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Die verfassungsrechtliche Gewährleistung kommunalen Eigentums im Geltungskonflikt von Bundes- und Landesverfassung

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Englisch, L. (1994). Die verfassungsrechtliche Gewährleistung kommunalen Eigentums im Geltungskonflikt von Bundes- und Landesverfassung. Eine Untersuchung zu Grundrechtskollision und Grundrechtssubjektivität am Beispiel der Eigentumsgarantie von Grundgesetz und Bayerischer Verfassung. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48009-8
Englisch, Lutz. Die verfassungsrechtliche Gewährleistung kommunalen Eigentums im Geltungskonflikt von Bundes- und Landesverfassung: Eine Untersuchung zu Grundrechtskollision und Grundrechtssubjektivität am Beispiel der Eigentumsgarantie von Grundgesetz und Bayerischer Verfassung. Duncker & Humblot, 1994. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48009-8
Englisch, L (1994): Die verfassungsrechtliche Gewährleistung kommunalen Eigentums im Geltungskonflikt von Bundes- und Landesverfassung: Eine Untersuchung zu Grundrechtskollision und Grundrechtssubjektivität am Beispiel der Eigentumsgarantie von Grundgesetz und Bayerischer Verfassung, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-48009-8

Format

Die verfassungsrechtliche Gewährleistung kommunalen Eigentums im Geltungskonflikt von Bundes- und Landesverfassung

Eine Untersuchung zu Grundrechtskollision und Grundrechtssubjektivität am Beispiel der Eigentumsgarantie von Grundgesetz und Bayerischer Verfassung

Englisch, Lutz

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 658

(1994)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 11
I. Einführung 15
II. Genesis und aktueller Stand der Judikatur zum Eigentumsschutz für kommunales Vermögen 18
A. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 18
1. Religionsgesellschaften 18
2. Universitäten und Fakultäten 19
3. Rundfunkanstalten 19
a) Grundrechtsberechtigung gem. Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG 19
b) Grundrechtsberechtigung gem. Art. 9 Abs. 3, 2 Abs. 1, 14 Abs. 1 Satz 1 und Art. 3 Abs. 1 GG 20
4. Sozialversicherung und kassenärztliche Vereinigung 21
a) Landesversicherungsanstalten 21
b) Allgemeine Ortskrankenkassen 22
c) Kassenärztliche Vereinigungen 23
5. Berufsständische Organisationen und Personalräte 23
a) Innungen 23
b) Personalräte 24
6. Sparkassen 24
7. Ausnahmefälle eines Quasi-Grundrechtsschutzes für öffentlich-rechtliche juristische Personen 25
a) Allgemeiner Gleichheitssatz 25
b) Justizielle Grundrechte (Art. 101 Abs. 1 Satz 2, 103 Abs. 1 GG) 27
8. Die Grundrechtssubjektivität öffentlich-rechtlicher juristischer Personen im Hinblick auf Art. 14 GG im besonderen 27
a) Eigentumsschutz für Gemeinden 27
b) Eigentumsschutz anderer öffentlich-rechtlicher juristischer Personen 30
Β. Rechtsprechung des BayVerfGH 31
1. Beispiele anerkannter Grundrechtsträgerschaft 31
2. Beispiele abgelehnter Grundrechtsträgerschaft 33
C. Rechtsprechung der Verwaltungs- und Zivilgerichte 34
1. Verwaltungsgerichtliche Judikatur 34
2. Zivilrechtliche Judikatur 37
D. Zusammenfassung 37
III. Grundrechtskollision im Bundesstaat 40
A. Der Anwendungsbereich von Art. 142 GG 40
1. Normenhierarchie und Autonomie der Verfassungsräume als allgemeine Konkurrenzprinzipien im Fall bundesstaatlicher Normenkollision 40
2. Die besondere Bindung nach § 31 BVerfGG 43
3. Der Anwendungsbereich von Art. 142 GG bei bundesstaatlicher Grundrechtskollision im Widerstreit der Lehrmeinungen 46
a) Die herrschende Meinung des juristischen Schrifttums 46
b) Kritische Auseinandersetzung mit neueren Lehren 49
aa) Weiterreichende landesrechtliche Grundrechte 49
bb) Widersprechende landesrechtliche Grundrechte 50
cc) Zurückbleibende landesrechtliche Grundrechte 54
c) Die Lehre materieller Grundrechtsidentität 60
B. Die Inkongruenz des grundrechtlichen Eigentumsschutzes nach Grundgesetz und Bayerischer Verfassung 61
1. Umfang und Methodik des Grundrechtsvergleichs 61
2. Art. 103 BV als Reduzierung des gem. Art. 14, 19 Abs. 3 GG gesicherten Mindeststatus 63
a) Der Parallelfall konkurrierender Studienplatzbewerber 63
b) Die Konkurrenz von Grundrechtsträgern hinsichtlich grundrechtlicher Abwehrrechte 64
aa) Das Instrument der Enteignung im Bauplanungsrecht 64
bb) § 87 Abs. 2 Nr. 1 BBauG a. F. und das geltende Recht 65
cc) Grundrechtssubjektivität als Bestandteil der Verhältnismäßigkeitsprüfung 67
3. Der Inhalt der Eigentumsgarantie — die Junktim-Klausel als Teil der materialen Grundrechtsposition 69
a) Die Rechtsprechung von BVerfG und BayVerfGH zur Junktim-Klausel 69
b) Der ideen- und entstehungsgeschichtliche Hintergrund der Junktim-Klausel 71
c) Teleologische Ansätze für das Verständnis der Junktim-Klausel 72
aa) Warnfunktion 72
bb) Verknüpfungsfunktion 74
d) Das Fehlen des Entschädigungs-Junktims als materielles Grundrechtsdefizit 74
aa) Die Junktim-Klausel als Instrument nur formeller Grundrechtssicherung 75
bb) Die Lehre materieller Grundrechtsidentität 77
4. Der Generalvorbehalt des Art. 98 Satz 2 BV als Normelement von Art. 103 Abs. 1 BV 78
C. Weitere Instrumente zur Bindung der gliedstaatlichen verfassungsgebenden Gewalt 79
1. Das Homogenitätsprinzip (Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG) 79
2. Der Grundsatz bundesstaatlicher Gleichheit 81
a) Art. 3 Abs. 1 GG 81
b) Art. 3 Abs. 3 GG 82
c) Art. 33 Abs. 1 GG 82
3. Der Grundsatz gliedstaatlicher Bundestreue 83
D. Zusammenfassung 84
IV. Eigentumsschutz für kommunales Vermögen 86
A. Darlegung und Kritik der die Grundrechtssubjektivität juristischer Personen öffentlichen Rechts allgemein ablehnenden Meinung 86
1. Der rechtswissenschaftliche Streitstand: Einwände aufgrund der allgemeinen Grundrechtstheorie 86
a) Personale Grundrechtsdoktrin und Durchgriffstheorie 86
b) Das Impermeabilitätsargument 90
c) Das Konfusionsargument 92
d) Die Beeinträchtigung staatlicher Organisationsgewalt 94
e) Weitere theoretische Ansätze zur Frage der Grundrechtsberechtigung, insbesondere das Kriterium der Zuordnung zu einem grundrechtlich geschützten Lebensbereich 95
2. Inhalt und Bedeutung der Transformationsnorm des Art. 19 Abs. 3 GG 98
a) Grammatischer Interpretationsansatz 98
b) Historisch-genetischer Interpretationsansatz 99
c) Teleologischer Interpretationsansatz 102
3. Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG als Ausdruck gemeindlicher Staatsdistanz 103
a) Die verfassungsgeschichtliche Antinomie von Staat und Gemeinde 103
b) Inhalt und Bedeutung der grundgesetzlichen Selbstverwaltungsgarantie 105
aa) Das Verständnis des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG in der Judikatur des BVerfG und der h. M. 105
bb) Alternative Konzeptionen von Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG 109
c) Der Kernbereich der grundgesetzlichen Selbstverwaltungsgarantie 111
aa) Die kommunale Finanzhoheit als Teil des typusbestimmenden Kernbereichs kommunaler Selbstverwaltung im besonderen 113
bb) Ausprägungen kommunaler Finanzhoheit in der Bayerischen Verfassung 115
B. Die wesensmäßige Anwendbarkeit des Eigentumsgrundrechts 116
1. Die Funktion des grundrechtlichen Eigentumsschutzes — das Eigentumsrecht als Freiheitsrecht 116
a) Einführung 116
b) Die Freiheit als Kern des Eigentumsgrundrechts im Verständnis eines historischen Interpretationsansatzes 117
c) Die Funktion des verfassungsrechtlich geschützten Eigentums im besonderen 119
2. Eigentumsfähige Güter i. S. v. Art. 14 GG 125
a) Der anerkannte Schutzbereich des Art. 14 GG 125
aa) Allgemeingüter 125
bb) Individualgüter 126
b) Die Gegenstände kommunalen Vermögens 126
aa) Die privatrechtliche oder öffentlich-rechtliche Organisation gemeindlichen Vermögens 126
bb) Die Grundstruktur öffentlichen Sachenrechts 128
aaa) Verwaltungsvermögen 128
bbb) Öffentliche Sachen im Gemeingebrauch 128
ccc) Finanzvermögen 130
3. Grundrechtlicher Eigentumsschutz für gemeindliches Finanzvermögen im besonderen 131
a) Erwerbswirtschaftliche gemeindliche Unternehmen, fiskalisch genutzte, gemeindliche Grundstücke und kommunale Vermögensanlagen 131
aa) Der Unternehmensbegriff 131
bb) Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit erwerbswirtschaftlicher gemeindlicher Betätigung 133
cc) Die Grundrechtsbindung kommunaler erwerbswirtschaftlicher Betätigung 137
dd) Die Grundrechtsberechtigung kommunaler erwerbswirtschaftlicher Betätigung 142
ee) Der „öffentliche Zweck" erwerbswirtschaftlicher gemeindlicher Betätigung 144
b) Der öffentliche Zweck als Ausdruck besonderer Eigentumsbindung gemeindlichen Vermögens gem. Art. 14 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 GG 150
C. Die Anwendungsbereiche von Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG und Art. 14 GG 152
V. Zusammenfassung 154
Literaturverzeichnis 156