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Geschichtsdenken, Bildungsgeschichte, Wissenschaftsorganisation

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Boehm, L.Melville, G., Müller, R., Müller, W. (Eds.) (1996). Geschichtsdenken, Bildungsgeschichte, Wissenschaftsorganisation. Ausgewählte Aufsätze anläßlich ihres 65. Geburtstages hrsg. von Gert Melville / Rainer A. Müller / Winfried Müller. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48640-3
Boehm, LaetitiaMelville, Gert; Müller, Rainer A. and Müller, Winfried. Geschichtsdenken, Bildungsgeschichte, Wissenschaftsorganisation: Ausgewählte Aufsätze anläßlich ihres 65. Geburtstages hrsg. von Gert Melville / Rainer A. Müller / Winfried Müller. Duncker & Humblot, 1996. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48640-3
Boehm, LMelville, G, Müller, R, Müller, W (eds.) (1996): Geschichtsdenken, Bildungsgeschichte, Wissenschaftsorganisation: Ausgewählte Aufsätze anläßlich ihres 65. Geburtstages hrsg. von Gert Melville / Rainer A. Müller / Winfried Müller, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-48640-3

Format

Geschichtsdenken, Bildungsgeschichte, Wissenschaftsorganisation

Ausgewählte Aufsätze anläßlich ihres 65. Geburtstages hrsg. von Gert Melville / Rainer A. Müller / Winfried Müller

Boehm, Laetitia

Editors: Melville, Gert | Müller, Rainer A. | Müller, Winfried

Historische Forschungen, Vol. 56

(1996)

Additional Information

Book Details

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Zum Geleit 5
Inhaltsverzeichnis 7
Geschichtsdenken 9
Der wissenschaftstheoretische Ort der historia im früheren Mittelalter. Die Geschichte auf dem Weg zur „Geschichtswissenschaft“ 11
I. Historia et scientia - "Geschichtswissenschaft" 13
II. Grundbedeutungen des historia-Begriffs 22
III. Historia als pars trivii im System der artes liberales 26
IV. Christliche Umprägung des spätantiken Wissenschaftssystems: historia - ars vel scientia? 32
V. Ein Beispiel mittelalterlicher "historischer Methode": Sensus historicus und historia spiritualis 40
Literatur 45
Nachtrag 46
„Gesta Dei per Francos“ – oder „Gesta Francorum“? Die Kreuzzüge als historiographisches Problem 47
I. Zur Problematik des Begriffs "Kreuzzug" 47
II. Zur Entwicklung der Kreuzzugsidee 50
III. Der Weg der Forschung 54
Nomen Gentis Normannorum. Der Aufstieg der Normannen im Spiegel der normannischen Historiographie 95
I. 105
II. 111
III. 117
IV. 120
V. 126
VI. 131
Literatur 135
A. Quellen 135
Weitere zitierte Quellen 137
B. Literatur in Auswahl 137
Die „Gesta Trancredi“ des Radulf von Caen. Ein Beitrag zur Geschichtsschreibung der Normannen um 1100 141
I. 149
II. 154
III. 159
Nachtrag 163
Rechtsformen und Rechtstitel der burgundischen Königserhebungen im 9. Jahrhundert. Zur Krise der karolingischen Dynastie 165
Nachtrag 1974 211
Burgund – Staatlichkeit und Kultur im germanisch-romanischen Überlappungsraum 213
De Karlingis Imperator Karolus, Princeps et Monarcha totius Europae. Zur Orientpolitik Karls I. von Anjou 223
Das Haus Wittelsbach in den Niederlanden 253
I. 253
II. 257
III. 266
IV. 283
Bildungsgeschichte 289
Das mittelalterliche Erziehungs- und Bildungswesen 291
I. Vorbemerkung 291
II. Weltbild und Bildung im Mittelalter: Moderne Beurteilungskriterien und mittelalterliches Selbstverständnis 292
III. Funktion von Glaube und Religion 294
IV. Mittelalterliche Gesellschaftslehren 295
V. Mittelalterbegriff 298
VI. Kulturelles Selbstverständnis des Mittelalters 299
VII. Schreiben, Lesen und Lernen. Die beiden Kultur- und BildungsweIten 302
VIII. Das Mönchtum als Kontinuitätsträger der Schriftlichkeit 303
IX. Das Buchwesen im Früh- und Hochmittelalter 305
X. "Gebildete" und "Ungebildete" 307
XI. Schriftwesen und Gedächtnisschulung 310
XII. Herrscherbildung und Herrscherideal 312
XIII. Wandlungen im Spätmittelalter 315
XIV. Gesetzgebung und organisatorische Entwicklungd es Schulwesens. Spätantike Kaiser- und Kirchengesetzgebung 319
XV. Organisation des Klerikernachwuchses in den Germanenreichen 321
XVI. Die karolingische Reichsrefonn als Bildungsreform 323
XVII. Das Kloster- und Domschulwesen des Mittelalters 326
XVIII. Kaiserliche und päpstliche Bildungsgesetzgebung im 12. und 13. Jahrhundert und die Entstehung von Universitäten und Ordens-Generalstudien 330
XIX. Die Pluralisierung des Schulwesens im Spätmittelalter 334
XX. Erziehungsfonnen, Lehrpläne, Wissenschaftssysteme im mittelalterlichen Bildungswesen: eine Bilanz 335
Literatur 343
Papst Benedikt XII. (1334–1342) als Förderer der Ordensstudien. Restaurator – Reformator – oder Deformator regularer Lebensform? 347
Meditation – Wissenschaft – Arbeit. Zu einer historischen Kontroverse um das Verhältnis von Wissenschaft und monastischer Lebensform 379
I. Religiosität und Gesellschaft im Frankreich des 17. Jahrhunderts 379
II. Einige historische Aspekte zum Verhältnis von Christentum und Wissenschaft, "Monastik" und "Scholastik" 381
III. Rancé und Mabillon 389
IV. Abschließende Überlegungen 399
Literatur 401
Zitierte Quellen 401
Literatur zu I. und III. 402
Literatur zu II. 402
Literatur zu IV. 403
Konservativismus und Modernität in der Regentenerziehung an deutschen Höfen im 15. und 16. Jahrhundert 405
I. Vorbemerkungen zur Spannung zwischen "arma" und "litterae" 405
II. Adelskrise, intellektueller und sozialer Wandel im Spätmittelalter 409
1. Krise des Adels 410
2. Bürgerliche "Gelehrte Räte" 410
3. Humanistisches Fürstenideal und Römisches Recht 412
4. Fürstenspiegel 414
5. Adel und Universitätsstudium 416
III. Die Prinzenerziehung im Spiegel höfischer Instruktionen 419
IV. Versuch einer Bilanz 429
Die Erneuerung des Augsburger Schulwesens im 16. Jahrhundert: Christliche Pädagogik in konfessioneller Parität 433
I. 433
II. 438
III. 440
Literatur 445
Technische Bildung von den Anfängen bis zur frühen Neuzeit 447
Technik - historisches Schicksal des Abendlandes 450
Ursprünge der Technik 450
Zur Begriffsgeschichte technischer Tätigkeit 453
Die scholastische Wertung der mechanischen Künste im Mittelalter: Trennung von Theorie und Praxis 458
Antike Sozialordnung und mittelalterliche Welt: die Macht eines literarischen Topos 463
Christliche Arbeitsethik und technischer Fortschritt im Abendland 467
Kirchliches Schulwesen und Pflege technischer Bildung 472
Urbanisierung und Spezialisierung von Handwerk und technischer Bildung seit dem späteren Mittelalter 476
Der Architekt als Mittler zwischen iIliterater und wissenschaftlicher Kultur und die Entstehung einer technischen Fachprosa 483
Literatur 491
Artes mechanicae und artes liberales im Mittelalter. Die praktischen Künste zwischen illiterater Bildungstradition und schriftlicher Wissenschaftskultur 493
I. Vorbemerkungen zur Fragestellung 493
II. Zur Forschungslage 496
III. Die Stellung der artes mechanicae in der mittelalterlichen Werteordnung: zwischen scholastischer Rezeption und gesellschaftlicher Realität 500
IV. Überlegungen zum Verhältnis zwischen artes mechanicae und Schriftkultur 506
Literatur 513
Historische Staats-Metaphorik aus Natur und Technik – rhetorische Stilistik oder Weltanschauung? Wissenschaftsgeschichtliche Überlegungen zum Interpretationswandel 517
I. Zum wissenschaftshistorischen Ort der Metapher 518
II. Aussagevarianten einiger Staats- und Gesellschaftsmetaphern 525
III. Zur Funktion und Historizität von Metaphern im Zusammenhang des Wandels von wissenschaftlichem und technischem Weltbild 535
Anhang 545
Wissenschaftsorganisation 547
Wissenschaft – Wissenschaften – Universitätsreform. Historische und theoretische Aspekte zur Verwissenschaftlichung von Wissen und zur Wissenschaftsorganisation in der frühen Neuzeit 549
I. 553
II. 571
Die Universitäts-Idee in der Geschichte. Belastendes Erbe oder Postulat? 587
Libertas Scholastica und Negotium Scholare. Entstehung und Sozialprestige des akademischen Standes im Mittelalter 607
I. 610
II. 617
III. 640
Humanistische Bildungsbewegung und mittelalterliche Universitätsverfassung. Aspekte zur frühneuzeitlichen Reformgeschichte der deutschen Universitäten 647
I. 650
II. 658
Der „actus publicus“ im akademischen Leben. Historische Streiflichter zum Selbstverständnis und zur gesellschaftlichen Kommunikation der Universitäten 675
Cancellarius Universitatis. Die Universität zwischen Korporation und Staatsanstalt 695
I. 695
II. 699
III. 703
IV. 708
V. 711
Literatur 713
Die körperschaftliche Verfassung der Universität in ihrer Geschichte 715
I. 719
II. 725
III. 731
IV. 739
Universitätsreform als historische Dimension 743
I. 745
II. 753
Katholizismus, Bildungs- und Hochschulwesen nach der Säkularisation 777
I. Zur Beurteilung der Säkularisation. Vorbemerkungen 777
II. Die Diskussion um Bildungsdefizit und Inferiorität der Katholiken in Deutschland 786
III. Die Auswirkung der Säkularisation von 1803 auf das hohe Schulwesen in institutioneller und struktureller Hinsicht 794
1. Die institutionelle Entwicklung 794
2. Aspekte zur strukturellen Entwicklung 811
Säkularisation und Stadtkultur. Zur Auswirkung des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 auf süddeutsche Bischofsstädte 823
I. Der Reichsdeputationshauptschluß und die Städte 824
1. Bischofsstädte 826
2. Reichsstädte 835
3. Die Reichs- und Bischofsstädte Augsburg und Regensburg 840
II. Bischofsstädte im Umbruch 842
1. Die süddeutschen Fürstbischöfe um 1803 843
2. Regierungswechsel - Residenzverlust - Strukturwandel von Frömmigkeitsformen und Sozialschichtung 848
3. Regensburg und Aschaffenburg - die letzten fürstbischöflichen Residenzstädte des Alten Reichs 857
4. Säkularisation und Bildungswesen 860
König Maximilian II. und die Geschichte 869
I. Der Kronprinz als Schüler der Geschichte 870
II. Liebe zur Geschichte, Achtung vor der Geschichtswissenschaft als Richtschnur königlicher Verantwortung 875
Von den Anfängen des akademischen Frauenstudiums in Deutschland. Zugleich ein Kapitel aus der Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München 883
Nachweise der Erstveröffentlichung 909