Menu Expand

Cite BOOK

Style

Cadus, J. (1984). Die faktische Betrachtungsweise. Ein Beitrag zur Auslegung im Strafrecht. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45560-7
Cadus, Joachim-M.. Die faktische Betrachtungsweise: Ein Beitrag zur Auslegung im Strafrecht. Duncker & Humblot, 1984. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45560-7
Cadus, J, (1984): Die faktische Betrachtungsweise: Ein Beitrag zur Auslegung im Strafrecht, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-45560-7

Format

Die faktische Betrachtungsweise

Ein Beitrag zur Auslegung im Strafrecht

Cadus, Joachim-M.

Schriften zum Strafrecht, Vol. 54

(1984)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 13
Erster Teil: Zum Stellenwert der faktischen Betrachtungsweise 17
I. Faktische und wirtschaftliche Betrachtungsweise im Strafrecht — Standortbestimmung 17
1. Das Phänomen „faktische Betrachtungsweise“ 17
2. Der Anwendungsbereich der faktischen Betrachtungsweise 20
3. Die wirtschaftliche Betrachtungsweise im Strafrecht 25
II. Einwände gegen die faktische Betrachtungsweise 27
1. Ablehnende Stellungnahmen 27
2. Faktische Betrachtungsweise und die Normativität eines jeden Auslegungsprinzips 30
III. Parallelen zur faktischen Betrachtungsweise in anderen Rechtsgebieten 32
1. Vorbemerkungen 32
2. Die wirtschaftliche Betrachtungsweise im Steuerrecht 33
3. Die faktischen Vertragsverhältnisse im Zivilrecht 36
4. Konsequenzen für die faktische Betrachtungsweise im Strafrecht 39
IV. Die methodische Grundlegung der faktischen Betrachtungsweise 40
1. Die methodische Grundlegung im Strafrecht 40
2. Die methodische Grundlegung in der allgemeinen Methodenlehre und Dogmatik 42
V. Die faktische Betrachtungsweise — Symptom einer allgemeinen Entwicklung von Generalklauseln 46
1. Parallelen im Strafrecht 46
2. Faktische Betrachtungsweise und die Paradoxien der Methodendiskussion 48
VI. Ergebnis, Konsequenzen, offene Fragen 50
Zweiter Teil: Funktion und Inhalt der faktischen Betrachtungsweise in Rechtsprechung und Literatur 53
I. Die Funktion der faktischen Betrachtungsweise 53
1. Vorbemerkungen 53
2. Die Begründungspflicht im Strafrecht 54
3. Die faktische Betrachtungsweise als Begründungsansatz 56
a) Anforderungen an ein methodisches Prinzip 56
b) Anforderungen an ein dogmatisches Prinzip 58
4. Die Kennzeichnungsfunktion der faktischen Betrachtungsweise 61
II. Inhaltliche Konturierung der faktischen Betrachtungsweise 61
1. Extensionale und intensionale Inhaltsbestimmung eines allgemeinen Prinzips 61
2. Die faktische Betrachtungsweise in der Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs 62
a) § 290 StGB – Der öffentliche Pfandleiher 62
b) § 13 Brausteuergesetz – Der Brauer 64
c) § 286 StGB – Der Veranstalter 65
d) § 266 Abs. 1 Ziff. 2 a. F. StGB – Der Bevollmächtigte 66
e) § 95 a. F. Börsengesetz – Der Kommissionär 67
f) §§ 83 a. F., 84 GmbHG, 244 a. F. KO – Der Geschäftsführer, das Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft 69
g) § 31 Abs. 2 StVZO – Der Kraftfahrzeughalter 71
3. Die faktische Betrachtungsweise als allgemeines Auslegungsprinzip in der Literatur 72
a) Tatbestände, deren Tathandlungsmerkmale mit Begriffen des Zivilrechts gleichlauten 74
b) Tatbestände, für die eine „egoistisch-beschränkte Innentendenz“ als wesentlich angesehen wird 77
c) Sonderdeliktstatbestände 80
d) Tatbestände, die eine gewisse Zuordnung von Vermögensgütern zum Täter voraussetzen 87
4. Die punktuelle Verwendung der faktischen Betrachtungsweise 87
a) Die faktische Betrachtungsweise bei den Gesetzesberatungen 88
b) Die faktische Betrachtungsweise in der Literatur 89
5. Eigene Überlegungen zum Inhalt der faktischen Betrachtungsweise 91
a) Vorbemerkungen zum semantischen Gehalt 91
b) Indikator einer spezifisch strafrechtlichen Auslegung 92
c) Indikator für die Identität strafrechtlicher Bedeutungsinhalte 93
d) Verbot der Übernahme bestimmter zivilrechtlicher Bedeutungsinhalte 94
e) Auslegungshilfe bei geänderten Umständen 96
f) Hilfsmittel zur Beurteilung des Sachverhalts 97
g) Hinweis auf eine allgemeinverständliche Auslegung 97
III. Ergebnis 98
Dritter Teil: Die eigentliche Problematik der Anwendungsfälle einer faktischen Betrachtungsweise 101
I. Zum weiteren Gang der Darstellung 101
II. Konstellationen der Organ- und Vertreterhaftung (OuVH) 102
1. Zum Erfordernis einer strafrechtlichen Zurechnungsregelung 104
2. Das „vertretungsberechtigte Organ“ einer juristischen Person 110
III. Delikte mit egoistisch-beschränkter Innentendenz 111
1. Vorbemerkungen 111
2. Zivilistische Merkmale als Ansatz der faktischen Betrachtungsweise 113
3. Handeln „für einen anderen“ 113
4. Die vom Gesetzgeber getroffenen Vorwertungen 114
5. Das bei den Delikten mit egoistisch-beschränkter Innentendenz vertypte Handeln 116
6. Die Ausdehnung des Täterkreises 117
7. Zusammenfassung 118
IV. Delikte mit besonderen Tätermerkmalen 119
1. Vorbemerkungen 119
2. Die Diffusität der Ergebnisse 121
a) § 290 StGB – Der öffentliche Pfandleiher 121
b) § 286 StGB – Der Veranstalter 127
c) § 266 Abs. 1 Ziff. 2 a. F. StGB – Der Bevollmächtigte 128
d) § 288 StGB – Der Vollstreckungsschuldner 128
e) Der sogenannte strafrechtliche Beamtenbegriff des § 359 a. F. StGB 129
f) § 31 Abs. 2 StVZO – Der Kraftfahrzeughalter 130
g) §§ 203 Abs. 1 Ziff. 1 (300 a. F.), 277 1. Alt., 278 StGB – Der Arzt 131
h) Ergebnis 134
3. „Begründungsansatz“, der falsche Ausgangsfragestellungen verdeckt 135
a) § 290 StGB – Der Pfandleiher 135
b) § 13 Abs. 1 Brausteuergesetz – Der Brauer 136
c) §§ 284, 286 StGB – Der Veranstalter 138
d) § 266 Abs. 1 Ziff. 2 a. F. StGB – Der Bevollmächtigte 140
e) § 95 Abs. 1 Ziff. 2 a. F. Börsengesetz – Der „Gelegenheits“ – Kommissionär 144
f) §§ 83 a. F., 84 GmbHG, 244 a. F. KO – Der Geschäftsführer, das vertretungsberechtigte Organ 145
4. „Begründungsansatz“, der zu unvertretbaren Ergebnissen führt 147
a) § 95 Abs. 1 Ziff. 2 a. F. Börsengesetz – Der Kommissionär 147
b) § 288 StGB – Der Vollstreckungsschuldner 151
5. Ergebnis 155
V. Tatbestandsmerkmale, die an vertragliche Beziehungen zwischen Täter und Opfer anknüpfen 156
1. Die Garantenstellung aus Vertrag 156
2. § 265 StGB – Die versicherte Sache; betrügerische Absicht 160
3. § 263 StGB – Vermögensverfügung, Vermögensschaden 163
4. §§ 242, 246 StGB – Fremde Sache 169
Literaturverzeichnis 172