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Kornbacher-Meyer, A. (2003). Komödientheorie und Komödienschaffen Gotthold Ephraim Lessings. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-50907-2
Kornbacher-Meyer, Agnes. Komödientheorie und Komödienschaffen Gotthold Ephraim Lessings. Duncker & Humblot, 2003. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-50907-2
Kornbacher-Meyer, A (2003): Komödientheorie und Komödienschaffen Gotthold Ephraim Lessings, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-50907-2

Format

Komödientheorie und Komödienschaffen Gotthold Ephraim Lessings

Kornbacher-Meyer, Agnes

Schriften zur Literaturwissenschaft, Vol. 21

(2003)

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Abstract

Mit diesem Band legt die Autorin eine umfassende Untersuchung von Lessings Komödientheorie und Komödienschaffen und der genauen Interdependenz beider Bereiche vor. In jeweils chronologischer Ordnung analysiert und interpretiert sie sowohl sämtliche poetologischen Aussagen Lessings als auch sein gesamtes Lustspiel-Œuvre. Besondere Beachtung finden hierbei die von Lessing als zentrale Kategorie erachtete Wirkungsästhetik der Komödie, seine Bestimmung des Wesens des Lachens als einer vermischten Empfindung, seine These der Verwandtschaft und möglichen Verwandlung des Lachens zum Weinen sowie die von ihm eingesetzten unterschiedlichen Spielformen des Lächerlichen.

Mit dem Nachweis der vielfältigen Bezüge zwischen Theorie und Praxis der Lessingschen Komödie im Kontext der deutschen und europäischen Lustspieltradition ermittelt Agnes Kornbacher-Meyer Konstituenten, Kontinuitäten und Zäsuren in Lessings Verständnis einer Lachen und Weinen verbindenden Komödie und kann damit nicht zuletzt ihren gattungshistorischen Ort neu bestimmen.

Table of Contents.

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhalt 7
Abkürzungen 9
Einführung 11
Lessings Vorgänger: Komödientheorie und Lustspiel der Frühaufklärung in Deutschland 15
Erster Teil: Lessings Komödientheorie 26
I. Die Plautus-Abhandlung in den Beyträgen zur Historie und Aufnahme des Theaters (1750): Entwurf einer neuen Komödie 26
II. Frühe Briefe und Rezensionen der Jahre 1749 bis 1754 39
III. Possenspiel – weinerliches Lustspiel – wahre Komödie: Die Auseinandersetzung mit Chassiron und Gellert in den Abhandlungen von dem weinerlichen oder rührenden Lustspiele (1754) 55
IV. Der Briefwechsel Lessing – Nicolai – Mendelssohn in den Jahren 1755 bis 1757: Annäherungen an das Phänomen des Lachens 66
V. Hamburgische Dramaturgie (1767/68) 77
1. Lachen contra Verlachen 80
2. Was ist lächerlich? 85
3. „Die Komödie will durch Lachen bessern“: Zur Wirkungsästhetik des Lustspiels 93
4. Die komische Figur: Notwendigkeit eines gemischten Charakters 98
5. Der Schluß des Lustspiels: Erkenntnis statt Besserung oder Bestrafung 105
6. Die Grenzen der Nachahmung – oder: Ist eine Tragikomödie erlaubt? 108
VI. Lessings Verteidigung des Harlekin: Plädoyer für ein Lachen ohne erzieherische Funktion 114
Zwischenbilanz 121
Zweiter Teil: Lessings Komödien 125
I. Die frühen Lustspiele 125
1. Damon, oder die wahre Freundschaft 125
2. Der junge Gelehrte 142
3. Die alte Jungfer 162
4. Der Misogyne 175
5. Der Freygeist 189
6. Die Juden 207
7. Zusammenfassung: Entwicklungslinien der frühen Komödien 220
II. Die Komödienfragmente 223
III. „Indem ich ein Stück nach meiner Art daraus verfertigt“: Bearbeitungen antiker und zeitgenössischer Komödien 240
1. Plautinische Vorlagen 241
a) Weiber sind Weiber – nach Plautus: Stichus 241
b) Justin – nach Plautus: Pseudolus 245
c) Der Schatz – nach Plautus: Trinummus 247
2. Die aufgebrachte Tugend – nach Burnaby: The Modish Husband 252
3. Die Klausel im Testamente/Die glückliche Erbin – nach Goldoni: L’ Erede fortunata 255
4. Die Matrone von Ephesus – nach Petron: Die Witwe von Ephesus 260
5. Zusammenfassung 267
IV. Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück: Spielformen des Lachens und Weinens 268
Schlußbilanz 303
Literaturverzeichnis 306
I. Quellen 306
II. Sekundärliteratur 310
Personen- und Werkregister 327
Sachregister 338