungen 283
c) Moralische Einschränkungen 284
d) Personale Einschränkungen 285
3. Ein materiell-strukturelles Begründungsmodell 286
4. Der Dialog 289
II. Beziehungen zwischen Evaluationen und Präskriptionen 290
1. Ableitung von Evaluationen aus Präskriptionen 290
2. Ableitung von Präskriptionen aus Evaluationen 291
IIΙ. Beziehungen zwischen Deskriptionen und Präskriptionen 293
1. Ableitungen von Deskriptionen aus Präskriptionen 293
2. Ableitungen von Präskriptionen aus Deskriptionen 294
IV. Zusammenfassung 295
I. Ausgangspunkte einer trifunktionalen Logik der Präskriptionen 296
I. Grundannahmen von deontischer Logik und Normlogik 296
II. Die drei logischen Grundoperatoren 300
ΙII. Zum Argument des Präskriptionsoperators 300
IV. Intraargumentative Beziehungen 303
V. Interoperatorische Beziehungen 310
VI. Interfunktionale Beziehungen 318
VII. Das Verbot 320
VIII. Erlaubnis und Rücknahme als Deskriptionen 322
IX. Qualifikation 328
J. Zur Bedeutung der Rechtssprache 329
I. Die deskriptiv-monistische Interpretation der Rechtssprache 331
1. Das "Sollen" als objektive Tatsache 331
2. Das "Sollen" als psychosoziale Realität 332
3. Die Wahiheitsfunktionalität von Rechtsaussagen 332
4. Rechtsrealismus und Rechtspragmatismus 333
5. Die deskriptive Sanktionstheorie 334
II. Die präskriptiv-monistische Interpretation der Rechtssprache 335
1. Die Theorie der Zwangsbefehle 335
2. Die Imperativentheorie 336
3. Die Sanktionstheorie der Normen 338
4. Zu einer differenzierten Position 342
5. Die Kulturnormtheorie 344
6. Abgeschwächte Versionen der monistisch-präskriptiven Theorie 345
ΙII. Theorien der Zweistufigkeit der Bedeutung 346
1. Bindings Normtheorie 347
2. Die Theorie der geltungsanordnenden Bestimmungssätze 348
3. Norm und Normsatz 349
IV. Eine pragmatische Position 351
V. Die Permissiventheorie 351
VI. Die dualistisch-deskriptiv-präskriptive Interpretation der Rechtssprache 352
VII. Bestimmungsnorm und Bewertungsnorm 353
1. Mezgers Unterscheidung 353
2. Andere Interpretationen dieser Unterscheidung 354
VIII. Regeln, Prinzipien und Weitungen 357
IX. Die Position von BVerfG und BGH 359
X. Der Multifunktionalismus 361
XI. Eine trifunktionale Bedeutungstheorie der Rechtssprache 365
1. Die Gesetzessprache 365
a) Verhaltensanleitung und Verhaltensbeeinflussung 365
b) Der Adressat von Rechtsnormen 367
c) Subjektive Rechte im Zivilrecht 370
d) Materielle Strafrechtsnormen 371
e) Erlaubnisse und Derogationen 372
f) Ermächtigungen 372
g) Definitionen und Begriffsbestimmungen 373
h) Evaluationen im Recht 374
i) Zusammenfassung 375
2. Die Urteilssprache 376
a) Zivil- und Verwaltungsgerichtsurteile 377
b) Strafurteile 379
c) Zusammenfassung 380
3. Die Gerichtssprache 380
4. Die Verwaltungssprache 381
5. Die Vertragssprache 381
6. Die Rechtswissenschaftssprache 382
Κ. Sein, Werten, Sollen 386
I. Sein und Sollen 387
1. Anfange 387
2. Humes Formulierung des Sein-Sollen-Dualismus 389
3. Kants Restriktion des Dualismus 390
4. Hegels Kritik 391
5. Die Einfuhrung des Wertbegriffs 392
6. Die Haltung der Rechtsphilosophie 396
7. Methodenlehre und Rechtspraxis 397
8. Deskription und Präskription 398
9. Sein, Werten, Sollen 400
II. Rechtssprache und Allgemeinsprache 401
1. Die Sonderfallthese 402
2. Die normative, differenzierende Einflußthese 408
ΙII. Topoi, System, Struktur 409
1. Die Systemthese 409
a) Ein System der Normen 411
b) Wertrelativistisch-deduktive Systeme 412
c) Ein nichtdeduktives System 415
d) Autopoietische systemtheoretische Ansätze 419
2. Die Topikthese 421
3. Die Strukturthese 423
IV. Von der Wertungsjurisprudenz zu einer trifunktionalen Jurisprudenz 427
1. Die Vereinseitigung der Begriffsjurisprudenz 428
2. Die Vereinseitigung der Interessenjurisprudenz 428
3. Die Vereinseitigung der Wertungsjurisprudenz 429
4. Eine trifunktionale Jurisprudenz 433
V. Auslegung, Bedeutungsbegründung, Rechtsfortbildung 433
1. Auslegung 435
2. Bedeutungsbegründung 438
3. Rechtsfortbildung 440
VI. Recht, Ethik und Moral 440
L. Zusammenfassung 445
Literaturverzeichnis 449