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Wie sicher ist unsere Zukunft?

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(1997). Wie sicher ist unsere Zukunft?. Entwicklungsperspektiven der sozialen Sicherung. Tagungsband zur Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V. im April 1997 in Bonn. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49348-7
. Wie sicher ist unsere Zukunft?: Entwicklungsperspektiven der sozialen Sicherung. Tagungsband zur Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V. im April 1997 in Bonn. Duncker & Humblot, 1997. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49348-7
(1997): Wie sicher ist unsere Zukunft?: Entwicklungsperspektiven der sozialen Sicherung. Tagungsband zur Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V. im April 1997 in Bonn, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-49348-7

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Wie sicher ist unsere Zukunft?

Entwicklungsperspektiven der sozialen Sicherung. Tagungsband zur Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V. im April 1997 in Bonn

Beihefte der Konjunkturpolitik, Vol. 46

(1997)

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Abstract

Die Zukunft des deutschen Modells der sozialen Sicherung war Thema einer Tagung, deren Beiträge in dieser Veröffentlichung vorgestellt werden. Sie zeigen Reformperspektiven auf und wurden kontrovers diskutiert:

Generell sei, so lautete eine These, im System der sozialen Sicherung das Äquivalenzprinzip gegenüber dem Umverteilungsziel zu stärken, wobei die gesetzliche Pflichtversicherung vor allem das allgemein akzeptierte Mindestversorgungsniveau abzudecken hätte.

Im Hinblick auf die Arbeitslosenversicherung wurde die These vertreten, daß die drastische Verschärfung der Zumutbarkeitsbedingungen und die Verringerung der Lohnersatzquote für kurzfristig Arbeitslose die effiziente Arbeitssuche verhindere, aber auch mit dem Einkommensversicherungscharakter der Arbeitslosenunterstützung unvereinbar sei. Die langfristige Gewährung einer Unterstützung aber leiste der Langzeitarbeitslosigkeit Vorschub und wäre einzuschränken, sei es zugunsten einer Lohnkostensubventionierung, sei es zu Lasten der allgemeinen Sozialhilfe.

In der Rentenversicherung sei - so wurde ausgeführt - der Übergang zu einem Kapitalstockverfahren geboten, da vergleichbare Rentenansprüche mit nur 40 bis 50 vH der Beiträge erzielt werden könnten, die im gegenwärtigen Umlageverfahren zu erbringen wären. In jedem Fall sei eine immer stärker ausgebaute Eigenvorsorge unverzichtbar. In einer Gegenthese wurde darauf verwiesen, daß die eigentlichen Probleme der Alterssicherung in der bestehenden Arbeitsmarktlage, den veränderten Formen der Erwerbstätigkeit und den demographischen Veränderungen lägen, auf die jedes System eine angemessene Antwort finden müsse.

Hinsichtlich des Gesundheitssystems wurde mit Blick auf die USA die Position vertreten, daß die privatwirtschaftliche Organisation nicht ohne weiteres höhere Effizienz bzw. größere Kostenersparnis gewährleiste. Auch wurde angemerkt, daß es keinen statistischen Zusammenhang zwischen Gesundheitsausgaben und der Lebenserwartung als dem Indikator für

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhalt 7
Richard Layard: How to Prevent Long-Term Unemployment 9
1. Introduction and Summary 9
1.1 Effects of LTU 9
1.2 Causes of LTU 10
1.3 Preventing LTU 12
1.4 Substitution and Displacement 13
1.5 Benefits and Costs 14
1.6 Carrot and Stick 15
2. Substitution and Displacement 16
2.1 No Job Fund 16
2.2 Employability 17
2.3 The Proposed Scheme 20
2.4 People Cause Jobs 21
3. Relevant Experience 21
References 25
Abstract 25
Johann Eekhoff: Die Zukunft der sozialen Sicherung in einem integrierten Europa – Konsequenzen für die Rentenreform? 27
1. Verringerte Möglichkeiten, Umverteilungskosten anzulasten? 27
2. Kein Solidarausgleich über eine Kapitalbesteuerung 28
3. Heute noch keine starke Gefährdung der Sozialsysteme durch internationale Mobilität von Personen 31
4. Hausgemachte Gefährdung der Sozialsysteme 35
5. Konstruktionsfehler der Gesetzlichen Rentenversicherung 40
Abstract 48
Hans H. Glismann und Ernst-Jürgen Horn: Hat das umlagefinanzierte Rentensystem noch eine Chance? 49
1. Vorbemerkung 49
2. Die Krise 50
3. Fiskalische und ordnungspolitische Denkansätze 51
3.1 Die Einnahmen/Ausgaben-Rechnung 51
3.2 Ordnungspolitische Betrachtungen 53
4. Grundlegende Verfahren der Alterssicherung 55
4.1 Kapitalstockverfahren 55
4.2 Umverteilungsverfahren 56
4.3 Alterssicherung und "moral hazard" 58
5. Kriterien für die Reform der Alterssicherung 59
6. Die Reform der Alterssicherung 62
6.1. Übergang zu einem Kapitalstockverfahren 64
6.2 Übergang zu einer gesetzlichen Grundsicherung 66
6.3 Sonstige Vorschläge zur Rentenreform 69
7. Ein Fazit 71
Literatur 73
Abstract 74
Korreferat: Bert Rürup 75
1. Vorbemerkungen 75
2. Versicherungscharakter des umlagefinanzierten Rentensystems 76
3. Übergang zu einem Kapitalstockverfahren 77
3.1 Vorgeschlagener Umstellungsprozeß 78
3.2 Probleme des Umstellungsprozesses 79
Exkurs: Wachstumsthese 80
4. Kosten der Privatisierung 82
5. Abhängigkeit von exogenen Faktoren und Sicherheit der Rentenhöhen 83
6. Fazit 85
Literatur 87
Abstract 87
Gert Wagner: Steine auf dem Weg zu einer effizienten Krankenversicherung 89
1. Theoretische Überlegungen aus der Gesundheitsökonomie 90
2. Empirie 93
2.1 Die Situation in Deutschland 93
2.2 Internationaler Vergleich: (West)Deutschland und USA 98
2.3 Zwischenfazit 104
3. Reform-Möglichkeiten 105
4. Fazit 110
Literatur 111
Abstract 115
Korreferat: Jürgen Wasem: Zur Regulierung des Gesundheitssystems: „Wettbewerb oder Solidarität“? 117
1. Einleitung 117
2. Zu den finanziellen Aufwendungen für das Gesundheitswesen, seinen Determinanten und den Wirkungen auf den Health Outcome 118
3. Demographie und medizinischer Fortschritt als Sprengsätze für das Gesundheitssystem? 125
4. Das Spannungsverhältnis zwischen "Solidarität" und "Wettbewerb" bei der Ausgestaltung des Krankenversicherungssystems 129
Literatur 132
Abstract 136
Viktor Steiner: Kann die Effizienz der deutschen Arbeitslosenversicherung erhöht werden? 137
1. Einleitung 137
2. Theorie 139
3. Das deutsche System der Arbeitslosenversicherung 145
4. Ökonometrische Analysen für Deutschland 153
5. Schlußfolgerung 164
Literatur 166
Abstract 168
Korreferat: Dieter Sadowski 169
1. Die Ausgangsprobleme 169
2. Steiners Botschaft 170
3. Anregungen 172
4. Merkposten 175
Abstract 176
Kurt Biedenkopf: Die Rolle des Staates in der sozialen Sicherung im 21. Jahrhundert 177
Abstract 194
Teilnehmerverzeichnis der 60. Jahrestagung (wissenschaftlicher Teil) 195