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Das Prinzip des Weltfreihandels und der europäische Agraraußenhandel

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Trumm, S. (2001). Das Prinzip des Weltfreihandels und der europäische Agraraußenhandel. am Beispiel der Gemeinsamen Marktordnungen für Getreide, Zucker und Bananen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-50130-4
Trumm, Silke. Das Prinzip des Weltfreihandels und der europäische Agraraußenhandel: am Beispiel der Gemeinsamen Marktordnungen für Getreide, Zucker und Bananen. Duncker & Humblot, 2001. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-50130-4
Trumm, S (2001): Das Prinzip des Weltfreihandels und der europäische Agraraußenhandel: am Beispiel der Gemeinsamen Marktordnungen für Getreide, Zucker und Bananen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-50130-4

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Das Prinzip des Weltfreihandels und der europäische Agraraußenhandel

am Beispiel der Gemeinsamen Marktordnungen für Getreide, Zucker und Bananen

Trumm, Silke

Schriften zum Europäischen Recht, Vol. 68

(2001)

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Abstract

Die Weltagrarmärkte sind durch starke Marktschwankungen, abgeschottete Märkte und Agrardumping gekennzeichnet. Auch die EG schützt mit ihrem Außenwirtschaftsregime die eigene Agrarproduktion vor Importen und subventioniert den Export ihrer Überschußproduktion. Mit dieser Politik gefährdet sie nicht nur die Handelsbeziehungen zu befreundeten Staaten und ihre exportorientierten Wirtschaftsbranchen, sondern auch die Erfolge ihrer Entwicklungshilfe.

Die Autorin prüft in der vorliegenden Studie, inwiefern die europäische Agraraußenhandelspolitik mit dem EGV, dem EUV und völkerrechtlichen Abkommen übereinstimmt. Die Regelungen für die Agrarpolitik, den Außenhandel, die Außenpolitik und für die Entwicklungshilfe betreffen verschiedene Facetten des Agraraußenhandels. Aus dem notwendigen Zusammenwirken dieser Regelungen entwickelt die Autorin einen zweckmäßigen Handlungsrahmen für die Sekundärrechtsetzung. Wesentlich für den hier vorgeschlagenen Ausgleich zwischen widerstrebenden Interessen und Zielen sind Kohärenz und Verhältnismäßigkeitsprinzip. Silke Trumm analysiert die Wirkungen der Außenhandelsregelungen für Getreide, Zucker sowie Bananen und überprüft, inwieweit bestehende und alternative Außenhandelsregelungen einen sachgerechten Ausgleich der einschlägigen Ziele des EGV, EUV und der völkerrechtlichen Verträge erreichen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 15
1. Kapitel: Einführung 43
A. Wirtschaftspolitischer Hintergrund 43
I. Die Landwirtschaft als außergewöhnlicher Wirtschaftssektor 43
II. Der Agraraußenhandel der EG 44
III. Die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern und der Weltagrarmarkt 46
IV. Die Verantwortung der EG gegenüber den Entwicklungsländern auf dem Gebiet des Agrarhandels 47
B. Wirtschaftspolitische Leitbilder im Außenhandel 47
I. Freihandel 48
1. Argumente für den Freihandel 48
2. Vorübergehende Nachteile eines ungebremsten Freihandels 49
II. Protektionismus 49
1. Politische Erklärungen für den Protektionismus 49
2. Formen des Protektionismus 50
C. Europarechtlicher Ansatz der Dissertation 51
I. Ordnungsfunktion einer Wirtschaftsverfassung: Durchsetzung des Freihandels 51
II. Rechtliche Determination des Weltfreihandels im Europäischen Agraraußenhandel 52
III. Europaspezifische Auslegungsmethoden 53
1. Teleologische Auslegung 53
2. Weitere Auslegungsmethoden 54
IV. Vorgehen der Dissertation 56
2. Kapitel: Die Gemeinsame Handelspolitik in der EG 57
A. Allgemeine Kompetenzverteilung im EGV 57
I. Unterscheidung der Kompetenzen nach Rechtsquellen 58
1. Kompetenzen kraft geschriebenen Rechts: Das Prinzip der begrenzten Ermächtigung 58
2. Kompetenzen kraft ungeschriebenen Rechts: „implied powers“ und AETR-Rechtsprechung des EuGH 58
II. Vertikale Kompetenzverteilung 59
B. Kompetenzen der EG in der Handelspolitik 61
I. Die Gemeinsame Handelspolitik 61
1. Qualifizierung der Kompetenz auf dem Gebiet der Handelspolitik 61
2. Sachlicher Anwendungsbereich 62
3. Einzelne Kompetenznormen 63
II. Der Gemeinsame Zolltarif (GZT) 64
1. Bedeutung der Zollunion 64
2. Kompetenznorm des Art. 26 EGV 64
C. Allgemeine Ziele im Gemeinschaftsrecht 65
I. Charakterisierung der Ziele und Aufgaben 65
1. Begriff der Ziele im EGV 65
2. Funktionen der Ziele und Aufgaben 66
a) Bindung der Gemeinschaftsorgane an die Ziele 66
aa) Gemeinschaftsziele als Verfassungsziele 66
bb) Aufgabeneröffnung und -begrenzung 67
cc) Pflicht zur Verfolgung der Ziele 67
dd) Keine Befugnisnormen 68
b) Wirtschaftsverfassung durch die Ziele 68
aa) Begriff und Qualifizierung des EGV als Wirtschaftsverfassung 69
bb) Ziele als konstituierende Elemente der Wirtschaftsverfassung 69
II. Relevante allgemeine Ziele und Aufgaben im EGV 70
1. Präambel 71
a) Rechtliche Wirkung der Präambel 71
b) Relevante Bestimmungen in der Präambel 71
2. Art. 2 EGV 72
a) Rechtliche Wirkung 72
b) Relevante Zielbestimmungen 73
aa) Errichtung eines Gemeinsamen Marktes 73
bb) Harmonische und ausgewogene Entwicklung des Wirtschaftslebens im Binnenmarkt 74
cc) Weitere Ziele 75
3. Art. 3 EGV 76
a) Rechtliche Wirkungen 76
b) Relevante Bestimmungen 77
4. Art. 4 EGV 78
a) Grundsatz der offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb 78
b) Richtungweisende Grundsätze des Art. 4 Abs. 3 EGV 80
5. Allgemeine Rechtsgrundsätze 81
a) Grundrechte 81
aa) Objektive Bedeutung der Grundrechte für das Prinzip des Weltfreihandels 82
bb) Inhaltliche Auswirkungen der Grundrechte auf das Prinzip des Weltfreihandels 83
(1) Eigentum 83
(2) Berufsfreiheit 84
(3) Diskriminierungsverbot 85
b) Verhältnismäßigkeitsgrundsatz 85
III. Allgemeine Ziele und Aufgaben im EUV 86
1. Präambel 86
2. Art. 1 EUV 87
3. Art. 2 EUV 88
4. Das Kohärenzprinzip in Art. 3 EUV 90
a) Kohärenz und Kontinuität der Maßnahmen zur Zielverwirklichung, Art. 3 Abs. 1 EUV 90
b) Kohärenz in den Außenbeziehungen der EU, Art. 3 Abs. 2 EUV 91
D. Ziele der Handelspolitik 92
I. Ziele des Art. 131 Abs. 1 EGV 92
1. Wirkung und Bedeutung des Art. 131 Abs. 1 EGV 92
a) Rechtliche Bindung 92
b) Keine voll justitiablen Tatbestandsmerkmale 93
c) Keine subjektiven Rechte aus Art. 131 EGV 94
2. Wirtschaftspolitische Vorgaben aus Art. 131 Abs. 1 EGV 94
a) Harmonische Entwicklung des Welthandels 95
b) Beseitigung der Beschränkungen des internationalen Handels und Abbau der Zollschranken 95
c) Im gemeinsamen Interesse 96
d) Reziprozität 96
e) Inhaltliche Wertung 96
II. Art. 131 Abs. 2 EGV 97
1. Inhalt 97
2. Verhältnis zu Abs. 1 98
III. Zielsetzungen der Zollpolitik 99
1. Inhalt des Art. 27 EGV 99
2. Bindungswirkung des Art. 27 EGV 100
3. Kapitel: Gemeinsame Agrarpolitik 102
A. Kompetenzen auf dem Gebiet der Gemeinsamen Agrarpolitik 102
I. Anwendungsbereich 102
II. Qualifizierung der Gemeinschaftskompetenz auf dem Gebiet der Agrarpolitik 103
1. Keine ausschließliche Kompetenz 103
2. Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips 105
III. Einzelne Kompetenzen 105
1. Art. 37 EGV 105
a) Reichweite der Kompetenz 105
b) Rechtsetzungsverfahren 107
2. Art. 34 EGV: Agrarmarktordnungen 108
a) Auswahl an Marktordnungsmechanismen 108
b) Regelungsinhalt der Gemeinsamen Marktordnungen 109
3. Weitere Kompetenzen 110
B. Zielsetzungen der Gemeinsamen Agrarpolitik 111
I. Allgemeine Grundprinzipien und Zielvorstellungen der Gemeinsamen Agrarpolitik 111
1. Gemeinsamer Markt für Agrargüter, Art. 32 EGV 111
a) Schaffung eines Gemeinsamen Marktes 111
b) Marktprinzip 112
c) Verknüpfung von Gemeinsamer Politik und Gemeinsamem Markt 113
d) Ausnahmecharakter der Agrarvorschriften 113
2. Finanzielle Solidarität 114
3. Gemeinschaftspräferenz 115
a) Gemeinschaftspräferenz i. S. d. Art. 44 Abs. 2 EGV a.F. 115
aa) Inhalt 115
bb) Rechtliche Bindungswirkung 117
b) Gemeinschaftspräferenz als politisches Konzept 118
aa) Inhalt 118
bb) Rechtliche Bindungswirkung 119
4. Ziele der Gemeinsamen Marktordnungen, Art. 34 EGV 120
a) Hoheitliche Regelung der Agrarmärkte 120
b) Kein Recht auf Marktfreiheit aus Art. 34 Abs. 1 und 2 UAbs. 1 EGV 120
c) Verhältnismäßigkeit und Diskriminierungsverbot, Art. 34 Abs. 2 UAbs. 2 EGV 122
d) Gemeinsame Preispolitik, Art. 34 Abs. 2 UAbs. 3 EGV 123
II. Ziele des Art. 33 Abs. 1 EGV 123
1. Steigerung der Produktivität der Landwirtschaft (Art. 33 Abs. 1 lit. a EGV) 123
a) Produktivitätssteigerung 124
b) Wirtschaftspolitische Aussage 125
2. Gewährleistung einer angemessenen Lebenshaltung der landwirtschaftlichen Bevölkerung (Art. 33 Abs. 1 lit. b EGV) 126
a) Inhalt 126
b) Verhältnis zu lit. a 127
c) Wirtschaftspolitische Wertung 127
3. Stabilisierung der Märkte (Art. 33 Abs. 1 lit. c EGV) 128
a) Inhalt 128
b) Wirtschaftspolitische Wertung 129
4. Sicherung der Versorgung (Art. 33 Abs. 1 lit. d EGV) 130
5. Gewährleistung angemessener Preise für den Verbraucher (Art. 33 Abs. 1 lit. e EGV) 131
III. Gestaltungsrahmen des Art. 33 Abs. 2 EGV 132
1. Notwendigkeit sozialer und struktureller Anpassung 132
2. Stufenweise Anpassung 133
3. Enge Verflechtung mit der gesamten Volkswirtschaft 134
4. Kapitel: Europäische Politik auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit 135
A. Regionale Entwicklungshilfe 135
I. Konstitutionelle Entwicklungsassoziation 136
1. Mittelbare Anwendbarkeit auf entkolonialisierte Länder 136
2. Ziele der Artt. 182 f. EGV 137
a) Art. 182 EGV 137
b) Art. 183 EGV 138
II. Das Lomé IV-Abkommen 138
1. Rechtsgrundlage aus dem EGV 139
a) Kompetenz vor dem Vertrag von Maastricht 139
b) Kompetenzen nach dem Vertrag von Maastricht 141
c) Relevante Zielvorstellungen des EGV 142
2. Ziele des Lomé IV-Abkommens 142
a) Allgemeine entwicklungspolitische Ziele 142
b) Handelsziele 143
c) Ziele für den Rohstoffhandel und die Landwirtschaft 143
3. Relevante Regelungen 144
a) Allgemeine Handelsregelungen 145
aa) Nicht-reziproke Zollfreiheit für AKP-Einfuhren in die EG 145
bb) Ausnahme für Marktordnungsprodukte 145
cc) Schutzklauseln 146
b) Stabex 147
aa) Begriff und Anwendungsbereich 147
bb) Funktionsweise 148
B. Globale Entwicklungshilfe 149
I. Die neu eingefügten Artt. 177–181 EGV 150
1. Kompetenzen 150
a) Kompetenz für autonome Maßnahmen aus Art. 179 EGV 151
b) Koordinierung und gemeinsame Maßnahmen, Art. 180 EGV 152
c) Zusammenarbeit in den internationalen Organisationen, Art. 181 EGV 152
2. Ziele 153
a) Wirtschaftliche und soziale Komponente, Art. 177 Abs. 1 EGV 153
aa) Nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung 153
bb) Eingliederung in die Weltwirtschaft 153
cc) Bekämpfung der Armut 154
b) Außenpolitische Komponente, Art. 177 Abs. 2 EGV 154
c) Beachtung internationaler Verträge, Art. 177 Abs. 3 EGV 155
d) Kohärenzprinzip, Art. 178 EGV 155
II. Einzelne Maßnahmen auf dem Gebiet der globalen Entwicklungshilfe 156
1. Zollpräferenzen für Entwicklungsländer: Allgemeines Präferenzsystem (APS) für Agrargüter 156
a) Anwendungsbereich und Kompetenzgrundlage 157
b) Inhalt 158
c) APS und das GATT 159
2. Rohstoffabkommen 159
3. Nahrungsmittelhilfen 160
5. Kapitel: Der Europäische Agraraußenhandel und die WTO 162
A. GATT 1947, GATT 1994 und WTO 162
I. GATT 1947 162
II. Die Ergebnisse der Uruguay-Runde 163
1. Gründung der WTO 163
2. Abschluß des GATT 1994 und weiterer Abkommen 163
B. Bindung der EG an das WTO-Regelwerk 165
I. Kompetenz und Abschluß der Abkommen durch die EG 165
II. Bindung der EG und ihrer Mitgliedstaaten an das WTO-Regelwerk 166
1. GATT 1994 als integrierender Bestandteil des Gemeinschaftsrechts 166
2. Begriff der unmittelbaren Anwendbarkeit 166
3. Unmittelbare Anwendbarkeit des WTO-Regelwerks 168
a) WTO-Recht als integrierendes Gemeinschaftsrecht unterhalb des Primärrechts und überhalb des Sekundärrechts 168
b) Klageberechtigung für Unionsbürger 169
aa) Unmittelbare Anwendbarkeit i.e.S. des WTO-Rechts 170
bb) Keine Einschränkung durch die Reziprozität 171
c) Objektive Rechtskontrolle 172
C. Für den Agrarhandel der EG relevante Regeln der WTO 173
I. Übereinkommen über die Landwirtschaft 174
1. Marktzugang für Drittlandswaren 175
a) Tarifizierung 175
b) Zollbindung und -senkung 176
c) Zusatzzölle 176
aa) Übersteigen einer Importmenge 176
bb) Absinken des Importpreisniveaus 177
d) Zollkontingente zu einem niedrigeren Zollsatz 177
aa) Mindestzugang 178
bb) Gegenwärtiger Zugang 178
2. Interne Stützung heimischer Waren 178
a) Grundsatz und Berechnung des Stützungsmaßes 178
b) Ausnahmen 179
3. Einflußnahme auf den Exportwettbewerb auf dem Weltmarkt 180
4. Stillhaltevereinbarung 181
II. Regelungen im GATT 1994 182
1. Meistbegünstigungsprinzip nach Art. I Abs. 1 GATT („most favoured nation clause“) 183
a) Grundsatz 183
b) Ausnahmen 183
2. Bindung der Zollhöhe und -art, Art. II GATT 184
3. Verbot nicht-tarifärer Handelsbeschränkungen nach Art. XI GATT 185
a) Grundsatz 185
b) Ausnahmen 185
4. Grauzonenmaßnahmen 187
5. Allgemeine Ausnahmeregelungen 187
6. Kapitel: Handlungsrahmen auf dem Gebiet des Europäischen Agraraußenhandels mit Entwicklungsländern 188
A. Handlungsrahmen 189
I. Eröffnung eines Handlungsrahmens durch die Verfolgung eines oder mehrerer Gemeinschaftsziele 189
1. Eröffnung eines Handlungsrahmens durch Zielverfolgung 189
2. Erweiterung des Handlungsrahmens durch unbestimmte Rechtsbegriffe 190
3. Handlungsrahmen, Handlungsspielraum und Ermessen 190
II. Allgemeines Kohärenzprinzip als Einschränkung des Handlungsrahmens 192
1. Allgemeine Kohärenz: Beachtung und Harmonisierung aller betroffenen Ziele in jeder Einzelregelung 192
2. Begründung durch Aufgabeneröffnung und effet utile 193
a) Effektive Zielerreichung nur bei ständiger Beachtung 193
b) Keine Einschränkung durch Kompetenzwahl 194
3. Begründung durch ein integriertes Ziel der europäischen Integration 195
a) Beschreibung der europäischen Integration durch die allgemeinen Ziele 195
b) Gegenläufige Zielekonglomerate 196
aa) Gegenläufigkeit der allgemeinen Ziele 196
bb) Notwendige Beschreibung einer Wirtschaftsverfassung durch ein gegenläufiges Zielekonglomerat 196
c) Natürliche Rangordnung durch Zielpyramide 197
d) Durchsetzung der Integration durch eine Harmonisierung aller Ziele 198
4. Keine Hierarchie der Politikziele untereinander 198
a) Keine Rangordnung aufgrund leichterer Durchsetzbarkeit 199
b) Keine Rangordnung wegen notwendiger Legitimierung der EG 200
5. Vertragliche Normierung des Kohärenzgebots 200
a) Artt. 6 und 178 EGV 200
b) Art. 3 EUV 201
c) Weitere Hinweise im EGV 202
6. Höhere Bindungswirkung durch den Gemeinsamen Markt, die Grundfreiheiten und die Grundrechte 203
III. Durchsetzung der Kohärenz als Handlungsvorgabe 204
1. Anforderungen der Kohärenz an Entscheidungsfindung und Entscheidungsresultat 204
a) Absolute Grenze des Handlungsrahmens bei der Nicht-Berücksichtigung einzelner Ziele in der Abwägung 204
b) Voranstellen eines Zieles durch Prioritätensetzung 204
c) Langfristiger Ausgleich zwischen den Zielen 205
2. Abwägung nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip 207
a) Herleitung des Prinzips der Verhältnismäßigkeit 207
b) Inhalt 208
aa) Geeignetheit 208
bb) Erforderlichkeit 209
cc) Verhältnismäßigkeit im engeren Sinn 210
c) Zielausgleich durch die Verhältnismäßigkeitsprüfung 211
aa) Verhältnismäßigkeit bewirkt Kohärenz zwischen den Zielen 211
bb) Verhältnis der Verhältnismäßigkeits- zur Kohärenzprüfung 212
cc) Erweitertes Prüfungsschema 213
3. Problem der Kontrolldichte bei Ermessensentscheidungen 213
a) Begrenzte Justiziabilität von Ermessensentscheidungen 214
b) Grenzziehung zwischen Justiziabilität und Ermessen 215
aa) Ermessensgrenze gemäß der institutionellen Kompetenzverteilung 216
bb) Keine Ermessensgrenze entsprechend der Sachkenntnis 217
cc) Weites Ermessen aufgrund des einschlägigen Konglomerates allgemein formulierter und sich widersprechender Ziele 218
dd) Definition und Beurteilungsmaßstäbe für wirtschaftspolitische Ziele 219
c) Justiziabilität der Verhältnismäßigkeit 221
aa) Keine unbestimmten Rechtsbegriffe 221
bb) Keine Ermessenserweiterung durch die Verhältnismäßigkeitsprüfung 222
cc) Erfordernis einer vollständigen Verhältnismäßigkeitsprüfung 224
(1) Unverhältnismäßigkeitsfolge bei offenkundiger Ungeeignetheit 224
(2) Keine Reduktion auf die Geeignetheitsprüfung 225
B. Zielekonglomerat und Zielkonflikte im europäischen Agraraußenhandel 225
I. Immanente Zielkonflikte 226
1. Zielkonflikte innerhalb des Kapitels über die Landwirtschaft 226
a) Eröffnung eines Handlungsspielraums 226
aa) Gegensätzliche und allgemein formulierte Ziele 226
bb) Prioritäten im Rahmen des pflichtgemäß ausgeübten Ermessens 227
b) Wirtschaftspolitischer Rahmen auf der Grundlage agrarpolitischer Ziele 228
aa) Keine Zielhierarchie in Art. 33 EGV 229
(1) Soziale und wirtschaftliche Ziele 230
(2) Produzenten- und Verbraucherinteressen 230
bb) Intervention versus freie Marktwirtschaft 231
cc) Kein Vorrang der Preisstützungspolitik 232
dd) Weltfreihandel versus Protektionismus 233
2. Zielkonflikte innerhalb der Handelspolitik 235
a) Ziele des Art. 131 EGV 235
b) Ziele des Art. 27 EGV 235
3. Zielkonflikte innerhalb der Entwicklungshilfekooperation 237
a) Wandel durch Handel 237
b) Präferenzen für AKP-Staaten 237
II. Vertikale Zielkonflikte 237
1. Verhältnis der allgemeinen Ziele zu den speziellen Zielen der einzelnen Politikbereiche 238
2. Verhältnis der Ziele der GAP zu den allgemeinen Zielen 238
a) Art. 32 Abs. 2 EGV 239
b) Sonderrolle der GAP als beschränkte Ausnahme 239
III. Horizontale Zielkonflikte: Konflikte der Ziele der Politikbereiche untereinander 240
1. Zielkonflikte innerhalb der allgemeinen Zielbestimmungen hinsichtlich des Weltfreihandels 241
a) Präambel 241
b) Art. 2 EGV 242
c) Art. 3 EGV 243
d) Art. 4 EGV 244
e) Allgemeine Rechtsgrundsätze 244
f) Zusammenschau 245
2. Verhältnis der agrarpolitischen Ziele zu Zielen anderer Politikbereiche 245
a) Explizite Regeln für das Verhältnis zu anderen Politikbereichen 245
aa) Art. 36 EGV 245
bb) Art. 33 Abs. 2 lit. c EGV 246
cc) Art. 34 Abs. 3 UAbs. 2 HS. 1 EGV 247
b) Verhältnis der Ziele der GAP zur GHP 248
c) Verhältnis der Ziele der GAP zum GZT 249
d) Verhältnis der Ziele der GAP zur Entwicklungskooperation 249
e) GAP und internationale Verpflichtungen 250
IV. Handlungsrahmen im europäischen Agraraußenhandel 250
1. Aussage der Wirtschaftsverfassung des EGV für den Agraraußenhandel 250
a) Ordnungspolitische Grundsatzentscheidung für Marktwirtschaft und Wettbewerb 251
b) Besonderheiten des Agraraußenhandels 251
aa) Agrarpolitische Vorgaben 252
bb) Handels- und entwicklungspolitische Vorgaben 253
cc) Vorgaben aus dem Zielkonflikt 253
2. Ausrichtung des Agraraußenhandels bis zu den Agrarreformen 254
a) Entwicklung der GAP bis zu den Agrarreformen 254
b) Wertung 255
3. Ausrichtung durch die Agrarreformen 256
a) MacSharry-Reformen 257
b) Reformen durch die Uruguay-Runde 258
7. Kapitel: Einzelne Gemeinsame Marktordnungen 260
A. GMO für Getreide 260
I. Binnenmarktregelung 260
1. Preisstützung 261
a) Vor der Agrarreform 261
b) Nach der Agrarreform 262
2. Beihilfen bei der Erzeugung und Verarbeitung 263
a) Hektarbeihilfen 263
b) Sonstige Regelungen 265
II. Regelung des Außenhandels 265
1. Außenhandelsregime bis zur Uruguay-Runde 265
2. Einfuhrregelungen 266
a) Variabler Importzoll 266
b) Weitere Importregelungen 267
c) Importe aus Entwicklungsländern 268
aa) AKP-Getreideimporte in die EG 268
bb) Getreideimporte aus anderen Entwicklungsländern 269
3. Ausfuhrregelung 269
a) Variable Ausfuhrerstattungen 269
b) Sonderregelungen bei Marktverknappung und Marktstörung 270
c) Exporte in Entwicklungsländer 270
4. Schutzmaßnahmen 271
III. Vereinbarkeit der Außenhandelsregelung mit den Zielen des EGV und dem GATT 272
1. Beweglicher Importzoll 272
a) Zielverwirklichung durch die bestehende Regelung 272
aa) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 272
(1) Steigerung der Produktivität 273
(2) Angemessene Lebenshaltung 274
(3) Marktstabilität 275
(4) Sicherstellung der Versorgung 276
(5) Angemessene Verbraucherpreise 277
(6) Marktprinzip 277
(7) Weitere agrarpolitische Ziele 278
bb) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 278
cc) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 279
dd) Verwirklichung weiterer Gemeinschaftsziele 281
ee) Vereinbarkeit mit dem GATT 281
b) Zielverwirklichung durch Regelungsalternativen 282
aa) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 282
bb) Verwirklichung weiterer Ziele 284
c) Abwägung hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 285
aa) Disharmonie vor den Reformen als Ausgangssituation 285
bb) Agrarreformen als Schritt in die richtige Richtung 286
2. Exportförderung 287
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 287
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 288
c) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 289
d) Vereinbarkeit mit dem GATT 291
e) Wertung 292
aa) Zielverwirklichung durch Regelungsalternativen 292
bb) Abwägung hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 293
3. Exportabgabe 293
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 294
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 294
c) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 295
d) Vereinbarkeit mit dem GATT 295
e) Wertung 295
aa) Zielverwirklichung durch Regelungsalternativen 295
bb) Abwägung hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 296
B. GMO für Zucker 296
I. Allgemeiner Regelungsinhalt 297
1. Quotensystem 298
2. Preissystem und Intervention 298
3. Abgaben 300
4. Beihilfen 300
II. Regelung des Außenhandels 301
1. Einfuhrregelungen 301
a) Allgemeine Einfuhrregelungen 301
b) Sonderregeln für AKP-Länder 302
aa) Zollfreiheit und Lieferverpflichtung 303
bb) Weitere Zollvergünstigungen 304
c) Einfuhrregeln für andere Entwicklungsländer 304
2. Ausfuhrregelungen 305
a) Exportförderung 305
b) Exporthemmnisse 306
III. Vereinbarkeit der Außenhandelsregelung mit den Zielen des EGV und dem GATT 306
1. Allgemeine Importregelung 306
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 306
aa) Produktivität 306
bb) Lebenshaltung 308
cc) Stabilisierung der Agrarmärkte 308
dd) Versorgungssicherung 309
ee) Angemessene Verbraucherpreise 309
ff) Weitere agrarpolitische Ziele 310
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 310
c) Verwirklichung derentwicklungspolitischen Ziele 311
d) Verwirklichung weiterer Gemeinschaftsziele 311
e) Vereinbarkeit mit dem GATT 312
f) Zielverwirklichung durch Gestaltungsalternativen 312
aa) Agrarpolitische Ziele 313
bb) Handels- und entwicklungspolitische Ziele 313
g) Abwägung hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 314
2. Exportzuschüsse 314
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 315
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 315
c) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 315
d) Verwirklichung weiterer Gemeinschaftsziele 316
e) Vereinbarkeit mit dem GATT 316
j) Vergleich mit den Gestaltungsaltemativen hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 316
3. AKP-Zuckerprotokoll 317
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 317
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 318
c) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 318
aa) Ziele des Lomé-Abkommens 318
bb) Art. 177 EGV 320
d) Verwirklichung weiterer Gemeinschaftsziele 320
e) Vereinbarkeit mit dem GATT 321
f) Vergleich mit den Gestaltungsalternativen hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 321
C. GMO für Bananen 322
I. Allgemeiner Regelungsinhalt 323
1. Lage vor Einfülihrung der GMO Bananen 323
2. Regelungen für den Binnenmarkt 324
II. Regelung des Außenhandels 325
1. Zollkontingente und Sonderregeln für die verschiedenen Ländergruppen 326
a) AKP-Länder 326
aa) Traditionelle AKP-Importe 326
bb) Nicht-traditionelle AKP-Importe 327
b) Sonstige Drittländer 327
2. ImportIizenzen 328
3. Schutzmaßnahmen 329
4. Rahmenabkommen 330
III. Vereinbarkeit der Außenhandelsregelung mit den Zielen des EGV 331
1. Kontingentierung mit verschiedenen Zollstufen 333
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 333
aa) Produktivitätssteigerung 333
bb) Gewährleistung einer angemessenen Lebenshaltung für die landwirtschaftliche Bevölkerung 334
cc) Einkommen für Bananenimporteure 335
(1) Verluste der Drittlandsbananenimporteure 336
(2) Keine landwirtschaftliche Bevölkerung i. S. d. Art. 33 Abs. 1 lit. b EGV 336
dd) Stabilisierung der Märkte 337
ee) Sicherstellung der Versorgung 337
ff) Angemessene Verbraucherpreise 339
gg) Weitere agrarpolitische Ziele 340
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 340
c) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 341
aa) Verpflichtungen gegenüber den AKP-Partnerländern 342
(1) Einhaltung des Lomé-Vertrags 342
(2) Einhaltung des Bananenprotokolls 342
(3) Auswirkungen auf allgemeine entwicklungspolitische Ziele 343
bb) Globale Entwicklungspolitik 344
d) Verwirklichung weiterer Ziele des EGV 345
e) Grundrechtsschutz 346
aa) Eigentum 346
bb) Beruf 347
cc) Gleichheit 347
j) Vereinbarkeit mit dem WTO-Regelwerk 347
aa) Einrichtung eines Zollkontingents 348
bb) Einführung neuer Zollsätze 349
(1) Höhe des Zolls 349
(2) Umwandlung in Gewichtszoll 350
(3) Auswirkungen des Zolländerungsverfahrens 350
cc) Präferenzielle Behandlung der AKP-Staaten 350
(1) Ausnahme nach Art. XXIV GATT für Freihandelszonen und Zollunionen 351
(2) Waiver nach Art. XXV Abs. 5 GATT 352
g) Zielverwirklichung durch die Gestaltungsalternativen 354
aa) Verwirklichung agrarpolitischer Ziele 355
bb) Verwirklichung handelspolitischer Ziele und des WTO-Abkommens 356
cc) Verwirklichung entwicklungspolitischer Ziele und des Lomé IV-Abkommens 357
h) Abwägung hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 357
aa) Angemessenheit der gewählten Regelung 357
bb) Angemessenheit der Gestaltungsalternative 359
2. Aufteilung des Kontingents auf verschiedene Importeure 360
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 360
aa) Gewährleistung einer angemessenen Lebenshaltung für die landwirtschaftliche Bevölkerung 360
(1) Allgemeine Auswirkungen auf die Importeure 360
(2) Sonderregelung durch die Wirbelsturmverordnungen 361
(3) Wertung hinsichtlich der Zielerreichung 362
bb) Stabilisierung der Märkte 362
cc) Angemessene Verbraucherpreise 363
dd) Gemeinschaftspräferenz 364
ee) Gemeinsamer Markt 364
ff) Weitere agrarpolitische Ziele 365
b) Verwirklichung der handels- und entwicklungspolitischen Ziele 365
c) Verwirklichung des Prinzips des unverfälschten Wettbewerbs 366
d) Grundrechtsschutz 367
aa) Gleichheitsgrundsatz 367
(1) Ungleichbehandlung 367
(2) Vergleichbarkeit der Sachverhalte 367
(3) Rechtfertigung der Ungleichbehandlung 369
bb) Eigentum 369
cc) Beruf 370
(1) Eingriff in den Schutzbereich 370
(2) Wesensgehalt der Berufsfreiheit 370
e) Vereinbarkeit mit dem WTO-Regelwerk 371
aa) Aufteilung nach Importeuren der Gruppe A, B und C 371
bb) Wirbelsturmverordnungen 372
cc) Keine Rechtfertigung 372
f) Vergleich mit den Gestaltungsalternativen hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 373
aa) Zielverwirklichung durch die Gestaltungsalternativen 373
bb) Angemessenheit 373
3. Rahmenabkommen 374
a) Verwirklichung der agrarpolitischen Ziele 375
b) Verwirklichung der handelspolitischen Ziele 375
c) Verwirklichung der entwicklungspolitischen Ziele 375
d) Verwirklichung des Prinzips des unverfälschten Wettbewerbs 376
e) Grundrechte 377
aa) Diskriminierungsverbot 377
(1) Unterscheidung nach Herkunftsländern 377
(2) Kein Exportlizenzerfordernis für die Gruppe B 377
bb) Eigentum und Berufsfreiheit 378
f) Vereinbarkeit mit dem WTO-Regelwerk 379
aa) Aufteilung des Kontingents auf vereinzelte Länder 379
bb) Erfordernis von Exportlizenzen 379
cc) Befreiung der B-Importeure von dem Erfordernis der Exportlizenzen 380
g) Vergleich mit den Gestaltungsalternativen hinsichtlich Zielerreichung und -verdrängung 380
IV. Entwicklung seit der Revisionsentscheidung des WTO-Panels 381
1. Neuregelung durch die VO 1637/98 381
a) Kontingentierung mit verschiedenen Zollstufen 381
b) Aufteilung des Drittstaatskontingents nach Importeursgruppen 382
c) Aufteilung des Drittstaatskontingents nach Herkunftsländern 383
d) Sonstige Änderungen 384
2. WTO-Widrigkeit der VO 1637/98 384
a) Folgen der teilweisen Nichtumsetzung der Revisionsentscheidung des WTO-Panels 384
b) Vereinbarkeit mit dem WTO-Regelwerk 385
aa) Kontingent von 857.700 t für traditionelle AKP-Bananen 386
bb) Aufteilung des Drittlandskontingents 386
cc) Lizenzverteilung 387
dd) Verteilung von Lizenzen an Marktneulinge 387
8. Kapitel: Abschließende Würdigung 388
A. Würdigung des bisherigen Agraraußenhandels 388
I. Zusammenfassung der Arbeit 388
II. Bewertung des bisherigen Agraraußenhandels 391
B. Ausblick auf weitere Reformen 392
I. Agenda 2000 392
1. Auswirkungen auf die GMO Getreide 395
2. Keine weiteren Änderungen der GMO Zucker und der GMO Bananen 396
II. Ausblick auf zukünftige internationale Entwicklungen 396
1. Weitere WTO-Verhandlungsrunde 396
2. Neugestaltung der Partnerschaft von Lomé 397
Änderungen durch den Vertrag von Amsterdam 399
Literaturverzeichnis 406
Sachwortverzeichnis 428