Menu Expand

Neuer Institutionalismus in der Entwicklungspolitik / New Institutionalism in Development Policy. Perspektiven und Rahmenbedingungen der Verwaltungsentwicklung im Süden und Osten /

Cite BOOK

Style

Pitschas, R., Sülzer, R. (Eds.) (1995). Neuer Institutionalismus in der Entwicklungspolitik / New Institutionalism in Development Policy. Perspektiven und Rahmenbedingungen der Verwaltungsentwicklung im Süden und Osten /. Perspectives and General Conditions of Public Administration Development in the South and East. Vorträge und Berichte auf dem Zweiten Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 1993. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48349-5
Pitschas, Rainer and Sülzer, Rolf. Neuer Institutionalismus in der Entwicklungspolitik / New Institutionalism in Development Policy. Perspektiven und Rahmenbedingungen der Verwaltungsentwicklung im Süden und Osten /: Perspectives and General Conditions of Public Administration Development in the South and East. Vorträge und Berichte auf dem Zweiten Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 1993. Duncker & Humblot, 1995. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48349-5
Pitschas, R, Sülzer, R (eds.) (1995): Neuer Institutionalismus in der Entwicklungspolitik / New Institutionalism in Development Policy. Perspektiven und Rahmenbedingungen der Verwaltungsentwicklung im Süden und Osten /: Perspectives and General Conditions of Public Administration Development in the South and East. Vorträge und Berichte auf dem Zweiten Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 1993, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-48349-5

Format

Neuer Institutionalismus in der Entwicklungspolitik / New Institutionalism in Development Policy. Perspektiven und Rahmenbedingungen der Verwaltungsentwicklung im Süden und Osten /

Perspectives and General Conditions of Public Administration Development in the South and East. Vorträge und Berichte auf dem Zweiten Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 1993

Editors: Pitschas, Rainer | Sülzer, Rolf

Schriftenreihe der Hochschule Speyer, Vol. 118

(1995)

Additional Information

Book Details

Pricing

Abstract

Vom 19. bis 21. April 1993 fand an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) das Zweite Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit statt. Es diente zum einen der Aufgabe, in gemeinsamer Diskussion unter den gleichermaßen an den praktischen Erfahrungen der Verwaltungspartnerschaft mit dem Süden wie deren verwaltungswissenschaftlicher Aufbereitung interessierten Fachleuten über die Möglichkeiten einer institutionellen Strukturpolitik der Staaten in der sog. Dritten Welt nachzudenken.

Mit dieser thematischen Ausrichtung knüpfte die Veranstaltung an das Erste Speyerer Forum an, dessen Ergebnisse in einem vorausgehenden Tagungsband publiziert wurden (Vgl. Rainer Pitschas unter Mitarbeit von Christian Koch (Hrsg.): Entwicklungsrecht und sozialökologische Verwaltungspartnerschaft. Development Law and Socio-Ecological Public Administration Partnership. Droit de Développement et Coopération Socio-Ecologique en Administration Publique. Vorträge und Berichte auf dem Ersten Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer vom 7. - 10. April 1992 (Schriftenreihe der Hochschule Speyer, Band 116). 384 S. 1994 ISBN 978-3-428-08095-3 EUR 52,-). Ging es auf jener Veranstaltung um die Rolle der öffentlichen Verwaltung und des »Dritten Sektors« bei der Bekämpfung von Armut und der Gewährleistung des Umweltschutzes unter gleichzeitiger Einflußnahme auf die Bevölkerungsentwicklung, so widmete sich das Zweite Forum den Veränderungsprozessen in der Relation zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Die in diesem Tagungsband versammelten Forumsbeiträge verdeutlichen denn auch das mehr oder weniger überall feststellbare Bemühen in den Staaten des Südens, durch eine Fortschreibung der jeweiligen »Gesellschaftsverträge« zu neuen (produktiveren) Grenzziehungen bzw. Verlaufslinien zwischen Staat, Privatwirtschaft und »Drittem Sektor« - dem Feld der non-profit-Organisationen - vorzustoßen.

Davon, wie dies geschieht, künden in diesem Band zahlreiche erfahrungsgesättigte Aussagen. Daneben aber und zum anderen sollten diese Erfahrungsberichte bzw. Reflektionen dazu beitragen, Elemente eines handlungsorientierten Veränderungskonzepts für Staat und Verwaltung in Mittel- und Osteuropa zu entwickeln. Auch dieser Aufgabe stellte sich das Zweite Forum. Die speziell hierzu ergangenen und in dem vorliegenden Band abgedruckten Überlegungen lassen erkennen, wie schwierig und zeitraubend der Weg zu einem »Neuen Osten« (C. Offe) sein wird - gleichwie, ob man die veränderte Programmorientierung der öffentlichen Verwaltungen betrachtet, die Nöte ihrer Organisations- oder Personalentwicklung bzw. die Entwicklung ihrer Umwelten.

Aus dem Vorwort der Herausgeber

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Vorwort 9
Rainer Pitschas: Begrüßung und Einführung: Entwicklungszusammenarbeit als internationale Strukturpolitik 11
Klaus Rüter: Eröffnungsvortrag: Institutioneller Pluralismus in der Entwicklungszusammenarbeit – Perspektiven der neunziger Jahre im Süden und Osten 17
ERSTER TEIL: Verwaltungsentwicklung durch institutionellen Pluralismus 25
Klaus König: Entwicklungsverwaltung und Verwaltungstransformation im internationalen Dialog 27
I. Verwaltung im entwicklungspolitischen Dialog 27
II. Verwaltungstransformation und Verwaltungsintegration 32
III. Verwaltung im transformationspolitischen Dialog 36
Rainer Pitschas/Jan Heimann: Diskussion zu den Referaten von Klaus Rüter und Klaus König 41
I. Transformations- und Integrationskonzepte im Widerstreit 41
II. Fragen der Privatisierung 42
III. Übertragbarkeit von Verwaltungsmodellen 43
IV. „Blaupausen“ – Export oder internationaler Dialog zur Verwaltungsentwicklung 44
V. Ausbau der Verwaltungshilfe in institutioneller Perspektive 45
Dieter Biallas: Pluralistische Strukturen im Süden und im Osten – Erfahrungen und Perspektiven 47
I. Zur Einführung 47
II. Ausgangsbeispiel: ein integriertes LRE-Projekt 48
1. Aufteilung der Projekt-Verantwortung 48
2. Projekt-Komponenten 48
III. Die Grenzen staatlicher Entwicklungsträgerschaft 49
IV. Das pluralistische Trägerkonzept 51
1. Das Zerlegungsprinzip 52
2. Chancen und Risiken des pluralistischen Trägerkonzepts 53
V. Analogien von Entwicklung im Süden und Reformen im Osten 55
1. Die zentrale Bedeutung der sozio-kulturellen Dimension für Entwicklung und Reform 55
2. Angepaßte Lösungen für Transformationsprozesse 56
VI. Interventionsfelder und Modalitäten 58
VII. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern und Reformstaaten 61
VIII. Ausblick 63
Waldemar Kasprzik: Kulturübergreifendes Management der Entwicklungsprozesse? – Die neuen Missionare: Entwicklungsagenturen (West) auf der Suche nach institutionellen Partnern (Ost) – Gegenwärtige Bemühungen und Perspektiven am Beispiel Aserbaidschans 65
I. Der Ansturm westlicher Entwicklungsagenturen 65
1. Erste Besichtigung ihrer Vorgehensweise 65
2. Charakteristik der Missionen 66
3. Ideelles und materielles Kapital ihrer Vorgehensweise 67
4. Größenordnungen des Hilfsangebots im einzelnen 68
5. Der Programm-Mechanismus der Europäischen Gemeinschaft 69
6. Status der Bemühungen 71
II. Der Counterpart 72
1. Erste Ortsbestimmung Aserbaidschans 72
2. Kräfteverhältnisse zwischen Reform und Status quo 73
3. Die schwierige Aufgabe, Reformprogramme und Reforminstitutionen zu identifizieren 74
4. Der beginnende Dialog mit den internationalen Entwicklungsagenturen: eigen- oder fremdbestimmt? 76
III. Vorläufige Einschätzung der ersten Etappe 79
1. Entwicklungsprogramme und Organisationsformen der Entwicklungszusammenarbeit: Partner mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten 79
a) Der aserbaidschanische Partner 79
b) Die internationalen Entwicklungspartner 80
2. Absorptionsfähigkeit des Counterparts 81
3. Verteilung des Programmrisikos 83
IV. Perspektiven 84
1. Die Notwendigkeit alternativer und paralleler Entwicklungsansätze 84
2. Der Wettbewerbsansatz: die Entwicklungsmarktgesellschaft (EMG) 85
3. Dezentrale Entwicklungsgruppen 87
V. Vorläufige Empfehlungen an westliche Hauptquartiere 87
Rolf Sülzer/Ulrich Wiek: Diskussion zu den Referaten von Dieter Biallas und Waldemar Kasprzik 89
I. Lokalismus, New Public Management und Wettbewerb in der Verwaltungspartnerschaft 89
II. Trägerförderung und „Entwicklungsmarktgesellschaften“ 90
ZWEITER TEIL: Institutioneller Binnenpluralismus als Bedingung staatlicher Integration – Das Beispiel Afrika 93
Friedrich W. Bolay: Institutioneller Binnenpluralismus als Voraussetzung der Transformation eines Einparteienstaates in Afrika 95
I. Vorbemerkung 95
II. Begriff und Konzept des „institutionellen Pluralismus“ 95
1. Das traditionelle Verständnis von Trägerförderung 95
2. Der theoretische Hintergrund 96
3. Querverbindungen zu anderen konzeptionellen Diskussionen 98
III. Fallbeispiel 1: Lokales Netzwerk 99
IV. Fallbeispiel 2: Selbsthilfeorganisationen des Kleingewerbes 104
1. Hintergründe und Rahmenbedingungen 104
2. Entstehung des Projektes 105
3. Erfahrungen der Orientierungsphase (Juni 91–September 93) 106
a) Tinga Tinga 107
b) Tanzania Drivers Association (TDA) 107
c) Vusha (Fischerei-Genossenschaft) 108
d) Umasa („Uhr-Reparatur“) 108
e) Super Genge (Märkte) 108
4. Planung für die Implementierung (Phase September 1993–August 1996) 110
5. Der Beitrag des Projektes zum Systemwandel 114
a) Verhalten in Organisationen 114
b) Stärkung der Managementkapazitäten 115
c) Kooperation zwischen Organisationen 115
d) Zusammenarbeit mit politischen Parteien 115
e) Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen 115
V. Ausblick 116
Abdeljabar Arach: Politische Perspektiven und institutionelle Rahmenbedingungen der Regionalisierung in Marokko 119
I. Einleitung 119
II. Theoretische Vorüberlegungen: Zur Bedeutung institutioneller Reformen 120
III. Die Unzulänglichkeiten der planerisch-wirtschaftlichen Regionalisierung als Gründe für die Reformbereitschaft 123
1. Vorbemerkungen 123
2. Ungeeigneter regionaler Zuschnitt 124
3. Marginalisierende institutionelle und politische Instanzen 126
4. Vertiefte sozio-wirtschaftliche Ungleichgewichte 128
IV. Überlegungen zu einer Strategie von „Region-Empowerment“ als institutionelle Therapie 130
1. Vorbemerkung 130
2. Organisationsstruktur und Handlungsformen 131
3. Kompetenzen und Ressourcen 133
V. Die begleitenden Substrategien 137
VI. Schlußbetrachtung 138
Literatur 139
Rainer Pitschas/Christian Koch: Bericht zur Diskussion über Institutionellen Binnenpluralismus als Bedingung staatlicher Integration 143
DRITTER TEIL: Staatliche Deregulierung durch „Institutionenprivatisierung“ 145
Jan H. Meyer: Institutioneller Pluralismus: Deregulierung staatlichen Handelns 147
I. Bestandsaufnahme 147
II. Schlußfolgerungen für die Finanzielle Zusammenarbeit 149
Albrecht Stockmayer: Subsidiarität als Ziel von Maßnahmen der Verwaltungsreform 151
I. Subsidiarität als Kriterium „moderner“ Verwaltung 151
1. Ausgangsfragen 151
2. Definitionen 153
II. Gegenstände von Verwaltungsreform 154
1. Die Konzeption der Bundesregierung 154
2. Ausprägungen von Verwaltungsreform in anderen Bereichen der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit 156
III. Dezentralisierung der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben 157
IV. Probleme von Marktersatz-Instrumenten im öffentlichen Sektor 160
V. Demokratische Legitimation versus Effizienz durch Subsidiarität 162
VI. Allgemeine Umsetzungsbedingungen 165
Christian Pollak: Wirtschaftsförderung in Entwicklungsländern: Institutionen-Pluralismus im Spannungsfeld zwischen Markt und Politik 169
I. Einleitung 169
II. Die Bedeutung privatwirtschaftlicher, kommerzieller Entscheidungen 169
III. Die Rolle des Staates in der Wirtschaftspolitik 171
IV. Die Grenzen staatlicher Wirtschaftspolitik 172
V. Neue Akzente der Wirtschaftspolitik 174
VI. Herausforderungen an die Entwicklungszusammenarbeit 177
Rolf-Dieter Reineke: Privatisierung öffentlicher Unternehmen als strategisches Management vernetzter Institutionen 179
I. Glaubensbekenntnisse in der Privatisierungsdiskussion 179
II. Strategisches Management der Privatisierung 182
III. Strategieimplementierung im institutionellen Netzwerk 185
IV. Unterstützung des Privatisierungsprozesses durch Entwicklungszusammenarbeit 188
V. Schlußbemerkungen 191
Abkürzungen 192
Literatur 192
Ali Diomandé: Die öffentliche Verwaltung als Akteur in Deregulierungsprozessen – Anforderungen an die Führungskräfteentwicklung am Beispiel Côte d’Ivoires 195
I. Deregulierung: ein weltweites Phänomen 195
II. Deregulierung durch Privatisierung 197
III. Privatisierung und Marktöffnung in der Côte d’Ivoire 199
1. Die zu erfüllenden Zwecke 200
a) Der politische Zweck 200
b) Der pädagogische Zweck 200
c) Der ideologische Zweck 200
2. Die Antriebsstrukturen 201
a) „Le comite de privatisation et de restructuration du secteur parapublic“ (CP) 201
b) „La Commission de la concurrence“ (CC) 203
IV. Die neuen Anforderungen an die Führungskräfte 204
V. Schlußbetrachtung 206
Literatur 207
Jan H. Mayer/Ulrich Wiek: Bericht zur Diskussion über Staatliche Deregulierung durch Institutionenprivatisierung 209
I. Bereiche der Deregulierung 209
II. Stärkung der Selbsthilfe 209
III. Projektbezogene Beratung 210
VIERTER TEIL: Institutionenentwicklung im Dritten Sektor als Beitrag zum Wandel von Gesellschaftsverfassungen 211
Alexander Wegener: Typisierung von Organisationen im Spannungsfeld institutioneller Pole zwischen Staat, Markt und Gemeinschaft 213
I. Sinn und Zweck einer Typisierung von Organisationen 213
II. Theoretische Zugänge zu Organisationen des „Dritten Sektors“ 214
1. Zur Herausbildung von Organisationen im „Dritten Sektor“ 214
2. Zur Bedeutung des Regimetyps und der Gesellschaftsform 216
III. Der „Dritte Sektor“ als Zwischenzone institutioneller Pole 217
IV. Kriterien für eine Typisierung 221
1. Übersicht zu Kriterien-Gruppen 221
2. Binnenstrukturelle Aspekte 222
3. Sozio-kulturelle Aspekte 223
4. Technische und finanzielle Aspekte 224
V. Beschreibung der Rohtypen 225
1. Basisgruppe 225
2. Klassische Wohltätigkeitsorganisation 226
3. Serviceorganisation 226
4. Entwicklungsorganisation 228
5. Genossenschaften 229
6. Mobilisierende NGO 230
7. Interessengemeinschaft 230
VI. Organisationen im Spannungsfeld institutioneller Pole 231
VII. Zusammenfassung 232
Peter Körner: Die Transformation der kimbanguistischen Kirche im Prozeß des Wandels der Gesellschaftsverfassung in Zaire 235
I. Einleitung 235
II. Reichweite, religiöse Orientierung und entwicklungspolitisches Engagement der kimbanguistischen Kirche 238
III. Die kimbanguistische Kirche als verfolgte Kirche von unten in der Kolonialzeit 243
IV. Die kimbanguistische Kirche als etablierte, staatstragende Kirche unter dem Mobutu-Regime 248
V. Der politische „Wind of Change“ in Zaire: Kommt es zu einer Reorientierung der kimbanguistischen Kirche? 251
Gudrun Kochendörfer-Lucius: Strukturelle Wege aus der Armut: Die Zusammenarbeit von Staat und Nicht-Staatlichen Organisationen 255
I. Armut und Beteiligung 255
II. Strukturelle Armutsminderung 256
III. Staatliche und nicht-staatliche Organisationen als Akteure 258
IV. Strukturelle Armutsminderung in der staatlichen Technischen Zusammenarbeit (TZ) 259
1. Beteiligung der Bevölkerung und ihrer Vertretungen in TZ-Projekten 261
2. Unterstützung nicht-staatlicher Organisationen durch die TZ, ihre Rolle als Interessenvertreter gegenüber ihren Regierungen wahrzunehmen 261
3. Dezentralisierung staatlicher Verantwortung, so daß ein Dialog zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen zu verschiedenen Politikfeldern und Wirtschaftsbereichen möglich wird 262
4. Unterstützung des Politikdialogs zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen des Nordens und Südens 262
5. Neue Formen der Zusammenarbeit mit nicht-staatlichen Organisationen des Nordens („Joint Ventures“) 262
V. Stellenwert 263
Manfred Glagow: Gesellschaftliche Selbstorganisation und Nicht-Regierungsorganisationen in Malawi und Mosambik – ein Vergleich 265
I. Vorbemerkung 265
1. Einleitung und Fragestellung 265
2. Zum theoretischen Konzept 267
3. NRO in Mosambik 270
4. NRO in Malawi 272
II. Vergleich, Fazit, Ausblick 274
Literatur 276
Randhir B. Jain: Non Governmental Organizations in India: Their Role, Influence and Problems 279
I. Introduction 279
1. Emergence of Non Governmental Organizations in India 279
2. Recognition of the role of Non Governmental Organizations by the Government 281
II. Characteristics of NGOs in India 283
III. The Role of Non Governmental Organizations in India 284
1. Strengthening of Non Governmental Organizations’ Role in India 284
2. Some Problems Affecting the Performance of NGOs 286
IV. Economic Liberalization in India and the Non Governmental Organizatins 287
1. The Government Involving the Voluntary Sector 287
2. Non Governmental Organizations – An Instrument Promoting World Capitalism? 289
V. Government – Non Governmental Organizations Relations in India 291
VI. Profile of Personnel of Non Governmental Organizations 294
1. The Socio-Economic Background of the NGOs’ Personnel 294
2. The Impact of Non Governmental Organizations on Policy-making 295
3. Environmental Policy 296
4. Women’s Issues 297
5. Other Policy Areas 297
VII. Concluding Observations 298
D. William Gnanasekaran: Forms of Social Services in India under the Auspices of Non-Governmental Organizations 301
I. Introduction 301
II. The Conditions of Traditional Social Services in India 302
III. The Welfare State-Concept in India 303
IV. The Increase of Non-Governmental Organizations in India 304
V. Voluntary Welfare Concepts 306
VI. Institutionalization and Professionalization of Non-Governmental Organizations in India 309
VII. Recommendations 311
Rolf Sülzer/Christian Koch: Bericht zur Diskussion über Institutionenentwicklung im Dritten Sektor als Beitrag zum Wandel von Gesellschaftsverfassungen 313
FÜNFTER TEIL: Institutionenentwicklung in Mittel- und Osteuropa 315
Rainer Pitschas: Marktwirtschaftliche und soziale Integration als Aufgabe der Rechts- und Verwaltungsentwicklung in den MOE-Staaten 317
I. „Integration“ als Entwicklungskonzept der mittel- und osteuropäischen Staaten 317
1. Postkommunistische Gesellschaften „im Übergang“ 317
2. „Integration“ als Leitbild 318
3. Erfahrungstransfer aus der Entwicklungszusammenarbeit? 319
4. Vier Thesen 320
II. Reformbedarfe des öffentlichen Sektors 321
1. Reform des öffentlichen Sektors 321
a) Politisch-institutioneller Rahmen 321
b) Verfassungsentwicklung 322
c) Marktwirtschaftliche Integration 323
d) Kultureller Wandel 324
2. Soziale Dimension der Deregulierung 325
3. Divergierende Problemlösungspotentiale 326
4. Wandel der Rolle des Staates 327
III. „Verwaltungsintegration“ als Auftrag 330
1. Entwicklung integrationsfähiger Verwaltungsstrukturen 330
2. Der institutionelle Faktor 330
3. Personalintegration 332
4. Interkulturelles Integrationsmanagement 332
IV. Nachhaltiger Koordinationsbedarf 333
1. Klärung institutioneller Zuständigkeiten 333
2. „Netzwerk“-Management als Koordinationsstrategie 333
Hellmut Wollmann: Verwaltungssystem und Verwaltungsausbildung in der Russischen Föderation im Umbruch 335
I. Einleitung 335
II. Verwaltungssystem 335
III. Umbau des Verwaltungssystems 336
1. Zentrale Ebene 336
2. „Föderalisisierung“ der Russischen Föderation 337
3. Kommunale (Selbst-) Verwaltung 339
IV. Verwaltungspersonal und dessen Aus- und Weiterbildung 342
1. Bis August 1991 bestehendes System der Aus- und Weiterbildung für öffentliche Verwaltung/öffentlichen Dienst 343
a) Allgemeine Schulbildung 343
b) „Höhere“ Bildung (Hochschulausbildung) 343
c) „Postgraduale“ Bildung 344
2. Entwicklung der Aus- und Fortbildungsstrukturen seit Ende 1991 345
a) Höhere Bildung 345
b) Die zentrale Einheit von Roskadry in Moskau 346
c) Die regionalen Ausbildungszentren 346
d) Postgraduale Ausbildung 349
e) Weiterbildung 350
f) Forschung 350
V. Abschließende Bemerkungen 351
Literatur 352
Rajko Pirnat: Public Administration Reform – Perspectives and Problems of Institutional Pluralism in Slovenia 353
I. Introduction 353
II. Post-socialism and its Face in Slovenia 353
III. The Problems of Administrative Reforms in Post-socialism 356
IV. Problems in Reforming Central and Local Government in Slovenia 359
V. Reforming the Third Sector – Problems of Institutional Pluralism in Slovenia 362
VI. Some Conclusionary Remarks 365
Dragoljub Kavran: Structural Problems, Administrative Reform and Development in Serbia 367
I. Introduction 367
II. Reform Strategies in Serbia 368
III. Reorganization of Civil Service 369
IV. The Basic Features of Administrative System in Serbia – The Belgrad Law School Model 371
Chapter 1: The Economic Context of the Public Service Study-Government Policy and Development Objectives in Serbia 372
Chapter 2: The Historical Context of the Public Service 373
Chapter 3: Organization and Management 373
Chapter 4: The Personnel Management System 374
Chapter 5: Financial Management and Recommendations 375
Chapter 6: Responsiveness of Public Service to Public Needs 376
Chapter 7: Law and Functional Status of the Public Administrative Structure 376
Chapter 8: Political Parties and Public Administration; Collective Bargaining System, Trade Unions 376
Chapter 9: Role of Education and Training in Building Up Modern Public Administration 377
Christoph Reichard: Akkulturation durch Personalentwicklung: Ansätze zum Kulturwandel in mittel- und osteuropäischen Verwaltungen 379
I. Verwaltungsumbau in Mittel- und Osteuropa und der Faktor Personal 379
1. Zur Rolle von Staat und Verwaltung im gesellschaftlichen und ökonomischen Transformationsprozeß 379
2. Zur Notwendigkeit der Neugestaltung von Staat und Verwaltung in Mittel- und Osteuropa 380
3. Der Faktor Verwaltungspersonal 381
II. Kulturspezifika in mittel- und osteuropäischen Verwaltungen – einige Rückschlüsse aus Forschungsergebnissen in Ostdeutschland 385
1. Soziale Strukturmerkmale 386
2. Generelle und politische Werthaltungen 386
3. Berufliches Rollenverständnis 387
4. Führungsverhalten 388
III. Kulturwandel durch Ansätze der Personalentwicklung 389
1. Möglichkeiten eines personalentwicklungs-gestützten Akkulturations-Prozesses 389
2. Rekrutierung, Auswahl und Einsatz von Personal 391
3. Aus- und Fortbildung 392
4. Selektion und Karriere 393
5. Erfolgsaussichten eines personalentwicklungs-gestützten Kulturwandels 394
IV. Administrativer Kulturwandel und Verwaltungszusammenarbeit 395
SECHSTER TEIL: Institutionelle Probleme sozialpolitischer Entwicklung 399
Sibylle Angele: Kooperation mit den Reformstaaten Mittel- und Osteuropas im Bereich von Renten-, Kranken- und Unfallversicherung – Ein Erfahrungsbericht 401
I. Die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. 401
II. Ausgangssituation und Organisationsrahmen 402
III. Formen und Inhalte der Kooperation 403
1. Erste Phase: Information 403
2. Zweite Phase: Vertiefung und Schwerpunktsetzung 404
3. Dritte Phase: Ergänzung durch Modellprojekte 405
IV. Erfahrungen 407
Jan Kostecka/Igor Tomes: Institutionelle Probleme der Entwicklung Sozialer Sicherheit und der Sozialverwaltung in der Tschechischen Republik 413
I. Erbschaft des vorigen Systems 413
1. Grundlagen 413
2. Reorganisation der Sozialverwaltung nach der föderativen Umstrukturierung des Staats im Jahr 1969 414
a) Gesundheitswesen (Heilpflege und Prävention) 414
b) Krankenversicherung 414
c) Rentensicherstellung 415
d) Sozialfürsorge 415
3. Die Sozialverwaltung im Übergang 415
II. Soziale Reformen: Ihre Voraussetzungen 416
1. Hauptziele der Reform 416
2. Programm der Sozialreform 417
3. Umsetzungsprobleme der Reform 419
III. Durchführung der Sozialreform – gegenwärtiger Zustand 420
1. Die Sozialreform als Bestandteil der Gesamtrechtsreform 420
2. Die gegenwärtige Situation in der Tschechischen Republik 421
a) Beschäftigungspolitik 421
b) Arbeitseinkommen 421
c) Familienpolitik 422
d) Soziale Sicherheit 422
IV. Probleme der institutionellen Veränderungen 424
1. Hindernisse auf dem Weg der Sozialreform 424
2. Weitere Akzente der Reform der Sozialversicherung in Tschechien 424
3. Zur Arbeitsförderungsverwaltung 425
4. Zur Sozialhilfe 426
V. Ausblick 426
Lukas Elles: Die Reform der rumänischen Arbeitsverwaltung durch die Bundesanstalt für Arbeit 427
I. Einleitung 427
II. Die Osteuropahilfen der Bundesregierung 427
1. Organisation der Hilfen innerhalb der Bundesregierung 427
2. Maßnahmen zur Umsetzung der politischen Vorgaben bei nachgeordneten obersten Bundesbehörden und anderen Organisationen 428
3. Aufbau und Reform ausländischer Arbeitsverwaltungen durch die Bundesanstalt für Arbeit 429
III. Die Reform der rumänischen Arbeitsverwaltung durch die Bundesanstalt für Arbeit 430
1. Allgemeine Hilfen im Rahmen des Stufenkonzeptes der BA 431
2. Modellarbeitsamt 432
IV. Internationale Maßnahmen: Bausteine für einen Irrgarten 433
1. Reformprojekt der Weltbank 434
2. Sozialpolitische Unterstützung der EG im Rahmen des PHARE-Programmes 434
3. Reorganisation der Arbeitsverwaltung durch die ILO 435
4. Weitere, bilaterale Hilfen 435
V. Schlußfolgerung 436
Rolf Sülzer/Christian Koch: Bericht zur Diskussion über Institutionenentwicklung und institutionelle Probleme sozialpolitischer Entwicklung 437
I. Entwicklung integrationsfähiger Verwaltungsstrukturen 437
II. Desintegrationsgefahren für Reformprozesse 437
III. Verwaltungshilfe als Prozeß der Selbstvergewisserung 438
IV. Modelle der Arbeitsverwaltung – Defizite in der Implementationsphase 438
V. Desintegration als Praxisproblem 439
VI. Entwicklung von Verantwortungsbereitschaft 440
VII. Verwaltungszusammenarbeit als Institutionenförderung 440
VIII. Kulturell orientierte Personalentwicklung 441
Verzeichnis der Autoren und Diskussionsleiter 443