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Roeser, T. (1988). Völkerrechtliche Aspekte des internationalen Handels mit konventionellen Waffen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-46459-3
Roeser, Thomas. Völkerrechtliche Aspekte des internationalen Handels mit konventionellen Waffen. Duncker & Humblot, 1988. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-46459-3
Roeser, T (1988): Völkerrechtliche Aspekte des internationalen Handels mit konventionellen Waffen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-46459-3

Format

Völkerrechtliche Aspekte des internationalen Handels mit konventionellen Waffen

Roeser, Thomas

Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität Kiel, Vol. 104

(1988)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 14
Einleitung 19
Kapitel 1: Der internationale Waffenhandel – Entwicklungen und Hintergründe 22
A. Fakten und Trends auf dem internationalen Waffenmarkt der Gegenwart 24
I. Der Waffenhandel im 20. Jahrhundert 24
1. Die Zeit vor dem 1. Weltkrieg 24
2. Die Zeit zwischen den Weltkriegen 25
3. Die Zeit seit 1945 26
II. Aktuelle Tendenzen des internationalen Waffenhandels 28
1. Kommerzialisierung der Waffenlieferungen 29
2. Universalität des Waffenmarktes 29
3. Zunahme der Anbieterstaaten 30
4. Unbeschränktes Warenangebot 31
5. Auflockerung fester Lieferbeziehungen 31
III. Die Praktiken im internationalen Waffengeschäft 32
1. Staatliche und private Waffengeschäfte 32
2. Finanzierung 34
3. Koproduktion und Lizenzvergabe 36
IV. Waffenhandel und Statistik 38
B. Das Geschäft mit den Waffen – Motive und Risiken 40
I. Motive 40
1. Bündnis- und außenpolitische Ziele 41
2. Strategische Interessen 42
3. Wirtschaftliche Aspekte 43
II. Risiken 46
1. Verwendung der Waffen entgegen den Interessen des Lieferstaates 46
2. Unerwünschte Weitergabe der Waffen 47
3. Folgen des Technologietransfers 48
4. Wirtschaftliche Probleme 49
Kapitel 2: Der internationale Waffenhandel als Thema des Völkerrechts 51
A. Die Zeit vor dem 1. Weltkrieg 52
I. Die Brüsseler Antisklavereiakte, 1890 52
II. Der Vertrag von Algeciras, 1906 54
III. Die Haager Konventionen von 1907 55
B. Die Zeit zwischen den Weltkriegen 58
I. Der Versailler Friedensvertrag von 1919 58
II. Die Bestimmungen der Völkerbundsatzung 59
1. Die Verhängung von Sanktionen nach Art. 16 59
2. Die Art. 8 Abs. 5 und 23 Buchst. d) 62
3. Das Statistische Jahrbuch des Völkerbundes über den internationalen Waffenhandel, 1924–1938 64
III. Die Konvention von St. Germain-en-Laye, 1919 65
IV. Die Genfer Konvention zur Überwachung des internationalen Waffenhandels, 1925 67
V. Die Genfer Abrüstungskonferenz, 1932–1935 69
C. Die Entwicklung seit 1945 71
I. Initiativen im Rahmen der Vereinten Nationen 72
1. Die Resolutionsentwürfe Maltas, Dänemarks und Japans von 1965, 1968 und 1976 73
2. Die Verhängung von Waffenembargos durch den Sicherheitsrat 75
3. Die Sondergeneralversammlungen der Vereinten Nationen über Abrüstung 79
II. Regionale und bilaterale Initiativen 82
1. Initiativen im Nahen Osten 82
2. Initiativen in Südamerika 84
3. Strategische Handelskontrollen, COCOM 86
4. „Conventional Arms Transfer Talks“ (CAT) zwischen den USA und der Sowjetunion 88
Kapitel 3: Der internationale Waffenhandel als Definitionsproblem: ein „völkerrechtlicher“ Waffenbegriff? 90
A. Definitionsmodelle in der nationalen Gesetzgebung 92
I. Bundesrepublik Deutschland 96
1. Grundgesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz 96
a) Art. 26 Abs. 2 GG 96
b) Kriegswaffenkontrollgesetz und Kriegswaffenliste 98
2. Außenwirtschaftsgesetz, Außenwirtschaftsverordnung und Ausfuhrliste 105
a) § 7 AWG 105
b) Außenwirtschaftsverordnung und Ausfuhrliste 109
c) Außenwirtschaftsgesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz – ein Vergleich 114
3. Nationaler Kriegsbegriff und völkerrechtlicher „armed conflict“ 116
II. Der Waffenbegriff in den Exportbestimmungen der wichtigsten westlichen Lieferstaaten 118
1. Die Vereinigten Staaten von Amerika 118
a) Kontrollbestimmungen 119
b) Warenlisten 122
2. Frankreich 127
3. Großbritannien 132
a) Kontrollbestimmungen 133
b) Warenliste 134
B. Definitionsmodelle auf internationaler Ebene 138
I. Die Zeit vor dem 1. Weltkrieg 138
1. Die Brüsseler Antisklavereiakte (1890) und der Vertrag von Algeciras (1906) 138
2. Die Haager Konventionen (1907) und die Londoner Seerechtskonvention (1909) 139
a) Der Waffenbegriff der V. und der XIII. Haager Konvention 139
b) Der Begriff der „Konterbande“ in den Art. 22 ff. der Londoner Seerechtskonvention 141
II. Die Zeit zwischen den Weltkriegen 144
1. Der Waffenbegriff in der Satzung des Völkerbundes 144
2. Die Konventionen von St. Germain-en-Laye (1919) und Genf (1925) 145
3. Die Genfer Abrüstungskonferenz (1932–1935) 148
III. Die Zeit nach 1945: Der Waffenbegriff in der Arbeit der Vereinten Nationen 150
1. Die Liste des „Collective Measures Committee“ 150
2. Der Waffenbegriff in den Embargoresolutionen 152
C. Der Waffenbegriff in Forschung und Wissenschaft 154
D. Zusammenfassung: ein „völkerrechtlicher“ Waffenbegriff 158
Kapitel 4: Der internationale Waffenhandel im gegenwärtigen Völkerrecht 163
A. Waffenhandel und allgemeines Gewaltverbot 164
I. Der Gewaltbegriff in Art. 2 Ziff. 4 der UN-Charta 165
1. Militärische und nichtmilitärische Gewalt 165
2. Formen „indirekter“ Gewalt 168
3. Drohen mit Gewalt 172
II. Die Verhängung eines Waffenembargos durch den Sicherheitsrat 174
1. Problem der Bindungswirkung 174
2. Art. 103 der UN-Charta als Kollisionsregelung 178
III. Waffenlieferungen an Befreiungsbewegungen 179
1. Befreiungskrieg als internationaler Konflikt 181
2. Problem der Zulässigkeit von Hilfeleistungen an Befreiungsbewegungen 184
3. Theorie von der Rechtmäßigkeit des Befreiungskampfes als Fortschritt des Völkerrechts? 187
IV. Waffenhandel und Selbstverteidigungsrecht (Art. 51 der UN-Charta) 190
1. Waffenkäufe und Präventivschlag 190
2. Selbstverteidigung bei „indirekter“ Gewalt 192
B. Der Waffenhandel als Problem des Interventionsverbots 194
I. Das Interventionsverbot im gegenwärtigen Völkerrecht 195
1. Definitionsversuche 196
2. Militärische und nichtmilitärische Formen des Zwangs 197
II. Waffenlieferungen als Druckmittel 201
1. Prinzip von der Freiheit des Handels 202
2. Besonderheiten bei Waffenlieferungen 205
III. Waffenlieferungen an Bürgerkriegsparteien 208
1. Abgrenzungen 208
2. Stand der allgemeinen Diskussion 210
3. Waffenlieferungen an Bürgerkriegsparteien als Spezialproblem 214
C. Waffenhandel und Neutralität 218
I. Neutralität im gegenwärtigen Völkerrecht 219
1. Konzept der kollektiven Sicherheit 220
2. Neutralität als Völkerrechtspraxis 221
II. Rüstungslieferungen an Kriegführende und Neutralität 225
1. V. und XIII. Haager Konvention als Ausdruck klassisch-liberalen Wirtschaftsdenkens 225
2. Neutralitätsregeln und staatlicher Waffenhandel 227
3. Staatliche Exportlizenzen als Sonderproblem 229
4. Aktualität der Haager Regelungen 231
5. Kollision zwischen Neutralität und Lieferverpflichtung 232
III. Neutralität und Waffentransit 233
IV. Waffenhandel in Friedenszeiten und dauernde Neutralität 237
1. Allgemeine Pflichten des dauernd Neutralen 238
2. Teilnahme am Waffenhandel: Theorie und Praxis 239
D. Der Handel mit „verbotenen Waffen“ 243
I. Die derzeit geltenden Waffenbeschränkungen 244
1. Atomare, biologische und chemische Waffen 244
2. Beschränkungen im konventionellen Bereich 246
a) Die St. Petersburger Erklärung von 1868 246
b) Die Haager Landkriegsordnung von 1907 247
c) Die UN-Konvention von 1980/81 249
II. Über das Anwendungsverbot zum Handelsverbot? 251
E. Waffenhandel und völkerrechtliche Verantwortlichkeit 254
I. Völkerrechtliche Verantwortlichkeit des Lieferstaates bei staatlichen und privaten Rüstungsgeschäften 255
1. Zurechenbarkeit als staatliches Organhandeln 256
2. Staatliche Exportlizenzen als Sonderproblem 259
II. Völkerrechtliche Verantwortlichkeit des Lieferstaates bei völkerrechtswidrigem Verhalten Dritter 261
1. Art. 27 des ILC-Entwurfs zur Staatenverantwortlichkeit 262
2. Sonstige Fallgestaltungen 265
F. Zusammenfassung 267
Literaturverzeichnis 273