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Scheele, M. (1997). Institutionelle und ökonomische Grundlagen des Natur- und Ressourcenschutzes. . Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48781-3
Scheele, Martin. Institutionelle und ökonomische Grundlagen des Natur- und Ressourcenschutzes. Duncker & Humblot, 1997. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-48781-3
Scheele, M, (1997): Institutionelle und ökonomische Grundlagen des Natur- und Ressourcenschutzes, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-48781-3

Format

Institutionelle und ökonomische Grundlagen des Natur- und Ressourcenschutzes

Scheele, Martin

Volkswirtschaftliche Schriften, Vol. 475

(1997)

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Abstract

Das vorliegende Buch möchte den Leser mit grundlegenden Fragen der Umweltökonomie vertraut machen. Dennoch ist es nicht lediglich ein weiteres Einführungswerk. Der Begriff »Grundlagen« bezieht sich auf das institutionelle Fundament des effizienten Natur- und Ressourcenschutzes - die Ausgestaltung von Verfügungsrechten und die sozialen Mechanismen der Allokationssteuerung. Die kritische Auseinandersetzung mit umweltökonomischen Denktraditionen verweist auf analytische Mängel des Externalitätsbegriffs, der Verhandlungslösung nach Coase und der Pigou-Steuer. Als weiterführender Ansatz wird ein institutionell fundiertes Verständnis der Umweltökonomie vorgestellt. Dieses wird durch die Konzeption umweltpolitischer Strategien konkretisiert und ergänzt. Die traditionelle Typologie umweltpolitischer Instrumente wird dabei verworfen, da sie der Komplexität physischer, räumlicher und institutioneller Aspekte nicht hinreichend Rechnung tragen kann. Alternativ wird der »Dekompositions-Ansatz« entwickelt. Dieser beschreibt vier konstituierende Elemente umweltpolitischer Strategien: den ökonomischen Steuerimpuls, die technische Ansatzstelle, den Adressaten und die räumliche Ausgestaltung umweltpolitischer Maßnahmen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
I. Einleitung 9
1. Natur- und Ressourcenschutz als ökonomisches Problem 9
2. Konzeption der vorliegenden Arbeit 11
II. Umwelt als knappes Gut 13
1. “Soziales Dilemma” und Institutionenwahl 13
2. Ein umweltökonomisches Grundmodell 20
a) Umweltbelastungen aus gesamtwirtschaftlicher Sicht 21
b) Umweltbelastungen aus einzelwirtschaftlicher Sicht 24
III. Die Pigou-Tradition und die Coase-Tradition als dominante Ansätze der Umweltökonomie 29
1. Die Pigou-Tradition: Internalisierung externer Effekte 29
a) Grundzüge des Externalitäten-Ansatzes 29
b) Die Internalisierung externer Effekte durch Steuern 31
c) Die immanente Inkonsistenz des Externalitätsbegriffs 34
d) Der statische Fehlschluß des Externalitätsbegriffs und das Pareto-Kriterium 36
e) Die ökonomische Identität von technologischen und pekuniären Externalitäten 39
f) Die konzeptionelle Unbestimmtheit positiver und negativer externer Effekte 43
g) Der Pigou-Ansatz: Zentralistische Problemlösung bei Ausblendung alternativer Koordinationsmechanismen 49
2. Die Coase-Tradition: Steuerung der Nutzungskonkurrenz durch Verhandlung 52
a) Das Coase-Konzept der reziproken Kostenverursachung 52
b) Die “Hyper-Coasianer”: Marktlösung im Nirwana 56
c) Haftungs- und Duldungsregel 61
d) Effizienzneutralität der Ausgangsverteilung: das Coase-Theorem 66
e) Der Coase-Ansatz: Marktorientierte Problemlösung bei Ausblendung alternativer Koordinationsmechanismen 75
3. Die fehlende institutionelle Dimension in der Pigou- und Coase-Tradition 78
IV. Grundzüge eines institutionellen Ansatzes der Umweltökonomie 81
1. Die theoretische und empirische Relevanz der Institutionen-Analyse 81
2. Grundbegriffe der Institutionen-Ökonomie 83
3. Theorien zur Erklärung institutionellen Wandels 87
4. Eine Systematik institutioneller Arrangements 91
a) Die konstitutionelle Ebene der Institutionenwahl 91
b) Die prozedural-politische Ebene der Institutionenwahl 92
c) Die mikro-gesteuerte Institutionenwahl 94
5. Eine institutionelle Einordnung von Umweltproblemen 95
6. Internalisierung als Problem der Rechtsspezifizierung und Rechtszuweisung 100
a) Die Spezifizierung von Verfügungsrechten 100
b) Das Erstverteilungsproblem 103
7. Die Allokationssteuerung bei unterschiedlichen Öffentlichkeitsgraden 108
a) Die institutionelle Optimierung des Öffentlichkeitsgrades 108
b) Zielbestimmung und Effizienz bei unterschiedlichen Öffentlichkeitsgraden 117
8. Grundriß einer institutionell fundierten Konzeption zur Lösung von Umweltproblemen 126
V. Mechanismen zur Steuerung der Umweltnutzung 131
1. Marktsteuerung und politische Entscheidung als alternative Allokationsmechanismen 131
2. Das Prinzip marktkonformer umweltpolitischer Strategien 133
3. Analytische Unzulänglichkeiten der traditionellen Typisierung umweltpolitischer Instrumente 141
4. Der Dekompositionsansatz als alternative Konzeption effizienter umweltpolitischer Strategien 145
VI. Die Konzeption umweltpolitischer Strategien auf der Grundlage des Dekompositionsansatzes 147
1. Der umweltpolitische Steuerimpuls 147
2. Technische Ansatzstelle und Adressat umweltpolitischer Maßnahmen 153
3. Regelungsraum und Geltungsbereich umweltpolitischer Maßnahmen 158
4. Die Kombination von Aktionsparametern innerhalb umweltpolitischer Strategien 168
VII. Zusammenfassung 171
Literaturverzeichnis 182
Sachwortregister 191